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Klaus Nomi - Androgyny beyond Androgyny

Title: Klaus Nomi - Androgyny beyond Androgyny

Term Paper (Advanced seminar) , 2006 , 19 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Heike Barkawitz (Author)

Musicology - Miscellaneous

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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Countertenor Klaus Nomi, der in den 1970er und in den frühen 1980er Jahren als Star der New Yorker Underground New Wave-und Punk-Bewegung gefeiert wurde, bis er 1983 als eines der ersten prominenten AIDS-Opfer starb.
Die Arbeit muss im Zusammenhang mit dem Seminar „Androgynität - Stimme -Identität. Zur Konstruktion von Gender in der Vokalmusik“ gesehen werden und folgt demnach der im Seminar vorgegebenen Dreiteilung: (1) Biografie, (2) Image und Maske: äußere Erscheinung und (3) Stimme: innere Disposition.
Im ersten Teil der Arbeit wird folglich ein Abriss von Klaus Nomis Biografie gegeben (Kapitel 2.), der sich in weiten Teilen auf Andrew Horns Dokumentation The Nomi Song stützt. Die Biografie einer Person ist meist ein entscheidendes identitätsstiftendes Moment. Klaus Nomis Biografie ist somit von Bedeutung für die nachfolgenden Kapitel. Klaus Nomis Selbstinszenierung, sowie sein Image und seine Maske, werden im zweiten Teil der Arbeit untersucht (Kapitel 3.). Hier soll zunächst Klaus Nomis äußere Erscheinung allgemein, sowie beispielsweise auch die Bedeutung seines Namens Nomi besprochen werden (Kapitel 3.1.). In einem weiteren Abschnitt werden dann die Konzepte von Androgynität (Kapitel 3.2.1.) und Identität (Kapitel 3.2.2.) vorgestellt. Diese Abschnitte stützen sich in weiten Teilen auf Judith Butlers Werke Das Unbehagen der Geschlechter und Körper von Gewicht. In Kapitel 3.2.3. werden dann diese beiden Konzepte auf Klaus Nomis Selbstinszenierung bezogen. Klaus Nomis Inszenierung auf der Bühne wird beispielhaft anhand eines Auftritts, nämlich einer Performance der Arie Mon coeur s’ouvre a ta voix aus der Oper Samson et Delilah von Camille Saint-Saëns, beschrieben (Kapitel 3.3.). In diesem Abschnitt werden außerdem Publikumsreaktionen kurz dargestellt. Kapitel 4 der Arbeit beschäftigt sich mit Klaus Nomis Stimme und seiner inneren Disposition. Dabei wird zunächst Klaus Nomis Stimme charakterisiert (Kapitel 4.1.). In einem weiteren Abschnitt wird dann beschrieben, inwiefern die Stimme eines Menschen als identitätsstiftendes Moment angesehen werden kann (Kapitel 4.2.). In einem letzten Abschnitt wird diese dann anhand eines Beispiels im Detail beschrieben (Kapitel 4.3.).

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Biografie

3. Image und Maske

3.1. Klaus Nomis äußere Erscheinung

3.2. Androgynität & Identität

3.2.1. Das Konzept der Androgynität

3.2.2. Das Konzept der Identität

3.2.3. Androgynität & Identität bei Klaus Nomi

3.3. Klaus Nomis Selbstinszenierung, untersucht anhand eines Beispiels

4. Stimme: innere Disposition

4.1. Charakterisierung von Klaus Nomis Stimme

4.2. Stimme als identitätsstiftendes Moment

4.3. Vergleich von Klaus Nomis Stimme mit Stimmen von Sopranistinnen und Mezzosopranistinnen anhand der Arie Mon coeur s’ouvre a ta voix aus der Oper Samson et Delilah von Camille Saint-Saëns

5. Schlussfolgerungen und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Countertenor Klaus Nomi im Kontext von Androgynität, Stimme und Identität. Ziel ist es zu analysieren, wie Nomi durch die Konstruktion eines künstlichen, außerirdischen Images und die bewusste Steuerung seiner Stimme ein neues Konzept von Geschlechtsidentität schuf und sich damit als Ausnahmekünstler im New Yorker Underground der 70er und 80er Jahre etablierte.

  • Die Biografie und der künstlerische Werdegang von Klaus Nomi
  • Die Bedeutung von Image, Maske und Selbstinszenierung
  • Theoretische Grundlagen zu Androgynität und Identität (u.a. nach Judith Butler)
  • Die Stimme als identitätsstiftendes Moment und Werkzeug der Charakterbildung
  • Musikwissenschaftlicher Vergleich der Stimme Nomis mit klassischen Frauenstimmen

Auszug aus dem Buch

3.2.3. Androgynität & Identität bei Klaus Nomi

Um das Konzept der Androgynität und Identität auf Klaus Nomi anzuwenden, ist es wichtig, den Menschen Klaus Sperber vom inszenierten Charakter Klaus Nomi abzugrenzen. Das folgende Kapitel bezieht sich demnach auf den inszenierten Charakter Klaus Nomi, der nicht komplett von ihm selber geschaffen wurde, sondern auch von den Leuten um ihn herum. Sein Manager Ron Johnson sagt in einem Interview: „And I thought there was tremendous potential for building out a whole event out of that character [of a Nomi].” Einige behaupten allerdings auch, dass der für Nomi kreierte Charakter ‚echter’ gewesen sei als der Mensch hinter der Maske: „Nomi is, of course, a manufactured personality. But by all accounts the character he created for himself was clearly more significant, more ‚real’ than the man behind it.” Klaus Sperber schuf sich also mit der Kunstfigur Klaus Nomi eine neue Identität mit der er sich wahrscheinlich besser verwirklichen konnte, als mit seinem Geburtsnamen.

Er baute diese Identität auf, indem er das Erscheinungsbild seines Körpers veränderte und so ein von den typischen Geschlechterrollen losgelöstes Image kreierte. Der Charakter Klaus Nomi wurde so konstruiert, dass das Publikum verunsichert werden sollte, ob es sich bei ihm wirklich um einen Menschen handeln könnte. Ein Journalist des New York Rocker schreibt: „Who is Klaus Nomi? A creature of any state, sex or sensibility you choose.” Und ein Journalist der Soho Weekly News: „A New Waver of an uncertain age, sex, sexuality and origin. […]By all standards a human – from his plastic cape to his facial bone structure, he’s totally convincing as alien.” Rezeptionen wie diese zeigen, dass das Konzept, Nomi sei ein außerirdisches Wesen, aufging. Nur selten, und wenn dann meist von Nomis Freunden, findet man Beschreibungen die für Klaus Nomi Betitelungen wie ‚Mensch’, ‚Mann’ oder dergleichen benutzen. Sehr viel häufiger kommt es vor, dass Wörter wie ‚Kreatur’ oder ‚Wesen’ in solchen Zusammenhängen benutzt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Person Klaus Nomi ein und umreißt die methodische Dreiteilung in Biografie, Image/Maske und Stimme als Disposition für die Untersuchung seiner Identitätskonstruktion.

2. Biografie: Dieses Kapitel liefert einen Abriss des Lebens von Klaus Nomi, von seiner Zeit in Deutschland bis hin zu seinem Durchbruch in der New Yorker New Wave- und Punkszene.

3. Image und Maske: Hier wird die äußere Erscheinung Nomis, das theoretische Konzept der Androgynität und die Selbstinszenierung des Künstlers als außerirdisches Wesen detailliert analysiert.

4. Stimme: innere Disposition: Dieses Hauptkapitel charakterisiert die Stimme Nomis, diskutiert deren identitätsstiftende Funktion und vergleicht sie musikalisch mit klassischen Sopran- und Mezzosopranstimmen.

5. Schlussfolgerungen und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die Erkenntnisse über die Verflechtung von Nomis Image und Stimme zusammen und wirft einen Blick auf seine heutige Rezeption.

Schlüsselwörter

Klaus Nomi, Androgynität, Identität, Geschlechtsidentität, New Wave, Punk, Stimme, Countertenor, Selbstinszenierung, Judith Butler, Performance, Oper, Popmusik, Identitätsbildung, Künstlerimage.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie der Countertenor Klaus Nomi durch eine Kombination aus Musik, Performance und künstlicher Identität Genderkonstruktionen in der Vokalmusik herausforderte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder sind die Biografie, die visuelle Selbstinszenierung (Image und Maske) und die stimmliche Disposition des Künstlers.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie Nomi durch die bewusste Verbindung von Stimme und Erscheinung ein "außerirdisches" Image schuf, das traditionelle Geschlechterrollen transzendierte.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für diese Arbeit verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse von Geschlechterrollen (u.a. Judith Butler), biografische Recherchen und einen musikalischen Vergleich seiner Stimme mit klassischen Opernstimmen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung seiner äußeren Erscheinung und Identitätskonzepte sowie in die detaillierte Analyse seiner stimmlichen Technik und deren Wirkung auf das Publikum.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Schlüsselwörter sind unter anderem Androgynität, Identität, Klaus Nomi, Performance, Countertenor und Geschlechtsidentität.

Warum wird Nomi in der Arbeit oft als "außerirdisch" oder "Wesen" bezeichnet?

Nomi konstruierte gezielt ein Image, das den Menschen Klaus Sperber hinter der Maske verbarg, um beim Publikum eine "unmenschliche" oder "außerirdische" Faszination zu erzeugen.

Wie verhält sich die Stimme von Klaus Nomi im Vergleich zu Sopranstimmen?

Der Vergleich ergab, dass Nomis Countertenor-Stimme in den Höhen den Sopranistinnen erstaunlich nahe kommt und oft schwer von diesen zu unterscheiden ist.

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Details

Title
Klaus Nomi - Androgyny beyond Androgyny
College
University of Bonn
Course
Androgynität - Stimme - Identität. Zur Konstruktion von Gender in der Vokalmusik
Grade
1,0
Author
Heike Barkawitz (Author)
Publication Year
2006
Pages
19
Catalog Number
V61955
ISBN (eBook)
9783638552974
ISBN (Book)
9783656620112
Language
German
Tags
Klaus Nomi Androgyny Androgynität Stimme Identität Konstruktion Gender Vokalmusik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Heike Barkawitz (Author), 2006, Klaus Nomi - Androgyny beyond Androgyny, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/61955
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