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Des Firmaments weiße Sommersprossen - Mit dem Taxi von Dakar nach Banjul und andere Geschichten aus Westafrika - Reisetagebuch

Titel: Des Firmaments weiße Sommersprossen - Mit dem Taxi von Dakar nach Banjul und andere Geschichten aus Westafrika - Reisetagebuch

Ausarbeitung , 2002 , 121 Seiten

Autor:in: Master of Arts in Diplomacy, Law and Global Change Gabriel Vockel (Autor:in)

Jura - Andere Rechtssysteme, Rechtsvergleichung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Während des Eincheckens meines unverschämt großen Rucksacks schaue ich mich in der modernen Halle des Flughafens in Düsseldorf nach einem hageren, selbst in dem nicht gerade überheizten Entree nur mit einem T-Shirt älteren Datums bekleideten Mann um, der sich hinter seinem Vollbart zu verstecken scheint. Dieses Gesicht kommt mir irgendwie bekannt vor, und so setzte mich einfach auf die Wartebank neben ihn und spreche ihn an. Meine Ahnung stellt sich als richtig heraus, als der freundliche Mann mir bestätigt, dass auch
er mich als einen derjenigen wiedererkannt hat, die vor wenigen Wochen im Wartezimmer des Tropeninstituts der Universität Münster saßen, um sich mutwillig mit Gelbfieber, Hephathitis, Typhus und anderen Leckereien infizieren zu lassen. So unwahrscheinlich es auch zu erwarten ist: Manfred will ebenfalls nach Banjul, der kleinsten Hauptstadt des afrikanischen Kontinents, dem administrativen Mittelpunkt des kleinsten Staates des afrikanischen Bogens. Im Shuttle-Bus, der die Passagiere der italienischen Fluggesellschaft zum richtigen Flugzeug bringen soll, blicke ich mich neugierig um. Wie stets auf der Suche nach interessanten
Menschen wandern meine Augen umher. Außer dem hübschen Mädchen, welches wohl im ersten Transitland der Reise, Italien, zu Hause ist, fällt mir der einzige schwarze Mann der Runde auf, der ein wenig schüchtern dreinblickend am anderen Ende des Fahrzeugs seinen Sitzplatz gewählt hat. Ich entscheide mich für den Mann und schlenderte scheinbar gelangweilt auf ihn zu. Ein kleines feines Zwinkern läßt ihn aufmerken. Ihn penetrant anlächelnd frage ich ihn kurzerhand: „Vous voulez voyager au Sénégal“? Und sein Gesicht erhellt sich mit den Worten, „Yes, I‘ll go to Dakar“. Der Mann ist also kein Senegalese, welcher, aus dem geographischen Herzstück des ehemaligen französischen Kolonialstrebens stammend, mir sicherlich lieber in französischer
Sprache geantwortet hätte. Sollte ich wirklich das unverschämte Glück haben, schon hier auf einen Gambier zu treffen ? Nachdem wir uns mittels afrikanischen Händedrucks begrüßt haben, fragen sich beide Seiten
weiter vor. Der freundliche Mann, welcher trotz seinen 1,90 m dennoch eine eher zähe als gewaltige Figur abgibt, kommt aus dem kleinen Ort Kololi, welcher tatsächlich nur wenige Kilometer von Banjul an der Meeresküste entfernt liegt. Unglaublich! [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Ausladende einladende Worte

Düsseldorf und Mailand, Donnerstag, den 14. März 2002

Dakar, Donnerstag, den 14. März 2002

Dakar, Freitag, den 15. März 2002

Banjul, Freitag, den 15. März 2002

Banjul, Samstag, den 16. März 2002

Banjul, Sonntag, den 17. März 2002

Banjul, Montag, den 18. März 2002

Banjul, Dienstag, den 19. März 2002

Banjul, Mittwoch, den 20. März 2002

Banjul, Donnerstag, den 21. März 2002

Banjul, Freitag, den 22. März 2002

Banjul, Samstag, den 23. März 2002

Banjul, Sonntag, den 24. März 2002

Banjul, Montag, den 25. März 2002

Banjul, Dienstag, den 26. März 2002

Banjul, Mittwoch, den 27. März 2002

Banjul, Donnerstag, den 28. März 2002

Banjul, Karfreitag, den 29. März 2002

Banjul, Samstag, den 30. März 2002

Banjul, Ostersonntag, den 31. März 2002

Banjul, Ostermontag, den 1. April 2002

Banjul, Dienstag, den 2. April 2002

Banjul, Mittwoch, den 3. April 2002

Banjul, Donnerstag, den 4. April 2002

Banjul, Freitag, den 5. April 2002

Banjul, Samstag, den 6. April 2002

Banjul, Sonntag, den 7. April 2002

Banjul, Montag, den 8. April 2002

Banjul, Dienstag, den 9. April 2002

Banjul, Mittwoch, den 10. April 2002

Banjul, Donnerstag, den 11. April 2002

Banjul, Freitag, den 12. April 2002

Banjul, Samstag, den 13. April 2002

Banjul, Mittwoch, den 15. Mai 2002

Banjul, Donnerstag, den 16. Mai 2002

Banjul, Freitag, den 17. Mai 2002

Banjul, Samstag, den 18. Mai 2002

Banjul, Sonntag, den 19.Mai 2002

Banjul, Montag, den 20.Mai 2002

Banjul, Dienstag, den 21.Mai 2002

Letzter Tag in Banjul, Mittwoch, den 22.Mai 2002

Banjul, Mbour und Dakar, Donnerstag, den 23.Mai 2002

Dakar, Freitag, den 24.Mai 2002

Dakar, Samstag, den 25.Mai 2002

Dakar, Sonntag, den 26.Mai 2002

Dakar, Montag, den 27.Mai 2002

Dakar, Mailand, Düsseldorf und Witten a.d.R., Dienstag, den 28.Mai 2002

Zielsetzung & Themen

Dieses Reisetagebuch dokumentiert die Erfahrungen des Autors während eines zehnwöchigen Praktikums im UNICEF Field Office in Banjul, Gambia. Ziel der Arbeit ist es, persönliche Eindrücke des gambischen Alltags, kulturelle Begegnungen und die soziale Realität vor Ort festzuhalten sowie das Spannungsfeld zwischen westlicher Perspektive und afrikanischer Lebenswirklichkeit zu reflektieren.

  • Alltag und Arbeitssituation im UNICEF Field Office Banjul
  • Kulturelle Einblicke in die gambische Gesellschaft und das Zusammenleben
  • Auseinandersetzung mit sozialen Herausforderungen wie Armut, Gesundheit und Traditionen
  • Reflexion über die Rolle des "Tubab" (Weißen) im afrikanischen Kontext
  • Reiseerfahrungen durch Gambia und den Senegal

Auszug aus dem Buch

Dakar, Freitag, den 15. März 2002

Nach dem Erwachen trete ich auf den kleinen Balkon vor der Fenstertür, den ich am Abend noch gar nicht bemerkt habe. Ich blicke auf ein nordafrikanisch Häuserkonglomerat, einen kleinen sandigen Pfad sowie ein paar Bauarbeiter im Rohbau von gegenüber. This is Dakar... denke ich mir still. Pa frönt seinen morgendlichen 50 Liegestützen.

Beim Frühstück um 8 Uhr bin ich froh über heißen Tee, welcher die Angst vor Durchfall verursachenden Bakterien nimmt.

Gegen 10 Uhr verabschieden Pa und ich uns von unserem Begleiter Manfred, den wir zwischenzeitlich den „Funny man“ getauft haben. Dieser möchte zwecks Akklimatisierung einige Tage in Dakar verbringen. Sofern er die Zeit finde, wolle er mich in Banjul besuchen... Auf dem Weg zur Straße lachen mich ein paar freundliche Schulkinder in Uniform an, welche hier im Sand spielen. Nach kurzem Feilschen bringt uns ein mißmutiger Taxifahrer in seinem alten gelben Gefährt zu einem großen Markt in Dakar - Centre ville !

Zusammenfassung der Kapitel

Düsseldorf und Mailand, Donnerstag, den 14. März 2002: Der Autor beschreibt den Reisebeginn und eine zufällige Begegnung, die ihn direkt zu einem Begleiter führt, mit dem er gemeinsam nach Banjul reist.

Dakar, Donnerstag, den 14. März 2002: Nach der Ankunft in Dakar schildert der Autor die erste Erfahrung mit der überfordernden Atmosphäre am Flughafen und die Hotelunterkunft.

Dakar, Freitag, den 15. März 2002: Die weitere Reise führt den Autor über den Markt und eine ereignisreiche Taxifahrt durch die Region bis hin zur Grenze zwischen Senegal und Gambia.

Schlüsselwörter

Gambia, Senegal, UNICEF, Praktikum, Banjul, Reisetagebuch, Kultur, Entwicklungszusammenarbeit, Alltag, Afrika, Tubab, Kinderschutz, Soziales, Reisen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Es handelt sich um ein persönliches Reisetagebuch, das einen 10-wöchigen Aufenthalt im Rahmen eines Praktikums bei UNICEF in Gambia dokumentiert.

Welche zentralen Themen werden behandelt?

Zentral sind der Arbeitsalltag im UNICEF-Büro, die kulturelle Integration des Autors, das soziale Leben der lokalen Bevölkerung und die Herausforderungen des Alltags in Westafrika.

Was ist das primäre Ziel des Autors?

Der Autor möchte seine subjektiven Erfahrungen und die Begegnungen mit Menschen vor Ort ungeschönt und reflektiert in Form eines Tagebuchs festhalten.

Welche wissenschaftliche Methode liegt zugrunde?

Das Dokument ist als narratives Reisetagebuch verfasst; es folgt keiner strengen wissenschaftlichen Methodik, sondern basiert auf teilnehmender Beobachtung und persönlichem Erleben.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst chronologische Tagebucheinträge über Arbeitsabläufe, Exkursionen, soziale Kontakte und gesundheitliche Erfahrungen während des Aufenthalts.

Was charakterisiert dieses Dokument?

Das Dokument zeichnet sich durch einen sehr persönlichen, teils humorvollen und ehrlichen Schreibstil aus, der den Kontrast zwischen dem westlichen "Europäer-Dasein" und der afrikanischen Lebenswirklichkeit aufzeigt.

Wie geht der Autor mit gesundheitlichen Problemen um?

Der Autor schildert detailliert seine Erfahrungen mit lokalen Ärzten und der medizinischen Versorgung, etwa bei Bauchbeschwerden oder einer Ohrenentzündung.

Wie wird das soziale Umfeld beschrieben?

Das Umfeld wird durch die Interaktion mit Priestern, Gärtnern, Mitreisenden und Gastfamilien geprägt, die den Autor in ihren Alltag integrieren.

Ende der Leseprobe aus 121 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Des Firmaments weiße Sommersprossen - Mit dem Taxi von Dakar nach Banjul und andere Geschichten aus Westafrika - Reisetagebuch
Veranstaltung
Praktikum im Feldbüro von Unicef sowie im Justizministeriumin Banjul, Gambia
Autor
Master of Arts in Diplomacy, Law and Global Change Gabriel Vockel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2002
Seiten
121
Katalognummer
V66218
ISBN (eBook)
9783638588966
ISBN (Buch)
9783656804819
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Firmaments Sommersprossen Taxi Dakar Banjul Geschichten Westafrika Reisetagebuch Praktikum Feldbüro Unicef Justizministeriumin Banjul Gambia
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Master of Arts in Diplomacy, Law and Global Change Gabriel Vockel (Autor:in), 2002, Des Firmaments weiße Sommersprossen - Mit dem Taxi von Dakar nach Banjul und andere Geschichten aus Westafrika - Reisetagebuch, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/66218
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