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Vererbung von Depressionen. Genetischer Anteil psychischer Störungen und Wirkung von Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI)

Titel: Vererbung von Depressionen. Genetischer Anteil psychischer Störungen und Wirkung von Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI)

Facharbeit (Schule) , 2020 , 41 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Allgemeines

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit setzt sich mit genetischen Ursachen einer Depression auseinander. Nach einem Überblick über die psychische Krankheit Depression werden die Arten differenziert und Entstehung beziehungsweise Prävention dargelegt. Wichtig sind dabei sowohl umweltbezogene als auch genetische Ursachen. Nach einer kurzen Einführung in die Grundlagen der Genetik (Mendelsche Vererbungslehre) werden unipolare und bipolar Depression hinsichtlich ihres genetischen Anteils analysiert sowie mögliche Einflussfaktoren auf die Vererbung erklärt.

In Bezug auf die medikamentöse Behandlung ist insbesondere der Serotonin-Wiederaufnahmehemmer von großer Bedeutung für den Stoffwechsel in Nervensystem. Insgesamt stellt sich die genauere Genidentifikation als besonders schwer heraus, da die komplexe psychische Störung von unzähligen Einflüssen abhängig ist, die wahrscheinlichsten Bereiche der DNA, die für eine Depression codieren können aber eingegrenzt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die psychische Krankheit Depression

2.2. Arten von Depression

2.3. Entstehung und Prävention einer Depression

2.3.1. Umweltbezogene Ursachen

2.3.2. Genetische Ursachen

3. Grundlagen der Genetik

4. Vererbung der psychischen Krankheit

4.1. Nachweis des genetischen Einflusses

4.2. Unterscheidung der unipolaren und bipolaren Depression

4.3. Einflussfaktoren auf Vererbung

4.4. Medikamentöse Behandlung

4.5. Bedeutung der Genetik für den Stoffwechsel im Nervensystem

4.6. Komplexität der Genidentifikation

5. Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die genetischen Grundlagen und Ursachen von Depressionen, um festzustellen, ob ein eindeutiger genetischer Ursprung existiert und wie dieser die Pathogenese beeinflusst. Zudem wird analysiert, inwiefern selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer als therapeutische Maßnahme zur Behandlung eingesetzt werden können.

  • Die genetische Veranlagung und ihr Einfluss auf die Depressionsentwicklung.
  • Die Abgrenzung von unipolaren und bipolaren Störungen in Bezug auf ihre Heritabilität.
  • Die Rolle der Epigenetik und Umweltfaktoren im Zusammenspiel mit dem Erbgut.
  • Die Wirkungsweise von Antidepressiva (SSRI) und deren Bedeutung für den Stoffwechsel im Nervensystem.
  • Die Herausforderungen der Genidentifikation bei psychischen Erkrankungen.

Auszug aus dem Buch

4.2. Unterscheidung der unipolaren und bipolaren Depression

In einigen Studien werden unipolare und bipolare Störung getrennt voneinander untersucht, um festzustellen, ob es Unterschiede der Depressionsformen hinsichtlich ihres genetischen Ursprungs gibt.

Um die Heritabiliät der beiden Störungen zu vergleichen, wählten beispielsweise McGuffin et al. eineiige und zweieiige Zwillingspaare aus, von welchen nach DSM-IV Kritierien 177 an unipolarer bzw. 67 an bipolarer Depression erkrankt sind. Letztendlich kann eine Heritabilität von 85% bei bipolarer und von 72% bei unipolarer Erkrankung ausgemacht werden. Die in Abbildung 6 ersichtlichen Konkordanzraten der bipolar erkrankten, monozygoten Paare betrugen durchschnittlich 40%, die der unipolar erkrankten monozygoten Zwillinge 44,1%. Bei den dizygoten Zwillingen lag der Durchschnittswert für bipolare Depression bei 5,4% und für unipolare Depression bei 20,2% (Abb. 6). Genauere Zusammenhänge der genetischen Varianz von Manie und Depression waren anhand der Erkrankungsraten nicht ersichtlich.41

Wie auch bei McGuffin et al. konnte auf Grundlage der meisten Untersuchungsergebnisse ein deutlich höherer Einfluss neurobiologischer Faktoren auf eine bipolare Erkrankung ausgemacht werden. Sullivan et al. sehen die Kombination von Umwelt- und genetischen Faktoren als ausschlaggebend und berechnen anhand von fünf Familien- und Zwillingsstudien in etwa eine Heritabilität von 31 - 42% bei unipolarer Depression.42 Allerdings variieren die Erblichkeitsraten im Allgemeinen etwas. Beispielsweise kalkulieren Craddock/Forty 2006 anhand von Zwillingsstudien die Heritabilität von bipolaren Störungen auf 80-90% und 33-42% unipolarer Depression43, wobei andere Forscher von 37% (unipolare Depression) und 60-85% (bipolare Störung) sprechen (Lucae, 2012).44 Dennoch steht fest, dass die manisch-depressive Erkrankung wesentlich stärker vom Erbgut eines Menschen bestimmt ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Wahrnehmung von Depressionen ein und stellt die Forschungsfrage nach der genetischen Ursache sowie der medikamentösen Behandelbarkeit.

2. Die psychische Krankheit Depression: Dieses Kapitel definiert Depression als affektive Störung und beschreibt Symptomatik, Verlauf sowie die klinische Abgrenzung verschiedener Depressionsformen.

3. Grundlagen der Genetik: Das Kapitel vermittelt die biologischen Basiskenntnisse zur Vererbung, angelehnt an Mendels Erkenntnisse, und überträgt diese auf die Komplexität psychischer Erkrankungen.

4. Vererbung der psychischen Krankheit: Dieser Hauptteil analysiert Zwillings- und Familienstudien, untersucht den genetischen Einfluss, vergleicht unipolare mit bipolaren Störungen und erläutert die medikamentöse Therapie sowie die Rolle der Genetik im Stoffwechsel.

5. Zusammenfassung und Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont das komplexe Zusammenspiel aus genetischer Disposition und Umwelteinflüssen bei der Entstehung von Depressionen.

Schlüsselwörter

Depression, Genetik, Vererbung, Heritabilität, SSRI, Serotonin, Stoffwechsel, Epigenetik, bipolare Störung, unipolare Störung, Zwillingsstudien, Ätiologie, psychische Erkrankung, Resilienz, Vulnerabilität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit im Kern?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit Depressionen eine genetische Ursache haben und wie biologische Faktoren mit der Entstehung dieser Krankheit verknüpft sind.

Welche zentralen Themenbereiche werden untersucht?

Die Schwerpunkte liegen auf der genetischen Prädisposition, der Unterscheidung von Depressionsformen sowie der Wirkungsweise von Antidepressiva auf den Neurotransmitter-Stoffwechsel.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu klären, ob ein eindeutiger genetischer Ursprung der Depression existiert und in welchen DNA-Abschnitten dieser möglicherweise liegt, kombiniert mit der Untersuchung der medikamentösen Behandlungsoptionen.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde angewendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Studienanalyse, insbesondere der Auswertung von Zwillings- und Familienstudien sowie wissenschaftlichen Metaanalysen zum Thema Genetik und Psychopharmakologie.

Welche Aspekte werden im Hauptteil vertieft behandelt?

Im Hauptteil werden der wissenschaftliche Nachweis genetischer Einflüsse, die Vererbbarkeit unterschiedlicher Depressionstypen sowie die Bedeutung des Serotonin-Stoffwechsels im Nervensystem detailliert analysiert.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Schlüsselbegriffe sind neben Depression und Genetik vor allem Begriffe wie Heritabilität, Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, Zwillingsstudien und Gen-Umwelt-Interaktion.

Welche Rolle spielt die Genetik bei verschiedenen Depressionsarten?

Die Studie verdeutlicht, dass bipolare Störungen eine deutlich höhere Heritabilität aufweisen als unipolare Formen, wobei letztere stärker durch Umwelteinflüsse moduliert zu sein scheinen.

Warum ist die Identifikation spezifischer "Depressions-Gene" so schwierig?

Es existiert kein einzelnes "Depressions-Gen"; vielmehr handelt es sich um ein komplexes Zusammenspiel vieler unterschiedlicher Gene sowie epigenetischer Faktoren, die in Kombination mit der Umwelt die Vulnerabilität eines Menschen bestimmen.

Ende der Leseprobe aus 41 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Vererbung von Depressionen. Genetischer Anteil psychischer Störungen und Wirkung von Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI)
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
41
Katalognummer
V595049
ISBN (eBook)
9783346203298
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Depression Genetik psychische Störung Medikamente
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Vererbung von Depressionen. Genetischer Anteil psychischer Störungen und Wirkung von Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI), München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/595049
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