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Die Entwicklung der Theorie vom geistigen Eigentum

Title: Die Entwicklung der Theorie vom geistigen Eigentum

Seminar Paper , 2005 , 28 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Marcel Frädrich (Author)

Business economics - Law

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Der Begriff des „geistigen Eigentums“ ist ein Begriff, der einem gerade heutzutage immer wieder im Alltagsleben oder den Medien begegnet. Vor allem auch bedingt durch die rasante Entwicklung des Internets kann man der Presse nahezu täglich neue Berichte entnehmen, die sich mit Urheberrechtsverletzungen oder dem Schutz bzw. der Verletzung des geistigen Eigentums befassen. Die Verkaufszahlen der Plattenindustrie bei Musik-CDs gehen immer weiter zurück, immer mehr Spielfilme finden ihren Weg über das WWW in die heimischen Wohnzimmer und ersparen somit den Kinobesuch und immer mehr Künstler beschweren sich über illegale Raubkopien. In diesem Zusammenhang fällt immer wieder der Begriff des geistigen Eigentums. Doch worum handelt es sich bei der Theorie vom geistigen Eigentum eigentlich? Woher kommt dieser abstrakte Begriff, der zwar geläufig ist, von dem aber die wenigsten Menschen eine konkrete Vorstellung haben? Und in welchem Zusammenhang steht er mit den aktuell gültigen Urheberrechtsgesetzen und dem gewerblichen Rechtsschutz? Die vorliegende Arbeit soll sich mit der Entwicklung der Theorie des geistigen Eigentums befassen und dabei im Rahmen einer historischen Betrachtung die Entstehung des heutigen Urheberrechts und des gewerblichen Rechtsschutzes darstellen. Dabei wird auffallen, dass der gewerbliche Rechtsschutz und das Urheberrecht (historisch eng verknüpft mit dem geistigen Eigentum) noch sehr neue und junge Erscheinungen des Rechtslebens sind aber ihre Entwicklung seit jeher eng an den technologischen Fortschritt und große Errungenschaften der Technik geknüpft war. Es wird außerdem klar werden, dass die aktuellen Diskussionen im Zeitalter des ultraschnellen Internets mehr oder weniger zwangsläufig auf die eine oder andere Art kommen mussten und dass der gewerbliche Rechtsschutz, das Urheberrecht und der Schutz des geistigen Eigentums sich unter Umständen auch in den nächsten Jahren noch stark im Umbruch befinden werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung in die Theorie des geistigen Eigentums

2. Geschichtliche Entwicklung der Idee vom geistigen Eigentum

2.1 Die ersten Ursprünge der Idee vom geistigen Eigentum

2.1.1 In der Antike

2.1.2 Im Römischen Recht

2.2 „Geistiges Eigentum“ in der weiteren Entwicklung

2.2.1 Die Erfindung des Buchdrucks

2.2.2 Das Zeitalter der Aufklärung

2.2.3 Die gesetzliche Entwicklung im 19. Jahrhundert

3. Kritik an der Theorie vom geistigen Eigentum

3.1 Die persönlichkeitsrechtliche Theorie

3.2 Die immaterialgüterrechtliche Theorie

3.3 Die monistische Theorie

4. Das geistige Eigentum zur Zeit des Nationalsozialismus

5. Geistiges Eigentum auf internationaler Ebene

6. Die aktuelle und zukünftige Problematik

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung der Theorie vom geistigen Eigentum, um den Ursprung und die Evolution des heutigen Urheberrechts sowie des gewerblichen Rechtsschutzes in einen verständlichen Kontext zu setzen und deren stetige Anpassung an technologische Innovationen aufzuzeigen.

  • Historische Herleitung des geistigen Eigentums von der Antike bis zur Neuzeit
  • Einfluss des Buchdrucks und der Aufklärung auf die Entstehung von Schutzrechten
  • Wissenschaftliche Debatten und Kritik an der Theorie des geistigen Eigentums
  • Die Entwicklung rechtlicher Rahmenbedingungen im 19. Jahrhundert
  • Internationale Harmonisierung und Bedeutung von Übereinkommen wie TRIPS

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Die Erfindung des Buchdrucks

Wie auch heutzutage mit der Erfindung des Internets und schnellem Zugang zu großen Datenmengen, war die Zeit des 15. und 16 Jahrhunderts eine Blütezeit der Wissenschaft. Sie war geprägt vom Forscherdrang von Männern wie Leonardo da Vinci, Johannes Gutenberg, Galileo Galilei oder Johannes Kepler, der belohnt werden wollte. So gab es um 1440 mit der Erfindung des Buchdrucks durch Gutenberg, sowie der Entwicklung des Kupferstichs und der Holzschneidekunst, einige wichtige technische Fortschritte. Bedingt durch diese Neuerungen war es möglich, schneller und kostengünstiger zu reproduzieren und größere Auflagen herzustellen. In dieser neuen Situation entstand verstärkt das Bedürfnis nach rechtlichem Schutz, da auch die wirtschaftliche Bedeutung der Vervielfältigung wuchs. Für den jeweiligen Drucker oder Verleger war es nun in größerem Maße mit einem Risiko verbunden, wenn er eine große Anzahl Bücher produzierte und einer seiner Konkurrenten das Werk möglicherweise kostengünstiger nachdruckte. Der Nachdruck war zu dieser Zeit im Bewusstsein der Drucker noch etwas selbstverständliches. Die Texte wurden als frei nachdruckbar angesehen und auch angesehene Drucker kopierten Texte. Die Interessen der Autoren hatten dabei so gut wie keine Bedeutung. Zunächst wurden lediglich von manchen Bischöfen Kaufaufforderungen ausgesprochen um die Verleger wirtschaftlich zu schützen.

Dies änderte sich jedoch gegen Ende des 15. Jahrhunderts, als sich mehr und mehr Verleger und Drucker durch Nachdrucke in ihrer Existenz bedroht sahen, mit Einführung der Privilegierung. Dabei gab es verschiedene Arten von Privilegien. Alle Privilegien hatten dabei gemeinsam, dass die jeweiligen Drucker oder später auch die Künstler bzw. Autoren keinen Anspruch auf die Erteilung hatten, sondern dabei auf die Gnade des Territorialherren angewiesen waren, obwohl sich mit der Zeit eine Art feste Rechtspraxis entwickelte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung in die Theorie des geistigen Eigentums: Die Einleitung beleuchtet die Allgegenwärtigkeit geistigen Eigentums im Internetzeitalter und definiert den Rahmen der historischen Untersuchung.

2. Geschichtliche Entwicklung der Idee vom geistigen Eigentum: Dieses Kapitel zeichnet die Entstehung von Schutzkonzepten von der Antike über die Ära des Buchdrucks bis hin zu den gesetzlichen Normierungen im 19. Jahrhundert nach.

3. Kritik an der Theorie vom geistigen Eigentum: Es werden verschiedene wissenschaftliche Lehrmeinungen, insbesondere die persönlichkeitsrechtliche, die immaterialgüterrechtliche und die monistische Theorie, gegenübergestellt.

4. Das geistige Eigentum zur Zeit des Nationalsozialismus: Hier wird die Instrumentalisierung und faktische Einschränkung geistiger Eigentumsrechte unter dem Diktum „Gemeinnutz geht vor Eigennutz“ analysiert.

5. Geistiges Eigentum auf internationaler Ebene: Das Kapitel betrachtet die Entwicklung globaler Abkommen wie die Pariser Verbandsübereinkunft und das TRIPS-Abkommen zur Vereinheitlichung der Schutzrechte.

6. Die aktuelle und zukünftige Problematik: Abschließend wird auf die stetige Notwendigkeit der Anpassung an technologischen Fortschritt und die Herausforderungen durch die EU-Rechtsharmonisierung eingegangen.

Schlüsselwörter

Geistiges Eigentum, Urheberrecht, gewerblicher Rechtsschutz, Rechtsgeschichte, Buchdruck, Privilegierung, Aufklärung, Naturrecht, Rechtstheorie, Patentrecht, Internationaler Schutz, WIPO, TRIPS, technischer Fortschritt, EU-Harmonisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der historischen Genese der Theorie vom geistigen Eigentum und zeigt auf, wie sich rechtliche Schutzkonzepte für geistige Leistungen von der Antike bis in die moderne Zeit entwickelt haben.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Zu den Kernbereichen gehören die Entwicklung des Urheberrechts, die Evolution des gewerblichen Rechtsschutzes, die philosophischen Ansätze der Aufklärung sowie der Einfluss technischer Innovationen auf die Gesetzgebung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Untersuchung?

Ziel ist es, ein tiefgreifendes Verständnis für die Entstehung und den Wandel der Theorie des geistigen Eigentums zu vermitteln und den Zusammenhang zwischen technologischem Fortschritt und notwendiger rechtlicher Anpassung darzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Die Arbeit nutzt eine historische Betrachtung und Rechtsanalyse, gestützt auf Fachliteratur und einschlägige Gesetzesquellen, um die Evolution der Schutzkonzepte chronologisch und dogmatisch einzuordnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse, eine Diskussion verschiedener Rechtstheorien zur Einordnung geistigen Eigentums sowie eine Betrachtung der internationalen Vernetzung der Schutzrechte.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie geistiges Eigentum, Urheberrecht, Privilegienwesen, Autoreneigentum und historische Rechtsentwicklung charakterisiert.

Wie wirkten sich die Privilegien im 15. und 16. Jahrhundert aus?

Privilegien boten Verlegern und Druckern ein zeitlich befristetes Exklusivrecht, schützten jedoch primär die wirtschaftlichen Investitionen der Drucker und weniger die geistige Leistung des Autors.

Was unterscheidet die dualistische von der monistischen Theorie?

Die dualistische Theorie trennt das Urheberrecht strikt in ein Vermögensrecht und ein Persönlichkeitsrecht, während die monistische Theorie das Urheberrecht als untrennbare, einheitliche Rechtsposition versteht.

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Details

Title
Die Entwicklung der Theorie vom geistigen Eigentum
College
Nürtingen University
Course
Oberseminar 'Gewerblicher Rechtsschutz'
Grade
1,7
Author
Marcel Frädrich (Author)
Publication Year
2005
Pages
28
Catalog Number
V59445
ISBN (eBook)
9783638533836
ISBN (Book)
9783656722830
Language
German
Tags
Entwicklung Theorie Eigentum Oberseminar Rechtsschutz“
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marcel Frädrich (Author), 2005, Die Entwicklung der Theorie vom geistigen Eigentum, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/59445
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