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Folgen des Personalabbaus auf das verbleibende Personal

Titel: Folgen des Personalabbaus auf das verbleibende Personal

Diplomarbeit , 2005 , 53 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Janine Foltyn (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Fast jeden Tag ist in der Zeitung zu Lesen, dass große wie auch kleine Unternehmen in Deutschland massiv Stellen abbauen. Als momentane Beispiele sind der Automobilkonzern Daimler Chrysler mit einem geplanten Stellenabbau von 8.500 Arbeitsplätzen oder die Personalreduktion von 10.000 bis 15.000 Stellen pro Jahr bis zum Jahr 2008 bei T-Com, der Festnetzsparte der Deutschen Telekom, zu nennen. Nach Angaben des neuesten Konjunkturtests des Münchner Ifo Instituts für Wirtschaftsforschung ist in naher Zukunft kein Ende des Stellenabbaus bei den deutschen Unternehmen in Sicht. Somit stellt sich die Frage nach den vorliegenden Gründen für den Stellenabbau der Unternehmen. Durch die Globalisierung der Wirtschaft entsteht weltweit ein erhöhter Wettbewerbsdruck zwischen den Unternehmen, wodurch sie gezwungen sind geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Zu den angewandten Unternehmensstrategien im Kampf um das Überleben zählen beispielsweise Produktionsverlagerungen in Billiglohnländer, Outsourcing oder Übernahme von Mitbewerbern. Aus diesen Strategien heraus resultieren zahlreiche Streichungen von Arbeitsplätzen in den deutschen Produktionsstätten der Unternehmen. Eine weitere Unternehmensstrategie, um den harten Konkurrenzkampf zu überstehen, bildet das so genannte Downsizing. Dabei wird zur Einsparung von Kosten das Unternehmen durch einen planmäßigen Abbau von Personal verschlankt. Dieser Trend kommt aus den USA und wird dort bereits seit den 80er Jahren eingesetzt. In Europa werden seit den 90er Jahren verstärkt gezielte Personalabbaumaßnahmen durchgeführt. Bei einem Personalabbau steht insbesondere das Schicksal der zu entlassenden Mitarbeiter im Vordergrund. Doch auch für die Mitarbeiter, die im Unternehmen verbleiben, die so genannten Survivors oder Überlebenden, sind die Entlassungen ihrer Kollegen eine schmerzliche Erfahrung. Sie arbeiten nicht unbeeindruckt weiter, sondern antworten auf den Stellenabbau mit vielfältigen, meist negativen Reaktionen. In dieser Arbeit werden die unterschiedlichen Reaktionen der verbleibenden Mitarbeiter nach einem Stellenabbau anhand ausgewählter Modelle und Forschungsergebnisse dargestellt sowie negative Folgewirkungen für die Unternehmen aufgezeigt. Anschließend werden verschiedene Interventionsmöglichkeiten zur Minimierung der negativen Reaktionen erläutert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1. Personalabbau in den Unternehmen – aktuelle Situation

1.2. Die Survivors

1.3. Problematische Übertragung der Forschungsergebnisse

1.4. Überblick ausgewählter Survivormodelle

2. TYPOLOGISCHE UND STRUKTURELLE BETRACHTUNG DER SURVIVORREAKTIONEN

2.1. Das Modell von Mishra und Spreitzer

2.2. Das Modell von Brockner

2.2.1. Emotionale Reaktionen der Survivors

2.2.1.1 Angst und Arbeitsunsicherheit

2.2.1.2 Schuldgefühle

2.2.1.3 Wut

2.2.1.4 Erleichterung

2.2.2. Einfluss auf die Einstellungen und das Verhalten

2.2.2.1 Arbeitszufriedenheit

2.2.2.2 Commitment

2.2.2.3 Vertrauen und Bruch des alten psychologischen Vertrages

2.2.2.4 Motivation

2.2.2.5 Arbeitsleistung, Risiko- und Innovationsverhalten

2.2.3 Reaktionsbeeinflussende Faktoren

2.2.3.1 Individuelle Unterschiede

2.2.3.2 Umwelteinwirkungen

2.2.3.3 Fairness des Personalabbaus

2.2.3.4 Veränderungen der Arbeitsbedingungen

3. PROZESSUALE BETRACHTUNG DER SURVIVORREAKTIONEN UND INTERVENTIONSMÖGLICHKEITEN

3.1. Das Modell von Bridges

3.2. Das Prozessmodell und das Interventionsmodell von Noer

4. SCHLUSSBETRACHTUNG

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die psychologischen und verhaltensbezogenen Folgen von Personalabbaumaßnahmen für die im Unternehmen verbleibenden Mitarbeiter, die sogenannten „Survivors“. Das primäre Ziel ist es, die vielfältigen, häufig negativen Reaktionsmuster der Mitarbeiter durch verschiedene wissenschaftliche Modelle (typologisch, strukturell und prozessual) zu analysieren und wirksame Interventionsmöglichkeiten für das Management aufzuzeigen, um den Erfolg von Restrukturierungen zu sichern.

  • Psychologische Auswirkungen des sogenannten „Survivor Syndroms“
  • Strukturelle Analyse von Einstellungen und Arbeitsverhalten nach Entlassungen
  • Einflussfaktoren wie Fairness, Gerechtigkeit und Vertrauen in das Management
  • Prozessuale Phasenmodelle des Trauer- und Anpassungsprozesses bei Mitarbeitern
  • Managementstrategien zur Minimierung negativer Auswirkungen und Förderung der Mitarbeiter-Bindung

Auszug aus dem Buch

2.1. Das Modell von Mishra und Spreitzer

Im typologischen Modell von Mishra und Spreitzer werden die Survivorreaktionen in vier verschiedene Archetypen unterteilt. Die Grundlage hierfür bildet das Stress Bewältigungs-Modell von Lazarus und Folkman.22 In diesem Gliederungspunkt werden zuerst die vier verschiedenen Reaktionstypen vorgestellt. Anschließend wird das Modell von Lazarus und Folkman erläutert. Daran anlehnend werden die möglichen Situationen während eines Personalabbaus geschildert, die die Survivors zu den unterschiedlichen Reaktionsweisen veranlassen. Die Reaktionen der Survivors werden in zwei Verhaltensdimensionen mit den Merkmalsausprägungen konstruktiv und destruktiv sowie aktiv und passiv unterteilt. Somit entstehen folgende vier Reaktionsmöglichkeiten: ängstlich, verbunden, zynisch und hoffnungsvoll. Die folgende Abbildung verdeutlicht diese vier Reaktionstypen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Das Kapitel beleuchtet die aktuelle Situation des Stellenabbaus in Unternehmen, führt den Begriff der „Survivors“ ein und diskutiert die Problematik der Übertragung angelsächsischer Forschungsergebnisse auf den deutschen Kontext.

2. TYPOLOGISCHE UND STRUKTURELLE BETRACHTUNG DER SURVIVORREAKTIONEN: Dieses Hauptkapitel analysiert das typologische Modell von Mishra und Spreitzer sowie das strukturelle Modell von Brockner, um die emotionalen Reaktionen, Einstellungen und das Verhalten der verbleibenden Mitarbeiter detailliert zu erfassen.

3. PROZESSUALE BETRACHTUNG DER SURVIVORREAKTIONEN UND INTERVENTIONSMÖGLICHKEITEN: Hier werden ergänzende prozessuale Ansätze vorgestellt, namentlich das Veränderungsmodell von Bridges und das Trauerprozess- sowie Interventionsmodell von Noer, um gezielte Maßnahmen zur Unterstützung der Survivors in verschiedenen Phasen abzuleiten.

4. SCHLUSSBETRACHTUNG: Die Abschlussbetrachtung resümiert die Notwendigkeit einer bewussten Vorbereitung und Planung von Personalabbauprozessen durch das Management, um negative Auswirkungen auf die verbleibende Belegschaft zu mindern und den Unternehmenserfolg nachhaltig zu sichern.

Schlüsselwörter

Personalabbau, Survivor Syndrom, Survivor Sickness, Downsizing, Arbeitszufriedenheit, Commitment, Psychologischer Vertrag, Prozessuale Betrachtung, Interventionsmanagement, Führung, Mitarbeiterbindung, Arbeitsunsicherheit, Change Management, Transitionsmanagement, Unternehmenskultur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die psychologischen und verhaltensbezogenen Folgen, die ein Personalabbau auf die Mitarbeiter hat, die im Unternehmen verbleiben (die sogenannten „Survivors“).

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind das „Survivor Syndrom“, die Auswirkungen auf Arbeitszufriedenheit und Motivation, die Bedeutung von Fairness und Vertrauen sowie die prozessuale Bewältigung von Veränderungen durch die Mitarbeiter.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, durch die Darstellung wissenschaftlicher Modelle die Reaktionen der verbleibenden Belegschaft besser zu verstehen und dem Management konkrete Handlungsempfehlungen für ein humanes und erfolgreiches Trennungsmanagement an die Hand zu geben.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse, in der verschiedene strukturelle (z.B. Brockner, Mishra und Spreitzer) und prozessuale (z.B. Bridges, Noer) Modelle der Managementforschung synthetisiert und auf ihre Anwendung im Kontext von Personalabbau geprüft werden.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine typologische und strukturelle Analyse der Reaktionen (Emotionen, Einstellungen, Verhalten) sowie eine prozessuale Betrachtung, die den Trauer- und Anpassungsprozess der Mitarbeiter in Phasen unterteilt.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Personalabbau, Survivor Syndrom, Commitment, Psychologischer Vertrag, Prozessmodelle, Intervention und Mitarbeiterbindung.

Was unterscheidet das "Eisberg-Modell" in diesem Kontext von den direkten Personalkosten?

Das Eisberg-Modell verdeutlicht, dass neben den sichtbaren Kosten eines Personalabbaus ein großer, verdeckter Kostenblock existiert, der durch Demotivation, Verunsicherung, Loyalitätsverlust und sinkende Arbeitsleistung der verbleibenden Mitarbeiter entsteht.

Warum ist die Übertragung angelsächsischer Forschungsergebnisse auf Deutschland problematisch?

Die Übertragung ist aufgrund kultureller Unterschiede (geringere Risikobereitschaft in Deutschland), unterschiedlicher Rechtssysteme (z.B. Kündigungsschutzgesetz) und abweichender Arbeitsmarktstrategien nur mit großer Vorsicht zu genießen.

Was sind die "vier P's" bei William Bridges für einen erfolgreichen Neubeginn?

Die vier P's stehen für "purpose" (Grund für den Abbau), "picture" (Zukunftsvision), "plan" (konkrete Schritte für den Einzelnen) und "part" (aktive Einbindung der Mitarbeiter).

Wie unterscheidet sich die "Neutrale Zone" nach Bridges von der Abschiedsphase?

Während die Abschiedsphase das Loslassen des Alten markiert, ist die "Neutrale Zone" das Niemandsland zwischen alter und neuer Realität; sie ist eine anspruchsvolle Phase, in der die größte Kreativität, aber auch die höchste Absentismusrate und Labilität bei den Mitarbeitern auftritt.

Ende der Leseprobe aus 53 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Folgen des Personalabbaus auf das verbleibende Personal
Hochschule
Universität Trier
Note
2,3
Autor
Janine Foltyn (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
53
Katalognummer
V59849
ISBN (eBook)
9783638536769
ISBN (Buch)
9783638727051
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Folgen Personalabbaus Unternehmen Personal
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Janine Foltyn (Autor:in), 2005, Folgen des Personalabbaus auf das verbleibende Personal, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/59849
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  53  Seiten
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