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Luft nimmt Raum ein - Die Nacherfindung einer Tauchglocke im Experiment

Titel: Luft nimmt Raum ein - Die Nacherfindung einer Tauchglocke im Experiment

Unterrichtsentwurf , 2005 , 16 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Tomke Popken (Autor:in)

Didaktik - Sachunterricht, Heimatkunde

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Seit Dezember unterrichte ich die Klasse im Fach Sachunterricht mit drei Wochenstunden eigenverantwortlich. Die Lerngruppe setzt sich aus 22 Schülern1(11 Mädchen, 11 Jungen) im Alter von 8 bis 9 Jahren zusammen. A und B wurden aus den dritten Klassen zurück gestellt. A ist seit dem in der Klasse. B besucht seit Beginn des zweiten Schulhalbjahres die Klasse. Beide Kinder wurden freundlich aufgenommen und sind schon weitgehend in die Klassengemeinschaft integriert. Das Arbeitsverhalten der Lerngruppe lässt sich als interessiert und motiviert bezeichnen. Fast alle Schüler beteiligen sich gerne und rege am Unterrichtsgeschehen. In der Klasse herrscht im Allgemeinen ein angenehmes, freundliches Sozialklima. Auch mir gegenüber verhalten sie sich freundlich und aufgeschlossen.
Besonders leistungsstark im Fach Sachunterricht sind C, D, E, F, G und H. Alle sechs Kinder beteiligen sich mit qualitativ hochwertigen Beiträgen und bringen zum Teil erstaunliches Vorwissen mit. Als eher leistungsschwach sind I und B einzustufen. Beiden Schülerinnen fallen das selbstständige Erarbeiten von Inhalten oder Arbeitsaufträgen und das Kombinieren von Sachverhalten schwer. Darum erhalten sie oft differenzierte Arbeitsblätter mit zusätzlichen Beispielen oder Angaben. In Phasen, in denen Gruppenarbeit angesetzt ist, teile ich die Gruppen so ein, dass I und B Unterstützung von Seiten ihrer Mitschüler erhalten können, ohne sich auf den Leistungen der anderen Schüler auszuruhen. Insgesamt ist die Lerngruppe relativ unruhig, was auch auf die hohe Anzahl konzentrationsschwacher Schüler zurückzuführen ist. Der Unruhe begegne ich mit klar aufeinander aufbauenden Phasen, dabei lege ich ein besonderes Augenmerk auf einen motivierenden Einstieg und die Einhaltung der Rituale wie den Regenstab zur Beendigung der Arbeitsphase oder Symbolkarten zur Erinnerung an Melde-und Sprechregelungen.
An dieser Stelle möchte ich ausführlicher auf das Verhalten von J, K, E, F und L eingehen. J ist häufig unkonzentriert, stört den Unterricht durch Zwischenrufe und arbeitet langsam und oberflächlich. Meist gelingt es allerdings, ihn durch direkte Ansprache, klare Ansagen und Motivation wieder auf das Unterrichtsgeschehen zurückzuführen. Durch Elterngespräche und darauf folgende häusliche Übungsphasen gelingt es J derzeit immer besser, sein Arbeitstempo zu erhöhen und sich gezielt zu konzentrieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Stellung der Stunde im Rahmen der Unterrichtseinheit

2. Situation der Lerngruppe

2.1 Allgemeine Voraussetzungen

2.2 Lernvoraussetzungen für diese Stunde

3. Überlegungen zur Sache

4. Didaktische Überlegungen

5. Lernziele

6. Methodische Überlegungen

7. Literatur

9. Anhang

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Unterrichtseinheit ist es, den Schülern der zweiten Jahrgangsstufe auf forschend-entdeckende Weise zu vermitteln, dass Luft ein physischer Körper ist, der Raum einnimmt und somit nicht als "Nichts" begriffen werden darf. Die Forschungsfrage fokussiert dabei darauf, wie Gummibärchen unter Wasser getaucht werden können, ohne nass zu werden, um so das Prinzip der Luftverdrängung praktisch erfahrbar zu machen.

  • Naturwissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Phänomen Luft
  • Forschendes Lernen durch Experimente (Tauchglocken-Nacherfindung)
  • Förderung der Methodenkompetenz durch Planung und Auswertung von Versuchen
  • Soziales Lernen durch kooperative Partnerarbeit
  • Erarbeitung der physikalischen Grundeigenschaft: Luft nimmt Raum ein

Auszug aus dem Buch

3. Überlegungen zur Sache

Unsere Erde ist bis zu ca. 1000 km hoch von einer Atmosphäre umgeben, die weitgehend aus Luft besteht. Diese Luftschicht setzt sich zusammen aus einer Mischung der Gase Stickstoff (78 %), Sauerstoff (21), kleinen Mengen Kohlendioxid, Argon und anderen Gasen. Dazu kommen unterschiedliche Mengen an Wasserdampf (Luftfeuchtigkeit). In der Nähe großer Städte oder stark befahrener Straßen kann es zudem zur Vermischung mit Kohlenmonoxid, Schwefeldioxid, Rauch und Staub kommen. Diese Schadstoffe werden aus Autoabgasen und Schornsteinen abgegeben. „Die Zusammensetzung der Luft darf sich nur in geringen Grenzen ändern, da sie sonst gesundheitsgefährdend wird.“

Am Erdboden ist die Luftschicht am dichtesten und nimmt nach oben hin immer weiter ab, bis sich schließlich in großen Höhen gar keine Luft mehr befindet. Diese Atmosphäre filtert die schädlichen Strahlen der Sonne.

Luft besteht aus kleinen Teilchen, die ständig in Bewegung sind. Wenn Luft erwärmt wird, bewegen diese sich schneller und tragen somit zu einer geringeren Dichte bei. Die warme Luft steigt nach oben. Kühlt sie hingegen ab, werden die Moleküle träge, die Dichte wird erhöht und die Luft sinkt ab. Diese Bewegungen nehmen wir als Wind wahr.

Auf der Erde ist die Luft überall um uns herum. Menschen und Tiere benötigen den Sauerstoff zum Atmen und Pflanzen verbrauchen den Kohlendioxid, der als „Abfallprodukt“ aus unseren Lungen strömt. Luft durchdringt den kleinsten Raum, strömt überall ein, nichts bleibt leer. Physikalisch gesehen ist Luft ein Körper, mit einem Gewicht von 1,25 kg pro Kubikmeter. Ein Körper kann aus unterschiedlichen Stoffen bestehen. Man unterscheidet zwischen festen, flüssigen und gasförmigen Körpern. Feste Körper wie z.B. Holz sind weitgehend form- und volumenbeständig, flüssige wie z.B. Wasser bewahren annähernd ihr Volumen. Gasförmige Körper, wie eben Luft, sind in Form und Volumen relativ leicht veränderlich und lassen sich daher auch besonders gut komprimieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Stellung der Stunde im Rahmen der Unterrichtseinheit: Ordnet das Experiment in eine Sequenz von zehn Einheiten ein, die verschiedene physikalische Aspekte der Luft wie Gewicht, Ausdehnung und Antrieb behandeln.

2. Situation der Lerngruppe: Beschreibt die Zusammensetzung der Klasse, das Arbeitsverhalten sowie spezifische Förderbedarfe einzelner Schüler und die angewandten Klassenraumrituale.

3. Überlegungen zur Sache: Vermittelt das notwendige naturwissenschaftliche Hintergrundwissen zur Zusammensetzung der Atmosphäre, zu Teilchenbewegungen und zur physikalischen Definition von Luft als Körper.

4. Didaktische Überlegungen: Begründet die Entscheidung, das Thema bereits in der zweiten Klasse zu behandeln, und setzt das Vorhaben in den Kontext der Rahmenrichtlinien und des entdeckenden Lernens.

5. Lernziele: Definiert die angestrebten Kompetenzen, unterteilt in ein Hauptziel, Grobziele und spezifische Feinlernziele für die methodische und soziale Entwicklung.

6. Methodische Überlegungen: Erläutert den Ablauf der Stunde von der motivierenden Geschichte über das Experiment bis zur Ergebnissicherung durch Impulse und Merksätze.

7. Literatur: Listet die für den Entwurf verwendeten Fachbücher, Rahmenrichtlinien und didaktischen Quellen auf.

9. Anhang: Enthält ergänzende Materialien wie die Erzählvorlage, Arbeitsblätter und Visualisierungen für den Unterricht.

Schlüsselwörter

Sachunterricht, Luft, Gummibärchen, Tauchglocke, Experiment, entdeckendes Lernen, Grundschule, physikalische Phänomene, Raum, Aggregatzustände, Partnerarbeit, didaktische Reduktion, Luftdruck, Naturwissenschaften, Unterrichtsentwurf

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit ist ein ausführlicher Unterrichtsentwurf für das Fach Sachunterricht, in dem eine Experimentierstunde zur physikalischen Eigenschaft der Luft konzipiert wird.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Eigenschaften der Luft, insbesondere die Raumeinnahme, sowie die didaktische Methode des forschend-entdeckenden Lernens in einer zweiten Grundschulklasse.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, dass die Schüler handelnd erfahren, dass Luft einen Raum einnimmt. Die leitende Fragestellung lautet: „Wie können die Gummibärchen tauchen, ohne nass zu werden?“

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird das Prinzip des entdeckenden und forschenden Lernens angewandt, bei dem die Schüler durch ein vorstrukturiertes Experiment selbstständig Lösungen finden und diese auswerten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die Situationsanalyse der Lerngruppe, die physikalischen Sachinformationen zur Luft, die didaktische Begründung der Unterrichtsplanung sowie die detaillierte methodische Gestaltung des Stundenverlaufs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Sachunterricht, Experiment, Luftverdrängung, entdeckendes Lernen und Grundschuldidaktik charakterisiert.

Warum wird die „Gummibärchentaucher“-Geschichte genutzt?

Die Geschichte dient als motivierender Einstieg, um eine fiktionale Problemstellung zu schaffen, die die Neugier der Kinder weckt und den direkten Anstoß zum Experimentieren gibt.

Welche Rolle spielt die Differenzierung im Unterrichtsverlauf?

Differenzierung wird sowohl qualitativ durch visuelle Hilfestellungen als auch quantitativ durch zusätzliche Versuche (z.B. Luft umfüllen) für schnellere Schüler sichergestellt.

Wie wird das Experiment in der Klasse abgeschlossen?

Die Ergebnisse werden im Plenum diskutiert, in Merksätzen zusammengefasst und durch das Aufkleben eines Merksatzes auf ein zentrales Plakat gesichert.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Luft nimmt Raum ein - Die Nacherfindung einer Tauchglocke im Experiment
Note
2,3
Autor
Tomke Popken (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
16
Katalognummer
V71648
ISBN (eBook)
9783638695244
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Luft Raum Nacherfindung Tauchglocke Experiment
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tomke Popken (Autor:in), 2005, Luft nimmt Raum ein - Die Nacherfindung einer Tauchglocke im Experiment, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/71648
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