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Das deutsche Transplantationsgesetz und der Organmangel. Wie kann die Organspenderate gesteigert werden?

Titel: Das deutsche Transplantationsgesetz und der Organmangel. Wie kann die Organspenderate gesteigert werden?

Seminararbeit , 2007 , 20 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Christoph Schneider (Autor:in)

Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser bioethischen Arbeit wird Bezug genommen auf das deutsche Transplantationsgesetz und den allgemeinen Organmangel in Deutschland.
Die Arbeit nimmt ausschließlich Bezug auf die post mortale Spende. Es wird der Frage nachgegangen, wie die Organspenderate in Deutschland gesteigert werden kann? Verschiedene Lösungsansätze werden Vorgestellt und philosophisch, ökonomisch Bewertet.

Leseprobe


Gliederung

1. Das Transplantationsgesetz und das Problem des Organmangels

1.1 Das deutsche Transplantationsgesetz

1.2 Die Organspende und der Organmangel

2. Modelle der Einwilligung zur Organentnahme bei verstorbenen zum Zwecke der Transplantation

2.1 (Enge) Zustimmungslösung ohne Entscheidungsobligatorium

2.2 (Engere) Zustimmungslösung mit Entscheidungsobligatorium

2.3 Die erweiterte Zustimmungslösung

2.4 Die Widerspruchlösung ohne zentrales Register

2.5 Widerspruchlösung mit zentralen Register

2.6 Erweiterte Widerspruchlösung (Informationslösung)

2.7 Das Verknüpfungsmodell („Club-Lösung“) und Perrys Marktlösung, sowie andere Strategien

3. Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das deutsche Transplantationsgesetz im Hinblick auf den akuten Organmangel und analysiert verschiedene Modelle der Einwilligung zur Organentnahme, um Wege zur Steigerung der Organspenderate aufzuzeigen.

  • Analyse des deutschen Transplantationsgesetzes und seiner Auswirkungen auf die Praxis.
  • Untersuchung der Diskrepanz zwischen Einstellung und Verhalten bei der Organspende.
  • Vergleich verschiedener internationaler Einwilligungsmodelle (Zustimmungs- vs. Widerspruchslösungen).
  • Ethische Bewertung von Anreizsystemen und alternativen Strategien zur Organbereitstellung.

Auszug aus dem Buch

2.1(Enge) Zustimmungslösung ohne Entscheidungsobligatorium

Eine Organentnahme kommt nur dann in Frage, wenn der Verstorbene sich ausdrücklich zur Spende bereit erklärt hat und dies auch schriftlich festgehalten hat. Vorrausetzung ist also die schriftliche Einwilligung zu Lebzeiten und deren rechtzeitiges auffinden. Die Angehörigen besitzen keine Entscheidungsrecht oder wenn, dann nur ein sehr limitiertes.

I n hohem Maße, wird hier besonders die Autonomie eines jeden Einzelnen gewahrt. Ist man zur Spende bereit, hält man dies schriftlich fest, ansonsten braucht nichts weiter unternommen zu werden.

Wie Herr Dr. med. H., Ärztlicher Leiter für die Abteilung für stereotaktische Neurochirurgie und Radiochirurgie am Helios Klinikum in Erfurt, erklärt, wäre rechtlich gesehen dies die sicherste Grundlage für die Organspende, weil eindeutig klar und unangreifbar ist, wer Spendebereit ist und wer nicht. Für die Transplantationsmedizin wäre es jedoch eine totale Tragödie, meint Herr Dr. med. H. Die Wartezeit für die Betroffenen würde sich, aufgrund des akuten Organmangels, erheblich verlängern. Thiel, der die Gedanken eines Schweizer Arztes mitteilt, der seit über 30 Jahren Nierentransplantierte Patienten betreut, ist sich sicher, dass ohne ein Entscheidungsobligatorium zu Lebzeiten, kaum ein Mensch zu einer solchen Entscheidung bereit wäre. Dies hat unter anderem den Grund, dass die Mehrzahl der Bevölkerung ohne Impuls von Außen, nicht über ihren eigenen Tod nachdenkt. Er wird verdrängt und es werden kaum schriftliche Äußerungen zum Umgang mit dem eigenen Leichnam abgegeben. Dies bestätigt u.a. der Jahresbericht des Helios Klinikums in Erfurt. Demnach hatte von 59 an Hirnschaden Verstorbenen auf der Intensivstation, kein einziger einen Organspendeausweis bei sich. Ohne die Zustimmung der Angehörigen, hätte es keine Organentnahme gegeben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Das Transplantationsgesetz und das Problem des Organmangels: Das Kapitel erläutert die rechtlichen Grundlagen der Transplantationsmedizin in Deutschland und thematisiert das gesundheitspolitische Problem des chronischen Organmangels.

2. Modelle der Einwilligung zur Organentnahme bei verstorbenen zum Zwecke der Transplantation: Es werden verschiedene internationale Ansätze wie die Zustimmungs- und Widerspruchslösungen detailliert vorgestellt und kritisch auf ihre Praxistauglichkeit geprüft.

3. Zusammenfassung und Fazit: Der Autor bewertet die verschiedenen Modelle ethisch und schlägt eine optimierte Strategie vor, die Bildung und die Verbreitung von Organspendeausweisen in den Fokus stellt.

Schlüsselwörter

Transplantationsgesetz, Organmangel, Organspende, Organspendeausweis, Hirntod, Zustimmungsmodell, Widerspruchslösung, Allokationsproblem, Ethik, Transplantation, Gesundheitswesen, Entscheidungsobligatorium, Spenderrate, Aufklärung, Autonomieprinzip.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht das deutsche Transplantationsgesetz und analysiert, warum trotz einer grundsätzlich positiven Einstellung der Bevölkerung ein signifikanter Organmangel besteht.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die rechtlichen Rahmenbedingungen der Organentnahme, die ethischen Implikationen des Hirntodkriteriums sowie die Gegenüberstellung verschiedener Einwilligungsmodelle.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, ob eine Änderung der Einwilligungsbestimmungen im deutschen Gesetz zu einer notwendigen Steigerung der Organspenderate führen kann.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Statistiken und Expertenmeinungen, um die Wirksamkeit verschiedener internationaler Spendemodelle zu vergleichen.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme der deutschen Rechtslage und eine detaillierte Prüfung von Zustimmungs- und Widerspruchslösungen sowie alternativer Marktmodelle.

Welche Schlagworte kennzeichnen diese Publikation?

Die wichtigsten Schlagworte sind Transplantationsgesetz, Organmangel, Organspende, Hirntodkriterium und Zustimmungsmodell.

Warum spielt das "Club-Modell" eine Rolle in der Diskussion?

Das Club-Modell wird als Verknüpfungsstrategie diskutiert, um durch privilegierte Organvergabe für Spender Anreize zu schaffen, stößt jedoch auf erhebliche ethische Bedenken.

Welche Rolle spielt die Aufklärung an Schulen in der Schlussbetrachtung?

Der Autor argumentiert, dass eine stärkere Einbindung des Themas in Bildungscurricula und die direkte Verteilung von Ausweisen effizienter sein könnten als eine rein rechtliche Umgestaltung des Systems.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das deutsche Transplantationsgesetz und der Organmangel. Wie kann die Organspenderate gesteigert werden?
Hochschule
Universität Erfurt
Veranstaltung
Proseminar: Bioethik (Organtransplantation)
Note
1,3
Autor
Christoph Schneider (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
20
Katalognummer
V74309
ISBN (eBook)
9783638712620
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Transplantationsgesetz Organmangel Organspenderate Proseminar Bioethik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christoph Schneider (Autor:in), 2007, Das deutsche Transplantationsgesetz und der Organmangel. Wie kann die Organspenderate gesteigert werden?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/74309
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Leseprobe aus  20  Seiten
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