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Syrien im Nahostkonflikt

Ein "Schurkenstaat" auf dem Weg zur Demokratie?

Title: Syrien im Nahostkonflikt

Term Paper , 2004 , 20 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Christian Müller-Thomas (Author)

Politics - Region: Near East, Near Orient

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Summary Excerpt Details

Hafiz al-Assad war Garant dafür, dass Syrien bisher als eines der stabilsten Länder im Nahen Osten galt. Assad Senior hatte seinem Land zwar keine Kontinuität, aber mit Sicherheit Konstanz beschert. Doch genau diese Konstanz scheint Bashar al-Assad im Sturme der gegenwärtigen Entwicklungen aus den Händen zu gleiten.
Welche Möglichkeiten bleiben ihm? Gibt es in Syrien die Chance eine föderative Demokratie von innen aufzubauen, oder wird der Staatsapparat unter außen- und innenpolitischen Druck zusammenbrechen? Ausgehend von diesen grundlegenden Fragen analysiert diese Arbeit die innenpolitische Situation des Landes, die stark von „nicht-syrischen“ Entscheidungen und Entwicklungen abhängig sind. Ausschlaggebende Faktoren sind dabei - neben dem Verhältnis zu Amerika und Israel - die Ereignisse im Irak oder auch die innenpolitische Auseinandersetzung mit den syrischen Kurden. Eine historische Reflektierung wird dabei vollzogen, um die Entwicklung Syriens seit dem 11. September 2001 zu verstehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Die Geschichte einer „repressiven Republik“

III. Im Visier der Amerikaner

IV. Syrien und die Nahostpolitik nach dem 11.September

V. Kampf um Macht, Glaubwürdigkeit und wirtschaftliche Reformen

VI. Schlussgedanken – Wie sind die Chancen für ein demokratisches Syrien?

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit analysiert die innenpolitische Situation Syriens unter Berücksichtigung des wachsenden äußeren Drucks durch die USA sowie der komplexen Beziehungen zu Israel. Im Zentrum steht dabei die Forschungsfrage, ob Syrien trotz seiner autokratischen Strukturen eine Chance auf eine föderative Demokratisierung von innen besitzt oder ob der Staatsapparat unter dem aktuellen Reformdruck zu zerbrechen droht.

  • Historische Entwicklung des syrischen Staates und das Erbe der Baath-Herrschaft.
  • Die Auswirkungen der US-amerikanischen Nahostpolitik und des „Syria Accountability Act“ auf Syrien.
  • Die Rolle Syriens im Nahostkonflikt und das Verhältnis zum Friedensprozess.
  • Herausforderungen durch interne Reformbestrebungen, Korruption und die sogenannte „Kurdenfrage“.
  • Analyse der Chancen und Risiken einer Demokratisierung im aktuellen politischen Klima.

Auszug aus dem Buch

III. Im Visier der Amerikaner

Mit der Militäroperation der Alliierten, „irakische Freiheit“ genannt, begann Amerika am 5. März 2003 mit der Neubestimmung ihrer geopolitischen Rolle nach dem Kalten Krieg. Washingtons weltweiter Kampf gegen den Terrorismus führte zur „Abkehr der USA von jener modernen Ordnung der Staaten, die seit dem Westfälischen Frieden von 1648 die internationalen Beziehungen regelte – mit dem Ziel, die bestehenden Prinzipien staatlicher Legitimität abzulösen“.

Der fanatische Eifer, mit dem die Vereinigten Staaten nach dem 11. September außenpolitisch vorgingen, erregte Angst, Besorgnis und Wut in der arabischen Welt. Aus Syrien, welches wirtschaftlich eng an den Irak gebunden war, empfing Amerika im Vorfeld der Irakoffensive starke Kritik. In seiner Rede zu den Antikriegsdemonstranten am 9. März 2003 in Damaskus sagte Staatspräsident Bashar dazu: „Having the United States as an enemy is dangerous but its friendship is deadly“. Assad spielte in dieser Rede auf das einstige Bündnis Bagdads mit Washington an, als Saddam Hussein gegen das islamisch-revolutionäre Regime Ayatollah Khomeinis im Iran-Irakkrieg kämpfte und dabei die westlichen Interessen vertrat.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Diese Einleitung führt in die prekäre Lage des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad ein, der sich zwischen innenpolitischem Reformdruck und außenpolitischen Zwängen behaupten muss.

II. Die Geschichte einer „repressiven Republik“: Das Kapitel bietet einen historischen Exkurs, der die Entstehung des syrischen Nationalstaates und die anschließende Machtübernahme durch die Baath-Partei beleuchtet.

III. Im Visier der Amerikaner: Hier wird das angespannte Verhältnis zwischen Syrien und den USA analysiert, insbesondere die Rolle des „Syria Accountability Act“ und die Kritik an der amerikanischen Nahostpolitik.

IV. Syrien und die Nahostpolitik nach dem 11.September: Dieses Kapitel untersucht die syrisch-israelischen Beziehungen und die Auswirkungen der israelischen Sicherheitsstrategie auf Syrien.

V. Kampf um Macht, Glaubwürdigkeit und wirtschaftliche Reformen: Die Untersuchung befasst sich mit den gescheiterten Reformansätzen des jungen Assad sowie dem negativen Einfluss der maroden Wirtschaftsstruktur.

VI. Schlussgedanken – Wie sind die Chancen für ein demokratisches Syrien?: Das Fazit bewertet die Zukunftsaussichten Syriens und betont die Notwendigkeit charismatischer Reformer, um eine schrittweise Demokratisierung zu ermöglichen.

Schlüsselwörter

Syrien, Bashar al-Assad, Baath-Partei, Demokratisierung, Nahostkonflikt, USA, Israel, Reformen, Irakkrieg, Antiamerikanismus, Außenpolitik, Innenpolitik, Kurdenfrage, Menschenrechte, Sanktionen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die innenpolitische Entwicklung Syriens unter dem Einfluss geänderter geopolitischer Bedingungen nach dem 11. September 2001.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die Stabilität des Baath-Regimes, die US-amerikanische Nahostpolitik, die Beziehung zu Israel und den schwierigen Prozess interner Reformen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu untersuchen, ob für Syrien realistische Chancen auf eine föderative Demokratisierung bestehen, ohne das Land in eine Destabilisierung zu führen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine deskriptive und analysierende Arbeit, die auf Literatur des zeitgenössischen politischen Geschehens basiert, um die Komplexität der Ereignisse einzuordnen.

Was steht im Hauptteil im Mittelpunkt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der historischen repressiven Struktur, dem internationalen Druck, der wirtschaftlichen Krise und der Rolle der Opposition.

Welche Schlagworte charakterisieren das Werk?

Die wichtigsten Schlagworte sind Demokratisierung, Baath-Regime, Reformdruck, regionale Geopolitik und die Rolle Bashar al-Assads.

Wie bewertet der Autor das Verhältnis zwischen den USA und Syrien?

Der Autor sieht das Verhältnis als zutiefst belastet, geprägt durch amerikanische Sanktionsdrohungen und das strategische Unverständnis der US-Politik gegenüber den regionalen Realitäten Syriens.

Welche Bedeutung misst der Autor der „Kurdenfrage“ bei?

Die Kurdenfrage wird als wichtiges Indiz für einen möglichen Wandel im syrischen Staatsverständnis gewertet, da der Umgang mit dieser Minderheit eine grundlegende politische Neupositionierung erforderlich macht.

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Details

Title
Syrien im Nahostkonflikt
Subtitle
Ein "Schurkenstaat" auf dem Weg zur Demokratie?
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (Institut für politische Wissenschaft)
Course
Die arabischen Gesellschaften nach dem 11. September
Grade
1,3
Author
Christian Müller-Thomas (Author)
Publication Year
2004
Pages
20
Catalog Number
V70209
ISBN (eBook)
9783638615167
ISBN (Book)
9783638813853
Language
German
Tags
Syrien Nahostkonflikt Gesellschaften September
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Müller-Thomas (Author), 2004, Syrien im Nahostkonflikt, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/70209
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