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Entwicklung und Trainierbarkeit von Sozialkompetenz: ein Kurzreferat

Titel: Entwicklung und Trainierbarkeit von Sozialkompetenz: ein Kurzreferat

Referat (Ausarbeitung) , 2007 , 9 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Karsten Zingsheim (Autor:in)

Pädagogik - Pädagogische Psychologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Laufe der Geschichte hat Deutschland sich von einer Industrienation zu einem Dienstleistungsstaat entwickelt. Damit haben sich auch die Anforderungen an die Menschen, die in Deutschland wohnen, verändert. Das Fachwissen oder reine logische Intelligenz tritt immer mehr in den Hintergrund, während andere Kompetenzen, wie z.B. die Sozialkompetenz in allen Bereichen der Arbeitswelt immer stärkere Bedeutung gewinnt. Um dem Rechnung zu tragen fokussiert diese Hausarbeit ihr Augenmerk primär auf die Sozialkompetenz. Im ersten Teil dieser Arbeit werde ich den Begriff der Sozialkompetenz definieren und darlegen wie er in diesem Text verstanden werden soll. Im zweiten Teil werde ich darauf eingehen wie Sozialkompetenz entsteht und wie sie sich entwickeln kann, während das darauf folgende Kapitel Möglichkeiten aufzeigt, wie man Sozialkompetenz trainieren könnte. Abschließend werden die Ergebnisse der Studie SQ21 miteinander verglichen, welche eine hohe Diskrepanz zwischen den Universitäten und der Wirtschaft in Bezug auf vermittelten und erwünschten Sozialkompetenzen zum Ergebnis hatten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung:

2. Definition Soziale Kompetenz

3. Entstehung und Entwicklung sozialkompetenten Verhaltens

a. Kommunikationsmodell

b. Kognitionsmodell

c. Handlungsmodelle

4. Elaborierte Steuerung des Sozialverhaltens:

a. Phase 1: Analyse der Situation

b. Phase 2: Entscheidungsphase

c. Phase 3: Umsetzungsphase

d. Phase 4: Evaluationsphase

5. Ansatzpunkte zur Verbesserung und Training von sozialkompetenten Verhalten

a. Wissen

b. Wahrnehmung und Reflexion

c. Verhalten

d. Ein Beispiel:

6. Training von Schlüsselqualifikationen

a. Rhetoriktraining

b. Interviewtraining

c. Konfliktmanagement- und Verhandlungstraining

7. Schlüsselqualifikationen an Universitäten und in der Wirtschaft im Vergleich

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Bedeutung von Sozialkompetenz im Wandel von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft und analysiert Wege zur deren gezielten Förderung sowie die Diskrepanz zwischen universitären Bildungszielen und den Anforderungen der modernen Arbeitswelt.

  • Theoretische Fundierung des Begriffs Sozialkompetenz.
  • Modelle zur Entstehung und Steuerung von Sozialverhalten.
  • Praktische Methoden zur Verbesserung und zum Training sozialer Fertigkeiten.
  • Analyse der Diskrepanz zwischen akademischer Ausbildung und wirtschaftlichen Erwartungen.

Auszug aus dem Buch

3. Entstehung und Entwicklung sozialkompetenten Verhaltens

Sozialkompetentes Verhalten wird zuerst in der Familie geübt. Im Kreise von Leuten, denen man vertraut, kann man sein Verhalten an anderen Individuen ohne Angst vor größeren negativen Sanktionen ausprobieren und reflektieren. Jedoch besteht die Möglichkeit dass jemand, der viele Kompetenzen besitzt noch immer in Situationen kommt, die man nicht oder nicht sofort bewältigen kann. Daher redet man von sozialen Kompetenzen im Sinne eines Potenzials. (Kanning & Holling, 2003)

Es gibt drei Modelle, die versuchen die Entstehung von sozialkompetenten Verhalten zu beschreiben.

a. Kommunikationsmodell

Äußerlich sichtbares wechselseitiges Aufeinanderwirken zwischen Individuen zum Zwecke der Abstimmung des Denkens und Verhaltens der Beteiligten.

b. Kognitionsmodell

Untersucht die Speicherung von Informationen und den Entscheidungsprozessen, welche dann zu einem bestimmten Sozialverhalten führen.

c. Handlungsmodelle

Kanning (2005) stellt beispielhaft das Modell der elaborierten Steuerung des Sozialverhaltens aus der Handlungstheorie vor. Dieses Modell, das sich auf die Genese sozialen Verhaltens bezieht, soll im Folgenden näher beschrieben werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt den gesellschaftlichen Wandel und die steigende Bedeutung von Sozialkompetenz in der Arbeitswelt.

2. Definition Soziale Kompetenz: Erläutert die etymologischen Wurzeln und die wissenschaftliche Vielschichtigkeit des Begriffs.

3. Entstehung und Entwicklung sozialkompetenten Verhaltens: Stellt Modelle zur Entstehung von Sozialverhalten vor, darunter Kommunikations-, Kognitions- und Handlungsmodelle.

4. Elaborierte Steuerung des Sozialverhaltens: Detailliert die vier Phasen der Handlungssteuerung, von der Situationsanalyse bis zur Evaluation.

5. Ansatzpunkte zur Verbesserung und Training von sozialkompetenten Verhalten: Identifiziert Wissensvermittlung, Reflexion und Verhaltenstraining als zentrale Ansatzpunkte zur Kompetenzsteigerung.

6. Training von Schlüsselqualifikationen: Vertieft Möglichkeiten wie Rhetorik-, Interview- sowie Konfliktmanagementtraining.

7. Schlüsselqualifikationen an Universitäten und in der Wirtschaft im Vergleich: Vergleicht die Anforderungen der Wirtschaft mit den Bildungszielen der Universitäten anhand der SQ21-Studie.

8. Fazit: Resümiert die Diskrepanz zwischen akademischer Ausbildung und Arbeitsmarktanforderungen und betont den Wert von Eigenengagement und Praxiserfahrung.

Schlüsselwörter

Sozialkompetenz, Sozialverhalten, Schlüsselqualifikationen, Handlungsmodelle, Training, Rhetorik, Konfliktmanagement, Arbeitswelt, Hochschulausbildung, SQ21, Persönlichkeitsentwicklung, Berufseinstieg, Dienstleistungsstaat, Performanz, Situationsanalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der zunehmenden Bedeutung von Sozialkompetenz als notwendige Schlüsselqualifikation im modernen Dienstleistungssektor.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Themenfelder umfassen die theoretische Begriffsbestimmung, Modelle zur Entstehung von Sozialverhalten sowie praktische Ansätze für deren Training.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Begriff der Sozialkompetenz zu definieren und aufzuzeigen, wie diese Kompetenzen entwickelt und trainiert werden können, um den Anforderungen der Wirtschaft gerecht zu werden.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die existierende Modelle der Sozialpsychologie sowie aktuelle Vergleichsstudien (wie die SQ21) analysiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in die Verhaltenssteuerung und eine praktische Betrachtung von Trainingsmethoden für soziale Schlüsselqualifikationen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Sozialkompetenz, Handlungsmodelle, Schlüsselqualifikationen, berufliche Qualifizierung und die Diskrepanz zwischen Studium und Praxis.

Welche Rolle spielen Universitäten bei der Vermittlung von Sozialkompetenz?

Die Arbeit zeigt auf, dass Hochschulen oft unzureichend auf die von der Wirtschaft geforderten sozialen Kompetenzen vorbereiten, insbesondere in Bereichen wie Teamfähigkeit.

Welchen Stellenwert hat die Doppelbelastung von Studium und Beruf laut Autor?

Der Autor argumentiert, dass berufstätige Studierende durch die Kombination von Studium und praktischer Arbeit wertvolle soziale Kompetenzen und Belastbarkeit entwickeln, die über das reine akademische Studium hinausgehen.

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Entwicklung und Trainierbarkeit von Sozialkompetenz: ein Kurzreferat
Hochschule
Universität Münster  (Pädagogik)
Veranstaltung
Entwicklung und Trainierbarkeit von Sozialkompetenzen
Note
2,3
Autor
Karsten Zingsheim (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
9
Katalognummer
V71764
ISBN (eBook)
9783638632362
ISBN (Buch)
9783638932394
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Entwicklung Trainierbarkeit Sozialkompetenz Kurzreferat Entwicklung Trainierbarkeit Sozialkompetenzen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Karsten Zingsheim (Autor:in), 2007, Entwicklung und Trainierbarkeit von Sozialkompetenz: ein Kurzreferat, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/71764
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  9  Seiten
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