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Der Jugendstrafvollzug - Aufgaben, Behandlungsmaßnahmen und Ausblick

Titel: Der Jugendstrafvollzug - Aufgaben, Behandlungsmaßnahmen und Ausblick

Seminararbeit , 2001 , 19 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Diplom-Staatswissenschaftler (univ.) Sascha Hissler (Autor:in)

Psychologie - Forensische Psychologie und Strafvollzug

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit stellt die Aufgaben und Grundsätze des Vollzuges exemplarisch an ausgewählten Behandlungsmaßnahmen des Jugendstrafvollzuges heraus und beleuchtet Effektivität und Zukunft des Jugendstrafvollzuges. Als praktisches Beispiel dient die Darstellung des Jugendstrafvollzuges in der JVA Neuburg-Herrenwörth.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Aufgaben und Grundsätze des Vollzuges

2. Jugendstrafvollzug in Neuburg–Herrenwörth

3. Behandlungsmaßnahmen im Jugendstrafvollzug

4. Zukunft des Jugendstrafvollzuges

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die pädagogischen Konzepte und praktischen Behandlungsmaßnahmen im deutschen Jugendstrafvollzug, wobei die JVA Neuburg-Herrenwörth als Fallbeispiel dient. Ziel ist es, die Möglichkeiten und Grenzen der Resozialisierung zu analysieren und aufzuzeigen, wie durch moderne Ansätze eine erfolgreiche soziale Eingliederung straffällig gewordener Jugendlicher gefördert werden kann.

  • Grundlagen und normative Zielsetzungen des Jugendstrafvollzugs
  • Struktur und Alltag im Wohngruppenvollzug
  • Spezifische Behandlungsangebote wie das Anti-Gewalttraining
  • Rolle der Erlebnispädagogik und sporttherapeutischer Maßnahmen
  • Perspektiven für die zukünftige Gestaltung des Jugendstrafvollzugs

Auszug aus dem Buch

Die Methode der sozialen Gruppenarbeit

Die Methode der sozialen Gruppenarbeit, gruppendynamische Übungen und soziale Rollenspiele kommen in dem vierzehntägigen Blockpraktikum ebenso zum Einsatz wie die ständigen Aufnahmen mit einer Videokamera zur Reflexion über das eigene Verhalten. Langfristige Verhaltensänderungen sind bisher noch nicht empirisch belegt, aber nach subjektiven Einschätzungen der Durchführenden leiten die intensiven Auseinandersetzungen der Gefangenen mit ihrer eigenen Sozialisation, ihrem Verhalten, ihren Gefühlen und ihrem Körper einen zwar schmerzvollen aber auch äußerst positiven Prozess der Auseinandersetzung mit sich selbst ein.

Diese Auseinandersetzung mit sich selbst kann schon als Fortschritt angesehen werden, denn gerade die wegen wiederholter Körperverletzungen inhaftierten Gewaltstraftäter stellen im Jugendstrafvollzug „eine pädagogisch schwer zu erreichende Zielgruppe dar“. Ihre „erhöhte Gewaltbereitschaft und Aggressivität [...] findet in der Subkultur des Vollzuges erneut einen geeigneten Nährboden“, weswegen der Jugendstrafvollzug 1985 von Heilemann als „ein Trainingslager für Gewaltbereitschaft“ bewertet wurde. In der Literatur herrscht ebenfalls „Einigkeit darüber, daß bei den inhaftierten Jugendlichen – und zwar bei allen – durch den Knastalltag eine Gewöhnung an Gewalt stattfindet“. Daher ist „besonders bei den ohnehin schon gewaltaffinen Jugendlichen eine gezielte sozialpädagogische Intervention vonnöten, um den Teufelskreis von Gewalt und Gegengewalt und des sich dadurch zunehmend verfestigenden Gewaltverhaltens zu unterbinden.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Aufgaben und Grundsätze des Vollzuges: Erläuterung der dualen Zielsetzung zwischen Resozialisierung und Schutz der Allgemeinheit sowie Vorstellung zentraler Vollzugsgrundsätze.

2. Jugendstrafvollzug in Neuburg–Herrenwörth: Beschreibung der baulichen und konzeptionellen Ausrichtung der Anstalt als moderner Wohngruppenvollzug.

3. Behandlungsmaßnahmen im Jugendstrafvollzug: Detaillierte Darstellung spezifischer Interventionsmethoden, insbesondere des Anti-Gewalttrainings und sporttherapeutischer Ansätze.

4. Zukunft des Jugendstrafvollzuges: Diskussion möglicher Entwicklungsrichtungen und Forderungen nach einer jugendgerechteren Gestaltung des Vollzugsalltags.

5. Schlussbetrachtung: Zusammenfassendes Fazit über die notwendigen Bedingungen für einen erfolgreichen erzieherischen Strafvollzug.

Schlüsselwörter

Jugendstrafvollzug, Resozialisierung, Sozialpädagogik, Anti-Gewalttraining, Wohngruppenvollzug, Erlebnispädagogik, Sporttherapie, Jugendkriminalität, JVA Neuburg-Herrenwörth, Soziale Integration, Straffälligenhilfe, Rückfallprävention, Persönlichkeitsentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der pädagogischen Ausgestaltung und den Zielen des Jugendstrafvollzugs in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der Resozialisierung straffälliger Jugendlicher.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Vollzugs, die Praxis des Wohngruppenvollzugs, verschiedene Behandlungsangebote zur Gewaltreduktion sowie erlebnispädagogische Interventionsmethoden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Analyse, wie moderne pädagogische Ansätze dazu beitragen können, die Rückfallquote zu senken und die soziale Integration der Inhaftierten zu verbessern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Konzepten und praktischen Erfahrungen aus der JVA Neuburg-Herrenwörth als Fallbeispiel.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der konkreten Umsetzung von Resozialisierungsmaßnahmen, der Durchführung von Anti-Gewalttrainings sowie dem Einsatz erlebnispädagogischer Programme.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Resozialisierung, Jugendstrafvollzug, Anti-Gewalttraining, Wohngruppenvollzug und Erlebnispädagogik.

Warum ist die JVA Neuburg-Herrenwörth ein wichtiges Beispiel?

Sie gilt als moderne Anstalt, die den Wohngruppenvollzug praktiziert und innovative, beispielhafte Ansätze in der pädagogischen Arbeit mit straffälligen Jugendlichen einsetzt.

Wie bewertet der Autor den Erfolg des Anti-Gewalttrainings?

Der Autor verweist auf empirische Studien, die signifikante Verbesserungen in der Selbstwahrnehmung und Verhaltenssteuerung der Jugendlichen durch das Training belegen.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Jugendstrafvollzug - Aufgaben, Behandlungsmaßnahmen und Ausblick
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Insitut für Psychologie und Erziehungswissenschaft)
Veranstaltung
Psychologische Aspekte der Jugendkriminalität
Note
2,3
Autor
Diplom-Staatswissenschaftler (univ.) Sascha Hissler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2001
Seiten
19
Katalognummer
V7517
ISBN (eBook)
9783638147606
ISBN (Buch)
9783638815765
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Jugendstrafvollzug Behandlungsmaßnahmen JVA Neuburg-Herrenwörth Psychotherapie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Diplom-Staatswissenschaftler (univ.) Sascha Hissler (Autor:in), 2001, Der Jugendstrafvollzug - Aufgaben, Behandlungsmaßnahmen und Ausblick, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/7517
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Leseprobe aus  19  Seiten
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