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Der Umfang von Kinderarbeit auf dem Lande und in der Stadt im 19. Jahrhundert

Titel: Der Umfang von Kinderarbeit auf dem Lande und in der Stadt im 19. Jahrhundert

Hausarbeit , 2005 , 14 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Angela Nelles (Autor:in)

Geschichte - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Kinderarbeit hat eine lange Tradition. Kinder halfen im Haushalt, im elterlichen Betrieb und trugen somit zum familiären Unterhalt bei. Die Kinder mussten schon früh Verantwortung übernehmen und den meisten Menschen fehlte das Bewusstsein für die eigenständige Entwicklungsphase der Kindheit. Vor der Industrialisierung war die Art und Dauer dieser Arbeit bis auf einige Ausnahmen allerdings so gering, dass körperliche und seelische Schäden verhindert wurden. „Der Umfang der den Kindern übertragenen Arbeiten war in vorindustrieller Zeit in der Regel aber so begrenzt, daß eine Überlastung weitgehend ausgeschlossen war,(...).“ 1 Erst mit Beginn der Industrialisierung begann man die Kinder in Manufakturen und später Fabriken mit monotonen, hochgradig gesundheitsschädlichen Arbeiten zu beschäftigen. Man hielt Kinderarbeit außerdem für erzieherisch notwendig, da Menschen, den Zeitgenossen nach nur durch nützliche Arbeit in die Gesellschaft integriert werden konnten. „Verwaltungsbeamte, Pfarrherren und Pädagogen waren sich darin einig, daß, je früher der Mensch zum Arbeiten angehalten wird, er desto weniger in die Gefahr gerät, sich dem Müßiggang hinzugeben und seinen Mitmenschen zur Last zu fallen.“ 2 Während dessen wuchs die Armut auf dem Land, so dass die Kinder auch dort gezwungen waren, mehr zu arbeiten. Diese Ausbeutung der Kinder dauerte ca. hundert Jahre an, bis die Regierung in einem langwierigen Prozess Einschränkungen vornahm. Für die Menschen unserer heutigen Zeit scheint es unfassbar, wie die Lebens- und Arbeitsumstände der Kinder waren und es wirkt schon fast unglaubwürdig, wenn Augenzeugenberichte von den Misshandlungen der Kinder berichten. Nun gilt es in dieser Arbeit darzustellen, wie viele Kinder nun in Landwirtschaft und Fabrik arbeiten mussten, wobei der Schwerpunkt bei dieser Betrachtung auf die landwirtschaftliche Kinderarbeit gesetzt ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

1. Das Thema

2. Die Quellen

3. Zur Methode

II. Hauptteil

1. Die rechtliche Situation der Kinder im 19. Jahrhundert

1.1 Das allgemeine Preußische Landrecht

1.2 Das Preußische Regulativ von 1839

2. Kinderarbeit in der Stadt

2.1 Die Missstände der städtischen Kinderarbeit

2.2 Umfang der städtischen Kinderarbeit

3. Kinderarbeit auf dem Lande

3.1 Arbeitsverhältnisse in landwirtschaftlichen Betrieben

3.2 Umfang der landwirtschaftlichen Kinderarbeit

III. Ergebnisse

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den historischen Umfang und die Bedingungen der Kinderarbeit im 19. Jahrhundert, wobei ein besonderer Fokus auf dem Vergleich zwischen städtischer Fabrikarbeit und landwirtschaftlicher Tätigkeit liegt.

  • Rechtliche Rahmenbedingungen und Kinderschutzgesetzgebung im 19. Jahrhundert
  • Analyse der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Kindern in Manufakturen und Fabriken
  • Untersuchung der ländlichen Kinderarbeit und deren saisonale Abhängigkeit
  • Vergleich der statistischen Erfassungsansätze und deren Zuverlässigkeit
  • Bewertung der gesellschaftlichen Wahrnehmung und der behördlichen Reaktion

Auszug aus dem Buch

1. Das Thema

Die Kinderarbeit hat eine lange Tradition. Kinder halfen im Haushalt, im elterlichen Betrieb und trugen somit zum familiären Unterhalt bei. Die Kinder mussten schon früh Verantwortung übernehmen und den meisten Menschen fehlte das Bewusstsein für die eigenständige Entwicklungsphase der Kindheit. Vor der Industrialisierung war die Art und Dauer dieser Arbeit bis auf einige Ausnahmen allerdings so gering, dass körperliche und seelische Schäden verhindert wurden.

„Der Umfang der den Kindern übertragenen Arbeiten war in vorindustrieller Zeit in der Regel aber so begrenzt, daß eine Überlastung weitgehend ausgeschlossen war,(...).“

Erst mit Beginn der Industrialisierung begann man die Kinder in Manufakturen und später Fabriken mit monotonen, hochgradig gesundheitsschädlichen Arbeiten zu beschäftigen. Man hielt Kinderarbeit außerdem für erzieherisch notwendig, da Menschen, den Zeitgenossen nach nur durch nützliche Arbeit in die Gesellschaft integriert werden konnten.

„Verwaltungsbeamte, Pfarrherren und Pädagogen waren sich darin einig, daß, je früher der Mensch zum Arbeiten angehalten wird, er desto weniger in die Gefahr gerät, sich dem Müßiggang hinzugeben und seinen Mitmenschen zur Last zu fallen.“

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema der Kinderarbeit ein, stellt die historischen Quellen vor und erläutert die methodische Vorgehensweise der Arbeit.

II. Hauptteil: Dieser Teil analysiert detailliert die rechtliche Lage, die Bedingungen in Städten und die spezifischen Herausforderungen der landwirtschaftlichen Kinderarbeit.

III. Ergebnisse: Das Kapitel fasst die zentralen Unterschiede zwischen städtischer und ländlicher Kinderarbeit zusammen und bewertet den Prozess der rechtlichen Einschränkung.

Schlüsselwörter

Kinderarbeit, 19. Jahrhundert, Industrialisierung, Preußisches Landrecht, Regulativ von 1839, Fabrikarbeit, Landwirtschaft, Kinderschutz, Sozialgeschichte, Arbeitsbedingungen, Schulpflicht, Statistik, Armut, Kindheit, Manufaktur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beleuchtet die historische Entwicklung und die Auswirkungen der Kinderarbeit in Deutschland im 19. Jahrhundert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die rechtlichen Grundlagen, die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Kinder sowie der quantitative Umfang der Arbeit in Industrie und Landwirtschaft.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, den Umfang und die Lebensumstände arbeitender Kinder darzustellen und einen direkten Vergleich zwischen der städtischen und ländlichen Arbeitssituation zu ziehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse historischer Quellen, Gesetzestexte und zeitgenössischer Statistiken, um die sozialen Verhältnisse des 19. Jahrhunderts zu rekonstruieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der rechtlichen Situation, die spezifischen Missstände in den Städten und die Verhältnisse in der Landwirtschaft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Kinderarbeit, Industrialisierung, Preußisches Landrecht, Kinderschutz und Arbeitsbedingungen.

Warum war die landwirtschaftliche Kinderarbeit statistisch so schwer zu erfassen?

Die Erfassung war schwierig, da sie oft als familiäre Mithilfe deklariert wurde und erst deutlich später als das Problem der Fabrikarbeit in das Fokusfeld der Behörden rückte.

Welchen Einfluss hatte das Militär auf die Gesetzgebung zur Kinderarbeit?

Klagen des Militärs über die Untauglichkeit junger Männer aufgrund körperlicher Schäden durch frühe Arbeit beschleunigten die politische Debatte und die Verabschiedung des Regulativs von 1839.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Umfang von Kinderarbeit auf dem Lande und in der Stadt im 19. Jahrhundert
Hochschule
Universität Duisburg-Essen
Note
1,3
Autor
Angela Nelles (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
14
Katalognummer
V66910
ISBN (eBook)
9783638592819
ISBN (Buch)
9783656816492
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Umfang Kinderarbeit Lande Stadt Jahrhundert
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Angela Nelles (Autor:in), 2005, Der Umfang von Kinderarbeit auf dem Lande und in der Stadt im 19. Jahrhundert, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/66910
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Leseprobe aus  14  Seiten
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