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Die Bedeutung des Neuro-Marketings. Chancen und Risiken in der Konsumentenbeeinflussung

Titel: Die Bedeutung des Neuro-Marketings. Chancen und Risiken in der Konsumentenbeeinflussung

Akademische Arbeit , 2018 , 22 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Matthias Engelman (Autor:in)

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ein erster Blick in die Literatur und aktuelle Veröffentlichungen zeigt, dass Neuro-Marketing ein sehr spannendes, aber auch kontrovers diskutiertes Thema mit hoher Relevanz für Marketingverantwortliche sowie alle Mitglieder einer Gesellschaft in ihrer Rolle als Konsumenten ist. Das Ziel der vorliegenden Seminararbeit ist es, die wesentlichen Chancen, Grenzen und Risiken des Neuro-Marketings zur Konsumentenbeeinflussung zu diskutieren. Im Fokus steht insbesondere die Beeinflussung von Kaufentscheidungen.

Der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens hängt maßgeblich davon ab, wie gut die einzelnen Unternehmensaktivitäten marktorientiert ausgerichtet sind und die angebotenen Produkte oder Dienstleistungen Kundenbedürfnisse befriedigen. Nach Meffert, Burmann und Kirchgeorg ist in diesem Zusammenhang das moderne Marketing „nicht nur auf das Erkennen und die Befriedigung vorhandener Bedürfnisse ausgerichtet. Vielmehr geht es um die systematische Bedarfs- bzw. Verhaltensbeeinflussung der Nachfrager.“

Um zu verstehen, wie sich Kunden verhalten und Unternehmen implizit Kunden beeinflussen können, ist ein Verständnis für die Konsumentenverhaltensforschung von konstitutiver Bedeutung. Diese versucht in Abgrenzung zum Menschenbild eines rational handelnden Menschen (Homo Oeconomicus) das tatsächliche (Entscheidungs-) Verhalten von Konsumenten anhand verhaltenswissenschaftlicher Ansätze zu erklären. In den vergangenen Jahren erfuhr die Konsumentenverhaltensforschung insbesondere durch Erkenntnisse der Neuroökonomik, welche die Forschungsdisziplinen Neurologie, Psychologie und Wirtschaftswissenschaften interdisziplinär miteinander verbindet, neue Impulse. Messmethoden aus der Hirnforschung sollen dabei helfen, Einblicke in das „Kundengehirn“ zu gewinnen, um ökonomisches Handeln von Menschen besser nachzuvollziehen. Sie verfolgen keinen geringeren Anspruch als Beweise dafür zu liefern, dass vor allem unbewusste, emotionale, automatisch ablaufende Prozesse im Gehirn unser menschliches Verhalten regulieren. Nach Untersuchungen von Harvard Professor Gerald Zaltman sind lediglich 5 % der mentalen Prozesse bei Konsumentscheidungen dem handelnden Individuum bewusst. Ganze 95 % werden unterbewusst verarbeitet. Dies verdeutlicht, dass Entscheidungen häufig nicht rational, sondern vielmehr irrational getroffen werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1 Definition und Relevanz von Neuro-Marketing

1.2 Eingrenzung des Themas und Aufbau der Seminararbeit

2. Methoden der Neuro-Marketing-Forschung

2.1 Bildgebende Verfahren der Hirnforschung

2.2 Psychophysiologische Verfahren

3. Die Beeinflussung des Konsumentenverhaltens

3.1 Chancen bei der Konsumentenbeeinflussung

3.2 Grenzen und Risiken der Konsumentenbeeinflussung

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen der Nutzung neurowissenschaftlicher Erkenntnisse zur Beeinflussung von Konsumentenentscheidungen und den damit verbundenen ethischen sowie methodischen Grenzen in der heutigen Marketingpraxis.

  • Grundlagen des Neuro-Marketings und dessen Relevanz für das moderne Marketing
  • Methodische Ansätze der neuroökonomischen Forschung
  • Implizite Beeinflussung von Kaufentscheidungen durch Marken und Werbung
  • Anwendungsmöglichkeiten und limbische Kundensegmentierung
  • Kritische Analyse von Risiken, ethischen Bedenken und technischen Limitationen

Auszug aus dem Buch

1.1 Definition und Relevanz von Neuro-Marketing

Der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens hängt maßgeblich davon ab, wie gut die einzelnen Unternehmensaktivitäten marktorientiert ausgerichtet sind und die angebotenen Produkte oder Dienstleistungen Kundenbedürfnisse befriedigen (Vgl. Meffert et al. 2014, S.13 ff.). Nach Meffert, Burmann und Kirchgeorg (2014) ist in diesem Zusammenhang das moderne Marketing „nicht nur auf das Erkennen und die Befriedigung vorhandener Bedürfnisse ausgerichtet. Vielmehr geht es um die systematische Bedarfs- bzw. Verhaltensbeeinflussung der Nachfrager.“

Um zu verstehen, wie sich Kunden verhalten und Unternehmen implizit Kunden beeinflussen können, ist ein Verständnis für die Konsumentenverhaltensforschung von konstitutiver Bedeutung (Vgl. Kroeber-Riel/Gröppel-Klein 2013, S. 17 ff.). Diese versucht in Abgrenzung zum Menschenbild eines rational handelnden Menschen (Homo Oeconomicus) das tatsächliche (Entscheidungs-) Verhalten von Konsumenten anhand verhaltenswissenschaftlicher Ansätze zu erklären (Vgl. Kroeber-Riel/Gröppel-Klein 2013, S.3 f.). In den vergangenen Jahren erfuhr die Konsumentenverhaltensforschung insbesondere durch Erkenntnisse der Neuroökonomik, welche die Forschungsdisziplinen Neurologie, Psychologie und Wirtschaftswissenschaften interdisziplinär miteinander verbindet, neue Impulse (Vgl. Kroeber-Riel/Gröppel-Klein 2013, S. 18).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz des Neuro-Marketings im modernen Marktumfeld und definiert den methodischen Rahmen der Seminararbeit.

2. Methoden der Neuro-Marketing-Forschung: Hier werden bildgebende sowie psychophysiologische Messverfahren vorgestellt, die zur Erforschung von Gehirnaktivitäten und emotionalen Prozessen eingesetzt werden.

3. Die Beeinflussung des Konsumentenverhaltens: Dieses Kapitel analysiert sowohl das Potenzial zur Verkaufsförderung durch limbische Segmentierung als auch die kritischen ethischen und technischen Grenzen der Neuro-Marktforschung.

4. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Kosten-Nutzen-Relation und der ethischen Verantwortung von Unternehmen beim Einsatz neurobiologischer Methoden.

Schlüsselwörter

Neuro-Marketing, Konsumentenverhalten, Neurowissenschaft, Kaufentscheidung, fMRT, Eye-Tracking, Konsumentenbeeinflussung, limbische Kundensegmentierung, Marketingethik, unterbewusste Prozesse, Markenführung, Werbewirkung, Hirnforschung, Sozialtechniken, Konsumentenmanipulation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit beleuchtet die Möglichkeiten und die moralischen sowie technischen Herausforderungen des Neuro-Marketings bei der Beeinflussung von Kaufentscheidungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Zentrum stehen die Methoden der Hirnforschung, die Anwendung von Erkenntnissen auf die Marken- und Werbegestaltung sowie eine kritische ethische Auseinandersetzung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, die Chancen und Grenzen des Neuro-Marketings fundiert gegenüberzustellen und zu diskutieren, inwieweit Unternehmen Konsumenten unbewusst beeinflussen können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden beleuchtet?

Die Arbeit analysiert bildgebende Verfahren wie die fMRT sowie psychophysiologische Methoden wie Eye-Tracking und Gesichtsmuskelmessung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Darstellung der Forschungsmethoden und eine detaillierte Gegenüberstellung von Chancen und Risiken der Konsumentenbeeinflussung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Neuro-Marketing, Konsumentenverhalten, limbische Kundensegmentierung, Markenführung und die ethische Debatte um Manipulation.

Wie unterscheidet sich die limbische Kundensegmentierung von klassischer Segmentierung?

Sie segmentiert Konsumenten nicht nach soziodemografischen Merkmalen, sondern nach individuellen Ausprägungen ihrer emotionalen Systeme wie Dominanz, Balance oder Stimulanz.

Was ist das zentrale ethische Bedenken, das in der Arbeit diskutiert wird?

Kritiker befürchten eine schleichende Manipulation des Konsumenten, da Unternehmen versuchen könnten, unbewusste "Kaufknöpfe" zu drücken, ohne dass dies der Kontrolle des Kunden unterliegt.

Warum ist laut der Arbeit eine rein technische Betrachtung des Neuro-Marketings unzureichend?

Technische Daten allein reichen nicht aus; sie müssen durch klassische Marketing-Kennzahlen (KPIs) ergänzt werden, da sie keine eindeutigen Rückschlüsse auf individuelle Gedanken oder Emotionen zulassen.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Bedeutung des Neuro-Marketings. Chancen und Risiken in der Konsumentenbeeinflussung
Hochschule
(IU Internationale Hochschule)
Note
1,3
Autor
Matthias Engelman (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
22
Katalognummer
V591244
ISBN (eBook)
9783346168535
ISBN (Buch)
9783346168542
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Neuro-Marketing Konsumentenbeeinflussung Marketing Manipulation Neurowissenschaft Hirnforschung Vertriebsbeeinflussung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Matthias Engelman (Autor:in), 2018, Die Bedeutung des Neuro-Marketings. Chancen und Risiken in der Konsumentenbeeinflussung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/591244
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  22  Seiten
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