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Phraseologismen in der Kinder- und Jugendliteratur am Beispiel von Peter Bichsels "Kindergeschichten"

Titel: Phraseologismen in der Kinder- und Jugendliteratur am Beispiel von Peter Bichsels "Kindergeschichten"

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2006 , 20 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Franziska Hill (Autor:in)

Germanistik - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Bei einer Untersuchung, die ein linguistisches mit einem literaturwissenschaftlichen Gebiet verknüpfen will, kommt es häufig zu Schwierigkeiten. Es ist auffällig, dass es zu den einzelnen Bereichen der Kinder- und Jugendliteratur und auch zum Gebiet der Phraseologie sehr viel Literatur gibt, aber das Thema anscheinend kaum im Zusammenhang untersucht wurde. Mir kommt es bei der vorliegenden Arbeit darauf an, zu erfahren, wie und welche Phraseologismen Peter Bichsel in seinen „Kindergeschichten“ verwendet und in welchem Umfang. Es ist wichtig, für eine solche Untersuchung zeitgenössische Literatur zu wählen, da einige Aussagen nur aufgrund der eigenen Sprachkompetenz getroffen werden können (Burger 1976, 322).

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

0. Einleitung

1. Zum Begriff der Kinder- und Jugendliteratur

2. Theorie der Phraseologie nach Harald Burger

3. Die Phraseologie in der Kinder- und Jugendliteratur

4. Die Phraseologie in Peter Bichsels „Kindergeschichten“

4.1. Allgemeine Bemerkungen

4.2. Untersuchte Phraseologismen

4.2.1. Ein Tisch ist ein Tisch

4.2.1.1. das Gesicht läuft rot an

4.2.1.2. die Hände zu Fäusten verkrampfen

4.2.2. Amerika gibt es nicht

4.2.2.1. sich den Fehdehandschuh vor die Füße schmeißen

4.2.2.2. in Saus und Braus leben

4.2.2.3. sich jmd. vom Hals schaffen

4.2.2.4. die Köpfe schütteln

4.2.3. Der Erfinder

4.2.3.1. unter die Leute gehen

4.2.3.2. die Stirn in Falten legen

4.2.3.3. keinen Sinn haben

4.2.3.4. mit dem Finger an die Stirn tippen

4.2.4. Der Mann mit dem Gedächtnis

4.2.4.1. Über das ganze Gesicht strahlen

4.2.4.2. Wer nicht hören will, muß fühlen

4.3. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Vorkommen, die Art und die funktionale Einbettung von Phraseologismen in Peter Bichsels Werk „Kindergeschichten“, um zu analysieren, wie Bichsel kindgerechte Sprache mit linguistischen Besonderheiten verknüpft.

  • Analyse der phraseologischen Kompetenz und deren Vermittlung im Kinderbuch
  • Anwendung der Phraseologie-Theorie nach Harald Burger auf konkrete Textbeispiele
  • Untersuchung von Kinegrammen und deren Bedeutung für die kindliche Rezeption
  • Evaluation des Umgangs mit modifizierten Phraseologismen in zeitgenössischer Literatur
  • Kategorisierung des Autors innerhalb der verschiedenen Nutzertypen nach Burger

Auszug aus dem Buch

4.2.1.2. die Hände zu Fäusten verkrampfen (S. 23)

Im Duden ist keine phraseologische Variante zu diesem Kinegramm zu finden, aber meiner Meinung nach müsste es ‚die Hand zur Faust ballen’ heißen. Der Phraseologismus bedeutet soviel wie Wütendsein und erfüllt das Merkmal der Polylexikalität.

Hier liegt sowohl eine grammatische Variation vor, in dem Bichsel den Plural nutzt, als auch eine lexikalische, da ‚ballen’ zu ‚verkrampfen’ wurde. Die Verwendung des Plurals sorgt für eine Ausdrucksverstärkung. Das Wort ‚verkrampfen’ impliziert zusätzlich zum Wütendsein eine Art Verzweiflung, die sich auch im Kontext der Geschichte wieder findet. Der alte Mann hat vor, etwas an seinem Leben zu ändern; kommt in sein Zimmer und alles ist so wie immer. Das macht ihn wütend, aber auch verzweifelt.

Der Phraseologismus kann psycholinguistisch als Einheit betrachtet werden. Es handelt sich um eine Kollokation, die zu den nominativen Phraseologismen gerechnet wird und die an den Kontext angeschlossen werden muss. Das Kinegramm drückt eine eher kindliche Geste aus, die ganzheitlich-figurativ erschlossen werden kann und daher auch für jüngere Leser leicht zu verstehen ist. Aus diesem Grund erfährt der Phraseologismus keine nähere Erklärung im Text.

Zusammenfassung der Kapitel

0. Einleitung: Die Einleitung umreißt die Schwierigkeiten der interdisziplinären Forschung zwischen Linguistik und Literaturwissenschaft und definiert das Ziel der Untersuchung bei Peter Bichsel.

1. Zum Begriff der Kinder- und Jugendliteratur: Dieses Kapitel erläutert die Definitionsversuche von Kinder- und Jugendliteratur und betont die fließenden Übergänge zwischen den Altersgruppen.

2. Theorie der Phraseologie nach Harald Burger: Es werden die theoretischen Grundlagen der Phraseologie dargestellt, insbesondere Polylexikalität, Festigkeit und Idiomatizität sowie die Klassifizierung spezieller Phraseologismen.

3. Die Phraseologie in der Kinder- und Jugendliteratur: Dieses Kapitel beleuchtet den Gebrauch und die Funktionen von Phraseologismen in Kinderbüchern, basierend auf den Modellen von Harald Burger.

4. Die Phraseologie in Peter Bichsels „Kindergeschichten“: Der Hauptteil analysiert spezifische Phraseologismen in den „Kindergeschichten“ hinsichtlich ihrer Struktur, Bedeutung und Vermittlung im Text.

4.1. Allgemeine Bemerkungen: Hier wird die Rezeption der „Kindergeschichten“ und die literaturwissenschaftliche Einschätzung der Geschichten diskutiert.

4.2. Untersuchte Phraseologismen: Dieser Abschnitt umfasst die detaillierte linguistische Analyse der ausgewählten Beispiele aus vier verschiedenen Erzählungen Bichsels.

4.3. Zusammenfassung: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und ordnet Bichsels Arbeitsweise in die Typologie von Burger ein.

Schlüsselwörter

Phraseologismen, Kinderliteratur, Peter Bichsel, Kindergeschichten, Harald Burger, Kinegramme, Idiomatizität, Polylexikalität, Sprachvermittlung, Sprachgebrauch, Linguistik, Kollokation, Textanalyse, Kinderbuch, Stilistik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht den Einsatz von Phraseologismen in Peter Bichsels „Kindergeschichten“ und analysiert deren Funktion sowie die Art der Vermittlung für den kindlichen Leser.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themen umfassen die linguistische Theorie der Phraseologie, die Definition von Kinder- und Jugendliteratur und die praktische Anwendung dieser Konzepte auf ein spezifisches literarisches Werk.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie und in welchem Umfang Bichsel Phraseologismen verwendet und ob diese für Kinder verständlich eingebettet sind.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine linguistische Textanalyse unter Verwendung der theoretischen Kategorien von Harald Burger durchgeführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert ausgewählte Phraseologismen aus den „Kindergeschichten“, unterteilt in die jeweiligen Erzählungen des Autors.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist zentral durch Begriffe wie Phraseologismen, Kinderliteratur, Kinegramme und die linguistische Analysemethodik nach Burger charakterisiert.

Warum spielt die Rolle der „Kinegramme“ eine so große Rolle in Bichsels Werk?

Bichsel nutzt diese häufig, da Kinegramme non-verbales Verhalten kodieren, das Kinder als ganzheitliche Bilder oft leichter verstehen können als abstrakte Phraseologismen.

Inwiefern modifiziert Bichsel die von ihm verwendeten Phraseologismen?

Bichsel nutzt häufig Modifikationen, beispielsweise durch expressivere Verben oder Pluralbildungen, um die Sprache kindgerechter und lebendiger zu gestalten.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Phraseologismen in der Kinder- und Jugendliteratur am Beispiel von Peter Bichsels "Kindergeschichten"
Hochschule
Universität Rostock
Note
1,7
Autor
Franziska Hill (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
20
Katalognummer
V71031
ISBN (eBook)
9783638630740
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Phraseologismen Kinder- Jugendliteratur Beispiel Peter Bichsels Kindergeschichten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Franziska Hill (Autor:in), 2006, Phraseologismen in der Kinder- und Jugendliteratur am Beispiel von Peter Bichsels "Kindergeschichten", München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/71031
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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