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Investoren-Aktivismus in Deutschland und seine Bedeutung für das Strategische Management der Unternehmung

Title: Investoren-Aktivismus in Deutschland und seine Bedeutung für das Strategische Management der Unternehmung

Diploma Thesis , 2006 , 79 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Ewa Pierscinska (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance

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Summary Excerpt Details

Eine Vielzahl von Fällen des Missmanagements in deutschen börsennotierten Aktiengesellschaften (AGs) hat in den 90er Jahren Defizite der Unternehmensleitung und -kontrolle in Deutschland aufgedeckt. Diese Entwicklung war ausschlaggebend dafür, dass die Unternehmensleitung und -kontrolle, auch unter dem Begriff der Corporate Governance bekannt, zum zentralen Thema in Deutschland in den späten 90er Jahren geworden sind. Das Grundproblem der Corporate Governance stellt das Verhältnis zwischen dem Management und den Eigentümern einer Aktiengesellschaft (AG) dar, weil das Management bei seinen Entscheidungen die Interessen der Aktionäre nicht angemessen berücksichtigt. In Deutschland ist in jüngster Zeit aufgrund der zunehmenden Institutionalisierung, der Verwaltung privater Ersparnisse durch professionelle Kapitalanleger, eine verstärkte Einflussnahme von hauptsächlich institutionellen Investoren auf die Corporate Governance und die Unternehmensführung bzw. -strategie börsennotierter AGs zur Erreichung eigener Investorenziele zu beobachten. Dieser sog. Investoren-Aktivismus ist in den USA bereits stark verbreitet und wird nun in Deutschland zunehmend relevanter. In der Literatur ist der Investoren-Aktivismus in Deutschland bislang wenig untersucht. Ferner sind Untersuchungen zu Auswirkungen der Einflussnahme auf die Unternehmensführung und im besonderen auf das Strategische Management rar. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffliche und theoretische Grundlagen

2.1 Investoren-Aktivismus

2.1.1 Definition und Ursachen für Investoren-Aktivismus

2.1.2 Investorentypen und Erklärungsansätze für ihre Einflussnahme

2.1.3 Instrumente des Investoren-Aktivismus und deren Bedeutung

2.2 Strategisches Management

2.2.1 Definition und Merkmale des Strategischen Managements

2.2.2 Der Prozess des Strategischen Managements

2.2.3 Strategische Entscheidungsträger

2.3 Die Prinzipal-Agent-Theorie

2.3.1 Grundlagen der Prinzipal-Agent-Theorie

2.3.2 Das Prinzipal-Agent-Problem als ein Anteilseigner-Manager-Problem

2.3.3 Investoren-Aktivismus als ein Lösungsansatz für das Prinzipal-Agent-Problem

3. Investoren-Aktivismus in Deutschland

3.1 Entwicklung der Kapitalmarktstruktur in Deutschland

3.2 Historische Entwicklung des Investoren-Aktivismus in Deutschland

4. Einflussnahme von institutionellen Investoren auf das Strategische Management - Möglichkeiten und Auswirkungen in deutschen börsennotierten AGs

4.1 Bedeutung der Investoren für das Strategische Management aus Sicht der börsennotierten AGs: Stakeholder vs. Shareholder-Orientierung in Deutschland

4.2 Bedeutung des Strategischen Managements für institutionelle Investoren

4.3 Möglichkeiten der Einflussnahme von institutionellen Investoren auf das Strategische Management

4.3.1 Einflussnahme über den Aufsichtsrat als Vertreter der Interessen der institutionellen Investoren

4.3.2 Instrumente des Investoren-Aktivismus zur Einflussnahme der institutionellen Investoren

4.4 Auswirkungen der Einflussnahme auf das Strategische Management

4.5 Beispiel aus der Praxis - Der Fall Deutsche Börse AG

5. Bewertung des Investoren-Aktivismus in Deutschland

6. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Entwicklung und Bedeutung des Investoren-Aktivismus in Deutschland sowie dessen Auswirkungen auf das strategische Management börsennotierter Aktiengesellschaften. Die zentrale Forschungsfrage ist dabei, inwieweit Investoren-Aktivismus als Lösungsansatz für das Prinzipal-Agent-Problem dienen kann und zur Förderung langfristiger Wettbewerbsvorteile beiträgt.

  • Entwicklung der deutschen Kapitalmarktstruktur und der "Deutschland AG"
  • Analyse von Einflussmöglichkeiten institutioneller Investoren
  • Bewertung der Shareholder- vs. Stakeholder-Orientierung in deutschen Unternehmen
  • Empirische Untersuchung der Auswirkungen auf strategische Entscheidungsprozesse
  • Praxisfallstudie zur Deutschen Börse AG

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Definition und Ursachen für Investoren-Aktivismus

Der Begriff des Investoren-Aktivismus, auch Aktionärsaktivismus genannt, ist in der deutschen Literatur kaum verbreitet. Dies hat zur Folge, dass keine gängige Definition dieses Begriffes existiert. Auch in der englischen Literatur, die den Investoren-Aktivismus als Shareholder Activism bezeichnet, findet man keine allgemein anerkannte Definition. So gibt fast jeder Wissenschaftler dem Begriff eine eigene Definition.

Prigge und Steenbock definieren den Aktionärsaktivismus sehr allgemein als “jede Corporate-Governance-Maßnahme eines Investors” (Prigge/Steenbock 2002, S. 779). Nicolai und Thomas (2004a) bezeichnen den Investoren-Aktivismus konkreter als „die Einflussnahme von Anlegern auf die Corporate Governance und die Führung von börsennotierten Unternehmen“ (Nicolai/Thomas 2004a, S. 20) bzw. einfach als Einfluss auf die Unternehmensführung (Nicolai/Thomas 2004b, S. 453). Steiger (2000) spricht von einer „Strategie der Unternehmenskontrolle“ (Steiger 2000, S. 94) der Investoren, mit der die Performance der Unternehmung verbessert werden soll, um so höhere Renditen zu erreichen (Steiger 2000, S. 93 f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz des Investoren-Aktivismus in Deutschland aufgrund von Missmanagement-Fällen und formuliert die zentralen Forschungsfragen hinsichtlich der Einflussnahme auf das strategische Management.

2. Begriffliche und theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Basisbegriffe des Investoren-Aktivismus, des strategischen Managements und der Prinzipal-Agent-Theorie als Fundament für die weitere Analyse.

3. Investoren-Aktivismus in Deutschland: Es wird die historische Entwicklung des Kapitalmarkts sowie der Investoren-Aktivismus in Deutschland unter Berücksichtigung der "Deutschland AG" dargestellt.

4. Einflussnahme von institutionellen Investoren auf das Strategische Management - Möglichkeiten und Auswirkungen in deutschen börsennotierten AGs: Dieses Kapitel analysiert die konkreten Möglichkeiten der Einflussnahme sowie deren Auswirkungen auf Unternehmensstrategien und illustriert dies anhand des Falls der Deutschen Börse AG.

5. Bewertung des Investoren-Aktivismus in Deutschland: Hier erfolgt eine kritische Bewertung der Ergebnisse hinsichtlich der Forschungsfragen zur Lösung des Prinzipal-Agent-Problems und zur Förderung nachhaltiger Wettbewerbsvorteile.

6. Zusammenfassung und Ausblick: Das Abschlusskapitel fasst die zentralen Ergebnisse der Arbeit zusammen und skizziert potenzielle Ansatzpunkte für die künftige Forschung.

Schlüsselwörter

Investoren-Aktivismus, Aktionärsaktivismus, Strategisches Management, Corporate Governance, Prinzipal-Agent-Theorie, Deutschland AG, Institutionelle Investoren, Anteilseigner, Shareholder-Value, Kapitalmarkt, Einflussnahme, Unternehmensführung, Stakeholder, Wettbewerbsvorteil, Deutsche Börse AG.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Kern dieser Diplomarbeit?

Die Arbeit untersucht, wie institutionelle Investoren in Deutschland aktiv Einfluss auf das strategische Management börsennotierter Aktiengesellschaften nehmen und welche Konsequenzen dies für die Unternehmensführung hat.

Welche Themenfelder stehen im Fokus?

Im Zentrum stehen die Entwicklung des deutschen Kapitalmarkts, die Prinzipal-Agent-Problematik, verschiedene Instrumente des Aktivismus sowie die Spannungsfelder zwischen Shareholder- und Stakeholder-Orientierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu bewerten, ob Investoren-Aktivismus in Deutschland als effektives Mittel zur Lösung von Interessenkonflikten zwischen Managern und Aktionären dient und ob er langfristig wettbewerbsfähige Strategien begünstigt.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde gewählt?

Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse sowie die Auswertung empirischer Studien und ein praxisorientiertes Fallbeispiel (Deutsche Börse AG), um die theoretischen Hypothesen zu untermauern.

Was behandelt der Hauptteil?

Der Hauptteil analysiert die historischen Rahmenbedingungen der "Deutschland AG", die verschiedenen Einflussmöglichkeiten (wie Aufsichtsrat oder HV) und die tatsächlichen Auswirkungen auf die Strategieentwicklung.

Welche Keywords beschreiben die Arbeit am besten?

Die zentralen Schlagworte sind Investoren-Aktivismus, Corporate Governance, Prinzipal-Agent-Theorie, Strategisches Management und Shareholder Value.

Warum wird der Fall "Deutsche Börse AG" detailliert betrachtet?

Dieser Fall wird als Präzedenzfall für die veränderte Machtdynamik in Deutschland angeführt, in dem ein ausländischer Investor erfolgreich gegen das Management intervenierte.

Kommt die Arbeit zu einem positiven Ergebnis für den Investoren-Aktivismus?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass der Aktivismus zwar das Prinzipal-Agent-Problem reduziert, aber aufgrund deutscher Besonderheiten wie der Stakeholder-Orientierung und Mitbestimmung nur bedingt zu nachhaltigen Strategien führt, sofern die Kommunikation zwischen Investor und Unternehmen mangelhaft bleibt.

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Details

Title
Investoren-Aktivismus in Deutschland und seine Bedeutung für das Strategische Management der Unternehmung
College
Free University of Berlin
Grade
2,0
Author
Ewa Pierscinska (Author)
Publication Year
2006
Pages
79
Catalog Number
V59583
ISBN (eBook)
9783638534802
ISBN (Book)
9783656808558
Language
German
Tags
Investoren-Aktivismus Deutschland Bedeutung Strategische Management Unternehmung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ewa Pierscinska (Author), 2006, Investoren-Aktivismus in Deutschland und seine Bedeutung für das Strategische Management der Unternehmung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/59583
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