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Exegese zu Mk 3,1-6

Title: Exegese zu Mk 3,1-6

Term Paper , 2006 , 18 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Andreas Fuhrmanski (Author)

Theology - Biblical Theology

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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit ist eine wissenschaftliche Exegese von Markus 3,1-6 nach der historisch-kritischen Methode. In dieser Perikope des Neuen Testamentes heilt Jesus am Sabbat einen Mann mit einer erstorbenen Hand. Beginnend mit einem Übersetzungsvergleich kommt man über Kontext- und Strukturanalyse zur Literarkritik, Form- und Redaktionsgeschichte.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Übersetzungsvergleich

2. Textabgrenzung und Kontextanalyse

2.1 Textabgrenzung

2.2 Kontextanalyse

3. Strukturanalyse

4. Synoptischer Vergleich

5. Literarkritik

6. Formgeschichte

6.1 Dekomposition

6.2 Gattungszuordnung

6.3 Sitz im Leben

7. Redaktionsgeschichte – Kompositionsanalyse

8. Literaturverzeichnis

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit führt eine wissenschaftliche Exegese der Perikope Markus 3,1-6 durch, mit dem Ziel, die literarische Struktur, die Entstehungsgeschichte sowie die redaktionelle Kompositionsabsicht des Evangelisten im Kontext des gesamten Markusevangeliums zu erarbeiten.

  • Vergleichende Analyse verschiedener Bibelübersetzungen hinsichtlich ihrer Nuancen und Intentionen.
  • Methodische Bestimmung von Textabgrenzung und Mikro- sowie Makrokontext der Perikope.
  • Strukturanalyse des Textes als Verbindung von Heilungsgeschichte und Streitgespräch.
  • Synoptischer Vergleich und literarkritische Einordnung zur Bestimmung der Priorität des Markustextes.
  • Formgeschichtliche Untersuchung zur Dekomposition der mündlichen Tradition und Bestimmung des Sitz im Leben.

Auszug aus dem Buch

1. Übersetzungsvergleich

Zu Beginn der Exegese untersuche ich verschiedene Übersetzungen auf mögliche Unterschiede hin. Dazu benutze ich die Zürcher Bibel, die Übersetzung Martin Luthers, das Münchener Neue Testament (MNT), die Gute Nachricht, die Einheitsübersetzung, sowie die Übersetzungen nach Wilckens und Zink.

In Vers 2a wird beschrieben, in welcher Art und Weise die bisher noch nicht näher bestimmten Synagogenbesucher Jesu Auftreten verfolgen. In einigen Übersetzungen wird beschrieben, dass die Anwesenden Jesus beobachten (Gute Nachricht, Wilckens, Zink). Dieses Beobachten kann man jeweils für sich betrachtet völlig wertfrei verstehen. In der Einheitsübersetzung und der Zürcher Bibel findet man die Formulierung „Acht geben“. Das kann zwar grundsätzlich auch neutral gemeint sein, betont aber meiner Meinung nach das Beobachten noch sehr viel stärker. Jemand, der acht gibt, hat seine Sinne angespannt und verfolgt alles sehr genau.

Trotzdem findet man bisher in diesen beiden Übersetzungsvarianten noch keinen allzu negativen Ton. Anders sieht das in der Lutherübersetzung und im MNT aus. Luther übersetzt mit „sie lauerten darauf“, das MNT geht noch einen Schritt weiter und übersetzt mit „belauern“. Hier finden wir gleich bei der Beschreibung der Haltung der Anwesenden ihre negative Intention. Sie beobachten Jesus nicht mehr neutral, sondern haben vor, etwas zu finden, was sie zu seinen Ungunsten auslegen können. „Lauern“ und „belauern“ implizieren die Situation einer Falle. Es unterstellt den so Handelnden Falschheit und Hinterlist. Da die Übersetzung Luthers und vor allem die des MNT eher formale sind, wird der Wortlaut des griechischen Textes hier wohl genauer wiedergegeben als bei den anderen Übersetzungen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Übersetzungsvergleich: Untersuchung verschiedener Bibelübersetzungen auf Nuancen in der Wortwahl, die die Haltung der Gegner Jesu gegenüber seinem Auftreten verdeutlichen.

2. Textabgrenzung und Kontextanalyse: Einbettung der Perikope in den größeren Erzählzusammenhang der Streitgespräche von Markus 2,1 bis 3,6 und Abgrenzung zum nachfolgenden Textabschnitt.

3. Strukturanalyse: Analyse der zwei Erzählstränge Heilungsgeschichte und Streitgespräch sowie Identifikation der Höhepunkte innerhalb des Textes.

4. Synoptischer Vergleich: Gegenüberstellung mit den Parallelstellen bei Matthäus und Lukas zur Identifikation inhaltlicher und sprachlicher Unterschiede.

5. Literarkritik: Auswertung der synoptischen Ergebnisse im Hinblick auf die Zwei-Quellen-Theorie und Bestimmung des Markustextes als ältere Vorlage.

6. Formgeschichte: Versuch der Herausarbeitung der mündlichen Tradition, Gattungsbestimmung und Klärung des Sitz im Leben in der frühchristlichen Gemeinde.

7. Redaktionsgeschichte – Kompositionsanalyse: Untersuchung der redaktionellen Absichten des Markusevangelisten, die Perikope als Vorbereitung auf die Passion Jesu zu nutzen.

8. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Bibelübersetzungen und der herangezogenen Sekundärliteratur.

Schlüsselwörter

Markus 3,1-6, Exegese, Sabbat, Heilung, Streitgespräch, Pharisäer, Redaktionsgeschichte, Formgeschichte, Zwei-Quellen-Theorie, Markusevangelium, Todesbeschluss, Vollmacht Jesu, Synagoge, biblische Hermeneutik, Synoptik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit einer wissenschaftlichen Exegese der neutestamentlichen Perikope Markus 3,1-6, in der Jesus am Sabbat einen Menschen mit einer erstorbenen Hand heilt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Vollmacht Jesu gegenüber dem Sabbatgesetz, die Konfrontation mit den Pharisäern, die redaktionelle Komposition des Markusevangeliums und die literarische Einordnung des Textes im Vergleich zu den synoptischen Parallelen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch Anwendung exegetischer Methoden zu verstehen, wie der Evangelist Markus die vorliegende Tradition bearbeitet hat, um Jesu Weg als Weg zum Kreuz darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt klassische exegetische Methoden: Übersetzungsvergleich, Textabgrenzung, Kontextanalyse, Strukturanalyse, synoptischen Vergleich, Literarkritik, Formgeschichte sowie Redaktionsgeschichte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die genannten exegetischen Schritte, von der detaillierten Analyse des griechischen Textwortlauts in verschiedenen Übersetzungen bis hin zur Untersuchung der redaktionellen Einschübe durch Markus.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist charakterisiert durch Begriffe wie Exegese, Markus 3,1-6, Sabbatheilung, Streitgespräch, Todesbeschluss und redaktionelle Komposition.

Warum spielt der Vers 6 eine so zentrale Rolle in der Analyse?

Vers 6 markiert den ersten Todesbeschluss der Pharisäer gegen Jesus; der Autor argumentiert, dass dieser Vers entscheidend ist, um das Markusevangelium als einen Weg zu interpretieren, der konsequent auf die Passion zusteuert.

Wie unterscheidet sich die Darstellung des Markus von der des Matthäus?

Während Markus ein eher einseitiges Streitgespräch mit einer radikalen rhetorischen Frage bietet, formt Matthäus die Szene zu einem echten Dialog um und fügt ein zusätzliches Logion über ein in eine Grube gefallenes Schaf ein.

Excerpt out of 18 pages  - scroll top

Details

Title
Exegese zu Mk 3,1-6
College
University of Münster  (Institut für Evangelische Theologie)
Course
Proseminar: Einführung in die wissenschaftliche Arbeit am Neuen Testament
Grade
1,3
Author
Andreas Fuhrmanski (Author)
Publication Year
2006
Pages
18
Catalog Number
V72589
ISBN (eBook)
9783638629805
ISBN (Book)
9783638911900
Language
German
Tags
Exegese Proseminar Einführung Arbeit Neuen Testament Mk 3 1-6 Heilung verdorrte Hand Sabbat Neues Testament Jesus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andreas Fuhrmanski (Author), 2006, Exegese zu Mk 3,1-6, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/72589
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