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Folgen für die Distributionslogistik bei der Einführung eines eShops

Title: Folgen für die Distributionslogistik bei der Einführung eines eShops

Term Paper (Advanced seminar) , 2005 , 10 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Claudia Hager (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics

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Summary Excerpt Details

Die Aufgabe der Distributionslogistik besteht in der Belieferung des Absatzmarktes mit Gütern. Wie sie sich gestaltet, hängt direkt von dem vom Hersteller des Gutes gewählten Vertriebsweg ab.

Beim Vertrieb von Gütern über den stationären Einzelhandel übernimmt der Händler die Funktion eines Absatzmittlers. Er wird entweder direkt vom Produzenten oder unter Einschaltung eines Großhändlers beliefert. Der Kunde begibt sich für den Kauf bzw. die Abholung der Ware in die Verkaufsfiliale des Händlers. Dieser unterhält somit den direkten Kontakt zum Kunden.
Die Aufgabe der Distributionslogistik ist es in diesem Fall, die Filialen der Stationär-händler zu beliefern. Dies geschieht in der Regel zu festen Terminen und in Form.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Die Distributionslogistik im Wandel

1.1 Distributionslogistik beim Vertrieb über den stationären Einzelhandel

1.2 Gründe für die Einführung eines eShops

2 Auswirkungen der Erschließung des B2C-Absatzkanals

2.1 Die Anforderungen von Endkunden an das logistische eFulfillment

2.2 Folgen für die Distributionslogistik

3 Alternative Vertriebskonzepte

3.1 Dezentraler Versand

3.2 Vertrieb über den stationären Einzelhandel

3.3 Zentraler Versand

3.4 Abholpunktbelieferung

4 Make-or-Buy-Entscheidung im eFulfillment

4.1 Outsourcing- vs. In-House-Strategie

4.2 Full-Service-Anbieter

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die spezifischen distributionslogistischen Herausforderungen, die für Unternehmen entstehen, wenn sie ihr Geschäftsmodell vom stationären Einzelhandel auf einen direkten Onlinevertrieb (B2C-E-Commerce) umstellen. Das primäre Ziel ist es, Lösungsansätze und strategische Entscheidungshilfen für die Gestaltung der Distributionsstruktur und die Make-or-Buy-Entscheidung aufzuzeigen.

  • Atomisierung der Sendung und fehlende Warenbündelungseffekte im Onlinehandel
  • Anforderungen an das eFulfillment (Lieferzeit, Retouren, Tracking & Tracing)
  • Alternative Distributionsstrategien basierend auf Warenart und Dringlichkeit
  • Make-or-Buy-Entscheidungen in Abhängigkeit von der Unternehmensgröße
  • Rolle von Full-Service-Anbietern im modernen Onlinehandel

Auszug aus dem Buch

3.1 Dezentraler Versand

Der dezentrale Versand eignet sich für den Vertrieb von Gütern mit hoher MKAZ bei gleichzeitig hoher Dringlichkeit des Bedarfs. Kennzeichnend für diese Distributionsform ist eine dezentrale Logistikstruktur mit mehreren über das gesamte Verkaufsgebiet verteilten Auslieferungslagern, aus denen die Kunden vereinzelt direkt beliefert werden. Durch eine spekulative Bevorratung des Gutes in der Nähe des Kunden kann jederzeit auch kurzfristig auftretender Bedarf gedeckt werden. Durch die Unterhaltung der dezentralen Auslieferungslager und durch die Einzelzustellungen an Kunden entstehen hohe Kosten, die nur angesichts einer hohen MKAZ des Gutes tragbar sind. Diese Distributionsform eignet sich z.B. für den Vertrieb von teuren Lebensmitteln oder kurzfristig als Geschenk benötigten Luxusgütern [GEHR04, S. 319-323].

Zusammenfassung der Kapitel

1 Die Distributionslogistik im Wandel: Einführung in die Grundlagen der Distributionslogistik und die Gründe, warum Unternehmen den neuen Vertriebsweg des eShops erschließen.

2 Auswirkungen der Erschließung des B2C-Absatzkanals: Analyse der veränderten logistischen Anforderungen durch die "Atomisierung der Sendung" und die Erwartungshaltung der Endkunden an das eFulfillment.

3 Alternative Vertriebskonzepte: Vorstellung von vier spezifischen Distributionsformen basierend auf der monetären Kapazitätsauslastungszahl (MKAZ) und der Dringlichkeit des Bedarfs.

4 Make-or-Buy-Entscheidung im eFulfillment: Untersuchung der strategischen Frage, ob Logistikprozesse selbst durchgeführt oder an externe Dienstleister ausgelagert werden sollten.

5 Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der neuen logistischen Herausforderungen und Entscheidungskriterien für Onlinehändler.

Schlüsselwörter

Distributionslogistik, eFulfillment, eShop, B2C, Atomisierung der Sendung, letzte Meile, Logistikkosten, Warenbündelung, Make-or-Buy, Outsourcing, In-House-Logistik, MKAZ, Full-Service-Anbieter, Retourenmanagement, Onlinehandel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die logistischen Herausforderungen, die für klassische Unternehmen entstehen, wenn sie ihre Produkte zusätzlich über einen eigenen Onlineshop direkt an Endkunden verkaufen.

Welche zentralen Themenfelder werden beleuchtet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Gestaltung von Distributionsstrukturen, der Abwicklung des eFulfillments, der Auswahl geeigneter Vertriebskonzepte sowie strategischen Überlegungen zum Outsourcing logistischer Kernprozesse.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, die logistischen Schwierigkeiten bei der Umstellung auf den Onlinevertrieb zu bewerten und basierend auf Kriterien wie Warenart und Unternehmensgröße die jeweils effizienteste Strategie zu wählen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine strukturelle Analyse der Distributionslogistik, basierend auf betriebswirtschaftlichen Kriterien (MKAZ und Dringlichkeit) sowie einer Auswertung bestehender Logistikstrategien (In-House vs. Outsourcing).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Anforderungen an das eFulfillment, stellt vier verschiedene Vertriebskonzepte gegenüber und bietet eine Entscheidungshilfe für die Wahl zwischen Eigenlogistik, Outsourcing oder Full-Service-Lösungen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem die "letzte Meile", "Atomisierung der Sendung", "MKAZ", "eFulfillment" sowie klassische Make-or-Buy-Entscheidungskriterien.

Warum ist die "Atomisierung der Sendung" ein kritisches Problem?

Weil bei der Lieferung an viele einzelne Endkunden im Vergleich zur Filialbelieferung kaum Warenbündelungseffekte genutzt werden können, was die logistischen Stückkosten signifikant in die Höhe treibt.

Was sind die Kriterien für die Wahl des Distributionskonzepts?

Die Wahl hängt maßgeblich von der monetären Kapazitätsauslastungszahl (MKAZ) des Gutes und der Dringlichkeit ab, mit der der Kunde die Ware benötigt.

Wann empfiehlt sich ein Full-Service-Anbieter?

Ein Full-Service-Anbieter bietet sich besonders für Unternehmen an, die über wenig Versandhandels-Know-how verfügen und sich voll auf ihr Kerngeschäft konzentrieren möchten, anstatt in eigene IT- und Logistikinfrastrukturen zu investieren.

Warum ist die Geschäftsgröße ein Faktor bei der Outsourcing-Entscheidung?

Ab einer gewissen Bestellmenge (ca. 15.000 Bestellungen pro Tag) greifen "economies of scale", wodurch eine eigene In-House-Logistik gegenüber externen Dienstleistern wieder kosteneffizienter werden kann.

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Details

Title
Folgen für die Distributionslogistik bei der Einführung eines eShops
College
University of Würzburg
Course
Hauptseminar Logistik
Grade
2,0
Author
Claudia Hager (Author)
Publication Year
2005
Pages
10
Catalog Number
V64321
ISBN (eBook)
9783638571715
ISBN (Book)
9783656783640
Language
German
Tags
Folgen Distributionslogistik Einführung Hauptseminar Logistik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Claudia Hager (Author), 2005, Folgen für die Distributionslogistik bei der Einführung eines eShops, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/64321
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