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Bedeutung des Wassers in Friedrich de la Motte Fouqués "Undine"

Titel: Bedeutung des Wassers  in Friedrich de la Motte Fouqués "Undine"

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2020 , 22 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Aileen Thesing (Autor:in)

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

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Zusammenfassung Leseprobe Details

„[E]s gibt kein Gefühl, keine Kunst, kein Sprechen, kein Handeln, keine gesellschaftliche Einrichtung, keinen Raum auf dieser Erde, der nicht materiell oder symbolisch, direkt oder indirekt mit dem Wasser zutun hat“ (Böhme 1988), so lautet die Feststellung Hartmut Böhmes in seinem Werk „Kulturgeschichte des Wassers“. Die Omnipräsenz des Wassers ist unbestreitbar. Nur mit Hilfe von Wasser können Zellen, Körper und sämtliche Organismen funktionieren. Ohne greifbare Hülle fließt, verdampft, strömt und passt sich das Element seiner Umgebung an. Die besondere Faszination des Wassers liegt in seinen Gegensätzen. Als gewaltiger unbeherrschbarer Ozean oder aus der Leitung für den abendlichen Tee. Als herbstliche Sturmflut, welche ganze Landstücke mit sich reißen kann oder warmer Sommerregen.

Das Element Wasser durchzieht das gesamte europäische Kunstmärchen „Undine“. Sie gilt als Friedrich de la Motte Fouqués beste Erzählung seiner zahlreichen Werke. Er selbst hat das Frühjahrsheft der „Jahreszeiten“ herausgegeben, in welchem die „Undine“ 1811 in Berlin erstmals erschienen ist.
Ziel dieser Arbeit ist es die Bedeutung des Wassers in dem vorgestellten Werk herauszuarbeiten. Um die Thematik einzugrenzen wird der Fokus dabei auf die Darstellung im Text, das Aufkommen des Wassers im Sinne der Häufigkeit und den damit verbundenen Strukturen sowie Undine als Verkörperung des Elements gelegt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Naturbegriff der Romantik

3. das Wasser in Friedrich de la Motte Fouqués „Undine“

3.1. Darstellung des Wassers

3.2. Auftreten des Wassers

3.3. Undine als Verkörperung des Wassers

4. kulturgeschichtlicher Vergleich

5. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Bedeutung des Elements Wasser in Friedrich de la Motte Fouqués Kunstmärchen „Undine“. Ziel ist es, die spezifische Funktion und Darstellung des Wassers in Bezug auf seine Häufigkeit, Struktur und seine Rolle als Verkörperung der Protagonistin Undine herauszuarbeiten und in den Kontext des romantischen Naturbegriffs sowie kulturgeschichtlicher Vergleichswerke einzuordnen.

  • Darstellung und sprachliche Gestaltung von Wasser im Text
  • Strukturale Analyse des Aufkommens von Wassererscheinungen
  • Undine als anthropomorphe Verkörperung des Elements Wasser
  • Einordnung in den zeitgenössischen Naturbegriff der Romantik
  • Kulturgeschichtlicher Vergleich mit anderen literarischen Wasser-Motiven

Auszug aus dem Buch

3.1. Darstellung des Wassers

Das Element Wasser ist jenes, welches mit Abstand die größte Aufmerksamkeit in Fouqués Kunstmärchen erlangt. Im Folgenden werden drei Textpassagen des Kunstmärchens „Undine“ in Bezug auf die Darstellung des Wassers analysiert. Der Fokus liegt hier auf der sprachlichen Gestaltung sowie auf dem kulturgeschichtlichen Hintergrund im Zeitalter der Romantik. Es wurden exemplarisch Ausschnitte zu Beginn, Mitte und Ende des Werkes gewählt, um einen möglichst guten Überblick zu gewinnen, ohne dabei den Umfang dieser Arbeit zu sprengen.

„Der grüne Boden, worauf seine Hütte gebaut war, streckte sich weit in einen großen Landsee hinaus, und es schien ebensowohl die Erdzunge habe sich aus Liebe zu der bläulich klaren, wunderhellen Flut in diese hineingedrängt, als auch, das Wasser habe mit verliebten Armen nach der schönen Aue gegriffen, nach ihren hochschwankenden Gräsern und Blumen und nach dem erquicklichen Schatten der Bäume.” (Fouqué 2015, S.4)

Die aufgeführte Textstelle veranschaulicht ein typisches Idyll romantischer Naturdichtung. Das Wasser tritt hier in direkter Verbindung mit der Erde auf, wobei beide Elemente anthropomorphisch dargestellt werden. Sie führen eine metaphorische Liebesbeziehung, wie man an den Worten „aus Liebe“ und „mit verliebten Armen“ erkennt. Diese Verbindung ist beispielhaft für die Idee romantischer Dichter eines inneren Zusammenhanges des ganzen Kosmos als Produkt von zeitgenössischer Naturphilosophie (Vgl. Wanning 2005, S.26f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Allgegenwärtigkeit und Faszination des Wassers ein und definiert das Ziel, dessen Bedeutung in Fouqués „Undine“ strukturell und inhaltlich zu untersuchen.

2. Naturbegriff der Romantik: Das Kapitel erläutert den zeitgenössischen Kontext zwischen 1790 und 1840, in dem die Natur als Spiegel seelischer Empfindungen und als Sehnsuchtsort in der Romantik eine zentrale Rolle einnahm.

3. das Wasser in Friedrich de la Motte Fouqués „Undine“: Hier erfolgt die Kernanalyse des Werkes, gegliedert in die sprachliche Darstellung, die Häufigkeit des Auftretens und die Identifikation des Wassers mit der Figur Undine.

3.1. Darstellung des Wassers: Anhand ausgewählter Textstellen wird analysiert, wie das Wasser anthropomorph als Stimmungsträger und poetisches Element inszeniert wird.

3.2. Auftreten des Wassers: Dieses Kapitel liefert eine quantitative Untersuchung der Wasser-Motive im Märchen, um Korrelationen zwischen Naturerscheinungen und dem Handlungsverlauf aufzuzeigen.

3.3. Undine als Verkörperung des Wassers: Die Analyse konzentriert sich auf Undine als mythologische Wassergestalt, deren Charakter und Schicksal untrennbar mit dem Element Wasser verbunden sind.

4. kulturgeschichtlicher Vergleich: Durch den Abgleich mit Werken von Jean Paul und Theodor Storm wird untersucht, ob das Wasser-Motiv in „Undine“ ein eigenständiges oder zeittypisches Bedeutungsmuster darstellt.

5. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass das Wasser in „Undine“ als essenzielles Stil- und Strukturelement fungiert, das den Seelenzustand der Figuren widerspiegelt und ohne den literarischen Kontext keine eigenständige Bedeutung besitzt.

Schlüsselwörter

Friedrich de la Motte Fouqué, Undine, Wasser, Romantik, Naturbegriff, Kunstmärchen, Anthropomorphismus, Wassergeist, Naturphilosophie, Motivgeschichte, Literaturwissenschaft, Elementarwesen, Stimmungsträger, Seelenleben, Symbolik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht die symbolische und strukturelle Bedeutung des Elements Wasser in dem romantischen Kunstmärchen „Undine“ von Friedrich de la Motte Fouqué.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf dem romantischen Naturbegriff, der sprachlichen und funktionalen Darstellung von Wasser sowie der literarischen Ausgestaltung der Wasserfrau als zentralem Motiv.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt danach, welche Bedeutung das Wasser für das Verständnis des Werkes hat und wie die Darstellung des Elements mit den Charakteren und dem Seelenleben der Figuren korreliert.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse von Primärtexten durchgeführt, ergänzt durch einen kulturgeschichtlichen Vergleich mit anderen zeitgenössischen Werken.

Was wird im Hauptteil der Untersuchung behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Textanalyse der Darstellung des Wassers, eine quantitative Untersuchung der Auftretenshäufigkeit sowie eine Analyse der Figur Undine als direkte Verkörperung des Wassers.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wesentliche Begriffe sind Romantik, Wasser-Motivik, Anthropomorphismus, Stimmungsträger und die spezifische Identität der Wasserfrau Undine.

Warum wird das Wasser in „Undine“ oft als „schwarz“ bezeichnet?

Die Farbe Schwarz wird als Symbol für drohendes Unheil, Bedrohung oder ein verängstigtes Innenleben der männlichen Hauptfigur Huldbrand interpretiert.

Spielt Undines Weinen eine besondere Rolle für das Motiv des Wassers?

Ja, ihre Tränen werden nicht als Ausdruck bloßer Trauer, sondern als essenzielles Element des Wassers gedeutet, das ihre tiefe, unauflösbare Verbundenheit mit ihrer Heimat, der Wasserwelt, symbolisiert.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Bedeutung des Wassers in Friedrich de la Motte Fouqués "Undine"
Hochschule
Universität Augsburg
Note
1,3
Autor
Aileen Thesing (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
22
Katalognummer
V593971
ISBN (eBook)
9783346196385
ISBN (Buch)
9783346196392
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bedeutung fouqués friedrich motte undine wassers
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Aileen Thesing (Autor:in), 2020, Bedeutung des Wassers in Friedrich de la Motte Fouqués "Undine", München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/593971
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  22  Seiten
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