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Lesesozialisation. Fallbeispiel: Zum Verhältnis von Privatlektüre und Schullektüre

Titel: Lesesozialisation. Fallbeispiel: Zum Verhältnis von Privatlektüre und Schullektüre

Hausarbeit , 2005 , 24 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Eva Heckelsberg (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Titel des Seminars diesen Semesters lautete „Instanzen und Prozesse der Lesesozialisation“. Was bedeutet überhaupt Lesesozialisation und welche Rolle spielt sie für die Entwicklung einer Lesefreude und für eine grundsätzliche Leseaktivität und was kann man daraus für die Leseförderung ableiten? Böck und Wallner-Paschon beantworten dies 2002 in ihren „Bedingungen der Lesesozialisation“ wie folgt: „Die grundlegende Bedeutung der Lesesozialisation für die Konzeption von Leseförderung leitet sich daraus ab, dass sich der individuelle Stellenwert des Lesens sowie der Lesemedien aus dem Hineinwachsen in unterschiedliche soziale und räumliche `Leseumwelten` und den damit im Zusammenhang stehenden eigenen Erfahrungen mit lesebezogenen Aktivitäten entwickelt. Wie auch PISA 2000 bestätigt, korrelieren sowohl die Freude am Lesen als auch das Interesse an vielfältigem Lesestoff signifikant mit der Lesekompetenz. Mit einer lesefreundlichen Sozialisation wird offensichtlich ein wichtiger Grundstein für die Entwicklung einer positiven Einstellung zum Lesen und zu den Lesemedien gelegt, die wiederum, [...], die Lese-Kompetenz positiv beeinflusst.“ Nach diesen Erkenntnissen würde der Schule und der Person des Lehrers in der Heranführung an das Lesen und dem Interessen-Wecken für Lesemedien eine nahezu unbedeutende Rolle zuteil werden. Die wichtigste Lesesozialisationsinstanz wäre die Familie, das Elternhaus. Mit Hilfe einer `kleinen Empirie´, d.h. eines eigenständig durchgeführten und ausgewerteten Interviews mit einem 9-jährigen Mädchen und ihrer Mutter, wollte ich herausfinden, was ein Kind, in diesem Fall Meike, zu einer Leserin gemacht hat bzw. macht, welche Einstellung sie zum Lesen hat, welchen Stellenwert das Lesen und die Lesemedien für sie einnehmen, welche Arten von Büchern, Texten sie bevorzugt und wie das soziale Umfeld aussieht, das sie prägte und immer noch Einfluss auf sie nimmt. Außerdem wollte ich wissen, was Eltern unternehmen, um ihre Kinder zum Lesen zu motivieren. Ist es ihnen überhaupt wichtig, dass ihre Kinder lesen? Leben sie ihnen ihre Leseaktivität vor? Was passiert eigentlich in der Schule? Was wird dort gelesen? Werden überhaupt Ganztexte gelesen? Und wie wird dort gelesen? [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Verstärkte und gezielte Leseförderung in der Schule?

3. Das Fallbeispiel

3.1 Alltag, soziales Umfeld und die Einbettung des Lesens in den Alltag

3.2 Medienausstattung und Mediennutzung

3.3 Entwicklung der Leseaktivität von Meike bis heute und die Frage nach Förderung seitens der Eltern

3.4 Lesen und Schule

4. Konsequenzen für den Deutschunterricht

5. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Prozess der Lesesozialisation am Beispiel eines neunjährigen Mädchens, um das Verhältnis von privater Leseerfahrung und schulischer Leseförderung zu beleuchten und daraus didaktische Schlüsse für den Deutschunterricht zu ziehen.

  • Bedeutung der familialen Sozialisation für die Leseentwicklung
  • Einfluss des schulischen Umfelds und der Unterrichtsgestaltung
  • Wechselspiel zwischen Mediennutzung und Lesekompetenz
  • Rolle von Interessen und Literaturauswahl für die Lesemotivation
  • Förderungsmöglichkeiten für Kinder mit unterschiedlichen Ausgangslagen

Auszug aus dem Buch

3.1 Alltag, soziales Umfeld und die Einbettung des Lesens in den Alltag

Die interviewten Personen, die Mutter Ute (46) und die Tochter Meike (9), sind Mitglieder der Familie K., zu der weiterhin der Vater Dirk (40) und die jüngere Tochter Jule (7) gehören. Die Familie lebt in einem 8000 Einwohner Dorf im Rhein-Sieg-Kreis in einem eigenen freistehenden Einfamilienhaus, das sie vor 2 Jahren bezogen haben. Die beiden Mädchen gehen weiterhin auf die Grundschule ihres ehemaligen Heimatortes ca. eine halbe Stunde entfernt. Die besagte Grundschule ist eine integrative Offene Ganztagsschule, d.h. es lernen Kinder mit und ohne Körperbehinderung zusammen. Die Mutter ist gelernte Krankenschwester, arbeitet aber zur Zeit in der Übermittagsbetreuung dieser Schule.

Mutter: „ ...Und ich bin da halt Mentorin für die ersten Schuljahre/ das ist total süß und ja.. ich arbeite in der Regel bis drei Uhr nachmittags, es sei denn ich geb selber auch Ags/ wenn ich noch AG hab ists manchmal bis vier.“

Mutter: „ Ich geb dieses Filzen..mit Wolle/ und dann mach ich halt so Batiken/ also so im kreativen Bereich[...]“

Herr K. ist Krankenpfleger und hat häufig Bereitschaftsdienst, so dass die Mutter die meiste Zeit mit den Kindern allein ist.

Die Familie hat regen Kontakt zu Nachbarsfamilien, bzw. Familien, deren Kinder etwa im gleichen Alter sind wie Meike und Jule.

Die Mädchen haben in der Regel bis 12 oder 13 Uhr Schule.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung definiert den Begriff Lesesozialisation und formuliert das Forschungsinteresse an den Bedingungen für die Entwicklung von Lesefreude anhand einer empirischen Fallstudie.

2. Verstärkte und gezielte Leseförderung in der Schule?: Dieses Kapitel beleuchtet theoretisch die Notwendigkeit schulischer Leseförderung und beschreibt die positiven Auswirkungen des Lesens auf die kognitive und soziale Persönlichkeitsentwicklung.

3. Das Fallbeispiel: Der Hauptteil analysiert das familiäre Umfeld, die Mediennutzung, die Leseentwicklung des Kindes Meike sowie die konkrete Integration von Lesen im schulischen Alltag.

4. Konsequenzen für den Deutschunterricht: Abschließend werden pädagogische Handlungsfelder abgeleitet, wie durch projektorientierte Unterrichtsformen und eine am Schülerinteresse orientierte Literaturauswahl Lesemotivation nachhaltig gefördert werden kann.

5. Schlusswort: Das Schlusswort zieht ein positives Resümee über die gelungene Lesesozialisation der untersuchten Familie und würdigt die beispielhafte Arbeit der involvierten Lehrkräfte.

Schlüsselwörter

Lesesozialisation, Leseförderung, Grundschule, Deutschunterricht, Medienkompetenz, Elternhaus, Lesemotivation, Fiktionale Literatur, Bandenromane, Leseverhalten, Mediennutzung, Projektunterricht, Sozialisation, Lesekompetenz, Lesepraxis

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Instanzen und Prozessen der Lesesozialisation und untersucht, wie private und schulische Einflüsse die Entwicklung von Kindern zu Lesern prägen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen das familiäre "Buchklima", die Bedeutung der Vorbildfunktion von Eltern, die schulische Vermittlung von Lesefreude sowie die Wechselwirkung zwischen verschiedenen Medien und dem Buchkonsum.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, durch eine empirische Untersuchung eines Kindes und seiner Familie herauszufinden, welche Faktoren eine positive Einstellung zum Lesen begünstigen und wie die Schule diese Prozesse unterstützen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit gewählt?

Die Verfasserin nutzt eine sogenannte "kleine Empirie", bestehend aus qualitativen Interviews mit einem neunjährigen Kind und dessen Mutter sowie dem Einbezug relevanter fachwissenschaftlicher Studien und Statistiken.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der häuslichen Umgebung (soziales Umfeld, Medienausstattung) und die detaillierte Betrachtung des schulischen Lesens, inklusive Projektarbeit und Lehrermethodik.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen neben der Lesesozialisation vor allem die Lesemotivation, Medienkompetenz, das familiäre Umfeld sowie verschiedene Konzepte der schulischen Leseförderung.

Wie wichtig ist die Rolle der Eltern laut dieser Untersuchung?

Die Arbeit betont, dass das Elternhaus die wichtigste Lesesozialisationsinstanz ist; insbesondere die Lesefrequenz der Mutter beeinflusst maßgeblich die Leseaktivität der Kinder.

Welche Rolle spielt die Schule bei der Leseförderung laut Meikes Beispiel?

Meike berichtet sehr positiv von ihrem Deutschunterricht, der durch Projektarbeit, Freiarbeit und ein hohes Angebot an Leseanreizen, wie etwa Autorenlesungen und eine Schulbibliothek, geprägt ist.

Hat der Computer einen negativen Einfluss auf Meikes Leseverhalten?

Nein, obwohl ein Computer im Haushalt vorhanden ist, wird dieser von den Kindern nicht genutzt; das Fernsehen ist zudem auf eine halbe Stunde pro Tag begrenzt.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Lesesozialisation. Fallbeispiel: Zum Verhältnis von Privatlektüre und Schullektüre
Hochschule
Universität zu Köln
Note
1,0
Autor
Eva Heckelsberg (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
24
Katalognummer
V65049
ISBN (eBook)
9783638577090
ISBN (Buch)
9783656805892
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Lesesozialisation Fallbeispiel Verhältnis Privatlektüre Schullektüre
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Eva Heckelsberg (Autor:in), 2005, Lesesozialisation. Fallbeispiel: Zum Verhältnis von Privatlektüre und Schullektüre, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/65049
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