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Weiße und indigene Kultur in ausgewählten kanadischen Romanen: John Richardsons "Wacousta", Rudy Wiebes "The Temptations of Big Bear" und W.O. Mitchells "The Vanishing Point"

Titel: Weiße und indigene Kultur in ausgewählten kanadischen Romanen: John Richardsons "Wacousta", Rudy Wiebes "The Temptations of Big Bear" und W.O. Mitchells "The Vanishing Point"

Examensarbeit , 2002 , 81 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Martin Wicke (Autor:in)

Didaktik für das Fach Englisch - Literatur, Werke

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Abhandlung ist eine detaillierte Untersuchung der kontrastiven und kongruenten Darstellungsweisen indigener und weißer Kultur anhand von drei kanadischen Romanen, und zwar John Richardsons "Wacousta or The Prophecy", Rudy Wiebes "The Temptations of Big Bear" und W.O. Mitchells "The Vanishing Point". Alle drei Romane setzen sich mit einem zwischen beiden Kulturen bestehenden Mentalitätskonflikt auseinander. Überdies beschäftigen sie sich eingehend mit der Vergangenheit Kanadas und der Identität dieser multikulturellen Nation, welche in hohem Maße auch von einer indigenen Tradition geprägt ist. Ein weiteres Ziel dieser Abhandlung ist ein möglichst umfassendes Bild der kanadischen Einstellung gegenüber der indigenen Kultur von der ersten Besiedlung bis zur Neuzeit.

Die drei Romane unterscheiden sich insofern, als dass jeder von ihnen sich mit einem anderen Jahrhundert der kanadischen Vergangenheit und somit einer anderen Zeitphase der Kolonisation beschäftigt. Der Roman "Wacousta or The Prophecy" behandelt die Belagerung des Fort Detroit durch die Ottawa und ihren Häuptling Pontiac im Jahre 1763, und somit ein vergleichsweise frühes Stadium der Kolonisation. In "The Temptations of Big Bear" wird mit der Assimilierung der Plains Cree im Zeitraum von 1876 bis 1885 dagegen bereits deren Endphase eingeläutet. The "Vanishing Point" hingegen befasst sich mit den unmittelbaren Konsequenzen dieser Assimilationspolitik. Der Handlungsverlauf vollzieht sich wei-testgehend auf dem Gebiet des "Paradise Valley" Reservats der Stonys in der Nähe von Calgary in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

0. Einleitung

1. John Richardson: Wacousta or The Prophecy (1832)

1.1. Historischer Hintergrund und Handlungsverlauf

1.2. Der Kontrast zwischen Zivilisation und Wildnis

1.2.1. Das Fort und die Garnison

1.2.2. Der Wald und seine Bewohner

1.2.3. Die Gegensätzlichkeit geometrischer Formen

1.2.4. Der See als europäischer Gegenpol

1.2.5. Paradies und Oase als Fortsetzung des Gegenpols

1.2.6. Der Grenzfluss, die Schlucht und die Brücke

1.3. Die Darstellung der Kolonisten und der Natives

1.3.1. Die Wiedergabe der indigenen Kultur

1.3.2. Die Wiedergabe der weißen Kultur

1.3.3. Der Kampf ungleicher Brüder

1.3.4. Das Erscheinungsbild von Governor De Haldimar

1.3.5. Das Erscheinungsbild von Wacousta

1.3.6. Die weißen und indigenen Nebencharaktere

1.4. Die Aufhebung der Dichotomie

1.5. John Richardson und die nationale Identität

2. Rudy Wiebe: The Temptations of Big Bear (1973)

2.1. Historischer Hintergrund und Handlungsverlauf

2.2. Die Darstellung der unterschiedlichen Lebenswelten

2.2.1. Landbesitz und persönliche Habe

2.2.2. Natur, Spiritualität und die Elemente

2.2.3. Die 'zivilisierte' Zerstörung der Natur

2.2.4. Sprache und Kommunikation

2.3. Die Darstellung der weißen und indigenen Charaktere

2.3.1. Erzähler und Erzählstruktur

2.3.2. Die Bedeutung der Sonne

2.3.3. Das Erscheinungsbild der Kolonisten und ihre Sichtweise

2.3.4. Das Erscheinungsbild der Natives und ihre Sichtweise

2.3.5. Kitty McLean als kulturelle Vermittlerin

2.4. Rudy Wiebe als Sprachrohr der Natives

3. W.O. Mitchell: The Vanishing Point (1973)

3.1. Hintergrund und Handlungsverlauf

3.2. Die Selbstfindung des Carlyle Sinclair

3.2.1. Aunt Pearl und ihre puritanische Erziehung

3.2.2. Old Kacky und "The Vanishing Point"

3.2.3. Der Vater und die fehlende emotionale Bindung

3.2.4. Selbstentfremdung und Selbstausgrenzung

3.2.5. Victoria Rider als scheinbar erfolgreiche Selbstprojektion

3.2.6. Selbsterkenntnis und Erleuchtung

3.3. Der Kontrast von Stadt und Reservat

3.3.1. Die Stadt und ihre befremdlichen Bewohner

3.3.2. "Paradise Valley" und "Storm and Misty"

3.3.3. Die Hängebrücke

3.4. Die weißen und indigenen Nebencharaktere

3.4.1. Die weißen Nebencharaktere

3.4.2. Die indigenen Nebencharaktere

3.5. W.O. Mitchell und "The Vanishing Point"

4. Schlussbetrachtung

5. Bibliographie

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht kontrastive und kongruente Darstellungsweisen indigener und weißer Kultur in drei bedeutenden kanadischen Romanen. Dabei liegt der Fokus auf Mentalitätskonflikten, der kanadischen Identitätsbildung sowie der kritischen Aufarbeitung der kolonialen Geschichte durch Literatur.

  • Darstellung von Zivilisation und Wildnis als kulturelle Grenzräume.
  • Die psychologische und soziale Bedeutung von Assimilationspolitik.
  • Sprache als Barriere und Medium interkultureller Missverständnisse.
  • Identitätsfindung vor dem Hintergrund kolonialer Prägung.
  • Die Rolle der Literatur bei der kritischen Reflexion nationaler Identität.

Auszug aus dem Buch

1.2. Der Kontrast zwischen Zivilisation und Wildnis

Durch Wacoustas Parteinahme in dem Konflikt zwischen den Natives und der Garnison entsteht zwangsläufig der Kontrast zwischen europäischer Zivilisation und nordamerikanischer Wildnis. Mit beiden Bevölkerungsgruppen prallen zwei Lebenswelten aufeinander, deren Gegensätzlichkeit sich besonders signifikant in der topographischen Situierung des Konfliktes und den daraus resultierenden Grenzziehungen widerspiegelt, die nun im folgenden dargelegt werden sollen.

Zusammenfassung der Kapitel

0. Einleitung: Definiert das Ziel der Untersuchung: Die Analyse der kontrastiven Darstellung weißer und indigener Kultur in ausgewählten kanadischen Romanen zur Identitätsfrage.

1. John Richardson: Wacousta or The Prophecy (1832): Analysiert den frühen Kolonialkonflikt, symbolisiert durch die topographische Trennung von Fort und Wildnis.

2. Rudy Wiebe: The Temptations of Big Bear (1973): Untersucht den Zusammenprall der Kulturen durch die Assimilationspolitik des späten 19. Jahrhunderts und den Untergang der indigenen Lebenswelt.

3. W.O. Mitchell: The Vanishing Point (1973): Behandelt den inneren Konflikt eines weißen Reservatslehrers, der durch die Konfrontation mit der Kultur der Stonys seine eigene Identität hinterfragt.

4. Schlussbetrachtung: Führt die Erkenntnisse zusammen und unterstreicht die Bedeutung der Literatur für die Transformation der kanadischen Identität von der Ausgrenzung zur Toleranz.

5. Bibliographie: Listet die verwendete Primär- und Sekundärliteratur zur wissenschaftlichen Untermauerung der Arbeit auf.

Schlüsselwörter

Kanadische Literatur, Wacousta, The Temptations of Big Bear, The Vanishing Point, Kulturkonflikt, indigene Kultur, Kolonisation, Identität, Zivilisation, Wildnis, Assimilation, Kanada, Mentalitätskonflikt, Interkulturalität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Darstellung des Verhältnisses zwischen weißer und indigener Kultur in drei kanadischen Romanen des 19. und 20. Jahrhunderts.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Untersuchung ab?

Zentrale Themen sind der Gegensatz von Zivilisation und Wildnis, Sprachbarrieren, koloniale Machtstrukturen und der Einfluss von Kindheitsprägungen auf das Weltbild.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, ein umfassendes Bild der kanadischen Einstellung gegenüber indigenen Kulturen von der ersten Besiedlung bis zur Moderne aufzuzeigen und die Rolle dieser Darstellung für die nationale Identitätsfindung zu klären.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde angewendet?

Es wurde eine vergleichende literaturwissenschaftliche Analyse durchgeführt, die durch historische Kontexte und Sekundärliteratur gestützt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Romane einzeln analysiert: Wacousta (topographische Dichotomie), The Temptations of Big Bear (Landbesitz und Spiritualität) und The Vanishing Point (Selbstfindung eines weißen Protagonisten).

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Analyse?

Wichtige Begriffe sind kultureller Dualismus, Assimilation, "Vanishing Point", interkulturelle Kommunikation und nationale Identität.

Wie unterscheidet sich die Darstellung in Wacousta von den späteren Werken?

Während Wacousta eher auf einer stereotypen, topographischen Trennung basiert, setzen sich die späteren Romane kritischer und multiperspektivischer mit den Konflikten auseinander.

Warum spielt die Sonne eine symbolische Rolle in den Romanen?

Die Sonne dient als Symbol für indigene Spiritualität und Naturverbundenheit, während sie für die Kolonisten oft als blendendes Hindernis oder rein utilitaristischer Aspekt dargestellt wird.

Was bedeutet der "Vanishing Point" im Werk von W.O. Mitchell?

Er dient als Metapher für die Illusion der Kontrolle und der falschen Weltanschauung des Protagonisten, der erkennt, dass seine Assimilationsbemühungen nur ein Trugbild sind.

Ende der Leseprobe aus 81 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Weiße und indigene Kultur in ausgewählten kanadischen Romanen: John Richardsons "Wacousta", Rudy Wiebes "The Temptations of Big Bear" und W.O. Mitchells "The Vanishing Point"
Hochschule
Universität zu Köln  (Englisches Seminar)
Note
1,7
Autor
Martin Wicke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2002
Seiten
81
Katalognummer
V67954
ISBN (eBook)
9783638821711
ISBN (Buch)
9783638822473
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Weiße Kultur Romanen John Richardsons Wacousta Rudy Wiebes Temptations Bear Mitchells Vanishing Point
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Martin Wicke (Autor:in), 2002, Weiße und indigene Kultur in ausgewählten kanadischen Romanen: John Richardsons "Wacousta", Rudy Wiebes "The Temptations of Big Bear" und W.O. Mitchells "The Vanishing Point", München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/67954
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