Grobziel:
Erarbeitung des Gedichts Die Schlange Kunibald von Eric Carle gemäß der individuellen Fähigkeiten
Inhaltsverzeichnis
1. Klärung der Lernvoraussetzungen
1.1 Klassensituation
1.2 Individuelle Situation
2. Das Lernvorhaben
2.1 Einordnung in den Lehrplan
2.2 Sequentierung der Einheit
3. Didaktisch-methodische Analyse
3.1 Fachwissenschaftliche Analyse des Lerninhalts mit didaktischer Reduktion
3.2 Lernziele
3.3 Fördermaßnahmen in Abstimmung auf die Feinziele
3.4 Medien und Sozialformen
3.5 Begründung des methodischen Verlaufs
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Unterrichtsvorbereitung verfolgt das Ziel, das Gedicht „Die Schlange Kunibald“ von Eric Carle handlungsorientiert und unter Berücksichtigung individueller Lernbedürfnisse zu erarbeiten. Die Forschungsfrage fokussiert darauf, wie ein lustiges Tiergedicht trotz unterschiedlicher Lesefertigkeiten in einer Klasse am sonderpädagogischen Förderzentrum motivierend und spielerisch erschlossen werden kann.
- Handlungsorientierte Erarbeitung eines Kindergedichts
- Förderung der Lesefertigkeit und Lesefähigkeit
- Differenzierung bei der Textverarbeitung
- Spielerische Inhaltsvertiefung durch szenische Darstellung
- Einsatz von Lesehäusern und visuellen Medien
Auszug aus dem Buch
3.1 Fachwissenschaftliche Analyse des Lerninhalts mit didaktischer Reduktion
Das Gedicht stammt von dem zeitgenössischen Schriftsteller, Bilderbuchautor und US-Amerikaner Eric Carle. Eric Carle ist einer der bedeutendsten Kinderbuchautoren unserer Zeit und von ihm stammen u. a. Kinderklassiker wie „Die kleine Raupe Nimmersatt“. Im Jahre 2001 wurde er mit dem Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland für sein künstlerisches Schaffen und die Vermittlung zwischen den Kulturen ausgezeichnet. 2002 eröffnete er ein Museum für Bilderbuchkunst in Amherst/Massachusetts.
Dieses Kindergedicht besteht aus 4 Strophen zu je 4, 4, 2 und 5 Zeilen. Die vier Strophen folgen überwiegend dem Reimschema a a b b , folglich einem Paarreim. Ausnahmen findet man in der Strophe 3 (hat nur 2 Verse a a ) und in der Strophe 5 (5 Verse, wobei der erste keinem Reimschema zuzuordnen ist a b b c c ).
Bereits der Titel lässt erahnen, dass es sich hier um eine lustige Tiergeschichte handelt, bei der die Kinder einfach Spaß beim Lesen haben sollen, und hinter der sich kein größerer Gehalt verbirgt.
Die Schlange Kunibald, die in einem Wald lebt hat sehr großen Hunger und bereits die erste Strophe lässt vermuten, dass sie wohl in der nächsten Zeit alles fressen wird, was ihr vors Maul kommt.
Tatsächlich erwischt sie zunächst eine Maus. Ein Frosch, ein Fisch, ein Vogel und eine Fledermaus folgen. Aber man kann am Ende der zweiten Strophe bereits erahnen, dass das nicht alles sein wird, was sie frisst.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Klärung der Lernvoraussetzungen: Dieses Kapitel beschreibt die Zusammensetzung der Schülerschaft am sonderpädagogischen Förderzentrum und deren individuelle Lesefähigkeiten sowie Bedürfnisse.
2. Das Lernvorhaben: Hier wird die Verankerung der Stunde im Lehrplan zur individuellen Lernförderung dargelegt und die organisatorische Einordnung der Einheit geklärt.
3. Didaktisch-methodische Analyse: In diesem umfangreichen Hauptteil erfolgt die inhaltliche und didaktische Aufbereitung des Gedichts sowie die Begründung der gewählten Lernziele, Medien und methodischen Schritte.
Schlüsselwörter
Eric Carle, Die Schlange Kunibald, Kindergedicht, Leseförderung, Sonderpädagogik, Handlungsorientierung, Textarbeit, Lesekompetenz, Differenzierung, szenische Darstellung, Unterrichtsvorbereitung, Grundschule, Literaturunterricht, Tiergeschichte, Lesestunde.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Unterrichtsvorbereitung grundsätzlich?
Es geht um die didaktische Planung einer Deutschstunde zur Erarbeitung des Gedichts „Die Schlange Kunibald“ von Eric Carle an einem sonderpädagogischen Förderzentrum.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die Schwerpunkte liegen auf der Leseerziehung, der handlungsorientierten Textverarbeitung und der individuellen Förderung von Schülern mit unterschiedlichen Lesefertigkeiten.
Was ist das primäre Ziel der Stunde?
Das Hauptziel ist die spielerische Erarbeitung des Gedichts unter Berücksichtigung der individuellen Fähigkeiten der Schüler, wobei der Spaß am Lesen im Vordergrund steht.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit folgt einer didaktisch-methodischen Analyse, die Fachinhalte, Lernvoraussetzungen, Lernziele und den methodischen Verlauf strukturiert aufeinander abstimmt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der Analyse des Gedichts, der Definition von Fein- und Grobzielen, der Planung von Fördermaßnahmen, dem Medieneinsatz sowie der Begründung des methodischen Verlaufs.
Durch welche Begriffe lässt sich die Arbeit charakterisieren?
Die Arbeit ist geprägt durch Schlagworte wie Lesekompetenz, Differenzierung, handlungsorientierter Unterricht, spielerischer Zugang und motivierende Lernumgebung.
Wie wird das Gedicht „Die Schlange Kunibald“ konkret im Unterricht genutzt?
Es wird durch Leseübungen, ein Lesehaus, chorisches Sprechen und szenisches Nachspielen der Tierfress-Szenen inklusive Geräuscheffekten aktiv erschlossen.
Warum ist das Gedicht für die Zielgruppe besonders geeignet?
Aufgrund des geringen Anspruchs, der einfachen Wortwahl, der angenehmen Länge und des humorvollen Inhalts ist es ideal für Schüler mit langsamer Lesegeschwindigkeit und Problemen bei der Sinnentnahme.
Welche Rolle spielen die Medien wie das Lesehaus oder Tierfiguren?
Diese dienen der Motivation, der visuellen Unterstützung und helfen insbesondere Schülern mit Förderbedarf, den Inhalt besser zu erfassen und das Gedicht spielerisch nachzustellen.
- Arbeit zitieren
- Simone Roscher (Autor:in), 2007, Die Schlange Kunibald - Eine Lesestunde , München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/68541