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Societas Europaea - Optionen und Konsequenzen der Europäischen Aktiengesellschaft für den Standort Deutschland

Title: Societas Europaea - Optionen und Konsequenzen der Europäischen Aktiengesellschaft für den Standort Deutschland

Term Paper , 2007 , 12 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Dr. Mark von Kopp-Krimpenfort (Author)

Business economics - General

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Seit am 01.01.1993 der Europäische Binnenmarkt offiziell verkündet wurde, sollen die EU-Staaten einen Raum ohne Grenzen bilden, in dem der freie Verkehr von Waren, Personen, Dienstleistungen und Kapital gewährleistet ist. Doch obwohl die Mehrzahl der mittleren und großen Unternehmen grenzüberschreitend tätig ist, bestanden für die Rechtsformen die nationalen Grenzen weiter, da die Existenzgrundlage für Kapitalgesellschaften ausschließlich in den verschiedenen nationalen Rechtsordnungen lagen, die für ihre Errichtung und ihre Funktionsweise maßgebend waren. Um diese Diskrepanz zwischen den unternehmensrechtlichen Gegebenheiten und der wirtschaftlichen Realität des Binnenmarktes aufzuheben, stand ab dem 08.10.2004 mit der Rechtsform der Europäischen Aktiengesellschaft (Societas Europaea - SE) im Gemeinschaftsgebiet eine neue supranationale Gesellschaftsform zur Verfügung, die in allen EU-Mitgliedsstaaten als nationales Ausführungsgesetz in Kraft treten sollte. Dieses „Flaggschiff des europäischen Gesellschaftsrechts“ wurde durch die EG-Verordnung Nr. 2157/2001 (SE-VO) des Rates vom 08.10.2001 über das Statut der Europäischen Gesellschaft möglich gemacht. Die einzelnen Mitgliedsstaaten waren zur weiteren Ausführung dieser Verordnung aufgefordert, ein nationales Ausführungsgesetz zu erlassen. Die Bundesrepublik Deutschland ist dem am 22. Dezember 2004 mit dem Gesetz zur Einführung der Europäischen Gesellschaft (SEEG) nachgekommen.

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Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1 PROBLEMSTELLUNG

1.2 RECHTSFORMSPEZIFISCHE MERKMALE DER SE

1.3 GRÜNDUNGSARTEN

2. ZENTRALE OPTIONEN DER SOCIETAS EUROPAEA RECHTSFORM UND IHRE KONSEQUENZEN

2.1 SUPRANATIONALE RECHTSFORMWAHL

2.1.1 OPTION

2.1.2 KONSEQUENZ

2.2 SITZ UND HAUPTVERWALTUNG

2.2.1 OPTION

2.2.2 KONSEQUENZ

2.3 RECHTSFORMZUSATZ „SE“

2.3.1 OPTION

2.3.2 KONSEQUENZ

2.4 SELBSTORGANISATIONSRECHT

2.4.1 OPTION

2.4.2 KONSEQUENZ

2.5 ARBEITNEHMERBETEILIGUNG

2.5.1 OPTION

2.5.2 KONSEQUENZ

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Einführung der Europäischen Aktiengesellschaft (Societas Europaea - SE) und analysiert, welche spezifischen Optionen diese Rechtsform für Unternehmen am Standort Deutschland bietet sowie welche rechtlichen und wirtschaftlichen Konsequenzen damit verbunden sind.

  • Rechtliche Rahmenbedingungen und Gründungsarten der SE
  • Supranationale Aspekte und Flexibilität bei Sitzverlegungen
  • Unternehmensführung: Monistisches versus dualistisches System
  • Herausforderungen der Arbeitnehmerbeteiligung bei grenzüberschreitenden Fusionen
  • Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität des Standorts Deutschland

Auszug aus dem Buch

2.4.1 Option

Aus der Sicht des deutschen Aktienrechts völlig neu ist aber, dass der Gesellschaft im Falle einer Umwandlung in eine SE gem. Art. 38 lit. b SE-VO zustehende Wahlrecht hinsichtlich der Ausgestaltung der Verwaltungsorganisation. Während die Aktionäre einer AG keine Möglichkeit haben, zu bestimmen, dass sie die Gesellschaft - ähnlich einer mitbestimmungsfreien GmbH - nur durch eine Geschäftsführung verwalten lassen wollen, weil § 30 AktG die Bestellung eines Vorstands und eines Aufsichtsrats schon im Gründungsstadium zwingend vorschreibt, können die Aktionäre der SE gem. Art. 38 lit. b SE-VO durch Satzungsregelung entweder ein monistisches oder ein dualistisches Verwaltungssystem installieren.

Dieses „revolutionäre“ Möglichkeit stellt eine besondere Attraktion dar, denn ein Unternehmen kann sich nun unabhängig nationalen Regeln für ein zwei- versus eingliedriges System der Corporate Governance entscheiden (Vorstand-/Aufsichtsrat- versus Boardmodell); erstmals wird also ein Wettbewerb verschiedener Systeme auch tatsächlich möglich. Ist die SE monistisch verfasst, verfügt sie neben dem Organ Hauptversammlung über das Verwaltungsorgan. Wobei nach § 22 I SEAG der Verwaltungsrat die Gesellschaft leitet, die Grundlinien ihrer Tätigkeit bestimmt und deren Umsetzung überwacht. Dem gegenüber führen die geschäftsführenden Direktoren die Geschäfte der Gesellschaft (§ 40 II 1 SEAG).

Da über die Bestellung von Verwaltungsratsmitgliedern zu geschäftsführenden Direktoren es möglich ist, dass dieselben Personen sowohl die dem Verwaltungsrat als auch die den geschäftsführenden Direktoren zugewiesenen Befugnisse wahrnehmen und die Gesellschaft Dritten gegenüber organschaftlich vertreten., lässt sich hiermit eine dem amerikanischen Boardsystem gleiche Struktur verwirklichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Darstellung der historischen Notwendigkeit einer supranationalen Rechtsform zur Stärkung des europäischen Binnenmarktes und Einführung in die SE-Verordnung.

2. ZENTRALE OPTIONEN DER SOCIETAS EUROPAEA RECHTSFORM UND IHRE KONSEQUENZEN: Detaillierte Analyse der strategischen Wahlmöglichkeiten wie Rechtsformwahl, Sitzverlegung, Organisationsstruktur und Arbeitnehmerbeteiligung sowie deren Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort Deutschland.

Schlüsselwörter

Societas Europaea, SE, Europäische Aktiengesellschaft, Unternehmensrecht, Binnenmarkt, Standort Deutschland, Rechtsformwahl, Corporate Governance, Monistisches System, Dualistisches System, Arbeitnehmerbeteiligung, SE-Verordnung, SEAG, Konzernstruktur, Jurisdiktion-Shopping.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Europäische Aktiengesellschaft (SE) als Rechtsform und deren Auswirkungen auf deutsche Unternehmen und den Wirtschaftsstandort Deutschland.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Fokus stehen die rechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten der SE, insbesondere in Bezug auf Konzernstrukturen, Sitzverlegung, Verwaltungsorganisation und Mitbestimmungsmodelle.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Vor- und Nachteile sowie die strategischen Optionen für deutsche Unternehmen aufzuzeigen, die sich aus der SE-Rechtsform ergeben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer juristischen und betriebswirtschaftlichen Analyse der einschlägigen EU-Verordnungen und des nationalen Ausführungsgesetzes (SEEG) unter Einbeziehung aktueller Literatur und Rechtsprechung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifische Wahlrechte der SE, wie die supranationale Rechtsformwahl, das Selbstorganisationsrecht bei der Verwaltung sowie die Auswirkungen auf die Arbeitnehmerbeteiligung.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind SE-Verordnung, Corporate Governance, monistisches Verwaltungssystem, grenzüberschreitende Mobilität und Standortwettbewerb.

Was besagt das "monistische System" bei einer SE?

Im Gegensatz zum dualistischen System (Vorstand und Aufsichtsrat) ermöglicht das monistische Modell eine Verwaltung durch einen Verwaltungsrat, in dem Leitungs- und Überwachungsfunktionen enger miteinander verknüpft werden können, ähnlich dem amerikanischen Boardmodell.

Warum ist die Arbeitnehmerbeteiligung bei der SE umstritten?

Die deutsche Mitbestimmung wird von vielen ausländischen Fusionspartnern als wirtschaftlicher Nachteil wahrgenommen, da sie befürchten, dass die Mitbestimmung des Aufsichtsrats auf die Geschäftsführungsebene durchschlägt.

Welche Rolle spielt der Standort Deutschland in dieser Analyse?

Die Arbeit diskutiert, ob Deutschland durch die SE im globalen Wettbewerb gestärkt wird oder ob die Gefahr des sogenannten "Jurisdiction-Shopping" durch Unternehmen besteht, die in rechtlich attraktivere EU-Länder abwandern.

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Details

Title
Societas Europaea - Optionen und Konsequenzen der Europäischen Aktiengesellschaft für den Standort Deutschland
College
Johannes Gutenberg University Mainz
Grade
1,7
Author
Dr. Mark von Kopp-Krimpenfort (Author)
Publication Year
2007
Pages
12
Catalog Number
V71884
ISBN (eBook)
9783638784054
ISBN (Book)
9783638788748
Language
German
Tags
Societas Europaea Optionen Konsequenzen Europäischen Aktiengesellschaft Standort Deutschland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dr. Mark von Kopp-Krimpenfort (Author), 2007, Societas Europaea - Optionen und Konsequenzen der Europäischen Aktiengesellschaft für den Standort Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/71884
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