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Klafkis bildungstheoretische Didaktik im Überblick

Titel: Klafkis bildungstheoretische Didaktik im Überblick

Hausarbeit , 2006 , 12 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Timo Blaser (Autor:in)

Pädagogik - Allgemein

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wolfgang Klafki bestimmte wie kein anderer die didaktische Diskussion der letzen Jahrzehnte. Bereits Ende der 1950er Jahre legte er durch seine Beschreibung kategorialer Bildung den Grundstein für ein Bildungsverständnis, das zum Ausgangs- und Orientierungspunkt seiner didaktischen Konzeption wurde. Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, die bildungstheoretische Didaktik in Grundzügen zu skizzieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundzüge bildungstheoretischer Didaktik

2.1 Klafkis Bildungsbegriff

2.2 Klafkis Konzeption zur Unterrichtsplanung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die bildungstheoretische Didaktik von Wolfgang Klafki in ihren Grundzügen zu skizzieren und ihre zentralen Konzepte sowie deren Entwicklung nachzuzeichnen.

  • Der Bildungsbegriff als zentraler Bezugspunkt didaktischer Reflexion
  • Die Unterscheidung zwischen materialen und formalen Bildungstheorien
  • Das Konzept der kategorialen Bildung und deren gesellschaftlicher Kontext
  • Die kritisch-konstruktive Didaktik und das erweiterte Perspektivenschema zur Unterrichtsplanung
  • Die Rolle von epochaltypischen Schlüsselproblemen in Bildungsprozessen

Auszug aus dem Buch

2.1 Klafkis Bildungsbegriff

Seit etwa einem halben Jahrhundert äußert sich Wolfgang Klafki zu pädagogischen und didaktischen Fragen. Anfangs noch ganz in geisteswissenschaftlicher Tradition stehend, öffnete er sich in den 1970er Jahren den Positionen der Kritischen Theorie und maß von hieran der Rolle der Gesellschaft in seinen Studien größere Bedeutung zu. Immer wieder sah sich Klafki veranlasst, seine Konzeption der bildungstheoretischen Didaktik zu modifizieren, und, vor allem aber, zu ergänzen. In meinen folgenden Ausführungen sollen nun markante Positionen seines Konzepts aufgegriffen und erörtert werden:

Für Klafki ist der Bildungsbegriff zentraler Bezugspunkt jeglicher didaktischer Reflexion. „Bildung“ als Grundkategorie sei notwendig, da ansonsten „pädagogische Bemühungen um die nachwachsende Generation [...] in ein unverbundenes Nebeneinander oder gar Gegeneinander von zahllosen Einzelaktivitäten“ auseinander zu fallen drohe. Kritikern, die den Bildungsbegriff als idealisierend, unpolitisch und dem privilegierten Bürgertum zugehörig problematisieren und zurückweisen, hält er entgegen, dass in der Tradition der deutschen „philosophisch-pädagogischen Klassik“ ein Bildungsbegriff „durchaus kritisch-progressiver“ Art zu erkennen sei und „etwa Schleiermacher, Fichte, Humboldt oder Diesterweg Bildung ausdrücklich als dynamisches Moment der Überwindung von gesellschaftlich bedingter Ungleichheit verfochten hatten.“

Bereits in den 1950er Jahren setzte sich Klafki mit dem Begriff „Bildung“ auseinander. Zu jener Zeit wurde in der Pädagogik das Augenmerk „immer stärker auf das Problem der Auswahl der Bildungsinhalte“ gerichtet. Diese didaktische Neuausrichtung, die sich - im Vergleich etwa zur Reformpädagogik, die eher auf Methoden fokussiert war - beispielhaft an den Tübinger Beschlüssen aus dem Jahre 1951, die einer „Durchdringung des Wesentlichen der Unterrichtsgegenstände [...] Vorrang vor jeder Ausweitung des stofflichen Bereichs“ einräumten, und an der Betonung exemplarischen Lehren und Lernens durch den Physikdidaktiker Martin Wagenschein zeigte, untersuchte Klafki nun nach der ihr inhärenten Bildungstheorie.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Das Kapitel führt in das Werk Wolfgang Klafkis ein und erläutert das Ziel der Arbeit, die bildungstheoretische Didaktik in ihren Grundzügen darzustellen.

2. Grundzüge bildungstheoretischer Didaktik: Dieser Abschnitt erörtert Klafkis Bildungsbegriff sowie seine Konzeption zur Unterrichtsplanung im Kontext seiner wissenschaftstheoretischen Entwicklung.

2.1 Klafkis Bildungsbegriff: Hier wird die Entwicklung von der kategorialen Bildung hin zu einem emanzipatorischen Verständnis von Allgemeinbildung sowie die Bedeutung epochaltypischer Schlüsselprobleme erläutert.

2.2 Klafkis Konzeption zur Unterrichtsplanung: Dieses Kapitel beschreibt die didaktische Analyse als Kern der Unterrichtsvorbereitung und zeigt die Erweiterung zum kritisch-konstruktiven Modell auf.

Schlüsselwörter

Bildungstheoretische Didaktik, Wolfgang Klafki, kategoriale Bildung, Unterrichtsplanung, didaktische Analyse, Allgemeinbildung, Schlüsselprobleme, kritisch-konstruktive Didaktik, Bildungsbegriff, Erziehungswissenschaft, Emanzipation, Bildungsinhalte, pädagogische Reflexion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen Überblick über die bildungstheoretische Didaktik von Wolfgang Klafki und beleuchtet die Entwicklung seines didaktischen Denkens über mehrere Jahrzehnte hinweg.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der Bildungsbegriff, das Konzept der kategorialen Bildung, die Unterrichtsplanung sowie die Einbindung gesellschaftlicher Schlüsselprobleme in den Unterricht.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel der Arbeit ist es, Klafkis Didaktik in ihren Grundzügen zu skizzieren und die theoretischen Fundamente seiner didaktischen Modelle verständlich darzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Literaturanalyse und dokumentarische Aufarbeitung zentraler Texte Klafkis, um dessen didaktische Positionen systematisch zu erörtern.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Definition des Bildungsbegriffs, der Bedeutung von Allgemeinbildung sowie dem strukturellen Vorgehen bei der Unterrichtsplanung nach dem klafkischen Modell.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind insbesondere Didaktik, Bildung, Unterrichtsplanung, kategoriale Bildung und das kritisch-konstruktive Didaktik-Modell.

Warum unterscheidet Klafki zwischen materialer und formaler Bildung?

Klafki nutzt diese Unterscheidung, um zu zeigen, dass beide Richtungen für sich unzureichend sind und erst durch das Konzept der kategorialen Bildung sinnvoll miteinander verschränkt werden können.

Was genau versteht Klafki unter epochaltypischen Schlüsselproblemen?

Dies sind drängende gesellschaftliche Probleme der Gegenwart und Zukunft, wie etwa die Friedensfrage oder Umweltfragen, die als zentrale Gegenstände des Unterrichts fungieren sollen, um Mitverantwortung zu fördern.

Wie hat sich Klafkis Planungsmodell mit der Zeit verändert?

Sein Modell entwickelte sich von der frühen didaktischen Analyse hin zu einem erweiterten Perspektivenschema einer kritisch-konstruktiven Didaktik, das nun auch Bedingungsanalysen und soziale Lernziele explizit einbezieht.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Klafkis bildungstheoretische Didaktik im Überblick
Hochschule
Pädagogische Hochschule Weingarten
Note
1,0
Autor
Timo Blaser (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
12
Katalognummer
V64919
ISBN (eBook)
9783638576116
ISBN (Buch)
9783638903172
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Klafkis Didaktik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Timo Blaser (Autor:in), 2006, Klafkis bildungstheoretische Didaktik im Überblick, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/64919
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Leseprobe aus  12  Seiten
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