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Die vernetzte Stadt. Die Zukunft der Zentralität im Zeitalter des Internet

Titel: Die vernetzte Stadt.  Die Zukunft der Zentralität im Zeitalter des Internet

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2001 , 23 Seiten , Note: 2

Autor:in: M. A. Nikola Weiß (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In den letzten Jahren hat die Informationstechnologie große
Fortschritte gemacht. Seit Mitte der 90er Jahre des
20.Jahrhunderts ist das Internet in aller Munde, das mit seiner
Funktion als Individualmedium das bisherige Zeitalter der
Massenmedien revolutioniert. Informationen sind überall und zu
jeder Zeit per Modem und Mausklick verfügbar. Gleichzeitig bildet
sich parallel zur realen Lebenswelt eine virtuelle Welt heraus, die
jener mehr und mehr Konkurrenz macht.
Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit den Auswirkungen des neuen
Mediums Internet, das oftmals mit städtischen Metaphern wie
Cyber City, Global Village oder Virtuelle Stadt versehen wird, auf
die reale Welt der Städte. Dabei soll vor allem untersucht werden,
inwieweit sich ein dezentral organisiertes Medium auf die
Entwicklung eines zentral strukturierten Systems wie die Stadt
auswirkt. Dazu möchte ich zunächst eine Einführung in die
Geschichte des Internet und in die Entstehung der Städte geben,
bevor ich anhand der vorhandenen Literatur, die aufgrund
mangelnder empirischer Untersuchungen sehr spekulativ bleibt, die
konkreten Wirkungen des Cyberspace auf die Innenstädte der
Zukunft beleuchten will: Wird die Stadt überflüssig, weil alle ihre
Funktionen auch im Internet vorhanden sind? Wird sie sich deshalb
auflösen oder eher umstrukturieren? Werden die Kernstädte neue
Funktionen innehaben oder wird das Internet in seiner Wirkung
überschätzt und geht mit seiner Virtualität an der realen Welt der
Städte vorüber, ohne große Spuren zu hinterlassen? Im Mittelpunkt
der Überlegungen soll dabei die Frage nach der zukünftigen
Bedeutung der städtischen Zentralität stehen, die anhand von
verschiedenen Schlagwörtern reflektiert werden soll. [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. EINLEITUNG

II.1 GESCHICHTE

Internet

STADTENTWICKLUNG

II.2 ZENTRALITÄT

ARCHITEKTUR

GEMEINSCHAFT

ÖFFENTLICHKEIT

GESCHÄFTE

PERSÖNLICHKEIT

VERKEHR

ARBEIT

THESEN

III. SCHLUSSBETRACHTUNG

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen des Internets auf die Struktur und Bedeutung der realen Stadt im 21. Jahrhundert, wobei insbesondere die Frage nach dem Fortbestand städtischer Zentralität im Angesicht digitaler Dezentralisierungsprozesse im Mittelpunkt steht.

  • Geschichte und Entwicklung von Internet und Stadt
  • Architektonische Veränderungen durch digitale Räume
  • Einfluss des Internets auf Gemeinschaft und Öffentlichkeit
  • Digitalisierung von Wirtschafts- und Arbeitsprozessen
  • Diskurs über die Auflösung versus Transformation der Kernstadt

Auszug aus dem Buch

Architektur

Löst das Internet die Stadt auf? Ersetzt es sie oder ist das neue Medium als bloße Ergänzung zu sehen? „[...] was wird mit den Städten geschehen, wenn sie nicht mehr Orte des unfreiwilligen Aufeinanderprallens sind? [...] Entweder glaubt man, dass das Leben in den Städten unverzichtbar für die menschliche Kultur sei, egal wieviele Funktionen und Bedürfnisse sich im Cyberspace erfüllen werden, oder man ist der Meinung, dass die Urbanität im Cyberspace den Verlust des Lebens in den verdichteten Räumen der Städte zumindest aufwiegt, wenn sie nicht schlichtweg die einzige Alternative dazu ist, wobei sich die Faszination an den technischen Möglichkeiten und die Kritik an den bestehenden Städten die Waage halten.“ Ein viel diskutiertes Problem in diesem Zusammenhang ist die befürchtete Verödung der Innenstädte. Wozu sollte der multimediale Einwohner von Telepolis, der virtuellen Stadt des Internet, überhaupt noch downtown gehen? „Auch der Bewohner von Telepolis ist ein ‚neuer Mensch’. Er lebt, arbeitet und erholt sich in einer virtuellen Welt, die irgendwo und nirgends sein kann. Er ist ungebunden und findet seine Freunde über die Knoten im elektronischen Netz. Er teleshopt und telebankt, er studiert an der Tele-Uni, er wandert virtuell durch die Tempel von Angkor oder zur ‚Nachtwache’ von Rembrandt. Er kommuniziert über Video und Email, veranstaltet Videokonferenzen, liest den FOCUS online und ernährt sich von Pillen und Astronautenfood. Nur richtiges Wasser muss er noch treinken.“ Ist bei diesen Visionen also zu Recht anzunehmen, dass die „reale“ Welt der Städte überflüssig wird?

Zusammenfassung der Kapitel

I. EINLEITUNG: Einführung in die Forschungsfrage, ob das Internet die Stadt als zentrales System durch ein dezentrales Medium ersetzt oder überflüssig macht.

II.1 GESCHICHTE: Historischer Rückblick auf die Entwicklung des Internets vom militärischen ARPANET zur globalen Vernetzung sowie ein Abriss über die Ursprünge der Stadt als Siedlungsform.

II.2 ZENTRALITÄT: Theoretische Untersuchung der Parallelen zwischen Stadt und Cyberspace mit Fokus auf die Frage, wie ein dezentrales Medium ein zentrales System beeinflusst.

ARCHITEKTUR: Analyse der These, ob der Cyberspace reale Räume ersetzt und welche Konsequenzen dies für die städtische Innenstadt und ihre Bausubstanz hat.

GEMEINSCHAFT: Diskussion, ob digitale Kommunikation den realen Kontakt zwischen Menschen ersetzt oder ob sie neue soziale Räume schafft.

ÖFFENTLICHKEIT: Erörterung der Frage, ob sich die städtische Öffentlichkeit in den digitalen Raum verlagert und welche gesellschaftlichen Folgen dies hat.

GESCHÄFTE: Untersuchung der Auswirkungen des Online-Shoppings auf die Bedeutung der Innenstadt als Ort des Handels und sozialer Begegnung.

PERSÖNLICHKEIT: Reflexion über das Bedürfnis nach persönlichem Kontakt trotz der zunehmenden Möglichkeiten digitaler Vernetzung.

VERKEHR: Analyse, ob das Internet den Individualverkehr substituiert oder durch neue Mobilitätsbedürfnisse ergänzt.

ARBEIT: Beleuchtung der Telearbeit und ihrer Rolle bei der räumlichen Dekonzentration von Arbeitsplätzen.

THESEN: Zusammenfassung verschiedener Expertenmeinungen, wie etwa die der räumlichen Polarisation oder Nivellierung durch digitale Technologien.

III. SCHLUSSBETRACHTUNG: Fazit zur Zukunft der Stadt, die vermutlich nicht verschwindet, sondern einen Funktionswandel hin zu neuen sozialen Umwelten vollzieht.

Schlüsselwörter

Internet, Stadt, Zentralität, Cyberspace, Urbanität, Dezentralisierung, Telearbeit, Architektur, Öffentlichkeitswandel, Globalisierung, Suburbanisierung, Raumforschung, Informationsgesellschaft, Stadtentwicklung, virtuelle Stadt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit untersucht die Auswirkungen der Informationstechnologie und des Internets auf die reale, physische Stadt und stellt die Frage, ob urbane Räume im Zeitalter der digitalen Vernetzung ihre Bedeutung verlieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit behandelt Themen wie die Geschichte des Internets und der Stadtentwicklung, die Veränderung der Architektur, soziale Aspekte von Gemeinschaft und Öffentlichkeit, ökonomische Veränderungen durch Online-Handel sowie Auswirkungen auf Arbeitswelt und Verkehrsfluss.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, anhand von Literaturrecherche zu analysieren, wie ein dezentral strukturiertes Medium wie das Internet ein zentral strukturiertes System wie die Stadt beeinflusst und ob die Stadt als Ort der sozialen Interaktion obsolet wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine theoretische Auseinandersetzung mit vorhandener Literatur und wissenschaftlichen Diskursen, um die spekulativen Auswirkungen der Informationsrevolution auf städtische Räume zu reflektieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Schlagworte wie Architektur, Gemeinschaft, Geschäfte und Verkehr, um die Auswirkungen des Internets auf spezifische Funktionen der Stadt kritisch zu hinterfragen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Zentralität, Cyberspace, Urbanität, Dezentralisierung, Telearbeit und die Transformation der Stadt zum Ort für persönliche Begegnungen.

Wie bewertet der Autor Martin Pawley die Zukunft der Stadt?

Martin Pawley vertritt eine pessimistische Position und sieht die Stadt durch die elektronische Informationsumwelt als ein fast überflüssig gewordenes Gebilde an, dessen Architektur nur noch durch künstliches Bewahren alter Fassaden besteht.

Welche Gegenpositionen werden zur befürchteten „Verödung“ der Stadt angeführt?

Andere Experten, wie William J. Mitchell, argumentieren, dass das Internet den Bedarf an physischem, persönlichem Kontakt nicht ersetzt, wodurch die Stadt eine neue Rolle als Raum für soziale Begegnung und Freizeitgestaltung finden kann.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die vernetzte Stadt. Die Zukunft der Zentralität im Zeitalter des Internet
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main  (Institut für Theater-, Film- und Medienwiss.)
Veranstaltung
Seminar: Internet als Medium
Note
2
Autor
M. A. Nikola Weiß (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2001
Seiten
23
Katalognummer
V6714
ISBN (eBook)
9783638142212
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Stadt Zukunft Zentralität Zeitalter Internet Seminar Internet Medium
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
M. A. Nikola Weiß (Autor:in), 2001, Die vernetzte Stadt. Die Zukunft der Zentralität im Zeitalter des Internet, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/6714
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