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Der Prinzipal-Agent-Ansatz in Ratingagenturen. Herausforderungen und Folgen von Opportunismus und Informationsasymmetrie für Banken

Title: Der Prinzipal-Agent-Ansatz in Ratingagenturen. Herausforderungen und Folgen von Opportunismus  und Informationsasymmetrie für Banken

Term Paper , 2020 , 13 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Mirjam Haug (Author)

Economics - Micro-economics

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In dieser Arbeit sollen die Herausforderungen durch die Phänomene "Opportunismus" und "Informationsasymmetrie" herausgefunden werden, wobei angenommen werden kann, dass Ratingagenturen bereits zu einer Verbesserung der Problematik führen. Banken und andere Kreditgeber sind stets darauf angewiesen, sicherzustellen, dass Kredite nur an zuverlässige Kreditnehmer vergeben werden. Hierfür bedienen sich die Kreditgeber oftmals auch externen Informationsquellen wie der Schufa oder anderen Ratingagenturen.

Diese Agenturen sammeln Informationen über Personen und Unternehmen, die dazu beitragen sollen, eine Schlussfolgerung über die Kreditwürdigkeit des jeweiligen Unternehmens bzw. der jeweiligen Person ableiten zu können. Dafür werden auch sogenannte Scores errechnet, die die gesammelten Informationen mithilfe einer Skala vergleichbar machen sollen. Dadurch soll unter anderem die Arbeit der Kreditgeber erleichtert werden, sodass der Fokus primär auf den Score gerichtet wird.

Somit müssen die Kreditgeber nicht sämtliche Informationen einzeln selbstständig sichten, sondern verlassen sich auf die Ergebnisse der Ratingagenturen. Da die Ratingagenturen jedoch auch ihrerseits auf die Informationen der Unternehmen angewiesen sind, kann es auch dazu kommen, dass die Unternehmen den Agenturen falsche Informationen zur Verfügung stellen. Die Übersendung von falschen Informationen geschieht dabei mit dem Ziel, einen Kredit für den engeren Eindruck zu machen und somit bessere Konditionen bei den Kreditgebern zu erhalten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Ratingagenturen als Allheilmittel im Kampf gegen die Informationsasymmetrie?

2.1 Die Prinzipal-Agent-Theorie und die Folgen der Informationsasymmetrie

2.2 Wie arbeiten externe Ratingagenturen?

2.2.1 Abhängigkeit zwischen Ratingagenturen und Unternehmen

2.2.1 Einflussnahme der Ratingagentur auf die Unternehmen

2.2.3 Macht der Ratingagenturen über den Finanzmarkt

3 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Rolle von Ratingagenturen im Kontext der Prinzipal-Agent-Theorie und analysiert, inwieweit diese Agenturen geeignet sind, Informationsasymmetrien zwischen Kreditgebern und Kreditnehmern zu reduzieren und das daraus resultierende Moral-Hazard-Problem zu mindern.

  • Grundlagen der Prinzipal-Agent-Theorie und Informationsasymmetrie
  • Prozesse und Funktionsweise externer Ratingagenturen
  • Analyse der Abhängigkeitsverhältnisse zwischen Ratingagenturen und bewerteten Unternehmen
  • Einfluss der Ratingagenturen auf Unternehmensentscheidungen und Kapitalmärkte
  • Kritische Würdigung der Marktmacht und Fehlerrisiken von Ratingagenturen

Auszug aus dem Buch

2.1 Die Prinzipal-Agent-Theorie und die Folgen der Informationsasymmetrie

Die sogenannte Prinzipal-Agent-Theorie beschreibt einen wirtschaftswissenschaftlichen, bzw. sozialwissenschaftlichen Ansatz, um die Verhaltensweisen von verschiedenen Akteuren bei Vertragsbeziehungen, bzw. Geschäftsbeziehungen, zu untersuchen und zu erklären. Hierbei wird maßgeblich auf die asymmetrische Informationsverteilung hingewiesen.

Bei dieser Theorie wird davon ausgegangen, dass jede Vertragsbeziehung, beziehungsweise Geschäftsbeziehung, einen Auftraggeber (Prinzipal) und eine ausführende Person (Agent) vorzuweisen hat. Beide Seiten verfolgen dabei das Ziel der Nutzenmaximierung. Als problematisch muss in diesem Kontext jedoch angesehen werden, dass üblicherweise die Ziele beider Parteien voneinander abweichen. Meist verfügt der ausführende Part über einen Wissensvorsprung, den er seinerseits, mitunter auch zum Nachteil des Auftraggebers, ausnutzen kann.

Die Intention den Wissensvorsprung auszunutzen, kann mitunter auch erst nach Vertragsabschluss umgesetzt werden. Somit kann der Nutzen des Auftraggebers dadurch auch zu einem späteren Zeitpunkt reduziert werden.

Somit bestimmt die Informationsasymmetrie maßgeblich, ob sich der Agent in Versuchung sieht, sich durch den eigenen Wissensvorsprung anders zu verhalten. Dies wird in diesem Kontext auch als Moral-Hazard-Problem bezeichnet.

Somit führen Informationsasymmetrien immer zu Misstrauen und damit zu zusätzlichen Kosten für die Beteiligten. Insbesondere auf Seiten des Auftraggebers für die Steuern, sowie die Überwachung, um einen etwaigen Informationsnachteil zu reduzieren und auf Seiten des Auftragnehmers, um etwaigen Informationsasymmetrien entgegenzuwirken, wie bspw. Garantiekosten. Im Vergleich zu einem Zustand der optimalen Informationsverteilung, ergibt sich in der Gesamtheit ein Wohlfahrtsverlust.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die Bedeutung von Ratingagenturen für Kreditgeber bei der Beurteilung der Kreditwürdigkeit und führt in die Problematik von Opportunismus und Informationsasymmetrie ein.

2 Ratingagenturen als Allheilmittel im Kampf gegen die Informationsasymmetrie?: Dieses Kapitel beleuchtet die theoretischen Grundlagen der Prinzipal-Agent-Beziehung sowie die praktischen Arbeitsweisen, Abhängigkeiten und die Marktmacht von Ratingagenturen.

2.1 Die Prinzipal-Agent-Theorie und die Folgen der Informationsasymmetrie: Hier werden die theoretischen Konzepte von Informationsasymmetrie und Moral-Hazard in Vertragsbeziehungen dargelegt.

2.2 Wie arbeiten externe Ratingagenturen?: Dieses Kapitel beschreibt den Prozess des Ratings, von der Datenerhebung über die Analyse qualitativer und quantitativer Faktoren bis hin zur laufenden Überwachung.

2.2.1 Abhängigkeit zwischen Ratingagenturen und Unternehmen: Hier wird das kritische Abhängigkeitsverhältnis durch die direkte Bezahlung der Ratingagenturen durch die bewerteten Unternehmen untersucht.

2.2.2 Einflussnahme der Ratingagentur auf die Unternehmen: Dieses Kapitel analysiert, wie Ratings Unternehmensentscheidungen beeinflussen und welche Bedeutung die Bonitätsnote für den Zugang zu Kapitalmärkten hat.

2.2.3 Macht der Ratingagenturen über den Finanzmarkt: Der Abschnitt diskutiert die enorme Marktmacht der Agenturen und die damit einhergehenden Gefahren von Fehlurteilen aufgrund geringen Wettbewerbs.

3 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Ratingagenturen trotz ihrer systemischen Problematiken und der Unmöglichkeit, Informationsasymmetrien vollständig zu beseitigen, unverzichtbare Akteure im heutigen Finanzsystem bleiben.

Schlüsselwörter

Prinzipal-Agent-Theorie, Ratingagenturen, Informationsasymmetrie, Kreditwürdigkeit, Moral-Hazard, Finanzmarkt, Bonität, Risikomanagement, Kapitalbeschaffung, Marktmacht, Wohlfahrtsverlust, Opportunismus, Investmentbereich, Unternehmensanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen von Informationsasymmetrien in Geschäftsbeziehungen und die Rolle von Ratingagenturen als Informationsintermediäre im Kreditwesen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind die Prinzipal-Agent-Theorie, die methodische Vorgehensweise von Ratingagenturen, die Unabhängigkeitsproblematik sowie deren Einfluss auf Finanzmärkte.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu analysieren, ob Ratingagenturen erfolgreich dazu beitragen, das Moral-Hazard-Problem durch Informationsasymmetrien zu lösen, oder ob sie neue Abhängigkeiten schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit wirtschaftswissenschaftlichen Modellen und einer Literaturanalyse zur Funktionsweise und Kritik von Ratingverfahren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Prinzipal-Agent-Ansatzes sowie eine detaillierte Betrachtung der Praxis von Ratingagenturen und deren Machtstellung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind Prinzipal-Agent-Theorie, Informationsasymmetrie, Bonitätsprüfung, Marktmacht und Moral-Hazard.

Inwiefern beeinflussen Ratingagenturen das Verhalten von Unternehmen?

Durch die Vergabe von Ratings entscheiden Agenturen über die Einstufung in Investment- oder spekulative Bereiche, was direkten Einfluss auf Zinskonditionen und regulatorische Anforderungen hat.

Warum wird die Unabhängigkeit der Ratingagenturen kritisch hinterfragt?

Da Ratingagenturen in der Regel direkt von den Unternehmen bezahlt werden, die sie bewerten, entsteht ein Interessenskonflikt, der die Objektivität und Unabhängigkeit der Ratings gefährden kann.

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Details

Title
Der Prinzipal-Agent-Ansatz in Ratingagenturen. Herausforderungen und Folgen von Opportunismus und Informationsasymmetrie für Banken
College
University of Applied Sciences Essen
Grade
1,7
Author
Mirjam Haug (Author)
Publication Year
2020
Pages
13
Catalog Number
V591882
ISBN (eBook)
9783346190284
Language
German
Tags
banken folgen herausforderungen informationsasymmetrie opportunismus prinzipal-agent-ansatz ratingagenturen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mirjam Haug (Author), 2020, Der Prinzipal-Agent-Ansatz in Ratingagenturen. Herausforderungen und Folgen von Opportunismus und Informationsasymmetrie für Banken, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/591882
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