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Zur Shop-Startseite › BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern

Bilanzpolitische Spielräume unter IFRS 2

Titel: Bilanzpolitische Spielräume unter IFRS 2

Diplomarbeit , 2006 , 103 Seiten , Note: 1.5

Autor:in: lic. oec. publ. Michael Meyer (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Arbeit ist es, die wichtigsten bilanzpolitischen Spielräume unter IFRS 2 aufzuzeigen. Des Weiteren werden zwei eigene Methoden vorgestellt, die es ermöglichen, bilanzpolitische Massnahmen unter IFRS 2 zu messen. Anhand einer dieser Methoden, welche die in den Geschäftsberichten publizierten Inputparameter bei der Optionspreisberechnung den selbst gerechneten Inputparametern gegenüberstellt, wird untersucht, ob Schweizer Unternehmen mithilfe der Optionsbewertung Bilanzpolitik betreiben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Vorgehen

2 Wesentliche Aspekte von IFRS 2

2.1 Entstehung

2.2 Anwendungsbereiche

2.2.1 Anteilsbasierte Vergütungen mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente

2.2.2 Anteilsbasierte Vergütungen mit Barausgleich

2.2.3 Anteilsbasierte Vergütungen mit wahlweisem Barausgleich oder Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente

2.3 Fair Value-Ermittlung von Aktienoptionen

3 Bilanzpolitische Möglichkeiten unter IFRS 2

3.1 Bilanzpolitik und deren Ziele

3.2 Bilanzpolitik anhand der Inputparameter der Optionsbewertungsmodelle und die Wahl des Bewertungsmodells

3.2.1 Die Laufzeit der Optionen und die frühzeitige Ausübung

3.2.2 Die Volatilität

3.2.3 Die Berücksichtigung von Dividendenzahlungen

3.2.4 Der risikolose Zinssatz

3.2.5 Die Wahl des Bewertungsmodells

3.3 Bilanzpolitik im Zusammenhang mit den Vesting Conditions

3.4 Echte und virtuelle Eigenkapitalinstrumente

3.4.1 Anhangsangaben

3.4.2 Höhere Volatilität des Personalaufwands bei virtuellen Eigenkapitalinstrumenten

3.5 Ändern der Vertragsbedingungen

4 Methoden zur Messung bilanzpolitischer Massnahmen

4.1 Methode zur Messung bilanzpolitischer Massnahmen durch Vergleichen der Inputparameter bei der Optionspreisberechnung

4.1.1 Die erwartete Laufzeit

4.1.2 Die erwartete Volatilität

4.1.3 Die erwartete Dividendenrendite

4.1.4 Der risikolose Zinssatz

4.2 Methode zur Messung bilanzpolitischer Massnahmen bei marktunabhängigen Ausübungsbedingungen

5 Untersuchung

5.1 Research Design

5.2 Stichprobe

5.3 Bisherige Forschungsergebnisse

5.4 Berechnung der Inputparameter

5.5 Vergleich der publizierten und der selbst gerechneten Volatilität σ

5.6 Vergleich der publizierten und der selbst gerechneten Dividendenrendite

5.7 Vergleich des publizierten und des selbst gerechneten risikolosen Zinssatzes

5.8 Vergleich der Black/Scholes-Werte

5.9 Untersuchung auf Bilanzpolitik

5.9.1 Zurich Financial Services

5.9.2 Phonak

5.9.3 Charles Vögele

5.9.4 Temenos

5.9.5 Straumann

5.9.6 Serono bearer und Serono ADS

5.9.7 Sulzer

5.9.8 Bucher

5.9.9 Clariant

5.9.10 Novartis üL

5.9.11 Nobel Biocare

5.9.12 Rieter

5.9.13 Panalpina

5.10 Schlussfolgerungen

6 Fazit und Ausblick in die Zukunft

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, die wichtigsten bilanzpolitischen Spielräume unter IFRS 2 aufzuzeigen und diese durch die Anwendung zweier eigens entwickelter Messmethoden an ausgewählten Schweizer Unternehmen zu prüfen. Die Arbeit untersucht dabei insbesondere, ob die Flexibilität bei der Wahl von Inputparametern für Optionsbewertungsmodelle zur bewussten Gestaltung des Jahresabschlusses genutzt wird.

  • Bilanzierung anteilsbasierter Vergütungen unter IFRS 2
  • Methodik zur Messung bilanzpolitischer Massnahmen bei der Optionsbewertung
  • Analyse der Bilanzpolitik durch Vergleich publizierter und selbst berechneter Inputparameter
  • Einfluss von Vesting Conditions und Vertragsänderungen auf die Ergebnisbelastung
  • Empirische Untersuchung der Praxis schweizerischer Unternehmen im Geschäftsjahr 2005

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Die Laufzeit der Optionen und die frühzeitige Ausübung

Zur Berechnung des Optionswerts kann häufig nicht die vertragliche Laufzeit verwendet werden. Denn an Mitarbeiter gewährte Optionen unterliegen typischerweise einer Vesting Period, während derer sie nicht ausgeübt werden können. Ein weiterer Faktor, den es bei der Bewertung zu berücksichtigen gilt, ist, dass Optionen frühzeitig ausgeübt werden, weil sie nicht handelbar sind. Mitarbeiteroptionen werden aufgrund individueller Risikopräferenzen und Liquiditätsbedürfnissen der Mitarbeiter häufig nicht bis zum Verfallstag gehalten. Ein weiterer Grund ist, dass während des Ausübungszeitraums Mitarbeiter freiwillig oder unfreiwillig das Unternehmen verlassen. Somit unterscheiden sich Mitarbeiteroptionen massgeblich von marktgängigen Aktienoptionen und es ist bei der Wahl des Bewertungsmodells und bei der Festlegung der Inputparameter entsprechend darauf einzugehen.

Des Weiteren ist bei Mitarbeiteroptionen zu beachten, dass der Optionswert zu einem grossen Teil aus dem Zeitwert der Option besteht. Bei einer frühzeitigen Ausübung kann der Mitarbeiter jedoch nur vom inneren Wert zum Ausübungszeitpunkt profitieren. Der Zeitwert hingegen verfällt. Wie nun diese Faktoren bei der Bewertung berücksichtigt werden müssen, hängt von der Wahl des Optionspreismodells ab.

Das in der Praxis häufig verwendete Black/Scholes-Modell beruht auf der Annahme, dass die Option nur am Ende der Laufzeit ausübbar ist. IFRS 2 schlägt deshalb vor, die frühzeitige Ausübung so zu berücksichtigen, indem die erwartete Laufzeit der Option geschätzt wird. Dazu sind folgende Faktoren relevant: Die Dauer der Vesting Period, der durchschnittliche Zeitraum der bisherigen Ausübung, der Preis des Underlying, der Rang des Mitarbeiters und die erwartete Volatilität des Underlying.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Problematik der Bilanzierung von Mitarbeiteroptionen unter IFRS 2 dar und definiert das Ziel sowie den methodischen Aufbau der Arbeit.

2 Wesentliche Aspekte von IFRS 2: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung, die verschiedenen Anwendungsbereiche sowie die spezifischen Anforderungen an die Fair Value-Ermittlung von Aktienoptionen.

3 Bilanzpolitische Möglichkeiten unter IFRS 2: Hier werden theoretische Gestaltungsspielräume bei der Optionsbewertung, den Vesting Conditions sowie den Unterschieden zwischen echten und virtuellen Eigenkapitalinstrumenten aufgezeigt.

4 Methoden zur Messung bilanzpolitischer Massnahmen: Es werden zwei wissenschaftliche Methoden vorgestellt, um den Einfluss von Bilanzpolitik anhand von Inputparametern und der Schätzung ausübbarer Instrumente zu messen.

5 Untersuchung: Anhand einer Stichprobe von Schweizer Unternehmen wird empirisch geprüft, inwieweit bilanzpolitische Spielräume unter IFRS 2 in der Praxis tatsächlich ausgenutzt werden.

6 Fazit und Ausblick in die Zukunft: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert die Einhaltung der Rechnungslegungsvorschriften sowie den Bedarf für zukünftige Forschungsarbeiten.

Schlüsselwörter

Bilanzpolitik, IFRS 2, Anteilsbasierte Vergütung, Mitarbeiteroptionen, Fair Value, Optionsbewertung, Volatilität, Black/Scholes-Modell, Earnings Management, Income Smoothing, Vesting Conditions, Rechnungslegung, Geschäftsberichte, Schweizer Unternehmen, Inputparameter.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht bilanzpolitische Spielräume, die sich für Unternehmen bei der Anwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 2 im Zusammenhang mit aktienbasierten Mitarbeitervergütungen ergeben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Optionsbewertung mittels Modellen wie Black/Scholes, der Einfluss von Inputparametern wie Volatilität und Laufzeit sowie die Bilanzierung von Vesting Conditions.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die Spielräume unter IFRS 2 aufzuzeigen und mittels empirischer Methoden an Schweizer Geschäftsberichten des Jahres 2005 zu prüfen, ob und in welchem Ausmass diese zur Bilanzpolitik genutzt werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin/der Autor nutzt eine quantitative Analyse, bei der publizierte Parameter mit selbst berechneten Werten verglichen werden, ergänzt durch T-Tests zur statistischen Signifikanz.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Bilanzierungsmethoden sowie die detaillierte empirische Untersuchung von 90 Schweizer Unternehmen hinsichtlich ihrer Praxis bei Mitarbeiteroptionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind IFRS 2, Bilanzpolitik, Mitarbeiteroptionen, Optionsbewertung und Earnings Management.

Welche Rolle spielt die Volatilität in der Untersuchung?

Die Volatilität ist der bedeutendste und sensitivste Inputparameter; die Untersuchung stellt fest, dass viele Unternehmen eine zu niedrige Volatilität ausweisen, um den Personalaufwand künstlich zu senken.

Warum wurden Unternehmen aus der Stichprobe ausgeschlossen?

Unternehmen wurden ausgeschlossen, wenn sie im Geschäftsjahr 2005 keine oder nur mangelhafte Angaben zu ihren Optionsprogrammen machten, was eine fundierte Berechnung nach IFRS-Vorgaben unmöglich machte.

Zu welchen Schlussfolgerungen kommt der Autor hinsichtlich der Einhaltung von IFRS 2?

Die Arbeit stellt fest, dass IFRS 2 in der Schweiz zum Untersuchungszeitpunkt ungenügend umgesetzt wurde, da zahlreiche Unternehmen die zwingend geforderten Anhangsangaben nicht oder nur unzureichend publizierten.

Ende der Leseprobe aus 103 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Bilanzpolitische Spielräume unter IFRS 2
Hochschule
Universität Zürich
Note
1.5
Autor
lic. oec. publ. Michael Meyer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
103
Katalognummer
V71980
ISBN (eBook)
9783638624404
ISBN (Buch)
9783638700672
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bilanzpolitische Spielräume IFRS
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
lic. oec. publ. Michael Meyer (Autor:in), 2006, Bilanzpolitische Spielräume unter IFRS 2, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/71980
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Leseprobe aus  103  Seiten
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