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Praxisansätze zum selbstgesteuerten Lernen im Sport

Title: Praxisansätze zum selbstgesteuerten Lernen im Sport

Seminar Paper , 2006 , 12 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Christian Klaas (Author), Markus Eppelmann (Author)

Didactics - Sport, Sport Pedagogy

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Summary Excerpt Details

In diesem Seminar wird das selbstgesteuerte Bewegungslernen inhaltlich vertieft erschlossen, wobei dieses Referat, im Rahmen der Bewegungswissenschaft, die Praxisansätze zum selbstgesteuerten Lernen im Sport aufzeigen wird. Dabei wird die Praxis (des selbstgesteuerten Bewegungslernens) im Spannungsfeld von Bewegungswissenschaft und Sportpädagogik beleuchtet.
Auch wenn sich beide sportwissenschaftlichen Teildisziplinen der Praxis widmen, wird diese jedoch durch die Sportpädagogik dominiert.
Die Begründung ist darin zu sehen, dass die Bewegungswissenschaft sich vorwiegend der Entwicklung der motorischen Leistung zuwendet und sich dabei fast ausschließlich auf Einzelaspekte konzentriert, was zur Folge hat dass die Praxis in stark verkürzter Sichtweise betrachtet wird (vgl. Bund S. 44f).
Die in der Bewegungswissenschaft verkürzte Sichtweise ist in der sportpädagogischen Praxis aufgehoben, wenn sie dem Sportunterricht eine erzieherische Funktion zuspricht. Diese berücksichtigt nach Bund (2004, S. 44) über die motorische Leistung hinausgehend auch emotional-motivationale Aspekte sowie:
•Förderung von Selbständigkeit
•und Eigenverantwortlichkeit,
•sowie die Entwicklung sozialer Kompetenz.
Sie sehen den Auftrag des Sportunterrichts darin, Schüler zu einer sportlich aktiven und gesundheitsorientierten Lebensführung zu motivieren (vgl. Bund 2004, S.44). Wir wollen im Folgenden die Praxis weniger aus Sicht der Bewegungswissenschaft, als aus der sportpädagogischen Perspektive betrachten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

0 Einleitung - Bewegungswissenschaft vs. Sportpädagogik?

1 Transfer des selbstgesteuerten Bewegungslernens in die Praxis

2 Konzeptioneller Vergleich – fremdgesteuert vs. selbstgesteuert

3 Wie soll offener Unterricht aussehen?

4 Offener Unterricht – ein Beispiel

5 Offener Unterricht – das Maß aller Dinge?

6 Integration von offenem und geschlossenem Unterrichtskonzept – das Konzept von Proßnigg

6.1 Unterrichtsstart

6.2 Prozessbegleitung während der Lösungsfindung

6.3 Präsentation der Lösungen

6.4 Reflexion und Angebot situativer Lernziele

6.5 Überführung in den geschlossenen Lernweg

7 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht Praxisansätze zum selbstgesteuerten Lernen im Sport, um den Transfer theoretischer Konzepte in den schulischen Alltag zu analysieren und eine integrative Unterrichtsgestaltung zu begründen.

  • Spannungsfeld zwischen Bewegungswissenschaft und Sportpädagogik
  • Vergleich von fremdgesteuertem und selbstgesteuertem Lernen
  • Merkmale und Beispiele offenen Unterrichts
  • Kritische Analyse der Grenzen offener Unterrichtskonzepte
  • Integratives Modell zur Verbindung von Offenheit und Struktur

Auszug aus dem Buch

4 Offener Unterricht – ein Beispiel

Planung: aus einem Planungsgespräch zwischen Lehrer und Schülern oder aus vom Lehrer aufgenommenen Aussagen der Schüler kristallisiert sich das Thema heraus, z.B. „wir wollen springen“. In Bezug auf das selbstgesteuerte Lernen entspricht dieser Schritt dem Setzen eigener Ziele.

Realisierung: der Lehrer arrangiert (kann auch mit den Schülern erfolgen) eine vielseitige Gerätelandschaft, mit jede Menge Gegenständen, über die man irgendwie (hoch, weit, mit/ohne Stütz, mit/ohne Absprunghilfe, etc.) springen kann. Die Gerätelandschaft soll einen hohen Aufforderungscharakter haben und daher auch ungewöhnliche Geräte beinhalten. Die Schüler haben die Möglichkeit eigene Lösungen für das Problem Springen zu finden und auszuprobieren, Lösungen können auch in der Gruppe gefunden und umgesetzt werden. In Bezug auf das selbstgesteuerte Lernen entspricht dieser Schritt dem Entwickeln eigener Strategien.

Begleitung: der Lehrer hat während dem Lösungsfindungsprozess die Rolle des Beraters. Er gibt nichts vor, sondern verstärkt und berät auf Wunsch der Schüler oder beim Auftreten von Passivität und Motivationslosigkeit. Die Inanspruchnahme der Hilfe liegt weitestgehend bei den Schülern. In Bezug auf das selbstgesteuerte Lernen entspricht dieser Schritt dem Zurückgreifen auf unterschiedliche Formen der Lehrunterstützung.

Ergebnis und Reflexion: nach einer vorgegebenen Zeit präsentieren die Schüler(gruppen) ihre gefundenen Lösungen für das Springen. Im Nachhinein werden die Lösungen und die Wege dorthin von der Gruppe reflektiert und auch bewertet (wie viel Spaß macht Lösung? Wie schwierig ist sie zu realisieren? Ist die Lösung zweckmäßig oder optimal?). In Bezug auf das selbstgesteuerte Lernen entspricht dieser Schritt der Überwachung des eigenen Lernerfolgs.

Zusammenfassung der Kapitel

0 Einleitung - Bewegungswissenschaft vs. Sportpädagogik?: Der Abschnitt beleuchtet das Spannungsfeld zwischen der motorischen Leistungsoptimierung und den erzieherischen Zielsetzungen des Sportunterrichts.

1 Transfer des selbstgesteuerten Bewegungslernens in die Praxis: Hier werden die Anforderungen an einen selbstgesteuerten Unterricht anhand eines Idealbildes des Lernenden definiert.

2 Konzeptioneller Vergleich – fremdgesteuert vs. selbstgesteuert: Es erfolgt eine Gegenüberstellung des traditionellen, lernzielorientierten Unterrichts mit offeneren, reformpädagogisch orientierten Ansätzen.

3 Wie soll offener Unterricht aussehen?: Dieses Kapitel diskutiert die notwendige Verständigung zwischen Lehrern und Schülern als Kernmerkmal erfolgreichen offenen Unterrichts.

4 Offener Unterricht – ein Beispiel: Anhand einer beispielhaften Unterrichtsreihe zum Thema „Springen“ wird die praktische Umsetzung der Phasen Planung, Realisierung, Begleitung und Reflexion illustriert.

5 Offener Unterricht – das Maß aller Dinge?: Eine kritische Auseinandersetzung mit den Grenzen und möglichen Schwächen rein offener Unterrichtskonzepte bei der Vermittlung technischer Fertigkeiten.

6 Integration von offenem und geschlossenem Unterrichtskonzept – das Konzept von Proßnigg: Vorstellung eines integrativen Modells, das Prozessorientierung und Produktorientierung in fünf strukturierten Schritten vereint.

7 Zusammenfassung und Ausblick: Fazit über die Notwendigkeit, Vertrauen und Experimentierfreude im Sportunterricht zu fördern sowie der Blick auf zukünftige Anforderungen in Lehrplänen.

Schlüsselwörter

Selbstgesteuertes Bewegungslernen, Sportpädagogik, Bewegungswissenschaft, Offener Unterricht, Genetisches Lehren, Eigenverantwortlichkeit, Lernzielorientierung, Schülermitbestimmung, Unterrichtsmodell, Proßnigg, Lösungsfindung, Reflexion, Sportdidaktik, Motorik, Kompetenzförderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen und praktischen Umsetzung des selbstgesteuerten Bewegungslernens im Schulsport und diskutiert das Spannungsfeld zwischen offenen und geschlossenen Unterrichtskonzepten.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen der Vergleich zwischen fremd- und selbstgesteuertem Lernen, die pädagogische Rechtfertigung für Offenheit im Sportunterricht sowie die praktische Integration verschiedener Unterrichtsstile.

Was ist das primäre Ziel dieser Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein Modell aufzuzeigen, wie Lehrer die Vorteile offenen Unterrichts nutzen können, ohne die Vermittlung notwendiger sportlicher Basisfertigkeiten zu vernachlässigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung und Synopsis auf Basis sportpädagogischer und bewegungswissenschaftlicher Literatur sowie die Vorstellung des Modells nach Wolfgang Proßnigg.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine methodische Herleitung des offenen Unterrichts, ein konkretes Praxisbeispiel sowie die kritische Reflexion und Integration beider Ansätze.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Selbststeuerung, Sportpädagogik, Prozessorientierung, offener Unterricht und schülerorientierte Kompetenzentwicklung geprägt.

Was ist das besondere Merkmal des Modells von Proßnigg?

Das Modell integriert die kreative Prozessphase des offenen Unterrichts mit der notwendigen produktorientierten Vermittlung im geschlossenen Unterricht, indem es diese in einen fünfstufigen Prozess überführt.

Warum ist die Rolle des Lehrers im offenen Unterricht so komplex?

Der Lehrer wandelt sich vom reinen Instrukteur zum Berater und Prozessbegleiter, der in der Lage sein muss, auf Schülerwünsche einzugehen und gleichzeitig Verbindlichkeit im Lernprozess zu sichern.

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Details

Title
Praxisansätze zum selbstgesteuerten Lernen im Sport
College
Technical University of Darmstadt  (Institut für Sportwissenschaft)
Course
Seminar Selbstgesteuertes Lernen
Grade
2,0
Authors
Christian Klaas (Author), Markus Eppelmann (Author)
Publication Year
2006
Pages
12
Catalog Number
V66750
ISBN (eBook)
9783638584791
ISBN (Book)
9783656801832
Language
German
Tags
Praxisansätze Lernen Sport Seminar Selbstgesteuertes Lernen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Klaas (Author), Markus Eppelmann (Author), 2006, Praxisansätze zum selbstgesteuerten Lernen im Sport, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/66750
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