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Leges Langobardorum - Das Edictus Rotharis und seine Ergänzungen

Titel: Leges Langobardorum - Das Edictus Rotharis und seine Ergänzungen

Seminararbeit , 2006 , 15 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Marco Chiriaco (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit behandelt das niedergeschriebene Recht der Langobarden, beginnend mit dem Edikt des Königs Rothari, welcher im Jahre 643 n. Chr. erstmal das langobardische Recht fixieren ließ.


Das langobardische Recht hatte die Stellung eines germanischen Stammes- und Volksrechtes. Es war ein Vulgarrecht und wurde mündlich von Generation zu Generation überliefert. Es hatte eine besondere Stellung unter den germanischen Volksrechten; überstand es doch dank seiner einzigartigen Kontinuität die Jahrhunderte bis in die frühe Neuzeit und beeinflusste zahlreiche zeitgenössische Rechtslehren.


Vom Recht der Langobarden vor der Aufzeichnung ist wenig bekannt. Es ist aber von starken Ähnlichkeiten zu zeitgenössischen Germanenrechten in Mitteleuropa auszugehen. Bei ihrem Eindringen in Italien unter König Alboin im Jahre 668 erschienen die Langobarden als ein noch wenig von antiker Kultur berührter Stamm mit heidnischen und arianischen Einflüssen, die noch in traditionellen Strukturen lebten.


Dies sollte sich besonders unter Liutprand ändern, der die Gesetzgebung im Rahmen seiner bescheidenen Möglichkeiten zu ändern versuchte; letzten Endes erreicht die Kunst der Gesetzgebung und –lehre ihren Höhepunkt in der Lombarda (Lex Langobarda) in der zweiten Hälfte des 11. Jh..

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Langobardisches Recht in Niederschrift

a. Das Edictus Rothari und seine Ergänzungen

b. Inhalt, Form und Geltungsbereich des langobardischen Rechts

c. Langobardisches Recht nach der fränkischen Eroberung

III. Schlussbetrachtung

IV. Literatur:

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das niedergeschriebene Recht der Langobarden, beginnend mit der ersten schriftlichen Fixierung durch König Rothari im Jahr 643 n. Chr. bis hin zu dessen Fortentwicklung durch spätere Herrscher und den Einfluss der Rechtsschule von Pavia.

  • Die Entstehung und der Inhalt des Edictus Rothari.
  • Struktur, Sprache und soziale Grundlagen des langobardischen Rechts.
  • Einfluss des Christentums und von Liutprands Reformen.
  • Rechtliche Veränderungen nach der fränkischen Eroberung.
  • Bedeutung der Rechtsschule von Pavia für die Tradition des Rechts.

Auszug aus dem Buch

a. Das Edictus Rothari und seine Ergänzungen

Rothari besann sich, nach einer Periode früher Romanisierung und Katholisierung von Königtum und Adel zurück auf den Arianismus, die dominierende Glaubensform unter den einfachen Freien, den Arimannen. Es folgte eine Festigung der langobardischen Stellung in Norditalien, ebenso territoriale Erweiterungen. Unter diesen Bedingungen kam es im Jahre 643 zur erstmaligen schriftlichen Fixierung des langobardischen Rechts. Vermutlich wurde das Edikt binnen kurzer Zeit nach Befragung Rechtskundiger niedergeschrieben. Dies geschah jedoch nicht mit der Absicht, eine statische Rechtssammlung zu schaffen; auch weiterhin sollte es möglich sein, Ergänzungen vorzunehmen. Am 22.11.643 kam es bei der Hauptstadt Pavia zu einer Versammlung des siegreichen Heeres; dort wurde das Edikt mittels dem alten Ritus des Speergedinges (gairethinx) angenommen und bekräftigt.

Somit ruht das Edikt auf einem deutlichen Zusammenwirken von Herrscher und Volk. Der Rat der Großen und das Heervolk der Arimannen nehmen das Edikt auf, wobei jedoch der Herrscher der Initiator der Rechtsaufzeichnung bleibt. Er beruft sich auf das Recht des germanischen Volks- und Heerkönigs und in der Ahnenreihe in der Einleitung auf das eigene Sippenheil.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Arbeit führt in die Bedeutung des langobardischen Rechts als germanisches Stammesrecht ein, das durch seine Kontinuität bis in die frühe Neuzeit wirkte.

II. Langobardisches Recht in Niederschrift: Dieses Hauptkapitel analysiert die schriftliche Fixierung unter Rothari, die inhaltlichen Aspekte der Gesetzgebung, den gesellschaftlichen Wandel unter Liutprand sowie die Auswirkungen der fränkischen Eroberung.

III. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die wesentlichen Meilensteine wie die erste Kodifizierung unter Rothari und die spätere rechtliche Transformation durch die Christianisierung sowie die lange Tradition des Rechts in Norditalien zusammen.

IV. Literatur:: Dieses Verzeichnis listet die für die Hausarbeit herangezogene Fachliteratur sowie weiterführende Werke auf.

Schlüsselwörter

Langobarden, Edictus Rothari, Rechtsgeschichte, Germanenrecht, Liutprand, Pavia, Rechtsschule, Gesetzgebung, Kodifizierung, Frühmittelalter, Volksrecht, Fehderecht, Christianisierung, Rechtstradition, Stammesrecht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das niedergeschriebene Recht der Langobarden, beginnend mit der ersten schriftlichen Fixierung durch König Rothari im 7. Jahrhundert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die Entstehung der Gesetzbücher, die soziale Struktur des langobardischen Reiches, der Einfluss der Kirche auf das Recht und die Kontinuität dieser Rechtstradition.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Entwicklung vom archaischen germanischen Stammesrecht zu einer systematisierteren Rechtsform unter Einflüssen der Christianisierung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf der Auswertung relevanter Fachliteratur und zeitgenössischer Gesetzestexte basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des Edikts von Rothari, die Reformen unter Liutprand, die Auswirkungen der fränkischen Eroberung und die Bedeutung der Rechtsschule von Pavia.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Langobarden, Edictus Rothari, Rechtsgeschichte, Rechtsschule von Pavia und frühmittelalterliche Gesetzgebung.

Warum war das Speergeding so wichtig für die Annahme des Edikts?

Das Speergeding war ein alter Ritus, der das Zusammenwirken von Herrscher und Heervolk symbolisierte und dem Gesetzbuch Autorität und Legitimität verlieh.

Wie veränderte Liutprand die Rechtssituation?

Liutprand förderte die Christianisierung des Rechts, milderte archaische Strafen wie den Zweikampf ab und ermöglichte eine bewusstere Rechtsfortbildung.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Leges Langobardorum - Das Edictus Rotharis und seine Ergänzungen
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Veranstaltung
Völkerwanderungszeit 2
Note
2,0
Autor
Marco Chiriaco (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
15
Katalognummer
V71001
ISBN (eBook)
9783638627023
ISBN (Buch)
9783638779845
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Leges Langobardorum Edictus Rotharis Ergänzungen Völkerwanderungszeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marco Chiriaco (Autor:in), 2006, Leges Langobardorum - Das Edictus Rotharis und seine Ergänzungen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/71001
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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