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James Buchanan: Die Gesellschaft im Verteilungskampf

Title: James Buchanan: Die Gesellschaft im Verteilungskampf

Seminar Paper , 2006 , 25 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Martin Voßwinkel (Author)

Economics - History

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Summary Excerpt Details

Nach fast zwei Legislaturperioden unter einer sozialdemokratisch dominierten Regierungskoalition haben die Bürger der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2005 durch vorgezogene Bundestagswahlen eine neue Bundesregierung gewählt. Seit dieser Wahl versucht eine große Koalition, bestehend aus den beiden Volksparteien SPD und CDU die notwendigen Reformen für Deutschland umzusetzen. In der ersten Zeit fielen Vertreter beider Parteien zunächst mit zahlreichen Vorschlägen auf, wie diese Reformen auszusehen haben und mit welch einschneidenden Maßnahmen die Bürger rechnen müssten, um die Volkswirtschaft und die politische Vertretung des Landes „fit“ für die Zukunft zu machen. Als besonders einschneidende Maßnahme wurde zu Beginn der Regierungsarbeit der Abbau von Subventionen diskutiert, also der Abbau von Transferleistungen durch den Staat. Hier sei, so politische Vertreter, noch sehr viel Einsparpotential vorhanden und sehr viele ungerechtfertigte Hilfestellungen des Staates zu beseitigen. Nach fast einem Jahr Regierungsarbeit sind nun zahlreiche Reformen auf den Weg gebracht worden. Sucht man jedoch in diesen Reformen nach dem vorher groß angekündigten Subventionsabbau, wird man zumeist nicht fündig. Dabei war die Notwendigkeit von staatlichem Subventionsabbau von einer Mehrheit unterstützt worden.
Diese Hausarbeit will sich der Frage widmen, warum politische Maßnahmen nach außen derart lautstark gefordert werden, in der tatsächlichen Regierungsarbeit aber nicht umgesetzt werden. Sie will Gründe suchen, auf welcher Basis Politiker Entscheidungen treffen und welche Präferenzen sie dabei befolgen. Der im Jahre 1986 mit dem Nobelpreis der Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnete Wirtschaftswissenschaftler James McGill Buchanan liefert mit der konstitutionellen Ökonomik einen Erklärungsansatz, der Ausgangspunkt und Basis dieser Ausarbeitung ist. Nach einer kurzen Vorstellung der Person James Buchanans in Kapitel 2.1. wird der Begriff des „Rent-Seeking“ aus der Arbeit des Wissenschaftlers (Kapitel 2.2.) definiert. Neben einer Begriffsdefinition sollen in Kapitel 2.3 die zentralen Argumente des „Rent-Seekings“ - der „methodologische Individualismus“ (Kapitel 2.3.1.), der „homo oeconomicus“ (2.3.2.) sowie der Punkt „Politik als Tausch“ (2.3.3.) - beleuchtet werden. Diese Punkte sind Basis der Theorie James Buchanans, um die Handlungsstrukturen in der politischen Arbeit zu analysieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung in die Aufgabenstellung

2. Die Perspektive James Buchanans

2.1. Die Biographie von James Buchanan

2.2. Begriffsdefinition des Rent-Seeking

2.2.1. Der methodologische Individualismus

2.2.2. Der homo oeconomicus

2.2.3. Die Politik als Tausch

2.3. Wirkungszusammenhänge

3. Kritische Würdigung des Rentseeking auf Basis der Literatur

3.1. Der Ansatz der konstitutionellen Ökonomik – ein Paradigmenwechsel?

3.2. Die orthodoxe Position als Ausgangspunkt für die konstitutionelle Ökonomik

3.3. Die Moral als notwendige externe Stütze der konstitutionellen Ökonomik?

4. Ergebniszusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen von James Buchanan, um zu analysieren, warum politisch lautstark geforderte Reformen in der Praxis oft ausbleiben, und betrachtet dabei, welche Rolle eigennutzorientierte Präferenzen von Politikern sowie der Einfluss von Interessengruppen auf den politischen Entscheidungsprozess spielen.

  • Grundlagen der konstitutionellen Ökonomik
  • Analyse des Rent-Seeking-Phänomens
  • Politik als Tauschprozess zwischen Akteuren
  • Die Rolle der Moral als externe Stütze des Systems
  • Verteilungsgerechtigkeit und der institutionelle Rahmen

Auszug aus dem Buch

2.2. Begriffsdefinition des Rent-Seeking

Um den Begriff „Rent-Seeking“ definieren zu können, sind einige Herleitungen notwendig. James Buchanan entwickelt seine Theorie zur Erklärung politischer Zusammenhänge. Politisch tätige Gruppen sind wie auch Gruppen mit anderen gemeinsamen Interessen Zusammenschlüsse von Menschen. Dabei ist entscheidend zu wissen, warum sich Menschen zu Gruppen zusammenschließen. Der Mensch gilt eigentlich als ein Individualist, der versucht, ökonomisch zu handeln und seinen eigenen Nutzen zu maximieren. Es kann dennoch vorkommen, dass die individuellen Ziele des Einzelnen in einem Zusammenschluss mit mehreren Menschen einfacher zu erreichen ist. Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände, aber auch politische Parteien können als Beispiele für einen solchen Zusammenschluss gelten. Solche Gruppen kommen immer dann zustande, wenn der Nutzen einer solchen Mitgliedschaft größer ist, als die Kosten der Mitgliedschaft. Die Gruppenmitglieder handeln trotz ihres Zusammenschlusses noch eigennutzmaximierend. Buchanan übertrug diese Theorie auch auf die Politiker, worauf im Folgenden dieses Kapitels noch näher eingegangen werden soll.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung in die Aufgabenstellung: Einführung in die Problematik des mangelnden Subventionsabbaus trotz politischer Ankündigungen und Vorstellung der Forschungsbasis durch James Buchanans konstitutionelle Ökonomik.

2. Die Perspektive James Buchanans: Biographische Einordnung von Buchanan und Definition zentraler Säulen seiner Theorie wie Rent-Seeking, methodologischer Individualismus und Politik als Tausch.

3. Kritische Würdigung des Rentseeking auf Basis der Literatur: Untersuchung des Paradigmenwechsels durch die konstitutionelle Ökonomik sowie die Bedeutung der Moral als notwendige Stütze für das Funktionieren staatlicher Institutionen.

4. Ergebniszusammenfassung: Synthese der Erkenntnisse, die bestätigt, dass politisches Handeln eigennutzorientiert ist und die Moral als Kapital innerhalb eines Wettbewerbssystems interpretiert werden kann.

Schlüsselwörter

James Buchanan, Konstitutionelle Ökonomik, Rent-Seeking, Methodologischer Individualismus, Homo oeconomicus, Politik als Tausch, Verteilungsgerechtigkeit, Interessengruppen, Rechtsschutzstaat, Leistungsstaat, Öffentliche Güter, Marktversagen, Moral, Soziales Dilemma, Reputationstheorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert mit Hilfe der Theorien von James Buchanan, warum politisches Handeln oft hinter den öffentlich erklärten Absichten zurückbleibt und welche ökonomischen Mechanismen das Verhalten von Politikern bestimmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themenfelder sind die konstitutionelle Ökonomik, die Analyse von Rent-Seeking-Aktivitäten durch Interessengruppen und die Suche nach einem institutionellen Rahmen, der eigennütziges Verhalten in staatliche Wohlfahrt integriert.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Frage, auf welcher Basis Politiker ihre Entscheidungen treffen, wenn sie nicht bloß dem Gemeinwohl, sondern eigenen Interessen und Nutzwerten folgen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturgestützte Analyse der Theorien von James Buchanan und Geoffrey Brennan angewandt, wobei die ökonomische Logik auf politische Entscheidungsprozesse übertragen wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden Buchanans Kerngedanken zum Menschenbild (Homo oeconomicus), das Rent-Seeking als politisches Einflussnahmeinstrument und die Notwendigkeit moralischer oder institutioneller Stützen der Gesellschaft kritisch diskutiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind die Begriffe Rent-Seeking, methodologischer Individualismus, Politik als Tausch und das Konzept des Rechtsschutz- sowie Leistungsstaats.

Warum spielt die Moral laut Buchanan eine ökonomische Rolle?

Buchanan und Brennan argumentieren, dass Moral innerhalb eines Wettbewerbssystems als "Kapital" fungieren kann, da zuverlässiges und regelkonformes Handeln einen langfristigen Vorteil gegenüber kurzfristiger Ausnutzung von Gelegenheiten bietet.

Wie erklärt die Arbeit das Ausbleiben von Reformen?

Das Ausbleiben von Reformen, wie etwa dem Subventionsabbau, wird auf den Einfluss von Interessengruppen zurückgeführt, die durch Rent-Seeking ihre eigenen ökonomischen Vorteile maximieren und so den politischen Entscheidungsprozess beeinflussen.

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Details

Title
James Buchanan: Die Gesellschaft im Verteilungskampf
College
University of Trier  (Wirtschafts- und Sozialwissenschaften)
Course
Der Aufstieg und Fall von Nationen – ökonomische Erklärungsansätze auf dem Prüfstand
Grade
1,0
Author
Martin Voßwinkel (Author)
Publication Year
2006
Pages
25
Catalog Number
V63749
ISBN (eBook)
9783638567190
Language
German
Tags
James Buchanan Gesellschaft Verteilungskampf PbSf Grundstudium Aufstieg Fall Nationen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Martin Voßwinkel (Author), 2006, James Buchanan: Die Gesellschaft im Verteilungskampf, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/63749
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