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Strategien zur Bekämpfung der Holländischen Krankheit in den OPEC-Ländern

Titel: Strategien zur Bekämpfung der Holländischen Krankheit in den OPEC-Ländern

Seminararbeit , 2006 , 27 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Dipl.-Ök. Daniel Förster (Autor:in)

BWL - Wirtschaftspolitik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit untersucht im Kontext der Ölförderpolitik der OPEC das Entwicklungs- bzw. Wohlstandspotenzial rohstoffreicher Länder. Gleichzeitig werden die Risiken steigender Exporterlöse durch Erhöhungen der Weltmarktpreise für die internationale Konkurrenzfähigkeit rohstoffferner Wirtschaftsbereiche beleuchtet.
Hierbei wird in einem theoretischen Teil anhand des Modells zu komparativen Kostenvorteilen von Heckscher und Ohlin zunächst exemplarisch erörtert, welche internationalen Handelsströme sich zwischen den beteiligten Volkswirtschaften einstellen und warum dies im entsprechenden Umfang der Fall ist. Eng verbunden mit den Erläuterungen zum Warenaustausch ist die Diskussion um die Folgen eines langanhaltenden Exportaufschwungs auf die jeweiligen Leistungsbilanzsalden der Handelspartner in Form sich verändernder Terms of Trade, denn infolge konstant gestiegener Rohölpreise der letzten Monate und Jahre kommt ihnen bei Währungsschwankungen eine herausragende Rolle zu.
Gegenstand von Kapitel 3 ist die Darstellung von Strategien zur Lösung des Problems der Holländischen Krankheit, welche das Resultat prosperierender Rohstoffexporte bei Vernachlässigung notwendiger Begleitmaßnahmen ist. Der Fokus liegt diesbezüglich auf der Unterscheidung zwischen investiver bzw. distributiver Verteilung der Exporterlöse aus dem Außenhandelsüberschuss im jeweiligen Inland. Welches Ausmaß der plötzliche Rohstoffreichtum annehmen kann, zeigt ein Exkurs in Kapitel 3.5 am Beispiel Russlands. Zwar ist Russland kein OPEC-Mitgliedstaat im Sinne der behandelten Themenstellung, aber es repräsentiert in der aktuellen wirtschaftspolitischen Energiedebatte um die Versorgungssicherheit Europas dennoch sehr anschaulich die lukrativen Chancen und drohenden Risiken des Öl- und Gasgeschäfts und zeigt die finanziellen Dimensionen der außenwirtschaftlichen Beziehungen im Energiepoker auf.
Die Arbeit schließt in Kapitel 4 mit einer kurzen Zusammenfassung und einem Ausblick auf die globalen Herausforderungen an einen nachhaltigen Umgang mit nicht-regenerativen Energiequellen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 DEFINITION UND MAKROÖKONOMISCHE EINORDNUNG DER HOLLÄNDISCHEN KRANKHEIT

2.1 DAS HECKSCHER-OHLIN-MODELL

2.2 DIE VERÄNDERUNGEN DER TERMS OF TRADE

3 STRATEGIEN ZUR BEKÄMPFUNG DER HOLLÄNDISCHEN KRANKHEIT

3.1 GRUNDVORAUSSETZUNGEN

3.2 INVESTIVE MAßNAHMEN

3.3 DISTRIBUTIVE MAßNAHMEN

3.4 SONSTIGE MAßNAHMEN

3.5 EXKURS: VOLKSWIRTSCHAFTLICHE AUSWIRKUNGEN EXPORTDOMINIERTEN ROHSTOFFREICHTUMS AM BEISPIEL RUSSLANDS

4 SCHLUSSBETRACHTUNG

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht das Entwicklungs- und Wohlstandspotenzial rohstoffreicher OPEC-Länder im Kontext der Ölförderpolitik und analysiert dabei Strategien zur Milderung der sogenannten Holländischen Krankheit, bei der ein Rohstoffboom die internationale Wettbewerbsfähigkeit anderer Wirtschaftsbereiche schwächt.

  • Analyse der makroökonomischen Auswirkungen von Ressourcenreichtum (Holländische Krankheit).
  • Anwendung des Heckscher-Ohlin-Modells zur Erklärung internationaler Handelsströme und komparativer Kostenvorteile.
  • Diskussion von Entwicklungsstrategien durch investive und distributive Maßnahmen.
  • Betrachtung von volkswirtschaftlichen Auswirkungen exportdominierten Rohstoffreichtums am Beispiel Russlands.

Auszug aus dem Buch

3.1 Grundvoraussetzungen

Eine Diversifikation der Wirtschaftsstruktur benötigt zur Ansiedelung privater Kapitalgeber aus dem In- und Ausland ein renditeversprechendes Investitionsklima und verlässliche äußere Rahmenbedingungen in politischer und rechtlicher Hinsicht. Zudem ist zur Milderung der teilweise exportschädigenden Konsequenzen der Holländischen Krankheit die Etablierung einer international konkurrenzfähigen Fiskalpolitik zur Steigerung der Attraktivität ausländischer Direktinvestitionen ein wichtiges Kriterium. Um die Versuchung zu reduzieren, Exporterlöse aus dem Rohstoffgeschäft kurzsichtig und unüberlegt in den laufenden Staatshaushalt einfließen zu lassen und lediglich Etatlücken zu schließen, ist eine Rückführung des Haushaltsdefizits anzustreben. Andernfalls besteht die Gefahr, gegebenenfalls wichtige Strukturreformen (Bürokratieabbau, effiziente Verwaltung, Modernisierung öffentlicher Einrichtungen) zu versäumen, da deren überhöhte laufende Kosten durch die trügerische Verlässlichkeit eines steten und sicheren Einnahmenstroms aus den Energieexporten nur vorübergehend finanziell alimentiert werden können. In einer Wirtschaftspolitik, die Diversifizierung und den Aufbau neuer Industrien anstrebt um weniger anhängig von sektoralen Schwankungen und volatilen Energiepreisen zu sein, führt ein konsequent verfolgter Schuldenabbau zu mehr Handlungsspielraum bei der Bewältigung der Reallokationseffekte, die sich im Industrialisierungsprozess und bei technischem Fortschritt einstellen (z.B. sinkende Arbeitskräftenachfrage).

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in die Problematik des Entwicklungs- und Wohlstandspotenzials rohstoffreicher Länder unter Berücksichtigung der Risiken durch internationale Wettbewerbsnachteile.

2 DEFINITION UND MAKROÖKONOMISCHE EINORDNUNG DER HOLLÄNDISCHEN KRANKHEIT: Theoretische Herleitung des Begriffs der Holländischen Krankheit sowie Analyse der Zusammenhänge zwischen Exportboom, Wechselkursaufwertung und der Verdrängung des Industriesektors.

3 STRATEGIEN ZUR BEKÄMPFUNG DER HOLLÄNDISCHEN KRANKHEIT: Vorstellung und Diskussion wirtschaftspolitischer Maßnahmen wie Investitionen, fiskalische Steuerung und Koordinationsstrategien zur Diversifizierung.

4 SCHLUSSBETRACHTUNG: Zusammenfassende Bewertung der Zielkonflikte und Strategien der OPEC-Länder sowie ein Ausblick auf die zukünftige Handhabung des Ressourcenreichtums.

Schlüsselwörter

OPEC, Holländische Krankheit, Rohstoffexporte, Erdöl, Diversifizierung, Terms of Trade, Heckscher-Ohlin-Modell, wirtschaftspolitische Strategien, Ressourcenreichtum, Investitionsklima, Industrialisierung, Wechselkurs, Wohlstandspotenzial, Energiepolitik, Wettbewerbsfähigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das wirtschaftliche Potenzial und die Herausforderungen rohstoffreicher Länder, speziell der OPEC-Staaten, die durch ihre starken Energieexporte mit den negativen Effekten der sogenannten Holländischen Krankheit konfrontiert sind.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition der Holländischen Krankheit, den Auswirkungen von Terms-of-Trade-Veränderungen und der Identifizierung von Strategien zur wirtschaftlichen Diversifizierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, nachhaltige wirtschafts- und finanzpolitische Strategien aufzuzeigen, die es rohstoffreichen Ländern ermöglichen, die durch Energieexporte gewonnenen Deviseneinnahmen effizient und zukunftsfähig zu nutzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen theoretischen Ansatz, basierend auf dem Heckscher-Ohlin-Modell zur Außenhandelstheorie, sowie eine fallbezogene Analyse der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in OPEC-Ländern und Russland.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einordnung, die detaillierte Darstellung von investiven, distributiven und sonstigen Maßnahmen zur Bekämpfung der Holländischen Krankheit sowie einen Exkurs zu den volkswirtschaftlichen Effekten am Beispiel Russlands.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie OPEC, Holländische Krankheit, Ressourcenreichtum, Diversifizierung, Investitionen und Terms of Trade geprägt.

Warum ist das Beispiel Russlands wichtig für diese Untersuchung?

Obwohl Russland kein OPEC-Mitglied ist, dient es als anschauliches Fallbeispiel für eine Volkswirtschaft, die trotz enormer Exporterlöse mit den typischen Symptomen und Fehllenkungen der Holländischen Krankheit kämpft.

Welche Rolle spielen investive Maßnahmen?

Investive Maßnahmen zielen darauf ab, Humankapital und Infrastruktur zu stärken, um vertikale Diversifizierung zu ermöglichen und die Abhängigkeit von reinen Rohstoffexporten langfristig zu reduzieren.

Wie unterscheidet sich die distributive Strategie?

Distributive Maßnahmen fokussieren auf soziale Verteilungsgerechtigkeit und die Förderung von aufstrebenden Branchen (infant industries), um durch gezielte Subventionen und staatliche Investitionen Lernkurveneffekte zu ermöglichen.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Strategien zur Bekämpfung der Holländischen Krankheit in den OPEC-Ländern
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum
Veranstaltung
Ressourcenökonomik und -politik
Note
1,0
Autor
Dipl.-Ök. Daniel Förster (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
27
Katalognummer
V69284
ISBN (eBook)
9783638621946
ISBN (Buch)
9783638673341
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Strategien Bekämpfung Holländischen Krankheit OPEC-Ländern Ressourcenökonomik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dipl.-Ök. Daniel Förster (Autor:in), 2006, Strategien zur Bekämpfung der Holländischen Krankheit in den OPEC-Ländern, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/69284
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Leseprobe aus  27  Seiten
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