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Zur Entwicklung des Enforcement in Deutschland

Titel: Zur Entwicklung des Enforcement in Deutschland

Studienarbeit , 2005 , 17 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Stefani Neckel (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In den letzten Jahren hat es immer wieder Skandale über Bilanzfälschungen und Unternehmenszusammenbrüche gegeben, die auch darauf zurückzuführen waren, dass die Unabhängigkeit der Wirtschaftsprüfer in Frage gestellt werden musste. Um der Unbefangenheit des Abschlussprüfers eine stärkere Unterstützung zu gewähren, werden die Vorschriften hinsichtlich der Unabhängigkeit und Unbefangenheit stetig weiterentwickelt. Seit Einführung der Pflichtprüfung sind die Anforderungen an den Wirtschaftsprüfer und an die Wirtschaftsprüfungsgesellschaften hinsichtlich der geltenden Normen und Gesetze gestiegen. Die aktuellste Änderung betrifft das Gesetz zur Kontrolle von Unternehmensabschlüssen, kurz das Bilanzkontrollgesetz. Mit diesem Gesetz beabsichtigte das Bundesjustiz- und Bundesfinanzministerium eine Rechtsgrundlage für das zweistufige Enforcement-System zu schaffen. Dieses Gesetz soll zum 1.5.2005 in Kraft treten und dann auch das Vertrauen der Anleger in die Kapitalmärkte zurückerobern, sowie mehr Unternehmen an die Börse bringen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problem

1.2 Ziel dieser Arbeit

1.3 Vorgehensweise

2. Unabhängigkeit des Abschlussprüfers

2.1 Historische Entwicklung

2.2 DCGK – Der Deutsche Corporate Governance Kodex

2.2.1 Ziel

2.2.2 Inhalt

2.2.3 Unabhängigkeit des Wirtschaftsprüfers

2.3 HGB – Handelsgesetzbuch

2.4 WPO – Wirtschaftsprüferordnung

2.5 Die 8. EU-Richtlinie

3. Enforcement

3.1 Begriffsbestimmung Enforcement

3.2 10-Punkte-Programm der Bundesregierung

3.3 Bilanzrechtsreformgesetz

3.4 Bilanzkontrollgesetz

3.5 Enforcement-Verfahren

3.5.1 Erste Stufe

3.5.2 Zweite Stufe

4. Analyse

4.1 Wirtschaftliche Bedeutung

4.2 Auswirkungen des Enforcement Verfahrens auf die Wirtschaftsprüfer

5. Schlussbetrachtung und Literaturhinweise

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert den aktuellen Entwicklungsstand des Enforcement-Verfahrens in Deutschland mit dem Ziel, den regulatorischen Rahmen zur Stärkung der Unabhängigkeit von Abschlussprüfern und zur Wiederherstellung des Anlegervertrauens nach Bilanzskandalen aufzuzeigen.

  • Historische Entwicklung der Abschlussprüfung
  • Rolle des Deutschen Corporate Governance Kodex
  • Gesetzliche Grundlagen (HGB, WPO, Bilanzkontrollgesetz)
  • Struktur des zweistufigen Enforcement-Verfahrens
  • Auswirkungen der Regulierungen auf die Wirtschaftsprüfer

Auszug aus dem Buch

1.1 Problem

In den letzten Jahren hat es immer wieder Skandale über Bilanzfälschungen und Unternehmenszusammenbrüche gegeben, die auch darauf zurückzuführen waren, dass die Unabhängigkeit der Wirtschaftsprüfer in Frage gestellt werden musste. Um der Unbefangenheit des Abschlussprüfers eine stärkere Unterstützung zu gewähren, werden die Vorschriften hinsichtlich der Unabhängigkeit und Unbefangenheit stetig weiterentwickelt. Seit Einführung der Pflichtprüfung sind die Anforderungen an den Wirtschaftsprüfer und an die Wirtschaftsprüfungsgesellschaften hinsichtlich der geltenden Normen und Gesetze gestiegen. Die aktuellste Änderung betrifft das Gesetz zur Kontrolle von Unternehmensabschlüssen, kurz das Bilanzkontrollgesetz. Mit diesem Gesetz beabsichtigte das Bundesjustiz- und Bundesfinanzministerium eine Rechtsgrundlage für das zweistufige Enforcement-System zu schaffen. Dieses Gesetz soll zum 1.5.2005 in Kraft treten und dann auch das Vertrauen der Anleger in die Kapitalmärkte zurückerobern, sowie mehr Unternehmen an die Börse bringen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Problems durch Bilanzskandale und Definition des Ziels und der Vorgehensweise der Arbeit.

2. Unabhängigkeit des Abschlussprüfers: Untersuchung der historischen Entwicklung und der rechtlichen Grundlagen, die die Unabhängigkeit der Abschlussprüfer sicherstellen sollen.

3. Enforcement: Erläuterung der Begriffsbestimmung sowie Darstellung der gesetzlichen Initiativen, insbesondere des Bilanzkontrollgesetzes und der Struktur des Enforcement-Verfahrens.

4. Analyse: Bewertung der wirtschaftlichen Bedeutung des Enforcement-Verfahrens und Diskussion der Auswirkungen auf das Berufsbild der Wirtschaftsprüfer.

5. Schlussbetrachtung und Literaturhinweise: Zusammenfassende Einschätzung der gesetzlichen Maßnahmen zur Vertrauensbildung am Kapitalmarkt.

Schlüsselwörter

Enforcement, Abschlussprüfer, Unabhängigkeit, Bilanzkontrollgesetz, Bilanzrechtsreformgesetz, Wirtschaftsprüferordnung, DCGK, Unternehmensabschlüsse, Kapitalmarkt, Transparenz, Wirtschaftsprüfung, Bilanzskandale, Aufsichtsrat, BaFin, Rechnungslegung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung des Enforcement-Verfahrens in Deutschland vor dem Hintergrund von Bilanzskandalen und der Notwendigkeit, das Vertrauen in die Abschlussprüfung zu stärken.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen zählen die Unabhängigkeit der Abschlussprüfer, die gesetzlichen Änderungen durch Bilanzrechtsreform- und Bilanzkontrollgesetz sowie die Umsetzung des zweistufigen Enforcement-Verfahrens.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den aktuellen Entwicklungsstand des Enforcement-Verfahrens in Deutschland umfassend darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive Methode, bei der historische Entwicklungen sowie aktuelle gesetzliche Regelungen und Anforderungen an Wirtschaftsprüfer analysiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Prüfung der Unabhängigkeit, die Darstellung des Enforcement-Systems und eine abschließende Analyse der wirtschaftlichen Implikationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Enforcement, Unabhängigkeit des Abschlussprüfers, Bilanzkontrollgesetz und Kapitalmarkt-Transparenz geprägt.

Wie unterscheidet sich die erste Stufe des Enforcement-Verfahrens von der zweiten?

Die erste Stufe arbeitet auf privatrechtlicher Basis mit freiwilliger Mitwirkung der Unternehmen, während die zweite Stufe bei Scheitern oder Zweifeln durch die BaFin mit öffentlich-rechtlichen Maßnahmen eingreift.

Warum ist das Bilanzkontrollgesetz für den Standort Deutschland wichtig?

Es dient der rechtlichen Absicherung des Enforcement-Verfahrens, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Kapitalmarktes zu stärken und Investorenvertrauen zu gewinnen.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zur Entwicklung des Enforcement in Deutschland
Hochschule
Universität Hamburg
Note
1,7
Autor
Stefani Neckel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
17
Katalognummer
V64593
ISBN (eBook)
9783638573665
ISBN (Buch)
9783640522576
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Entwicklung Enforcement Deutschland
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefani Neckel (Autor:in), 2005, Zur Entwicklung des Enforcement in Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/64593
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Leseprobe aus  17  Seiten
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