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Grenzen und Chancen offener Lehrwege im inklusiven Sport- und Hochsprungunterricht

Titel: Grenzen und Chancen offener Lehrwege im inklusiven Sport- und Hochsprungunterricht

Ausarbeitung , 2019 , 9 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Tabea Taulien (Autor:in)

Didaktik - Sport, Sportpädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Welche Vor- und Nachteile sich durch offenen Sportunterricht in (inklusiven) Klassen ergeben, wird in dieser Arbeit am Beispiel des Hochspringens erörtert. Dazu folgt zunächst die Beschreibung einer Möglichkeit, eine Unterrichtseinheit zum Hochsprung offen zu gestalten. In dem anschließenden Kapitel zu Grenzen und Chancen des offenen Sportunterrichts wird auf diese Möglichkeit zurückgegriffen.

Ein zentrales Prinzip inklusiven Sportunterrichts ist, dass dieser "diversitätssensibel" ist. Eine Möglichkeit, den Sportunterricht "diversitätssensibel" zu gestalten, ist die Anwendung offener Lehrwege. In Abgrenzung zum geschlossenen beziehungsweise strukturierten Lehrweg, der sowohl ein vorbestimmtes Ziel anstrebt als auch einem vorgegebenen Programm folgt, sind offene Methoden auf eine möglichst selbstständige Auseinandersetzung der Schüler mit dem Stoff ausgerichtet. Dieser Ansatz geht nicht von klar definierten Zielen aus, sondern schafft "open-end-Situationen", bei denen der Weg höher gewertet wird als das Ergebnis.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Offene Methodenkonzeption zum Hochsprung

3. Grenzen und Chancen offener Lehrwege im Sportunterricht

3.1 Grenzen des offenen Sportunterrichts

3.2 Chancen des offenen Sportunterrichts

4. Fazit

5. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die pädagogische Sinnhaftigkeit offener Lehrwege im inklusiven Sportunterricht, wobei die Disziplin Hochsprung als zentrales Beispiel dient. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, inwiefern offene Methodenkonzepte – trotz ihrer kreativen Potenziale – an Grenzen stoßen, wenn es um die Vermittlung technischer Normen oder die Vermeidung von Überforderung geht, und welchen Beitrag sie zur individuellen Handlungsfähigkeit im Sport leisten können.

  • Vergleich zwischen offenen und geschlossenen Lehrwegen
  • Analyse der Grenzen offener Methoden bei der Technikvermittlung
  • Bedeutung der Handlungsfähigkeit im Sportunterricht
  • Berücksichtigung von Heterogenität und Diversitätssensibilität
  • Die Rolle der Lehrkraft zwischen Strukturvorgabe und Freiraum

Auszug aus dem Buch

3.1 Grenzen des offenen Sportunterrichts

An erster Stelle erweisen sich offene Lehrwege im Sportunterricht als nahezu unbrauchbar, um genormte sportmotorische Tätigkeiten zu vermitteln (vgl. Laging 2006, S. 63). Bekannte Hochsprungtechniken wie der „Flop“ können also nicht in ihrer einwandfreien Ausführung von den Schülerinnen und Schülern gelernt werden. Der eigentliche Fachinhalt – das Erlernen der Hochsprungtechnik mit Blick auf die Leistungssteigerung – wird vernachlässigt (vgl. Döhring 2004, S. 122). Kruber (1983, S. 151; zit. n. ebd. S. 122f) hält den geringen Stellenwert von Leistungsnormen im offenen Sportunterricht für problematisch und kritisiert die ausschließliche Orientierung an Spaß und Spiel:

„Wir halten daher den Trend zur Leistungsnegation, … zur Ablehnung von Leistungsnormen, wie es sich derzeit in der Didaktik des Schulsports durchzusetzen scheint, für eine außerordentlich problematische Tendenz (…) Daher kann und darf die Sportdidaktik nicht ausschließlich auf Spaß und Lust, auf Freiheit und Kreativität als zentralen Werten aufgebaut werden. Auch Arbeit und Anstrengung gehören zum Sportunterricht, wenn die gesamte Bandbreite seiner pädagogischen Möglichkeiten ausgeschöpft werden soll“.

Die gestellte Bewegungsaufgabe fordert die Schülerinnen und Schüler zwar in ihrer Kreativität, bringt sie einer sinnvollen Technik jedoch nur bedingt näher. Die sowieso schon sehr knappe Unterrichtszeit im Fach Sport wird dabei nicht effizient genutzt (vgl. ebd. S. 123f). Nach Größing (vgl. 2007, S. 220) ist hier ein strukturiertes Vorgehen, das eher an den Trainingsmethoden der Sportvereine orientiert ist, geeigneter, um schnell und effektiv Leistungserfolge zu erzielen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der diversitätssensiblen Unterrichtsgestaltung ein und definiert die zentrale Fragestellung sowie den Fokus auf den Hochsprung.

2. Offene Methodenkonzeption zum Hochsprung: In diesem Kapitel wird das Potenzial offener Unterrichtsansätze für den Hochsprung beleuchtet, indem die Disziplin nicht nur als Wettkampfsport, sondern als Erfahrungsraum für Schüler begriffen wird.

3. Grenzen und Chancen offener Lehrwege im Sportunterricht: Dieser Abschnitt differenziert die Vor- und Nachteile offener Methoden, wobei zwischen fachlicher Technikvermittlung und der Förderung kreativer sowie sozialer Kompetenzen abgewogen wird.

3.1 Grenzen des offenen Sportunterrichts: Hier wird kritisch beleuchtet, wie offene Formate bei der Vermittlung technischer Standards scheitern und zu Überforderung oder einseitigem Üben führen können.

3.2 Chancen des offenen Sportunterrichts: Dieses Kapitel hebt hervor, wie offene Methoden die intrinsische Motivation steigern und zur Entwicklung der Handlungsfähigkeit im Sport beitragen können.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass ein ausgewogener methodischer Mix, orientiert an der Devise „so offen wie möglich, so geschlossen wie nötig“, ideal ist.

5. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten fachwissenschaftlichen Quellen und didaktischen Handbücher.

Schlüsselwörter

Offener Sportunterricht, Inklusiver Sportunterricht, Hochsprung, Diversitätssensibilität, Handlungsfähigkeit im Sport, Methodische Übungsreihe, Leistungsnormen, Sportdidaktik, Bewegungsfertigkeiten, Heterogenität, Schülerorientierung, Sportpädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen offenen und geschlossenen Lehrwegen im Sportunterricht am Beispiel der Leichtathletikdisziplin Hochsprung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die inklusive Sportpädagogik, die Vermittlung motorischer Fertigkeiten, die methodische Strukturierung von Sportstunden sowie die Förderung der Handlungsfähigkeit von Schülern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, kritisch zu bewerten, inwieweit offene Methoden den Anforderungen des inklusiven Unterrichts gerecht werden können, ohne dabei fachliche Lernziele völlig zu vernachlässigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit sportdidaktischer Fachliteratur und der kritischen Reflexion bestehender Methodenkonzepte für den Sportunterricht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Vorstellung der Methodenkonzeption sowie die detaillierte Gegenüberstellung der Grenzen (z.B. Vernachlässigung von Technik) und Chancen (z.B. Förderung von Selbstständigkeit) offener Ansätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind Inklusion, offener Lehrweg, Sportdidaktik, Handlungsfähigkeit, Diversität und Leistungsnormen.

Warum hält die Autorin/der Autor offene Lehrwege beim Hochsprung für problematisch?

Sie werden als problematisch eingestuft, da eine rein offene Herangehensweise die Vermittlung komplexer, normierter Techniken wie den „Flop“ erschwert und das Ziel einer effizienten Leistungssteigerung in den Hintergrund rückt.

Wie lautet die abschließende Empfehlung für Sportlehrkräfte?

Die Arbeit empfiehlt eine flexible Unterrichtsgestaltung nach dem Prinzip „so offen wie möglich, aber so geschlossen wie nötig“, um sowohl individuelle Bedürfnisse als auch fachliche Lernfortschritte zu berücksichtigen.

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Grenzen und Chancen offener Lehrwege im inklusiven Sport- und Hochsprungunterricht
Hochschule
Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover  (Institut für Sportwissenschaft)
Veranstaltung
Berufsspezifische Probleme des Unterrichtens und Umgang mit Heterogenität
Note
1,0
Autor
Tabea Taulien (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
9
Katalognummer
V593681
ISBN (eBook)
9783346179326
Sprache
Deutsch
Schlagworte
offen Sport Lehrweg offener Unterricht Sportunterricht offener Sportunterricht Chance Grenze Hochsprung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tabea Taulien (Autor:in), 2019, Grenzen und Chancen offener Lehrwege im inklusiven Sport- und Hochsprungunterricht, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/593681
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Leseprobe aus  9  Seiten
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