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Jugendlicher Rechtsextremismus und schulische Präventionsformen

Title: Jugendlicher Rechtsextremismus und schulische Präventionsformen

Intermediate Examination Paper , 2005 , 34 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Benny Alze (Author)

Pedagogy - Pedagogic Sociology

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Summary Excerpt Details

Ich schreibe diese Hausarbeit 60 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges. Auch nach über einem halben Jahrhundert ist es immer noch wichtig sich mit der Thematik des Rechtsextremismus auseinander zu setzen. In dieser Hausarbeit sollen schulische Präventionsformen vorgestellt werden. Um diese erklären und bewerten zu können, ist es vonnöten, den Begriff des jugendlichen Rechtsextremismus genauer zu analysieren. Dazu wird im ersten Teil dieser Arbeit untersucht was Rechtsextremismus ist, wie viele Rechtsextremisten es schätzungsweise zur Zeit gibt und warum diese Personen zum Extremismus und zur Gewalt neigen. Im zweiten Teil dieser Arbeit stehen dann schulische Präventionsformen gegen Rechtsextremismus im Mittelpunkt.
Es stellt sich die Frage, wie die heutige Jugend die geschichtliche Entwicklung dieses Landes wahrnimmt. Jugendliche werden im Kindesalter von ihren nächsten Bezugspersonen sozialisiert. Die Bezugspersonen sind zunächst einmal meistens die Eltern. Diese sind zum größten Teil die erste Nachkriegsgeneration und sie sind in einer Zeit aufgewachsen in der ‚Flower-Power’ das Lebensgefühl bestimmte und man angefangen hat sich für die eigene Vergangenheit zu interessieren. Weitere Bezugspersonen sind die Großeltern, welche häufig den Krieg miterlebten und auf die eine oder andere Art und Weise ihren Enkeln darüber berichten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Jugendlicher Rechtsextremismus

2.1 Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus

2.2 Skinheads, Neonazis und rechtsextremistische Parteien

2.3 Personenpotential für rechtsextremistische Gewalttaten

2.4 Tätertypologie

2.5 Die Motive der Täter

2.6 Medienberichterstattungen

3. Ursachen für Rechtsextremismus und Gewalt gegen Fremde

3.1 Verflechtung von Einstellungsdimensionen

3.2 Die Folgen der Modernisierung

3.3 Wohlstandschauvinismus und latenter Rassismus

3.4 Der Konflikt des Ideal- und Real-Selbst

4. Schulische Präventionsformen

4.1 Intervention als Opferschutz

4.2 Prävention

4.2.1 Integration

4.2.2 Demokratisierung

4.2.3 Projekte und Unterrichtsthema

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen des jugendlichen Rechtsextremismus und analysiert, welche Möglichkeiten der schulischen Prävention bestehen, um dieser Problematik entgegenzuwirken.

  • Analyse der Begrifflichkeiten rund um Rechtsextremismus und Rassismus
  • Untersuchung von Tätertypen und individuellen wie gesellschaftlichen Motiven
  • Einfluss der Medienberichterstattung auf die Entstehung von Gewalt
  • Theoretische Erklärungsmodelle für rechtsextreme Orientierungen bei Jugendlichen
  • Pädagogische Interventions- und Präventionsstrategien im schulischen Kontext

Auszug aus dem Buch

2.4 Tätertypologie

Die gewaltbereiten Jugendlichen sind nicht nur die Jugendlichen mit kahlem Kopf, Springerstiefel mit weißen Schnürsenkeln und Bomberjacken. Willems und andere haben eine Tätertypologie ausgearbeitet, wonach es vier Tätertypen zu unterscheiden gilt:

Es gibt zum einen den politisch motivierten, rechtsextremistischen Täter, der Mitglied ist bei oder über Kontakte zu rechtsextremistischen Parteigruppen oder parteiähnlichen Kreisen verfügt. Er tritt mit seiner Überzeugung auch vor Gericht offensiv auf, besitzt eine rassistische Ideologie und klare Vorstellungen seiner Opfergruppen. Er ist häufig älter als 20 Jahre und verfügt im Vergleich zu den anderen Tätergruppen über einen höheren Bildungsabschluss.

Im Weiteren lässt sich der fremdenfeindliche Jugendliche nennen, der weder Mitglied in Organisationen ist, noch über eine rassistische Ideologie verfügt. Er ist häufig Teil der Skinkultur oder anderen `action`-orientierten Freizeitcliquen. Er vertritt nicht durchgängig das Prinzip der Gewalt als politisches Mittel. Im Zentrum steht ein männlicher Chauvinismus, der ihn mit anderen Cliquen männlicher Jugendkulturen verbindet. Er ist prozentual häufiger arbeitslos und seine Biographie ist durch familiäre und schulische Probleme gekennzeichnet.

Außerdem kann man den kriminellen Jugendlichen aufführen, mit negativer Karriere, häufig wegen Eigentums- und Gewaltdelikten vorbestraft, selbst das Opfer von Gewalt in Familie und Alltag. Im Zentrum seines Handelns ist er allerdings nicht politisch motiviert oder besonders fremdenfeindlich, seine unspezifische Gewaltbereitschaft korrespondiert mit der Kontingenz seiner Opfer.

Ein weiterer Typ ist der jugendliche Mitläufer. Er ist weder nationalsozialistisch eingestellt noch verfügt er über eine verfestigte Ausländerfeindlichkeit. Er ist durchweg in normalen Arbeits- und Ausbildungsverhältnissen, er ist sozial unauffällig und sucht die Gemeinschaft in jugendlichen Cliquen (vgl. Willems 2003).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet den historischen Hintergrund der deutschen Identitätsentwicklung und führt in die Thematik der schulischen Prävention ein.

2. Jugendlicher Rechtsextremismus: Das Kapitel definiert den Begriff des Rechtsextremismus, kategorisiert verschiedene Tätertypen und analysiert die Rolle der Medien bei der Entstehung rechtsextremer Gewalt.

3. Ursachen für Rechtsextremismus und Gewalt gegen Fremde: Hier werden unterschiedliche theoretische Erklärungsmodelle vorgestellt, von gesellschaftlichen Modernisierungskrisen bis hin zu psychologischen Aspekten der Subjekttheorie.

4. Schulische Präventionsformen: Dieses Kapitel erörtert konkrete Interventions- und Präventionsstrategien, wie Integration und Demokratisierung, um rechtsextremen Tendenzen in der Schule entgegenzuwirken.

5. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert das Dilemma der Schule bei der demokratischen Erziehung und der Vermeidung von Wohlstandschauvinismus.

Schlüsselwörter

Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Jugendkulturen, Gewaltprävention, schulische Intervention, politische Bildung, Desintegration, Wohlstandschauvinismus, Medienberichterstattung, Identitätsbildung, Demokratisierung, Integration.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Auseinandersetzung von Schulen mit dem Thema Rechtsextremismus unter Jugendlichen und sucht nach Wegen, durch Prävention entgegenzuwirken.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Definition und Typisierung rechtsextremer Täter, die soziologischen und psychologischen Ursachen von Fremdenfeindlichkeit sowie pädagogische Ansätze zur Demokratisierung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, schulische Möglichkeiten zur Prävention von rechtsextremem Gedankengut zu evaluieren und aufzuzeigen, wie Jugendliche zu demokratischem Handeln befähigt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer Literaturanalyse und der Auswertung bestehender sozialwissenschaftlicher Studien und Erklärungsmodelle basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben einer Tätertypologie und Ursachenforschung auch konkrete präventive Schulmaßnahmen wie Integration und Demokratisierung intensiv diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Rechtsextremismus, Jugendgewalt, schulische Prävention, Rassismus, politische Bildung und soziale Integration sind die prägenden Begriffe.

Welche Rolle spielt die Familie laut dieser Untersuchung bei der Radikalisierung?

Die Familie wird als ein Faktor für die politische Sozialisation genannt, wobei der Autor auch auf den Mangel an Bindungen und den Einfluss von Großeltern oder dem elterlichen Umfeld auf die Meinungsbildung hinweist.

Warum hält der Autor PISA für eine Chance für das Schulsystem?

Das PISA-Ergebnis wird als Anlass gesehen, das Schulsystem grundlegend zu verändern, um soziale Kompetenzen und Selbstständigkeit stärker zu fördern, statt nur auf Frontalunterricht zu setzen.

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Details

Title
Jugendlicher Rechtsextremismus und schulische Präventionsformen
College
University of Duisburg-Essen
Grade
1,7
Author
Benny Alze (Author)
Publication Year
2005
Pages
34
Catalog Number
V66027
ISBN (eBook)
9783638588133
ISBN (Book)
9783638671095
Language
German
Tags
Jugendlicher Rechtsextremismus Präventionsformen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Benny Alze (Author), 2005, Jugendlicher Rechtsextremismus und schulische Präventionsformen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/66027
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