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Kennedy in der Berlinkrise: Machtkonzentration im weißen Haus?

Titel: Kennedy in der Berlinkrise: Machtkonzentration im weißen Haus?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2006 , 24 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Sarah Kleefuß (Autor:in)

Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

War Kennedy der charmante Politiker oder ein Machtmensch, der die Macht im Weißen Haus konzentrierte? Dieser Frage möchte ich in dieser Arbeit nachgehen und mich dazu besonders auf die Berlinkrise und auf Kennedys Verhalten während dieser Krise konzentrieren. Zu diesem Zweck werde ich zunächst kurz die Biographie John F. Kennedys anführen. Anschließend werde ich auf die Rahmenbedingungen der Außenpolitik in den USA eingehen, da die Berlinkrise schließlich eine außenpolitische Thematik ist und Kennedys Verhalten nur auf dem Hintergrund der spezifischen Bedingungen im US-amerikanischen politischen System interpretierbar ist.

In einem nächsten Schritt werde ich die Ereignisse der Berlinkrise beschreiben und mich dabei auf einen spezifischen Ausschnitt der Krise konzentrieren, nämlich die Zeit vom Wiener Gipfeltreffen Anfang Juni 1961 bis zum Mauerbau bzw. zur Grenzschließung in Berlin am 13. August sowie die ersten Reaktionen auf diesen Schritt. Im Anschluss daran wird es um die Entscheidungsfindung während dieser Phase gehen, wobei zu diesem Zweck die Ereignisse der Phase, die im Zusammenhang mit Kennedys Verhalten stehen, zusammengefasst werden. Dann sollen die Entscheidungsprozesse in der Kennedyregierung analysiert werden, wobei es um die in dieser Zeit miteinander konkurrierenden Denkströmungen, um das Verhältnis des Präsidenten zum Außenministerium, um die Rolle des Außenministeriums sowie um die Rolle Kennedys selbst gehen soll. In einem abschließenden Fazit sollen die Ergebnisse der Analyse noch einmal zusammengefasst werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Zur Person John F. Kennedy

3. Außenpolitik in den USA

3.1. Rolle und Funktion des US-Präsidenten in der Außenpolitik

3.2. Die Rolle des Vizepräsidenten in der Außenpolitik

3.3. Die Rolle des Kabinetts und der„Minister“ in der Außenpolitik

3.4. Das „White House Office“ und seine Rolle in der Außenpolitik

4. Die Berlinkrise

4.1. Das Gipfeltreffen in Wien

4.2. Die Zeit nach dem und die Reaktion auf das Gipfeltreffen

4.2.1 Berichte und Erklärungen an die Öffentlichkeit in den Wochen nach Wien

4.2.2 Sitzungen des Nationalen Sicherheitsrats

4.2.3 Die Rede Kennedys vom 25.Juli 1961 und die Folgen dieser Rede

4.2.4 Die Außenministerkonferenz vom 5.-7.8.1961

4.2.5 Die Grenzschließung in Berlin und die ersten Reaktionen darauf

5.Die Entscheidungsfindung während der Berlinkrise

5.1. Zusammenfassung der Ereignisse

5.1.1 Phase 1: nach dem Wiener Gipfeltreffen bis zur Fernsehansprache Kennedys am 25.Juli

5.1.2 Phase 2: 26.Juli bis zum 17.August

5.2. Analyse: Entscheidungsfindung in der Kennedy-Regierung

5.2.1 Die zwei verschiedenen Denkschulen in der Regierung und ihre Rollen in der Entscheidungsfindung

5.2.2 Das Verhältnis John F.Kennedys zum Außenministerium

5.2.4 Die Rolle Kennedys in der Entscheidungsfindung

6. Fazit: Machtkonzentration im Weißen Haus?

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Regierungsstil von US-Präsident John F. Kennedy vor dem Hintergrund der Berlinkrise von 1961, um zu klären, ob in diesem Prozess eine deutliche Machtkonzentration im Weißen Haus stattfand.

  • Die Biographie und der politische Hintergrund von John F. Kennedy
  • Rahmenbedingungen der US-Außenpolitik und die Rolle des Präsidenten
  • Verlauf und Dynamik der Berlinkrise zwischen 1961 und dem Mauerbau
  • Die internen Entscheidungsprozesse und konkurrierende Denkschulen in der Kennedy-Regierung
  • Das Verhältnis des Präsidenten zu seinem Außenministerium und seine wachsende direkte Einflussnahme

Auszug aus dem Buch

5.2.1 Die zwei verschiedenen Denkschulen in der Regierung und ihre Rollen in der Entscheidungsfindung

In der Entscheidungsfindung in den USA bezüglich der Berlinkrise kristallisieren sich zwei verschiedene Denkschulen heraus, wobei sich im Laufe der Zeit herausstellen wird, welche dieser beiden Denkschulen Oberhand gewinnen wird. Diese beiden Denkschulen lassen sich als Harter Kurs bzw. Weicher Kurs charakterisieren. Zu den Vertretern des harten Kurses gehören Dean Acheson, Walt Rostow, CIA-Chef Allan Dulles, Paul Nitze, die Joint Chiefs of Staff, Zivilisten aus dem Pentagon, Alexis Johnson und Foy Kohler. Diese Gruppierung ist der Ansicht, dass die USA Berlin energisch verteidigen müssten, um die offensiven Handlungen der Sowjets in der Stadt einzudämmen. Es gebe eine Verpflichtung, die bestehende Stellung zu erhalten und diese Verpflichtung durch das amerikanische Militärpotential zu unterstützen, um die UdSSR davon abzuschrecken, auf ihren Forderungen zu bestehen (Catudal 1981:159). Außerdem positioniert sich Acheson als Vertreter dieser Denkrichtung in seinen Ausarbeitungen zur Berlinkrise wiederholt eindeutig gegen Verhandlungen (Catudal 1981:154; Daum 2003:124; Biermann 1997:125) mit der Begründung, dass jeder Verhandlungsversuch einer status quo- Erklärung gleichkomme (Daum 2003:124). Acheson ist zudem der Auffassung, Berlin sei nicht das Problem, sondern nur ein Vorwand für die Sowjets, um den amerikanischen Widerstandswillen zu testen und um amerikanische Macht zu untergraben (Catudal 1981:151).

Zu den Vertretern des weichen Kurses gehören Dean Rusk, Chester Bowles, Averell Harriman, Charles E. Bohlen, Abram Chayes, Ted Sorensen, Arthur Schlesinger, Robert Amroy, William Fulbright und Mike Mansfield sowie der britische Premier Macmillan. Die Vertreter dieser Denkrichtung gehen davon aus, dass die Sowjets in Berlin aus einer defensiven Position heraus und mit dem Ziel, das osteuropäische Satellitensystem zu konsolidieren, handeln. Sie halten Verhandlungen für wichtig, da diese eine Alternative zu einer Konfrontation darstellen und im eigenen Interesse liegen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Einleitung in die Thematik des Mythos Kennedy und die Fragestellung zur Machtkonzentration während der Berlinkrise.

2. Zur Person John F. Kennedy: Darstellung der biografischen Eckdaten Kennedys und seines politischen Aufstiegs bis zur Präsidentschaft.

3. Außenpolitik in den USA: Analyse der verfassungsrechtlichen Rahmenbedingungen und der Kompetenzen verschiedener Akteure wie Kabinett und White House Office.

4. Die Berlinkrise: Detaillierte Chronologie der Ereignisse vom Gipfeltreffen in Wien bis zum Mauerbau und den unmittelbaren Reaktionen.

5.Die Entscheidungsfindung während der Berlinkrise: Untersuchung der internen Entscheidungsprozesse, der konkurrierenden Denkschulen und des schwierigen Verhältnisses zum Außenministerium.

6. Fazit: Machtkonzentration im Weißen Haus?: Beantwortung der Ausgangsfrage zur Machtkonzentration durch eine Synthese der Analyseergebnisse.

Schlüsselwörter

John F. Kennedy, Berlinkrise, Außenpolitik, USA, UdSSR, Machtkonzentration, Weißes Haus, Entscheidungsfindung, Kalter Krieg, Dean Acheson, Flexible Response, Außenministerium, Mauerbau, Regierungsstil.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht, ob und wie während der Berlinkrise 1961 eine Machtkonzentration beim US-Präsidenten John F. Kennedy stattfand.

Welche zentralen Themenfelder behandelt der Autor?

Die zentralen Themen sind der politische Regierungsstil Kennedys, die Dynamik der Berlinkrise, die Rolle des Außenministeriums und die interne Entscheidungsfindung innerhalb der US-Regierung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die zentrale Forschungsfrage lautet, ob Kennedy ein bloß charmant auftretender Politiker war oder ein Machtmensch, der die Entscheidungsgewalt im Weißen Haus zentralisierte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine politikwissenschaftliche Analyse, die auf einer Auswertung zeitgeschichtlicher Dokumente und bestehender Fachliteratur basiert.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil analysiert die Berlinkrise, den Einfluss konkurrierender Denkschulen auf den Präsidenten sowie das angespannte Verhältnis zwischen Kennedy und dem Außenministerium.

Durch welche Schlüsselwörter wird die Arbeit charakterisiert?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Machtkonzentration, Kennedy, Berlinkrise, Außenpolitik und Entscheidungsfindung beschreiben.

Wie bewertet der Autor den Einfluss von Dean Acheson in dieser Phase?

Acheson wird als dominanter Vertreter eines "harten Kurses" beschrieben, dessen Einfluss im Laufe der Krisenbewältigung jedoch stetig zugunsten des Präsidenten abnahm.

Warum war das Verhältnis zwischen Kennedy und dem Außenministerium so schwierig?

Das Verhältnis war von Kennedys Wunsch geprägt, sein eigener Außenminister zu sein, was zu Frustration über langsame bürokratische Prozesse führte.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kennedy in der Berlinkrise: Machtkonzentration im weißen Haus?
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Veranstaltung
US-Präsidenten im Vergleich
Note
2,3
Autor
Sarah Kleefuß (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
24
Katalognummer
V61622
ISBN (eBook)
9783638550444
ISBN (Buch)
9783638766760
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kennedy Berlinkrise Machtkonzentration Haus US-Präsidenten Vergleich
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sarah Kleefuß (Autor:in), 2006, Kennedy in der Berlinkrise: Machtkonzentration im weißen Haus?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/61622
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Leseprobe aus  24  Seiten
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