Wir haben eine empirische Untersuchung durchgeführt, bei der wir 19 SchülerInnen der 7. Klasse des ____________-Gymnasiums in Magdeburg befragt haben, welche Beweggründe entscheidend dafür waren, nach der 6. klasse auf das Gymnasium zu wechseln.
Von besonderem Interesse war für uns, ob und inwieweit die Eltern diese Entscheidung beeinflussen. Wir konnten uns vorstellen, dass sie einen sehr großen Anteil daran haben. Andererseits gingen wir auch davon aus, dass die Entscheidung mit dem derzeitigen Berufswunsch der Kinder zu tun hat, bzw. dass das Abitur dafür erforderlich ist.
Weiterhin wollten wir herausfinden, ob die LehrerInnen den SchülerInnen beratend und unterstützend zur Seite gestanden haben.
Da wir Fehler bei der Befragung möglichst ausschließen wollten, haben wir uns für das Mittel des Fragebogens entschieden, um eine große Zahl von eindeutigen und vergleichbaren Daten zu erhalten.
Wir entwarfen unseren Fragebogen möglichst verständlich, um bei den Siebtklässlern keine Verständigungsschwierigkeiten hervorzurufen.
Nachdem wir die Erlaubnis hatten, die Schüler während einer Deutschstunde zu befragen, taten wir dies am 10.06.2002. Das Ausfüllen der Fragebögen verlief ohne Probleme seitens der Schüler und nahm ca. 20 Minuten in Anspruch. Die Kinder waren sehr kooperativ, also bedankten wir uns für ihre Mitarbeit und stürzten uns auf die Auswertung.
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Inhaltsverzeichnis
1. Vorbereitung und Problembeschreibung
2. Hypothesen und Ziele
3. Fragebogen mit Anschreiben
4. Codierter Fragebogen
5. Auswertung
6. Fehleranalyse
7. Fallbeispiele
8. Schlussbemerkung
9. Datenmatrix
Zielsetzung und Themen der Forschungsarbeit
Die vorliegende Forschungsarbeit untersucht die Beweggründe von Schülern der 7. Klasse für den Wechsel auf ein Gymnasium, wobei insbesondere der Einfluss des Elternhauses, sozialer Faktoren sowie Zukunftsperspektiven im Mittelpunkt stehen. Die zentrale Forschungsfrage zielt darauf ab, die Entscheidungsprozesse für den Übertritt empirisch zu erfassen und die Relevanz verschiedener Einflussfaktoren zu bewerten.
- Analyse der elterlichen Einflussnahme auf den Schulwechsel
- Untersuchung der Bedeutung beruflicher Zukunftswünsche für die Schulwahl
- Evaluation der Rolle des sozialen Umfelds (Freunde und Geschwister)
- Überprüfung der Bedeutung schulischer Leistungen und des Schulrufs
Auszug aus dem Buch
1. Vorbereitung und Problembeschreibung
Wir haben eine empirische Untersuchung durchgeführt, bei der wir 19 SchülerInnen der 7. Klasse des ____________-Gymnasiums in Magdeburg befragt haben, welche Beweggründe entscheidend dafür waren, nach der 6. klasse auf das Gymnasium zu wechseln.
Von besonderem Interesse war für uns, ob und inwieweit die Eltern diese Entscheidung beeinflussen. Wir konnten uns vorstellen, dass sie einen sehr großen Anteil daran haben. Andererseits gingen wir auch davon aus, dass die Entscheidung mit dem derzeitigen Berufswunsch der Kinder zu tun hat, bzw. dass das Abitur dafür erforderlich ist.
Weiterhin wollten wir herausfinden, ob die LehrerInnen den SchülerInnen beratend und unterstützend zur Seite gestanden haben.
Da wir Fehler bei der Befragung möglichst ausschließen wollten, haben wir uns für das Mittel des Fragebogens entschieden, um eine große Zahl von eindeutigen und vergleichbaren Daten zu erhalten.
Wir entwarfen unseren Fragebogen möglichst verständlich, um bei den Siebtklässlern keine Verständigungsschwierigkeiten hervorzurufen.
Nachdem wir die Erlaubnis hatten, die Schüler während einer Deutschstunde zu befragen, taten wir dies am 10.06.2002. Das Ausfüllen der Fragebögen verlief ohne Probleme seitens der Schüler und nahm ca. 20 Minuten in Anspruch. Die Kinder waren sehr kooperativ, also bedankten wir uns für ihre Mitarbeit und stürzten uns auf die Auswertung.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Vorbereitung und Problembeschreibung: Einleitung in die empirische Untersuchung mit 19 Schülern zur Identifikation der Beweggründe für den Wechsel auf das Gymnasium.
2. Hypothesen und Ziele: Formulierung von vier Hypothesen bezüglich Elternhaus, Geschwistern, Berufswünschen und Bildungsgrad der Eltern sowie Definition des Untersuchungsziels.
3. Fragebogen mit Anschreiben: Dokumentation des verwendeten Erhebungsinstruments inklusive des formalen Anschreibens an die Schüler.
4. Codierter Fragebogen: Darstellung der Struktur des Fragebogens mit den entsprechenden Variablen-Codes für die statistische Auswertung.
5. Auswertung: Detaillierte Analyse der Ergebnisse unter Verwendung grafischer Darstellungen der einzelnen Fragenkomplexe.
6. Fehleranalyse: Kritische Reflexion der Methodik, insbesondere im Hinblick auf die Stichprobengröße und die Qualität der Daten.
7. Fallbeispiele: Vertiefende Untersuchung zweier spezifischer Schülerinnen zum Vergleich individueller Entscheidungsprozesse.
8. Schlussbemerkung: Persönliches Resümee der Autoren zur Durchführung des Forschungsprojekts.
9. Datenmatrix: Vollständige Auflistung der erhobenen Rohdaten aus der Befragung.
Schlüsselwörter
Gymnasium, Schulwechsel, Bildungsentscheidung, Schülerbefragung, Elternhaus, Berufswunsch, Abitur, empirische Forschung, 7. Klasse, Schulleistung, Sozialumfeld, Bildungsaspiration, Magdeburg, Fragebogen, Auswertung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Forschungsarbeit grundlegend?
Die Arbeit untersucht die Beweggründe und Entscheidungsprozesse von Schülern der 7. Klasse beim Wechsel auf ein Gymnasium.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Zentrale Themen sind der Einfluss der Eltern, die Bedeutung von Freunden und Geschwistern, berufliche Zukunftsvorstellungen sowie die Rolle des Schulrufes.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das primäre Ziel ist es, herauszufinden, warum sich die Schüler für den Besuch des Gymnasiums entschieden haben und welche Faktoren dabei ausschlaggebend waren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wurde eine empirische Untersuchung in Form einer schriftlichen Befragung mittels eines strukturierten Fragebogens durchgeführt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil liegt der Schwerpunkt auf der detaillierten Auswertung der Fragebogendaten, ergänzt durch Fehleranalysen und qualitative Fallbeispiele.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Bildungsentscheidung, Gymnasialübertritt, elterliche Beeinflussung und empirische Datenanalyse geprägt.
Wie groß ist der Umfang der befragten Stichprobe?
Die Stichprobe umfasst 19 Schülerinnen und Schüler einer 7. Klasse an einem Gymnasium in Magdeburg.
Welche Schwierigkeiten traten bei der Datenerhebung auf?
Herausforderungen bestanden in der geringen Stichprobengröße sowie der Tatsache, dass viele Probanden den Bildungsabschluss ihrer Eltern nicht genau kannten.
- Quote paper
- Bettina Behrends (Author), 2002, Forschungsarbeit - Beweggründe von Schülern einer 7. Klasse für den Wechsel auf das Gymnasium, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/6107