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Value Reporting - Ziele, Möglichkeiten, Vorgehensweise und Unternehmenspraxis in Deutschland

Titel: Value Reporting - Ziele, Möglichkeiten, Vorgehensweise und Unternehmenspraxis in Deutschland

Studienarbeit , 2007 , 69 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Dipl.-Ing. Thomas Purdel (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung

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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Kapitalmarkt ist für deutsche Unternehmen in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus bei der Frage nach der Kapitalbeschaffung gerückt. 1 Die Internationalisierung der Finanzmärkte und die gestiegene Anzahl der Neuemissionen führten zu einem gesteigerten Wettbewerb um Risikokapital. 2 Diese Tatsachen und in der Vergangenheit beobachtete Bilanzskandale führten zu einer verstärkten Diskussion der Aussagefähigkeit externer Rechnungswesendaten. 3 Damit Investoren die richtigen Anlageentscheidungen treffen können, muss es den Unternehmen gelingen, die gestiegenen Informationsbedürfnisse am Kapitalmarkt zu befriedigen. Grundsätzlich kann davon ausgegangen werden, dass den Investoren vergleichsweise weniger Informationen als dem Management zur Bestimmung des Unternehmenswertes zur Verfügung stehen. Es herrscht eine Informationsasymmetrie zwischen Investoren und Management, wodurch sich bei den Interessengruppen verschiedene Unternehmenswerte herausbilden. 4 Damit die Asymmetrie und folglich auch die unterschiedliche Unternehmensbewertung beigelegt werden kann, wurde in den vergangenen Jahren die Forderung nach Informationen, welche über die gesetzlichen Publizitätspflichten hinaus gegeben werden, laut. Die Forderung manifestierte sich in dem Verlangen der Marktteilnehmer nach einer wertorientierten (Zusatz-)Berichterstattung, welche unter dem Namen „Value Reporting“ Einzug in die wirtschaftswissenschaftliche Literatur hielt. 5 Diese Forderung geht zeitgleich einher mit dem generellen Umbruch in der Berichterstattung kapitalmarktorientierter Unternehmen, wie die Änderungen der Anforderungen an den Konzernlagebericht durch den neuen §315 HGB und die Deutschen Rechungslegungsstandards DRS 15 („Lagebericht“) und DRS 5 („Risikoberichterstattung“) sowie die Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses gemäß IFRS zeigen. 6 Die vorliegende Arbeit setzt sich mit dem Thema des Value Reportings, den damit verbundenen Zielen, Möglichkeiten und Vorgehensweisen auseinander. Des weiteren soll untersucht werden, inwiefern das Value Reporting Einzug in die Unternehmenspraxis in Deutschland gehalten hat. Dazu soll zu Beginn in Kapitel 2 eine für die vorliegende Arbeit geltende Definition des Value Reporting gefunden werden. Ebenso wird in diesem Kapitel eine Begriffsklärung vorgenommen, bevor dann im Kapitel 3 die Gründe für das Value Reporting erläutert werden sollen. [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition und Begriff des Value Reporting

3 Gründe für das Value Reporting

4 Grundlagen

4.1 Der Shareholder Value

4.2 Informationsasymmetrien

4.2.1 Opportunismus

4.3 Externe Unternehmensrechnung und deren Adressaten

4.4 Informationen des Marktes: Bedarf, Angebot und Nachfrage

5 Ziele des Value Reporting

6 Überblick zu den verschiedenen Value-Reporting-Konzepten

6.1 Das Konzept von MÜLLER (1998)

6.1.1 Inhalte des Total Return Reporting

6.1.2 Inhalte des Value Added Reporting

6.1.3 Inhalte des Strategic Advantage Reporting

6.1.4 Sonstige Angaben

6.2 Das Konzept von LABHART (1999)

6.3 Das Konzept von PELLENS/HILLEBRANDT/TOMASZEWSKI (2000)

6.3.1 Inhalte des Shareholder Return Reporting

6.3.2 Inhalte des Corporate Return Reporting

6.4 Das Konzept von PWC (2001)

6.5 Das Konzept von BAETGE/HEUMANN (2006)

7 Grundsätze für das Value Reporting

8 Möglichkeiten für das Value Reporting

9 Unternehmenspraxis in Deutschland – Ergebnisse empirischer Untersuchungen

9.1 NEMAX 50-Unternehmen (Jahr 1999)

9.2 DAX 30-Unternehmen (Jahre 1997 – 1999)

9.3 DAX 100-Unternehmen (Jahr 2000)

9.4 DAX 30-Unternehmen (Jahr 2001)

9.5 DAX 30-Unternehmen (Jahr 2005)

10 Abschließende Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung und Themen

Die Studienarbeit untersucht die Relevanz und Ausgestaltung des Value Reportings in Deutschland. Ziel ist es, die Diskrepanz zwischen den theoretischen Anforderungen einer wertorientierten Berichterstattung und der tatsächlichen Unternehmenspraxis aufzuzeigen sowie Wege zur effizienten Reduzierung von Informationsasymmetrien zwischen Management und Kapitalmarktteilnehmern zu identifizieren.

  • Grundlagen und Definitionen des Value Reportings
  • Analyse verschiedener theoretischer Reporting-Modelle
  • Untersuchung der Grundsätze für ein wertorientiertes Reporting
  • Bewertung gängiger Kommunikationsinstrumente (Investor Relations)
  • Empirische Analyse der Reporting-Praxis deutscher Unternehmen anhand von Studien

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

Der Kapitalmarkt ist für deutsche Unternehmen in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus bei der Frage nach der Kapitalbeschaffung gerückt. Die Internationalisierung der Finanzmärkte und die gestiegene Anzahl der Neuemissionen führten zu einem gesteigerten Wettbewerb um Risikokapital. Diese Tatsachen und in der Vergangenheit beobachtete Bilanzskandale führten zu einer verstärkten Diskussion der Aussagefähigkeit externer Rechnungswesendaten. Damit Investoren die richtigen Anlageentscheidungen treffen können, muss es den Unternehmen gelingen, die gestiegenen Informationsbedürfnisse am Kapitalmarkt zu befriedigen. Grundsätzlich kann davon ausgegangen werden, dass den Investoren vergleichsweise weniger Informationen als dem Management zur Bestimmung des Unternehmenswertes zur Verfügung stehen. Es herrscht eine Informationsasymmetrie zwischen Investoren und Management, wodurch sich bei den Interessengruppen verschiedene Unternehmenswerte herausbilden. Damit die Asymmetrie und folglich auch die unterschiedliche Unternehmensbewertung beigelegt werden kann, wurde in den vergangenen Jahren die Forderung nach Informationen, welche über die gesetzlichen Publizitätspflichten hinaus gegeben werden, laut. Die Forderung manifestierte sich in dem Verlangen der Marktteilnehmer nach einer wertorientierten (Zusatz-)Berichterstattung, welche unter dem Namen „Value Reporting“ Einzug in die wirtschaftswissenschaftliche Literatur hielt. Diese Forderung geht zeitgleich einher mit dem generellen Umbruch in der Berichterstattung kapitalmarktorientierter Unternehmen, wie die Änderungen der Anforderungen an den Konzernlagebericht durch den neuen §315 HGB und die Deutschen Rechungslegungsstandards DRS 15 („Lagebericht“) und DRS 5 („Risikoberichterstattung“) sowie die Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses gemäß IFRS zeigen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die zunehmende Bedeutung des Kapitalmarkts und die Notwendigkeit einer wertorientierten Zusatzberichterstattung zur Reduzierung von Informationsasymmetrien.

2 Definition und Begriff des Value Reporting: Erläutert verschiedene wissenschaftliche Definitionen und den Begriffsinhalt des Value Reportings.

3 Gründe für das Value Reporting: Analysiert, warum die herkömmliche Berichterstattung den Informationsanforderungen von Investoren zur Bestimmung des Unternehmenswertes oft nicht genügt.

4 Grundlagen: Beleuchtet den Shareholder-Value-Ansatz, Agency-Problematiken, die Rolle externer Rechnungslegung sowie Informationsbedarfe am Kapitalmarkt.

5 Ziele des Value Reporting: Definiert die zentralen Ziele, primär den Abbau von Informationsasymmetrien zur Schließung der Wertlücke zwischen interner und externer Bewertung.

6 Überblick zu den verschiedenen Value-Reporting-Konzepten: Vergleicht fünf prominente Modelle von Müller, Labhart, Pellens et al., PWC und Baetge/Heumann.

7 Grundsätze für das Value Reporting: Stellt die vom Arbeitskreis „Externe Unternehmensrechnung“ erarbeiteten Leitlinien zur Vereinheitlichung der Berichterstattung vor.

8 Möglichkeiten für das Value Reporting: Diskutiert Instrumente der Investor Relations wie Geschäftsberichte, Internetauftritte und die Reporting Scorecard.

9 Unternehmenspraxis in Deutschland – Ergebnisse empirischer Untersuchungen: Wertet verschiedene Studien zur Umsetzung des Value Reportings in der deutschen Unternehmenslandschaft aus.

10 Abschließende Zusammenfassung und Fazit: Fasst die Erkenntnisse zusammen und stellt fest, dass das Thema trotz mangelnder Stetigkeit in der Praxis weiter an Bedeutung gewinnt.

Schlüsselwörter

Value Reporting, Shareholder Value, Informationsasymmetrie, Kapitalmarkt, Investor Relations, Wertorientierte Unternehmensführung, Geschäftsbericht, Unternehmenswert, Transparenz, Performance-Messung, Bilanzskandale, Zusatzberichterstattung, Prognosequalität, Kapitalallokation, Reporting Scorecard

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Konzept des "Value Reporting", welches darauf abzielt, die Kommunikation zwischen Unternehmen und Kapitalmarkt durch wertorientierte Zusatzinformationen zu verbessern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der theoretischen Fundierung durch den Shareholder-Value-Ansatz, der Analyse verschiedener Reporting-Modelle und der kritischen Prüfung der deutschen Unternehmenspraxis.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist es, die Bedeutung einer verbesserten Transparenz und wertorientierten Berichterstattung für den Abbau von Informationsasymmetrien zwischen Management und Investoren darzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine systematische Literaturanalyse sowie die vergleichende Auswertung empirischer Studien zur Reporting-Praxis (z.B. DAX-Unternehmen).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, den Vergleich existierender Reporting-Modelle, die Vorstellung normativer Grundsätze und die Auswertung empirischer Daten zur Anwendung in Deutschland.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen zählen Value Reporting, Informationsasymmetrien, Shareholder-Value, Investor Relations und wertorientierte Kennzahlen.

Warum wird die herkömmliche Berichterstattung als unzureichend kritisiert?

Die herkömmliche Berichterstattung wird primär als zu vergangenheitsorientiert, lückenhaft hinsichtlich zukunftsorientierter Werttreiber und zu stark durch Bilanzpolitik beeinflusst eingestuft.

Welches Reporting-Instrument wird als besonders zukunftsträchtig bezeichnet?

Die "Reporting Scorecard" auf Basis der Balanced Scorecard wird hervorgehoben, da sie eine verständliche Verbindung zwischen Strategie und operativen Aktivitäten ermöglicht.

Ende der Leseprobe aus 69 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Value Reporting - Ziele, Möglichkeiten, Vorgehensweise und Unternehmenspraxis in Deutschland
Hochschule
Brandenburgische Technische Universität Cottbus
Note
1,7
Autor
Dipl.-Ing. Thomas Purdel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
69
Katalognummer
V71392
ISBN (eBook)
9783638619707
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Value Reporting Ziele Möglichkeiten Vorgehensweise Unternehmenspraxis Deutschland Bilanzierung Jahresabschluss Berichterstattung wertorientiert wertorientierte Berichterstattung HGB Shareholder Value kapitalmarktorientiert kapitalmarktorientierte Berichterstattung Value Reporting Empirie empirisch empirische Untersuchung Studie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dipl.-Ing. Thomas Purdel (Autor:in), 2007, Value Reporting - Ziele, Möglichkeiten, Vorgehensweise und Unternehmenspraxis in Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/71392
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Leseprobe aus  69  Seiten
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