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Chancengleichheit der Geschlechter in der Hochschulpolitik

Titel: Chancengleichheit der Geschlechter in der Hochschulpolitik

Seminararbeit , 2002 , 9 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Angelika Roselstorfer (Autor:in)

Politik - Politisches System Deutschlands

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Anlass für die vorliegende Arbeit war, die von vielen Seiten der derzeitigen Bundesregierung unterstellten frauendiskriminierenden Ansätze, die sich einmal mehr auch im Bereich der Hochschulpolitik manifestieren, auf ihre Richtigkeit zu untersuchen. Die Untersuchung soll die Verifikation oder Falsifikation der These, dass wirkungsvolle und engagierte Frauenförderung im Hochschulbereich nicht tatsächliche politische Zielsetzung, sondern lediglich Wahlpropaganda und bestenfalls Wunschdenken ist, erbringen.
Um hier ein Ergebnis vorlegen zu können, sollen im Folgenden die geschlechtspezifischen Auswirkungen verschiedener Forderungen und bereits implementierter Maßnahmen, die zur Herstellung bzw. Förderung der Chancengleichheit in diesem Sektor dienen sollen, untersucht werden.
Besonderes Augenmerk wird in der vorliegenden Arbeit auf den Umstand der überfallsartig eingeführten Studiengebühren gelegt, der in ganz besonderen Maße dazu beiträgt, die Chancen einer akademischen Laufbahn - und darausfolgend die Aussicht auf hochqualifizierte Berufe junger Frauen zu erschweren, wenn nicht gar zu verhindern.
Bei der Untersuchung werden vor allem statistisches Material und legistische Inhalte zur Erkenntnisfindung herangezogen.
Schließlich werden Möglichkeiten und Lösungsmodelle angedacht, die helfen könnten, eine tatsächliche Gleichstellung und Gleichheit der Chancen für männliche und weibliche Studierende zu erreichen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. HISTORISCHE ENTWICKLUNG DES HOCHSCHULZUGANGS FÜR FRAUEN

2.1. Kurzdarstellung der historischen Entwicklung

2.2. Die heutige Ausgangsposition

3. STUDIENGEBÜHREN – EIN WEIBLICHES PROBLEM?

3.1 Statistische Auswirkungen von Studiengebühren

3.2. Soziale und gesellschaftliche Probleme

4. VERSCHIEDENE MAßNAHMEN DER FRAUENFÖRDERUNG

4.1. Legistische Maßnahmen

4.2 Weitere Maßnahmen

5. ZUSAMMENFASSUNG UND EIN BLICK IN DIE ZUKUNFT

6. ANMERKUNGEN UND QUELLENNACHWEIS

6.1. Anmerkungen und Abkürzungen

6.2. Quellennachweis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die geschlechtsspezifischen Auswirkungen aktueller hochschulpolitischer Maßnahmen in Österreich und prüft die These, dass Frauenförderung im Hochschulbereich oft lediglich als politisches Instrument ohne tatsächliche Wirkung eingesetzt wird, wobei ein besonderer Fokus auf den Folgen neu eingeführter Studiengebühren liegt.

  • Historische Analyse des Hochschulzugangs für Frauen
  • Sozioökonomische Auswirkungen von Studiengebühren auf weibliche Studierende
  • Bewertung staatlicher Frauenförderungsmaßnahmen
  • Vergleich zwischen politischem Anspruch und statistischer Realität
  • Diskussion über Lösungsmodelle für echte Chancengleichheit

Auszug aus dem Buch

3.1 Statistische Auswirkungen von Studiengebühren

Wie den Aufzeichnungen des Statistischen Zentralamtes ÖSTAT zu entnehmen ist, gab es nach der Abschaffung der seit 1945 bestehenden sogenannten „Studientaxen“ unter der damaligen zuständigen Bundesministerin Dr. Hertha Firnberg im Jahr 1972 im Kabinett Dr. Kreisky einen signifikanten Anstieg des Frauenanteils unter den Erstimmatrikulierenden7. Erstmals - mit der Ausnahme des Jahres 1968, und hier mögen ideologisch fundierte Gründe zum Tragen gekommen sein - stieg der Anteil der weiblichen Hörer über 30%. Es verwundert, dass der Regierung, als sie im Jahr 2001 überfallsartig und - wenn man den Medien Glauben schenken darf - sogar ohne Wissen und Zustimmung der zuständigen Bundesministerin Dr. Elisabeth Gehrer - die sogenannten Studiengebühren (wieder)einführte, offensichtlich nicht bedacht wurde, daß die Wiedereinführung von Gebühren aller Wahrscheinlichkeit nach einen gegenteiligen Effekt, nämlich eine Verminderung der Zahl der weiblichen Studierenden, haben könnte. Obwohl die ÖVP immer wieder für den freien Hochschulzugang plädiert, kann man hier von der Einführung eines „sozialen Numerus Clausus“ sprechen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung formuliert die Forschungsfrage, ob Frauenförderung in der Hochschulpolitik lediglich Wahlpropaganda darstellt, und skizziert die Untersuchung der Auswirkungen von Studiengebühren.

2. HISTORISCHE ENTWICKLUNG DES HOCHSCHULZUGANGS FÜR FRAUEN: Dieses Kapitel zeichnet den langen Weg der rechtlichen und tatsächlichen Gleichstellung von Frauen an Universitäten nach, von historischen Zugangsbeschränkungen bis zur heutigen Situation der Unterrepräsentation.

3. STUDIENGEBÜHREN – EIN WEIBLICHES PROBLEM?: Hier wird analysiert, wie die Wiedereinführung von Studiengebühren als sozialer Numerus Clausus fungiert und besonders Frauen aufgrund ökonomischer Benachteiligung und Doppelbelastung trifft.

4. VERSCHIEDENE MAßNAHMEN DER FRAUENFÖRDERUNG: Das Kapitel evaluiert gesetzliche und begleitende Maßnahmen zur Frauenförderung und kommt zu dem Schluss, dass diese ohne einen gesellschaftlichen Wandel oft ineffektiv bleiben.

5. ZUSAMMENFASSUNG UND EIN BLICK IN DIE ZUKUNFT: Die Autorin resümiert, dass die vorliegende Regierungspolitik keine spürbaren Verbesserungen für Studentinnen bringt und kritisiert die Diskrepanz zwischen öffentlichem Anspruch und tatsächlicher Wirkung.

6. ANMERKUNGEN UND QUELLENNACHWEIS: Dieser Teil enthält die ergänzenden Informationen zu den verwendeten Institutionen sowie ein vollständiges Verzeichnis der zitierten Literatur und Quellen.

Schlüsselwörter

Chancengleichheit, Hochschulpolitik, Frauenförderung, Studiengebühren, Bildungszugang, Studentinnen, soziale Selektion, universitäre Gleichbehandlung, Frauenanteil, Bundes-Gleichbehandlungsgesetz, Bildungskredit, österreichisches Hochschulwesen, weiblicher akademischer Nachwuchs.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert kritisch die hochschulpolitischen Rahmenbedingungen in Österreich unter der Regierung zu Beginn des 21. Jahrhunderts, insbesondere im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf die Geschlechtergerechtigkeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der historische Wandel des Frauenstudiums, die ökonomischen Barrieren durch Studiengebühren und die Effektivität staatlicher Frauenförderungsprogramme.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu prüfen, ob die proklamierte Frauenförderung der damaligen Bundesregierung eine effektive politische Strategie ist oder lediglich der öffentlichen Imagepflege dient.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin nutzt eine Analyse von statistischem Material (z.B. ÖSTAT-Daten) sowie eine Untersuchung legistischer Inhalte (Gesetze, Verordnungen und Weißbücher).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit den negativen Auswirkungen von Studiengebühren auf Studentinnen, der Analyse von Maßnahmen zur Frauenförderung und der Diskrepanz zwischen Anspruch und Realität an den Hochschulen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind Chancengleichheit, Studiengebühren, Frauenförderung, Hochschulpolitik und sozialer Numerus Clausus.

Welche spezifischen Probleme ergeben sich für Studentinnen mit Kindern?

Durch Betreuungspflichten verlängerte Studienzeiten führen bei Einführung von Studiengebühren zu einer finanziellen Mehrbelastung und einem erhöhten Risiko für Studienabbrüche.

Warum wird das Weißbuch zur Hochschulbildung im Text zitiert?

Das Weißbuch dient als Beleg dafür, dass selbst offizielle Regierungsdokumente ein Bild der Universität zeichnen, das von Widerständen gegen Gleichstellung und einer männlich dominierten Professorenschaft geprägt ist.

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Chancengleichheit der Geschlechter in der Hochschulpolitik
Hochschule
Universität Wien
Veranstaltung
Vorlesung
Note
1,0
Autor
Angelika Roselstorfer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2002
Seiten
9
Katalognummer
V70351
ISBN (eBook)
9783638627795
ISBN (Buch)
9783656709282
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Chancengleichheit Geschlechter Hochschulpolitik Vorlesung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Angelika Roselstorfer (Autor:in), 2002, Chancengleichheit der Geschlechter in der Hochschulpolitik, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/70351
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Leseprobe aus  9  Seiten
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