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Total-Design-Methode nach Dillmann – Erhöhung der Akzeptanz bei Befragungen

Titel: Total-Design-Methode nach Dillmann – Erhöhung der Akzeptanz bei Befragungen

Referat (Ausarbeitung) , 2005 , 15 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Alexander Danylec (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Forschung und Studien

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

1. Einleitung

„Verglichen mit der persönlich-mündlichen und der telefonischen führt die postalische Befragung noch immer ein „Schattendasein“; ihr Einsatz gilt meist als „Notlösung“, „als ein Kompromiß, der häufig aus finanziellen Gründen geschlossen werden muß, realiter aber nicht erstrebt wird.“1 (...) „Im allgemeinen bezieht sich die Verwendung des Begriffs „schriftliche Befragung“, (...) auf die Durchführung einer Befragung, bei der Fragebögen an Befragte postalisch versandt werden mit der Bitte, diese Fragebögen auszufüllen und der Forschungsgruppe zurückzusenden. Bei solchen schriftlichen Befragungen oder „postalischen Befragungen“ (Mail Survey) ist in der Befragungssituation entsprechend kein Interviewer anwesend.“2
„Eines der zentralen Probleme der postalischen Erhebungsmethode liegt in der außerordentlichen Schwankungsbreite der Rücksendequote, die sich empirisch zwischen 10% und 90% bewegt. Vor allem bei heterogenen Stichproben, wie bei allgemeinen Bevölkerungsumfragen, ist mit einer eher niedrigen Rücklaufquote zu rechnen. Die hohe Nonresponse- Rate, die (angeblich) mit schriftlichen Befragungen verbunden ist, wird als einer ihrer wesentlichen Nachteile angesehen.“3
Der Problematik, der „Schwankungsbreite der Rücksendequote“, bei der postalischen Erhebungsmethode hat sich Don A. Dillmann angenommen.
Dillmann gilt international als Hauptmitwirkender zur Entwicklung der modernen Post, des Telefons und der Internet – Übersicht. In diesen Zusammenhang entwickelte er Neuerungen und Methoden zur Postalischen- und Telefonumfragen, wie z.B. die „Total-Design-Methode“ (TDM), die ich unter anderem im Rahmen dieser Hausarbeit näher erläutert werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlage der Total-Design-Methode

2.1. Total-Design-Methode

2.1.1. Formale Richtlinien der Total-Design-Methode

2.1.2. Erste Schritte

2.1.3. Reihenfolge der Frage

2.1.4. Die Erinnerungsschreiben

3. Tailored-Design-Methode

4. Die Telefonumfrage

4.1. Die Übersichtlichkeit

4.2. Die Fragen

4.3. Die Durchführung

4.4. Das Auswahlverfahren

5. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht Möglichkeiten zur Steigerung der Teilnahmebereitschaft und Antwortqualität bei schriftlichen und telefonischen Befragungen. Der Fokus liegt dabei auf der Analyse der "Total-Design-Methode" (TDM) sowie der "Tailored-Design-Methode" (TD) nach Don A. Dillmann, um Methoden zur Optimierung der Rücksendequoten und der Datengüte aufzuzeigen.

  • Grundlagen der austauschtheoretischen Modelle von Befragungen
  • Formale Richtlinien und Prozessoptimierung für schriftliche Umfragen
  • Strukturierung von Fragebögen zur Vermeidung von Antwortfehlern
  • Vergleich und Anwendung von Mixed-Mode-Befragungskonzepten
  • Strategien zur Verbesserung der Datenqualität bei Telefoninterviews

Auszug aus dem Buch

2.1. Total-Design-Methode

Wie schon Punkt 2. erwähnt dient Dillmannn, (...) „als theoretische Ausgangsbasis die „social exchange theory“ aus der sich drei Faktoren ableiten lassen, die zur Teilnahme an einer postalischen Befragung motivieren:

“1. Reward the respondent by (Aufwandsminimierung)

· showing positive regard

· giving verbal appreciation

· using a consulting approach

· supporting his or her values

· offering tangible rewards

· making the questionnaire interesting

2. Reduce costs to the respondent by (Maximierung des Nutzens)

· making the task appear brief

· reducing the physical and mental effort that is required

· eliminating chances for embarrassment

· eliminating any implication of subordination

· eliminating any direct monetary cost

3. Establish trust by (Vertrauensaufbau)

· providing a token of appreciation in advance

· identifying with a known organization that has legitimacy

· building on other exchange relationships.“6

Das bedeutet, dass durch Aufwandsminimierung, Maximierung des Nutzens sowie Vertrauensaufbau, die Quantität und Qualität von Umfrageergebnissen gesteigert werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt das "Schattendasein" und die Problematik der Rücksendequoten bei postalischen Befragungen sowie die Relevanz der Ansätze von Don A. Dillmann.

2. Grundlage der Total-Design-Methode: Erläutert die theoretische Basis der "social exchange theory" und definiert administrative Pläne sowie formale Richtlinien zur Verbesserung der Rücklaufquoten.

3. Tailored-Design-Methode: Diskutiert die Weiterentwicklung hin zum Mixed-Mode-Ansatz, um durch verschiedene Datenerhebungsverfahren die Schwächen einzelner Methoden auszugleichen.

4. Die Telefonumfrage: Behandelt spezifische Anforderungen an Fragebogenkonstruktion, Interviewführung und Auswahlverfahren bei telefonischen Befragungen.

5. Fazit: Resümiert die Effektivität der vorgestellten Methoden zur Optimierung von Befragungsprozessen und ordnet die Bedeutung der modernen Erhebungsansätze ein.

Schlüsselwörter

Total-Design-Methode, Tailored-Design-Methode, postalische Befragung, Rücksendequote, social exchange theory, Mixed-Mode-Befragung, Telefonumfrage, Fragebogenkonstruktion, Datenerhebung, Nonresponse-Rate, Interviewerfehler, Stichprobenauswahl, Antwortverhalten, Qualitätssicherung, Sozialforschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit Methoden zur Optimierung von postalischen und telefonischen Befragungen, um die Akzeptanz bei Befragten und die Qualität der gewonnenen Daten zu erhöhen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Total-Design-Methode nach Dillmann, die Theorie des Antwortverhaltens (Social Exchange Theory), die Optimierung von Fragebögen und der Einsatz von Mixed-Mode-Designs.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie durch methodische Anpassungen, wie z.B. Aufwandsminimierung oder Vertrauensaufbau, die Antwortbereitschaft der Zielpersonen gesteigert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf Basis von methodischen Berichten und sozialwissenschaftlicher Fachliteratur die Theorien von Don A. Dillmann analysiert und zusammenfasst.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen des TDM, formale Gestaltungsvorgaben, Nachfassaktionen, die Tailored-Design-Methode (Mixed Mode) und spezifische Aspekte der Telefonumfrage detailliert erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Charakteristische Begriffe sind Total-Design-Methode, Rücksendequote, Social Exchange Theory, Mixed-Mode-Surveys und Datenqualität.

Welche Bedeutung haben "Erinnerungsschreiben" für die Befragung?

Sie dienen als strukturierte Nachfassaktion, um die Rücklaufquote systematisch zu erhöhen, wobei ein klarer zeitlicher Ablauf und modifizierte Anschreiben entscheidend sind.

Warum wendet sich Dillmann dem "Tailored-Design" (Mixed Mode) zu?

Aufgrund gesellschaftlicher Veränderungen, wie höherer Mobilität, ist ein einziger Weg der Befragung oft nicht mehr ausreichend; der Methodenmix erlaubt es, Schwächen einer Methode durch eine andere zu kompensieren.

Welche Vorteile bietet ein zentrales Telefonlabor?

Zentrale Telefonlabore ermöglichen eine bessere Qualitätskontrolle durch Supervision, sofortige Klärung von Fragen, kurzfristige Gegenmaßnahmen bei Problemen und eine effiziente Personaleinsatzplanung.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Total-Design-Methode nach Dillmann – Erhöhung der Akzeptanz bei Befragungen
Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen
Note
2,0
Autor
Alexander Danylec (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
15
Katalognummer
V70146
ISBN (eBook)
9783638614696
ISBN (Buch)
9783638919296
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Total-Design-Methode Dillmann Erhöhung Akzeptanz Befragungen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alexander Danylec (Autor:in), 2005, Total-Design-Methode nach Dillmann – Erhöhung der Akzeptanz bei Befragungen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/70146
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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