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Gibt es Tierrechte?

Titel: Gibt es Tierrechte?

Hausarbeit , 2004 , 19 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: André Scheible (Autor:in)

Theologie - Biblische Theologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wir haben als Menschen in den verschiedensten Bereichen mit Tieren zu tun. Sei es, ob wir sie als Nahrung nutzen, oder zur Belustigung, zur Forschung, zu therapeutischen Zwecken oder einfach nur als Freunde.
Man vergisst oftmals die arteigenen Bedürfnisse der Tiere, die vielmals keine würdevolle Behandlung durch den Menschen erfahren, obwohl ihnen ein Eigenwert zusteht.
Aufrüttelnde Reportagen, über industrielle Massentierhaltung und Tiertransporte, belegen immer wieder auf eindruckvollste Weise, wie der Mensch den Umgang mit den Tieren gestaltet. In vielen Fällen ist er rein auf den marktwirtschaftlichen Gewinn ausgerichtet, berücksichtigt aber in keiner Weise die natürlichen Bedürfnisse der Tiere, die täglich ihr Leben für den Menschen lassen.
In einer Gesellschaft, in der nicht nur die Gewalt gegen Tiere, sondern auch die Gewalt gegen Menschen zunimmt und Werte wie Humanität und Achtung der Person immer mehr in Vergessenheit geraten, wird eine Neuorientierung immer dringlicher.
Neben der Darstellung der aktuellen Situation der Tiere und ihren weitreichenden Qualen beschäftigt sich meine Arbeit mit der Frage: „Welche Rechte Tiere auf unserer Erde haben!?“
Dient es nur als Zweck, oder fühlt es sogar wie wir den Schmerz!? Diese Aspekte will ich in dieser Hausarbeit – über die Rechte der Tiere darlegen.
Im Laufe der Jahrhunderte haben sich etliche Persönlichkeiten die Fragen gestellt, wie Menschen mit Tieren umgehen. Sie spalten sich in zwei Gruppen, so gibt es auf der einen Seite die Gruppe derer, die Tiere als seelenlose, leidensunfähige Wesen betrachten und auf der anderen Seite diejenigen, die Tieren einen mitgeschöpflichen Sinn zugestehen und sie als schmerzempfindende Mitkreaturen anerkennen und achten. Jedoch hat sich in den letzten Jahren die Gruppe derer, die einen würdevollen Umgang mit Tieren als leidensfähiges, fühlendes Wesen propagieren, stetig vergrößert.
Zu diesem Thema haben sich vor allem Albert Schweizer, Peter Singer, Gotthard Michael Teutsch, wegweisende Arbeiten publiziert, in denen das Tier als vollwertiger Teil der Schöpfung geachtet wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Hinführung zum Thema

2. Der geschichtliche Bezug zum Verhältnis des Menschen gegenüber den Tieren

2.1 Altes Testament

2.2 Neues Testament

3. Die unterschiedlichen Sichtweisen einzelner Philosophen

3.1 Franz von Assisi ( 1182 – 1226 )

3.2 Rene Descartes ( 1596 – 1650 )

3.3 Peter Singer

4. Haben Tiere Rechte?

5. Eigene Gedanken zu diesem Thema

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die theologisch-ethischen Grundlagen für den Umgang mit Tieren und hinterfragt die Rechtfertigung von Tierrechten in einer Gesellschaft, in der Tiere häufig lediglich als Nutzwertobjekte betrachtet werden. Die zentrale Forschungsfrage lautet, welche Rechte Tieren zustehen und wie eine ethische Neubegründung des Mensch-Tier-Verhältnisses aussehen kann.

  • Analyse des biblischen und geschichtlichen Verhältnisses zwischen Mensch und Tier.
  • Untersuchung philosophischer Sichtweisen (Franz von Assisi, René Descartes, Peter Singer).
  • Kritische Aufarbeitung der historischen und aktuellen Tierschutzgesetzgebung in Deutschland.
  • Herausarbeitung der moralischen Notwendigkeit für eine Anerkennung von Mitgeschöpflichkeit.
  • Plädoyer für eine Rechtsstaatlichkeit, die Tiere über ihren Nutzwert hinaus schützt.

Auszug aus dem Buch

3. Die unterschiedlichen Sichtweisen einzelner Philosophen

Der Gedanke der Solidarität des Menschen mit den übrigen Mitkreaturen ist nur selten und nur von wenigen Persönlichkeiten praktiziert und ausgesprochen worden. Einer der wenigen, die die kreatürliche Bruderschaft mit den Mitkreaturen empfunden haben, war Franz von Assisi. Als eines der bedeutendsten Werke von Franz von Assisi wird sein wunderbarer Sonnengesang angesehen, in dem er alle Geschöpfe Gottes als Geschwister ansieht und von ihnen als Bruder oder Schwester spricht:

„Gepriesen sei du mein Herr, mit allen geschaffenen Wesen, vor allem der Frau Sonne, der Schwester…“

In diesem Zusammenhang ist auch die Verbindung zur Bibel zu sehen, nämlich zu Psalm 104, in dem der Lobpreis Gottes ausdrücklich im Hinblick auf dessen Geschöpfe formuliert wird. Franz von Assisi, der in seinem Sonnengesang alle Geschöpfe anspricht, ragt durch seine Sprache über die Mitgeschöpfe hervor. Dieses Sprechkönnen hat aber nur eine stellvertretende Funktion für die Mitgeschöpfe und begründet keine Herrschaft des Menschen über sie.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Hinführung zum Thema: Dieses Kapitel motiviert die Auseinandersetzung mit Tierrechten durch den Kontrast zwischen der Nutzung von Tieren und ihrem ihnen zustehenden Eigenwert.

2. Der geschichtliche Bezug zum Verhältnis des Menschen gegenüber den Tieren: Hier werden biblische Schöpfungsberichte analysiert, um zu zeigen, dass "Herrschaft" im biblischen Kontext nicht als Ausbeutung zu verstehen ist.

3. Die unterschiedlichen Sichtweisen einzelner Philosophen: Das Kapitel kontrastiert die respektvolle Haltung von Franz von Assisi mit der mechanistischen Sichtweise von René Descartes und dem modernen ethischen Ansatz von Peter Singer.

4. Haben Tiere Rechte?: Diese Sektion bietet einen historischen Abriss der Tierschutzgesetzgebung vom Codex Hammurabi bis zur Verankerung des Tierschutzes als Staatsziel im deutschen Grundgesetz.

5. Eigene Gedanken zu diesem Thema: Der Autor schließt mit einem flammenden Plädoyer für eine systematische politische Tierschutzoffensive, die Tiere aus ihrem Status als rechtlose Objekte befreit.

Schlüsselwörter

Tierrechte, Ethik, Schöpfung, Mitgeschöpfe, Massentierhaltung, Tierethik, Grundgesetz, Tierschutzgesetz, Leidensfähigkeit, Mensch-Tier-Verhältnis, Franz von Assisi, René Descartes, Peter Singer, Gerechtigkeit, Humanität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit beleuchtet die theologisch-ethischen Grundlagen für den Umgang mit Tieren und reflektiert die historische Entwicklung sowie die aktuelle rechtliche Lage von Tieren in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten gehören das biblische Verständnis der Schöpfung, philosophische Perspektiven zur Tierethik sowie die kritische Analyse der Tierschutzgesetzgebung.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die zentrale Frage ist, welche Rechte Tieren zustehen und wie der Schutz von Tieren ethisch und rechtlich über ihre rein instrumentelle Nutzung hinaus begründet werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine interdisziplinäre Herangehensweise, die theologische Auslegungen mit philosophischer Ethik und einer juristischen Analyse historischer Gesetzestexte verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Aufarbeitung des historischen Verhältnisses von Mensch und Tier, die Kontrastierung bedeutender Denker und eine detaillierte Auswertung der Tierschutzgesetze bis zum Jahr 2002.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Tierrechte, Mitgeschöpflichkeit, Tierschutzgesetz, Leidensfähigkeit, Tierethik und Staatsziel Tierschutz.

Wie bewertet der Autor den Begriff der "Herrschaft" in der Bibel?

Der Autor argumentiert, dass der biblische Auftrag zu herrschen nicht als hemmungsloses Ausnutzen oder Ausrotten interpretiert werden darf, sondern eine mitgeschöpfliche Fürsorge einschließt.

Warum kritisiert der Autor das Tierschutzgesetz von 1972?

Der Autor bemängelt, dass das Gesetz zwar von der Verantwortung des Menschen für das Mitgeschöpf spricht, aber durch Schlupflöcher wie den "vernünftigen Grund" (z.B. Jagd, Tierversuche) weiterhin Ausbeutung ermöglicht.

Welche Rolle spielt das Grundgesetz für den Tierschutz laut Autor?

Die Aufnahme des Tierschutzes als Staatsziel in das Grundgesetz im Jahr 2002 wird als wichtiger, wenn auch überfälliger Schritt gewertet, um den Tierschutz rechtlich gegenüber anderen Interessen (wie der Wissenschaftsfreiheit) zu stärken.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gibt es Tierrechte?
Hochschule
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg  (Pädagogische Hochschule)
Veranstaltung
Theologie
Note
1,0
Autor
André Scheible (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
19
Katalognummer
V74239
ISBN (eBook)
9783638685856
ISBN (Buch)
9783638794862
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gibt Tierrechte Theologie Thema Tierversuche
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
André Scheible (Autor:in), 2004, Gibt es Tierrechte?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/74239
Blick ins Buch
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