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Betrachtung neuer Medien - Das Phänomen Musikvideo: Geschlechterrepräsentation in Musikvideos am Beispiel des Frauenbilds

Title: Betrachtung neuer Medien - Das Phänomen Musikvideo: Geschlechterrepräsentation in Musikvideos am Beispiel des Frauenbilds

Term Paper , 2005 , 14 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Ira Schiwek (Author)

Cultural Studies - Empiric Cultural Studies

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Musikvideos sind als moderne Erscheinung in den Diskursen um den zeitgenössischen kulturellen Prozess zu einem populären und auch akademisch anerkannten Untersuchungsgegenstand avanciert. Durch die komplexen ästhetischen Möglichkeiten und durch die Qualität der täglichen Verfügbarkeit stellt das Musikvideo ein attraktives Medium zur Repräsentation und Darstellung von Geschlecht dar. Die ständige Reproduktion von Stereotypen wird oft als bedrohlich erachtet. Die körperliche Präsenz des Musikers bzw. der Musikerin steht im Vordergrund, die Decodierung findet so immer im geschlechtlichen Kontext statt. Die Thematik Geschlecht soll deshalb in dieser Arbeit ins Zentrum der Betrachtung gestellt werden, wobei der Fokus auf die Konstruktion von Weiblichkeit gelegt wird. Ziel dieser Arbeit soll es sein, in diesem Kontext ausgewählte Repräsentationsstrategien von Weiblichkeit darzustellen und zu kategorisieren. Zuvor erfolgt eine Einführung in das Phänomen Musikvideo. Auf das Themenfeld Medienwirkung kann in Folge nur oberflächlich eingegangen werden. Anschließend werden verschiedene Möglichkeiten von Geschlechterrepräsentation in Musikvideos dargestellt und erläutert.

Die Repräsentation der Frau wird zwar von gesellschaftlich dominanten Diskursen bestimmt und somit vor allem von der jeweiligen Vorstellung von Weiblichkeit im jeweiligen kulturellen System, jedoch kann auf dieses Themenfeld innerhalb dieser Arbeit nicht spezifisch eingegangen werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 DAS PHÄNOMEN MUSIKVIDEO

3 MEDIENWIRKUNG

4 GESCHLECHTERREPRÄSENTATION IN MUSIKVIDEOS

4.1 Tradition und Affirmation

4.1.1 Ausschluss des Weiblichen

4.1.2 männliches Begehren

4.1.3 Dominanz männlicher Blicke

4.1.4 Frauenkörper als Ornament

4.2 Der Bruch mit Konventionen / Weiblichkeit als Hysterie

5 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Konstruktion von Geschlechterhierarchien in Musikvideos mit einem spezifischen Fokus auf die Darstellung von Weiblichkeit. Ziel ist es, verschiedene Repräsentationsstrategien zu identifizieren und zu kategorisieren, um den Prozess der Konstruktion und Dekonstruktion des Frauenbildes innerhalb dieses populärkulturellen Mediums aufzuzeigen.

  • Strukturelle Analyse von Musikvideos als multimediale Kunstobjekte
  • Einfluss der Medienwirkung auf jugendliche Rezipienten
  • Kategorisierung traditioneller und affirmativer Geschlechterbilder
  • Analyse des "männlichen Blicks" und der Verdinglichung von Frauenkörpern
  • Untersuchung emanzipatorischer Gegenentwürfe durch ironische Inszenierungen

Auszug aus dem Buch

4.1.4 Frauenkörper als Ornament

Gerade im Mainstream- Musikgenres wie Pop und HipHop, Reggae oder House erfolgt die Repräsentation der Frau oft auf eine sehr umstrittene und fragwürdigen Art und Weise: Frauenkörper werden hier als Ornament eingesetzt. Die Frau als erotisches Objekt der Begierde, als sexuell reizvoller Körper und Stimme, ist oft wiederzufinden in Tanzvideos, um die anhaltende Aufmerksamkeit des Rezipienten zu gewährleisten. Auch wenn ein umschwärmter Mann im Zentrum des Songs steht, wird dieser selten als erotisches Objekt funktionalisiert. Der Frauenkörper wird durch Kameraeinstellungen und Perspektive (Nahaufnahmen) fragmentiert. Ein extremes Beispiel hierfür ist das Musikvideo von Sir Mix-a-Lot/Baby Got Back. Der Protagonist ist von der Zelebrierung überdimensionaler weiblicher Hintern besessen. Das gesamte Set des Studios wird von runden Formen dominiert, rhythmisch tanzende Frauen werden überwiegend von hinten und unten gefilmt. Auf Grund dessen und des obszönen Textes („I like them real thick an juicy“) wird dieses visuelle Spektakel von dem Sender MTV nur nachts ausgestrahlt (vgl. Bechdolf 1999:107ff.).

Als aktuelles Beispiel kann an dieser Stelle das Musikvideo Lapdance von der Rap-Gruppe N.E.R.D. aus dem Jahre 2001 genannt werden. Frauen fungieren hier jedoch nicht „nur“ als Ornament, sie werden auf eine frauenverachtende Art und Weise als Sexobjekt präsentiert. Frauen werden hier dezidiert als Prostituierte dargestellt. Die signifikantesten filmischen Darstellungsmittel sind extrem knappe Kleidungstücke, somit viel nackter Haut, bestimmte Kameraeinstellungen und die Darstellung sexueller Handlungen, die durchaus mit einem Softporno mithalten können. Durch diese Verdinglichung der Frau und ihre Konnotation als Prostituierte wird ein frauenverachtendes Bild gezeichnet. Diese explizite Art der Darstellung wird bei Bechdolf nicht erwähnt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in das Thema Musikvideo als Forschungsgegenstand und Erläuterung des Fokus auf die Konstruktion von Weiblichkeit.

2 DAS PHÄNOMEN MUSIKVIDEO: Analyse des Musikvideos als multimediales Kunstprodukt und dessen Verankerung in der jugendlichen Konsumkultur.

3 MEDIENWIRKUNG: Diskussion über die komplexe Beziehung zwischen medialen Botschaften und der Wirklichkeitskonstruktion beim Rezipienten.

4 GESCHLECHTERREPRÄSENTATION IN MUSIKVIDEOS: Untersuchung der Geschlechterhierarchien, unterteilt in affirmative Strategien und deren Brüche.

5 FAZIT: Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick auf das Spannungsfeld zwischen Rekonstruktion und Dekonstruktion von Frauenbildern.

Schlüsselwörter

Musikvideo, Geschlechterrepräsentation, Weiblichkeit, Medienwirkung, Geschlechterhierarchie, Popkultur, Konstruktion, male gaze, Verdinglichung, Identität, Jugendkultur, Dekonstruktion, Musikfernsehen, Symbolisierung, Stereotype

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert, wie Musikvideos als moderne Medienform dazu beitragen, Geschlechterbilder zu konstruieren, wobei der Fokus insbesondere auf der Darstellung von Weiblichkeit liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die mediale Ästhetik von Musikvideos, die theoretischen Ansätze der Medienwirkung sowie die spezifische Kategorisierung von Rollenbildern zwischen Tradition und Rebellion.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Identifizierung und Kategorisierung von Repräsentationsstrategien, mit denen Weiblichkeit in Musikvideos visuell und inhaltlich konstruiert wird.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine medienwissenschaftliche Analyse, die auf kulturwissenschaftlichen Diskursen und bestehenden Studien zur Geschlechterforschung in den Medien basiert.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Vordergrund?

Im Hauptteil werden verschiedene Kategorien der Geschlechterdarstellung – von der Affirmation traditioneller Machtstrukturen bis hin zu emanzipatorischen Brüchen – detailliert erläutert.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Musikvideo, Geschlechterrepräsentation, Konstruktion, Medienwirkung, "male gaze" und Dekonstruktion sind die prägenden Begriffe.

Wie definiert die Autorin den "männlichen Blick" in Musikvideos?

Der "male gaze" beschreibt eine visuelle Strategie, bei der Frauen fragmentiert und als sexuelle Objekte für einen voyeuristischen Zuschauerblick inszeniert werden.

Was verdeutlicht das Beispiel der Rap-Gruppe N.E.R.D. für die Argumentation?

Das Video "Lapdance" dient als Beispiel für eine explizite, frauenverachtende Darstellung, in der Frauen über den Status eines reinen Ornaments hinaus als Prostituierte instrumentalisiert werden.

Welche Rolle spielt Missy Elliott als Gegenbeispiel im Text?

Missy Elliott wird als Künstlerin angeführt, die durch eine ironische Aneignung männlicher Codes und die Inszenierung von "Coolness" erfolgreich bricht und eigene, oppositionelle Subjektpositionen schafft.

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Details

Title
Betrachtung neuer Medien - Das Phänomen Musikvideo: Geschlechterrepräsentation in Musikvideos am Beispiel des Frauenbilds
College
European University Viadrina Frankfurt (Oder)  (Lehrstuhl für Philosophische Grundlagen Kulturwissenschaftlicher Analyse)
Course
Seminar: Medien: Theorie, Wirkung, Ethik
Grade
1,0
Author
Ira Schiwek (Author)
Publication Year
2005
Pages
14
Catalog Number
V67339
ISBN (eBook)
9783638603324
ISBN (Book)
9783638768207
Language
German
Tags
Betrachtung Medien Phänomen Musikvideo Geschlechterrepräsentation Musikvideos Beispiel Frauenbilds Seminar Medien Theorie Wirkung Ethik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ira Schiwek (Author), 2005, Betrachtung neuer Medien - Das Phänomen Musikvideo: Geschlechterrepräsentation in Musikvideos am Beispiel des Frauenbilds , Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/67339
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