Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Soziologie - Beziehungen und Familie

Gewalt gegen Frauen. Ursachen, Formen, Gegenmaßnahmen

Titel: Gewalt gegen Frauen. Ursachen, Formen, Gegenmaßnahmen

Seminararbeit , 2006 , 24 Seiten , Note: 1

Autor:in: Mag. Johannes Bartl (Autor:in)

Soziologie - Beziehungen und Familie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Gewalt gegen Frauen ist weit verbreitet. Viele Frauen sind täglich auf Grund ihres Geschlechts Gewalttätigkeiten ausgesetzt, wodurch diese Gewalthandlungen für sie zu einem prägenden Merkmal ihres Alltags werden. Die Formen sowie das Ausmaß der Gewalt sind dabei außerordentlich vielfältig und erschreckend. Der Autor Johannes Bartl versucht in dem vorliegenden Arbeit einen etwas tieferen Einblick in das Phänomen der Gewalt gegen Frauen zu vermitteln. Dafür werden zunächst die wichtigsten Ursachen für Gewalt gegen Frauen aufgezeigt, wodurch es dann besser möglich sein sollte, einen geschlechtsspezifischen Gewaltbegriff herauszuarbeiten. In einem weiteren zentralen Punkt dieser Arbeit werden dann auch einige Gewaltformen bzw. Gewaltauswüchse gegen Frauen beschrieben und mit diversen Zahlen veranschaulicht. Den Abschluss bildet ein Überblick über die Frauenbewegung und die Situation in Österreich.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Ursachen für die Gewalt gegen Frauen

2.1 Situative und individuelle Auslöser

2.2 Gesellschaftliche Faktoren (Warum gerade die Frauen ?)

2.2.1 Geschlechtsspezifische Arbeitsteilung

2.2.2 Geschlechtsspezifische Sozialisation

3 Geschlechtsspezifischer Gewaltbegriff

3.1 Personale Gewalt gegen Frauen

3.2 Strukturelle Gewalt gegen Frauen

3.3 Zusammenhang von struktureller und personaler Gewalt

4 Formen der Gewalt gegen Frauen

4.1 Vergewaltigung

4.2 Sexueller Missbrauch

4.3 Gewalt in der Ehe oder Partnerschaft

4.4 Frauenhandel und Gewalt in der Prostitution

4.5 Genitalverstümmelung und Selektion nach Geschlecht

4.6 Weitere Formen

5 Gegenmaßnahmen

5.1 Die Frauenbewegung

5.2 Situation in Österreich

6 Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Phänomen Gewalt gegen Frauen als Ausdruck historisch ungleicher Machtverhältnisse zwischen den Geschlechtern. Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die Ursachen und Erscheinungsformen dieser Gewalt zu entwickeln, indem zwischen personaler und struktureller Gewalt unterschieden und deren wechselseitige Bedingtheit analysiert wird.

  • Ursachenanalyse: Von individuellen Auslösern bis hin zu gesellschaftlichen Machtstrukturen.
  • Theoretische Fundierung: Entwicklung eines geschlechtsspezifischen Gewaltbegriffs.
  • Phänomenologie: Darstellung verschiedener Gewaltformen wie Vergewaltigung, Missbrauch und Zwangsprostitution.
  • Politische und soziale Intervention: Überblick über Frauenbewegung und Schutzmaßnahmen in Österreich.

Auszug aus dem Buch

3.1 Personale Gewalt gegen Frauen

Die wohl bekannteste Definition von Gewalt „einer anderen Person körperlichen Schaden zufügen“ lässt schon die Subsumtion verschiedener Sachverhalte zu; z.B. schlägt ein Mann seine Frau, er will sie durch den Entzug von Nahrung „erziehen“ oder sperrt sie tagelang in ein Zimmer ein. In diesen drei Fällen erleidet die Frau Gewalt, die sich auf ihren Körper und ihre Bewegungsfreiheit auswirkt. Diese körperlich (physisch) personale Gewalt wird noch durch psychisch personale Formen ergänzt.

Ein Mann zerschmettert voller Wut auf seine Frau deren Handy, beschimpft sie, macht sie vor seinen Freunden lächerlich. Sowohl solche und ähnliche Zerstörungshandlungen gegen Sachen als auch verbale Gewalt und Drohungen lassen sich unter den Begriff der psychisch personalen Gewalt zusammenfassen.

Eine weitere Form der personalen Gewalt, die gesondert erwähnt werden soll, ist die sexuelle Gewalt. Sie kann in unterschiedlichsten Formen auftreten; angefangen bei anzüglichen Blicken oder Bemerkungen, vorsätzlich schlechter Behandlung, Zurschaustellung pornographischer Bilder, wiederholten unerwünschten Körperkontakten, bis hin zu sexuellem Missbrauch und Vergewaltigung.

Personale Gewalt ist sichtbar. Sie ist eine Handlung, die in einer Aktion von einer Person ausgeübt wird und sich gegen eine Person direkt richtet – mit einem handelnden Subjekt und einem Objekt, auf das sich die Handlung auswirkt, ist eine Subjekt-Objekt Beziehung aufzeigbar. Sie ist ein zweckbestimmtes Mittel, um die eigenen Bedürfnisse gegen den Willen des anderen Menschen durchzusetzen. Gewalthandeln ist intentionales Handeln, d.h. ihm liegt eine Willensentscheidung des Handelnden zugrunde. Personale Gewalt wird aber nicht erst zur Gewalt, wenn sich die angegriffene Person dagegen wehrt und hört auch nicht auf Gewalt zu sein, wenn sie sich nicht bzw. nicht mehr wehrt. Die häufig gestellte Forderung, die Frau soll sich wehren, soll dem Verhalten des Mannes Grenzen setzen, wenn es ihr zuviel wird, bedeutet daher nur den Versuch, die Verantwortung für das Handeln des Mannes der Frau zuzuschreiben und mangelnden Widerstand als Legitimation zu nutzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung verdeutlicht anhand aktueller Beispiele das Ausmaß und die gesellschaftliche Verbreitung von Gewalt gegen Frauen und skizziert den Aufbau der Untersuchung.

2 Ursachen für die Gewalt gegen Frauen: Dieses Kapitel erörtert die Hintergründe von Gewalt, wobei sowohl individuelle Faktoren als auch tiefgreifende gesellschaftliche Rahmenbedingungen wie Arbeitsteilung und Sozialisation beleuchtet werden.

3 Geschlechtsspezifischer Gewaltbegriff: Hier erfolgt eine theoretische Abgrenzung zwischen personaler und struktureller Gewalt, um ein umfassendes Verständnis für das Phänomen zu schaffen.

4 Formen der Gewalt gegen Frauen: Das Kapitel katalogisiert verschiedene Ausprägungen von Gewalt, von Vergewaltigung und sexuellem Missbrauch bis hin zu Frauenhandel und Genitalverstümmelung.

5 Gegenmaßnahmen: Es werden der Beitrag der Frauenbewegung zur Sichtbarmachung der Problematik sowie spezifische Schutzmaßnahmen und die Situation in Österreich dargestellt.

6 Schlussbemerkung: Die Schlussbemerkung reflektiert den Prozess der Arbeit und weist auf die Komplexität des Themas sowie die notwendige Beschränkung auf zentrale Kernpunkte hin.

Schlüsselwörter

Gewalt gegen Frauen, Männergewalt, Geschlechterverhältnis, Personale Gewalt, Strukturelle Gewalt, Geschlechtsspezifische Arbeitsteilung, Sozialisation, Vergewaltigung, Sexueller Missbrauch, Frauenhandel, Genitalverstümmelung, Frauenbewegung, Gewaltschutzgesetz, Patriarchat, Machtverhältnisse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Seminararbeit befasst sich mit der Analyse von Gewalt gegen Frauen als systematisches Phänomen, eingebettet in patriarchale Machtstrukturen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf den Ursachen der Gewalt, der theoretischen Definition von Gewaltformen, der Darstellung konkreter Gewaltarten sowie den gesellschaftlichen Gegenmaßnahmen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Vermittlung eines tieferen Einblicks in das Gewaltphänomen durch eine geschlechtsspezifische Betrachtungsweise, die zwischen direkter und struktureller Gewalt unterscheidet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine soziologische Literatur- und Phänomenanalyse, die internationale Statistiken und theoretische Konzepte (wie das von Johan Galtung) verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit thematisiert?

Der Hauptteil gliedert sich in die Ursachenforschung, die theoretische Definition, die detaillierte Beschreibung verschiedener Gewaltformen und einen Überblick über den Schutz von Betroffenen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Männergewalt, patriarchale Strukturen, Geschlechterverhältnis, Gewaltschutz und Frauenbewegung definieren.

Warum ist die Unterscheidung zwischen personaler und struktureller Gewalt so wichtig?

Sie ermöglicht es, nicht nur offensichtliche physische Angriffe (personale Gewalt) zu erfassen, sondern auch die verborgenen, systemischen Bedingungen (strukturelle Gewalt) aufzuzeigen, die Gewalt erst normalisieren.

Welche Rolle spielt die Situation in Österreich bei den Gegenmaßnahmen?

Österreich wird als Beispiel für die Entwicklung von Schutzstrukturen wie Frauenhäuser und das Gewaltschutzgesetz hervorgehoben, welches international als Modell dienen kann.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gewalt gegen Frauen. Ursachen, Formen, Gegenmaßnahmen
Hochschule
Leopold-Franzens-Universität Innsbruck  (Institut für Soziologie)
Note
1
Autor
Mag. Johannes Bartl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
24
Katalognummer
V60856
ISBN (eBook)
9783638544283
ISBN (Buch)
9783638709651
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gewalt Frauen Ursachen Formen Gegenmaßnahmen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mag. Johannes Bartl (Autor:in), 2006, Gewalt gegen Frauen. Ursachen, Formen, Gegenmaßnahmen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/60856
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  24  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum