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Familienerinnerung als Mittel zur Identitätsfindung. Am Beispiel von "Árbol de familia" von María Rosa Lojo

Titel: Familienerinnerung als Mittel zur Identitätsfindung. Am Beispiel von "Árbol de familia" von María Rosa Lojo

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2017 , 18 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Romanistik - Hispanistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit soll ergründet werden, inwiefern die Familienerinnerung im Roman "Árbol de familia" von María Rosa Lojo zur Identitätsbildung der Erzählerin beitragen. Schon der Titel des Romans verrät, dass sich die Erzählerin auf den Spuren ihrer Vorfahren in die Tiefen der Familiengeschichte begibt. Die Rekonstruktion der Familiengeschichte basiert auf eigenen Erinnerung oder Erzählungen der Familienangehörigen, sodass das Gedächtnis, welches in der Literaturwissenschaft mittlerweile als „Schlüsselkategorie“ gilt, eine bedeutende Rolle spielt.

Zunächst erfolgt dafür eine Einführung in das Genre des Familienromans, welche "Árbol de familia" dieser Kategorie zuordnet und eine kurze inhaltliche Zusammenfassung bietet. Anschließend werden die unterschiedlichen Arten der Erinnerungen, die dem Familiengedächtnis zuzuordnen sind, untersucht. Hierbei spielt unter anderem die Rekonstruktion der eigenen Familiengeschichte am Beispiel der Figur doña Ana, der Mutter der Erzählerin, eine wichtige Rolle.

Zudem wird ermittelt, welche Funktion beispielsweise Erbstücken, die als Erinnerungsträger fungieren, zukommt. So kann abschließend analysiert werden, in welcher Form die Familienerinnerungen in diesem Roman einen Beitrag zur Identitätsfindung der Erzählerin leisten. In der Ausarbeitung werden verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen zum Gedächtnis und Erinnerung im Bezug auf die Familienthematik Eingang finden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Árbol de familia als Familienroman

3. Familienerinnerungen durch ...

3.1 … die Rekonstruktion der Familiengeschichte am Beispiel doña Ana

3.2 … Erbstücke

4. Identitätsfindung durch Familienerinnerungen

4.1 Die Familie als 'Wir-Gruppe'

4.2 Der Selbstmord doña Anas

5. Schlussfolgerungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern die Rekonstruktion der Familiengeschichte im Roman "Árbol de familia" von María Rosa Lojo zur Identitätsfindung der Erzählerin beiträgt und welche Rolle dabei kollektive Erinnerungsprozesse sowie materielle Erinnerungsträger spielen.

  • Die Funktion des Familienromans zur Identitätsbildung
  • Die Rekonstruktion der Familiengeschichte durch das kollektive Gedächtnis
  • Die Bedeutung von Erbstücken als affektive Erinnerungsträger
  • Die Analyse der Mutter-Tochter-Beziehung und deren Einfluss auf die Identität
  • Die Auswirkung von Emigration und Entwurzelung auf die familiäre Identität

Auszug aus dem Buch

3.1 … die Rekonstruktion der Familiengeschichte am Beispiel doña Ana

Da gerade der Mutter im Bezug auf die Selbstfindung eine besondere Bedeutung zukommt, liegt in dieser Arbeit der Fokus auf der Figur doña Ana. Die Erzählerin berichtet in ausgewählten Kapiteln über das Leben ihrer Mutter, welches maßgeblich durch die Emigration geprägt ist. So stellen für doña Ana Argentinien und Spanien konkurrierende Lebensräume dar, wodurch sie an keinem Ort richtig im Leben verankert zu sein scheint. Im Folgenden werden diese Lebensabschnitte, welche durch die Erzählerin selbst rekonstruiert werden, analysiert.

Zunächst ist zu erwähnen, dass im gesamten Roman mit einer gewissen Distanz der Erzählerin zu den beschriebenen Personen gespielt wird. Dieser emotionale Abstand ermöglicht es der Erzählerin, sich einen Überblick zu schaffen und somit Klarheit über sich selbst zu gewinnen. Auch Nicklas führt hierzu aus:

Durch den Prozess des Schreibens entsteht eine Distanz zum Gewesenen und zum Gegenwärtigen, die es schlussendlich ermöglicht, sich auf einer Metaebene mit dem Selbst auseinanderzusetzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Fragestellung der Identitätsfindung durch Familienerinnerung im Roman von María Rosa Lojo ein und erläutert die methodische Vorgehensweise.

2. Árbol de familia als Familienroman: Dieses Kapitel ordnet den Roman in das Genre des Familienromans ein und beleuchtet die autobiografischen Aspekte sowie die Motivation hinter der Suche nach den eigenen Wurzeln.

3. Familienerinnerungen durch ...: Hier werden die verschiedenen Arten der Erinnerungsarbeit analysiert, wobei der Schwerpunkt auf der Rekonstruktion der Lebensgeschichte der Mutter sowie der Bedeutung von Erbstücken liegt.

4. Identitätsfindung durch Familienerinnerungen: Dieses Kapitel untersucht, wie sich die Erzählerin durch die Familie als 'Wir-Gruppe' definiert und welchen Einfluss das Trauma des Selbstmordes der Mutter auf ihre Identitätsbildung hat.

5. Schlussfolgerungen: Die Schlussfolgerung resümiert, dass das Erzählen und die Aufarbeitung der Vergangenheit entscheidende Mittel zur Selbstfindung und zur Bewahrung des kollektiven Gedächtnisses sind.

Schlüsselwörter

Familienerinnerung, Identitätsfindung, María Rosa Lojo, Árbol de familia, Familienroman, Gedächtnistheorie, kollektives Gedächtnis, Erbstücke, Emigration, Entwurzelung, doña Ana, Wir-Gruppe, Literaturwissenschaft, Selbstfindung, Schreibprozess

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Identitätsfindung der Erzählerin im Roman "Árbol de familia" von María Rosa Lojo durch die Aufarbeitung und Rekonstruktion der eigenen Familiengeschichte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die Rolle von Familienerinnerungen, die Bedeutung des kollektiven Gedächtnisses, die Identitätsbildung im Kontext von Migration sowie die Funktion materieller Objekte als Erinnerungsträger.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch das Schreiben und die Rekonstruktion der Vergangenheit eine Verbindung zwischen Individuum und Familiengeschichte geschaffen wird, die der Identitätsfindung dient.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewandt?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse durchgeführt, die Gedächtnistheorien (u.a. nach Halbwachs und Erll) nutzt, um die narrativen Erinnerungsprozesse im Roman zu untersuchen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifisch die Figur der Mutter (doña Ana), die Rolle von Erbstücken und die theoretische Fundierung der Familie als 'Wir-Gruppe'.

Welche Schlüsselbegriffe definieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlüsselbegriffe umfassen Familienerinnerung, Identitätsfindung, Kollektives Gedächtnis, Erbstücke und Emigration.

Welche Rolle spielt der Selbstmord von doña Ana für die Erzählerin?

Der Selbstmord markiert den Höhepunkt der Zerrissenheit der Mutter und fungiert als Auslöser für die Erzählerin, die Familiengeschichte tiefgreifend zu rekonstruieren, um das Trauma zu verstehen und sich mit der Mutter auszusöhnen.

Warum sind Erbstücke für die Identitätsfindung der Erzählerin von Bedeutung?

Erbstücke verleihen der Vergangenheit Materialität und dienen als affektive Gedächtnisträger, die eine nostalgische Verbindung zur spanischen Kultur und der Identität der Vorfahren ermöglichen.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Familienerinnerung als Mittel zur Identitätsfindung. Am Beispiel von "Árbol de familia" von María Rosa Lojo
Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
18
Katalognummer
V590663
ISBN (eBook)
9783346216052
ISBN (Buch)
9783346216069
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Familienerinnerung Identitätsfindung memoria
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2017, Familienerinnerung als Mittel zur Identitätsfindung. Am Beispiel von "Árbol de familia" von María Rosa Lojo, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/590663
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Leseprobe aus  18  Seiten
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