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Straßenkindheit in Westafrika

Title: Straßenkindheit in Westafrika

Term Paper , 2006 , 23 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Diplom-Pädagoge Erwachsenenbildung Marcel Bickert (Author)

Pedagogy - Intercultural Pedagogy

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Summary Excerpt Details

1. Einleitung

Viele wissenschaftliche Studien im Bereich der Pädagogik sind bezüglich ihres Forschungsgegenstandes eurozentrisch oder gar lediglich punktuell auf ein Land Europas und auf in ihm auftretende Mikrophänomene bezogen. Eine mangelnde wissenschaftliche Hinwendung zur Thematik der Straßenkindheit mag ebenfalls nicht zu sehr erstaunen, denn dieses Thema ist in Deutschland sowie im restlichen Europa selten präsent und Gegenstand aktueller Diskussionen, zumal Straßenkinder weniger mit deutschen Bahnhöfen, als viel mehr mit Entwicklungsländern in Verbindung gebracht werden. Jedoch ist dies ein reales Phänomen, das nicht mit verschwindend geringen Zahlen und Fakten belegt ist, sondern im Gegenteil ständig wächst und an Bedeutung gewinnt.

Mit dem Begriff des Straßenkindes sind gewisse Vorstellungen verbunden, die nach dem jeweiligen Ort des Vorkommens, z.B. den so genannten "Ländern der 3.Welt", variieren und in einen Zusammenhang mit gängigen Klischees gebracht werden. So ist es die Aufgabe der Pädagogik, zuerst diesen Begriff zu definieren und die Bedeutung dessen aufzuzeigen. Diese theoretischen Annäherungsversuche schließen auch die sozialpolitischen Reaktionen und einen Überblick über schon getroffene politische Maßnahmen mit ein. Hierbei ist ein interkultureller Dialog erforderlich, um zum einen die Unterschiede zu analysieren und zum anderen vielmehr die hervorstechenderen Parallelen zu erkennen, um Rückschlüsse auf das eigene Land ziehen zu können. So können Entwicklungen vorhergesehen werden und vom Erfahrungsschatz anderer Kulturen gelernt werden, um die Wahl der Maßnahmen zu vereinfachen und schneller, sowie effizienter reagieren zu können. So kristallisieren sich die erfolgreichsten Vorgehensweisen heraus, die - theoretisch angedacht - als bald möglichst in die Praxis umgesetzt werden können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was bedeutet Straßenkindheit?

2.1. Theoretische Annäherungsversuche und Begriffsdefinitionen

2.2. Sozialpolitische Reaktionen und politische Maßnahmen

3. Straßenkindheit in Deutschland

4. Straßenkindheit im Senegal

4.1. Das Bildungssystem im Senegal

4.2. Haltung von Politik und Hilfsorganisationen

4.3. Ausgewählte Projekte, ihre Arbeitsweisen und ihre Erträge

5. Vergleich zwischen Senegal und Deutschland

6. Schlusswort

7. Lektürenachweis

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht das Phänomen der Straßenkindheit durch einen interkulturellen Vergleich zwischen Deutschland und dem Senegal. Ziel ist es, die unterschiedlichen Ursachen und Lebenswelten zu analysieren, pädagogische sowie sozialpolitische Lösungsansätze kritisch zu beleuchten und Parallelen aufzuzeigen, um Rückschlüsse für die pädagogische Praxis zu gewinnen.

  • Theoretische Begriffsbestimmung und Klassifizierung von Straßenkindern
  • Analyse der Situation und Hilfssysteme in Deutschland
  • Untersuchung des Phänomens der „talibés mendiants“ im Senegal
  • Hintergründe des senegalesischen Bildungssystems und der Einfluss religiöser Strukturen
  • Vergleichende Betrachtung sozioökonomischer Ursachen und politischer Interventionsmöglichkeiten

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Viele wissenschaftliche Studien im Bereich der Pädagogik sind bezüglich ihres Forschungsgegenstandes eurozentrisch oder gar lediglich punktuell auf ein Land Europas und auf in ihm auftretende Mikrophänomene bezogen. Eine mangelnde wissenschaftliche Hinwendung zur Thematik der Straßenkindheit mag ebenfalls nicht zu sehr erstaunen, denn dieses Thema ist in Deutschland sowie im restlichen Europa selten präsent und Gegenstand aktueller Diskussionen, zumal Straßenkinder weniger mit deutschen Bahnhöfen, als viel mehr mit Entwicklungsländern in Verbindung gebracht werden. Jedoch ist dies ein reales Phänomen, das nicht mit verschwindend geringen Zahlen und Fakten belegt ist, sondern im Gegenteil ständig wächst und an Bedeutung gewinnt.

Mit dem Begriff des Straßenkindes sind gewisse Vorstellungen verbunden, die nach dem jeweiligen Ort des Vorkommens, z.B. den so genannten „Ländern der 3.Welt“, variieren und in einen Zusammenhang mit gängigen Klischees gebracht werden. So ist es die Aufgabe der Pädagogik, zuerst diesen Begriff zu definieren und die Bedeutung dessen aufzuzeigen. Diese theoretischen Annäherungsversuche schließen auch die sozialpolitischen Reaktionen und einen Überblick über schon getroffene politische Maßnahmen mit ein. Hierbei ist ein interkultureller Dialog erforderlich, um zum einen die Unterschiede zu analysieren und zum anderen vielmehr die hervorstechenderen Parallelen zu erkennen, um Rückschlüsse auf das eigene Land ziehen zu können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung begründet die Relevanz der Thematik für die Pädagogik und führt in die Fragestellung des interkulturellen Vergleichs zwischen Deutschland und dem Senegal ein.

2. Was bedeutet Straßenkindheit?: Dieses Kapitel diskutiert verschiedene theoretische Ansätze und Definitionsversuche, um den komplexen Begriff des Straßenkindes präzise zu fassen.

3. Straßenkindheit in Deutschland: Es wird die Situation in der Bundesrepublik analysiert, wobei besonders auf die Heterogenität der Betroffenen und die Rolle der Jugendhilfe eingegangen wird.

4. Straßenkindheit im Senegal: Dieses Kapitel widmet sich dem spezifischen Phänomen der „talibés mendiants“ sowie den Einflüssen des Koranschulwesens und sozialpolitischer Faktoren.

5. Vergleich zwischen Senegal und Deutschland: Die verschiedenen Hintergründe, wie materielle Not im Senegal versus immaterielle Defizite in Deutschland, werden gegenübergestellt.

6. Schlusswort: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die globale Verantwortung der Industrienationen für die Ursachen der Straßenkindheit.

7. Lektürenachweis: Verzeichnis der verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Literatur.

Schlüsselwörter

Straßenkindheit, Pädagogik, Senegal, Deutschland, Koranschulen, talibés mendiants, Sozialisation, Kinderarbeit, Armut, Jugendhilfe, interkultureller Vergleich, Entwicklungsländer, Menschenrechte, Marabouts, Globalisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Phänomen der Straßenkindheit und stellt die Situation in der Bundesrepublik Deutschland dem westafrikanischen Staat Senegal gegenüber.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Begriffsdefinition von Straßenkindheit, die Analyse von Ursachen wie Armut und Familienstrukturen sowie die Untersuchung sozialpädagogischer Interventionsmöglichkeiten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist ein interkultureller Vergleich, um Unterschiede und Parallelen zu identifizieren und daraus Erkenntnisse für die pädagogische Praxis und die politische Verantwortung abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse bestehender Studien und Fachliteratur sowie der Auswertung von Experteninterviews und Berichten internationaler Organisationen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst theoretische Erklärungsmodelle dargelegt, gefolgt von einer detaillierten Analyse der Straßenszenen in Deutschland und dem speziellen System der senegalesischen Koranschulen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Straßenkindheit, Sozialisation, Armut, Koranschulen, Kinderrechte und interkulturelle Pädagogik.

Was unterscheidet die Ursachen für das Leben auf der Straße im Senegal von denen in Deutschland?

Während im Senegal vorwiegend materielle Not und religiös-traditionelle Strukturen (Koranschulen) ursächlich sind, liegen die Gründe in Deutschland eher im Bereich immaterieller Belastungen, wie familiärer Konflikte und Perspektivlosigkeit.

Welche Rolle spielen die „Marabouts“ im senegalesischen Kontext?

Die Marabouts sind Leiter traditioneller Koranschulen, die im Kontext der wirtschaftlichen Not zunehmend ihre Schüler zum Betteln verpflichten, um den Lebensunterhalt der Schule und eigene Machtansprüche zu sichern.

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Details

Title
Straßenkindheit in Westafrika
College
University of Marburg
Grade
1,0
Author
Diplom-Pädagoge Erwachsenenbildung Marcel Bickert (Author)
Publication Year
2006
Pages
23
Catalog Number
V69960
ISBN (eBook)
9783638608077
ISBN (Book)
9783638673884
Language
German
Tags
Straßenkindheit Westafrika
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom-Pädagoge Erwachsenenbildung Marcel Bickert (Author), 2006, Straßenkindheit in Westafrika , Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/69960
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