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Geschlechtsspezifische Unterschiede in der Mediennutzung

Titel: Geschlechtsspezifische Unterschiede in der Mediennutzung

Hausarbeit , 2004 , 16 Seiten , Note: 2,2

Autor:in: Anke Hartwig (Autor:in)

Pädagogik - Pädagogische Soziologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Einleitung

Schon sehr lange arbeite ich selbst viel und sehr gerne mit Computern und dem Internet. Vielleicht ist mir gerade aus diesem Aspekt heraus immer öfter bewusst geworden, dass dies in der Gesellschaft, als Frau, nicht selbstverständlich und noch immer selten ist.
Aus diesem Interesse heraus, möchte ich mich gerne mit den Gründen der geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Mediennutzung auseinandersetzen, bzw. speziell mit den Computer-/ Videospielen, dem Computer und Internet.
Die Frage der Geschlechtsrollen in Computer- und Videospielen ist Ende der 80er Jahre erstmals untersucht worden. In Karlsruhe hat sich zu der Zeit, im Rahmen des Zentrums für Kunst und Medientechnologie (ZKM) und in Zusammenarbeit mit der Universität Bielefeld, die Möglichkeit ergeben diese Frage etwas genauer zu beleuchten. Auch die Universität München u.a. forschten bereits in diesen Bereichen. Etwa zehn Jahre später, kam zu diesem „technischen Fortschritt“ der 80er Jahre - recht schnell - die Internetnutzung, auch in Privathaushalten, hinzu. Auch mit diesem Thema setzten sich bereits viele Forscher auseinander, analysierten und untersuchten die geschlechtsspezifischen Unterschiede.
Einige für mich und meine Arbeit wichtige Bestandteile sind, zu den recht vielen Forschungsergebnissen, die Themenkomplexe „Rollenstereotype in Computer- und Videospielen“ und „Rollenstereotype in der Informations- und Kommunikationstechnologie“.
Um den Gründen der geschlechtsspezifischen Unterschiede genauer auf den Grund gehen zu können, habe ich mich speziell mit der Nutzung der Technologien auseinandergesetzt, wie auch mit den Inhalten der Technologien.
[...]

Leseprobe


Gliederung

1. Einleitung

2. Computer- und Videospiele

2.1 Unterschied in der Art des Umgangs mit Videospielen

2.2. Spielwelten von Mädchen und Jungen

3. Kurze Zusammenfassung/ Zwischenbilanz

4. Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT)

4.1. Nutzungsverhalten in Bezug auf IKT

5. Überlegungen zu den möglichen Ursachen für die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Mediennutzung

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Hintergründe und Ursachen für geschlechtsspezifische Unterschiede in der Mediennutzung, wobei ein besonderer Fokus auf Computer- und Videospielen sowie der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) liegt.

  • Analyse geschlechtsspezifischer Differenzen bei der Nutzung von Bildschirmspielen.
  • Untersuchung von Rollenstereotypen in verschiedenen Spielekategorien.
  • Bewertung des Nutzungsverhaltens von Jungen und Mädchen im Bereich IKT und Internet.
  • Diskussion möglicher Ursachen für die Diskrepanz in der Technikaffinität.
  • Reflektion der Rolle von Medienbildung zur Überwindung von Barrieren.

Auszug aus dem Buch

2.2. Spielwelten von Mädchen und Jungen

Die ersten Computerspiele für den „Massenmarkt“ oder auch Privatgebrauch kamen erstmals Anfang der 70er Jahre auf den Markt. Zu der Zeit bestanden die Spiele noch ausschließlich aus geometrischen Formen und wirkten etwas abstrakt, so dass man ihnen keine genaue Geschlechtsrolle zuweisen konnte. Doch bereits 10 Jahre später gab es die ersten identifizierbaren Figuren in elektronischen Spielen. Erst seit dem ist die Frage der Rollenstereotype in den Spielen zunehmend interessant geworden.

Der Unterschied von Spielvorlieben in der Gesellschaft war Anfang der 90er Jahre nicht mehr unentdeckt. 1992 stellte auch Friedemann Schindler fest, dass kein anderes Merkmal, wie Alter, Nationalität, Schulart oder soziale Herkunft, zu so unterschiedlichen Spielvorlieben führte, wie das Geschlecht. Mädchen favorisierten fast ausschließlich Geschicklichkeits- und Sportspiele. Brutale Gewalt oder intensivere Computernutzung, durch Adventure/ Rollenspiele, Simulation oder Strategie, interessierte Mädchen nur am Rande. Die Jungen hingegen äußerten keine eindeutigen Vorlieben, es hatte fast alles den gleichen Stellenwert und war somit gleichermaßen beliebt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Autorin legt ihre persönliche Motivation dar und führt in die Thematik der geschlechtsspezifischen Rollenbilder in der digitalen Welt ein.

2. Computer- und Videospiele: Dieses Kapitel analysiert die quantitativen Unterschiede im Besitz von Hardware sowie die qualitativen Unterschiede im Spielverhalten zwischen den Geschlechtern.

3. Kurze Zusammenfassung/ Zwischenbilanz: Hier werden die zentralen Erkenntnisse der ersten Kapitel verdichtet und der Übergang zur Untersuchung der Internetnutzung vorbereitet.

4. Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT): Es wird das Nutzungsverhalten im Bereich Internet und berufliche Computeranwendungen beleuchtet und die weiterhin bestehende geschlechtsspezifische Diskrepanz aufgezeigt.

5. Überlegungen zu den möglichen Ursachen für die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Mediennutzung: Eine Erörterung der Gründe, warum Technikdomänen männlich geprägt sind, von der Spieleentwicklung bis hin zu gesellschaftlichen Rollenbildern.

6. Fazit: Die Autorin resümiert die Ergebnisse und fordert eine stärkere Berücksichtigung der Mädchen in der Computerindustrie sowie eine frühzeitige medienpädagogische Förderung.

Schlüsselwörter

Geschlechtsspezifische Unterschiede, Mediennutzung, Computer, Videospiele, Internet, Rollenstereotype, IKT, Technikaffinität, Sozialisation, Spielverhalten, Geschlechterrolle, Medienbildung, Identifikation, Hardwarebesitz, Simulation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, warum Jungen und Mädchen bzw. Frauen und Männer unterschiedliche Ansätze und Intensitäten in der Mediennutzung, insbesondere bei Computern und Videospielen, aufweisen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen den Besitz und das Nutzungsverhalten von Bildschirmspielen, die Darstellung von Geschlechterrollen in Videospielen sowie die Nutzung von Internet und IKT.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Gründe für die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Mediennutzung aufzudecken und zu verstehen, warum bestimmte Bereiche stärker männlich geprägt sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Auswertung bestehender sozialwissenschaftlicher Studien und Forschungsberichte aus den 80er und 90er Jahren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert Spielvorlieben, Rollenstereotype in verschiedenen Spiele-Genres, das Nutzungsverhalten bei Internetdiensten sowie die Auswirkungen der Einsozialisierung auf die Technikkompetenz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Geschlechtsspezifische Unterschiede, Rollenstereotype, Mediennutzung, Technikaffinität und Sozialisation.

Welche Rolle spielt die Spieleindustrie bei der geschlechtsspezifischen Diskrepanz?

Die Autorin argumentiert, dass die Spieleindustrie zu wenig Angebote für Mädchen schafft, da die Entwicklung der Spiele fast ausschließlich von Männern dominiert wird.

Wie bewertet die Autorin die Rolle von Medienpädagogik?

Sie sieht in einer gezielten Medienbildung im Kindergarten und in der Schule eine große Chance, Barrieren abzubauen und Mädchen frühzeitig an den sicheren und kompetenten Umgang mit digitalen Medien heranzuführen.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Geschlechtsspezifische Unterschiede in der Mediennutzung
Hochschule
Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven; Standort Oldenburg
Veranstaltung
Geschlechtsrollenentwicklung und -differenzierung
Note
2,2
Autor
Anke Hartwig (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
16
Katalognummer
V61576
ISBN (eBook)
9783638550079
ISBN (Buch)
9783640860913
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Geschlechtsspezifische Unterschiede Mediennutzung Geschlechtsrollenentwicklung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anke Hartwig (Autor:in), 2004, Geschlechtsspezifische Unterschiede in der Mediennutzung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/61576
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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