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Leibeserziehung an 'NS-Eliteschulen': Adolf-Hitler-Schulen und Nationalpolitische Erziehungsanstalten

Titel: Leibeserziehung an 'NS-Eliteschulen': Adolf-Hitler-Schulen und Nationalpolitische Erziehungsanstalten

Hausarbeit , 2005 , 13 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Sebastian Schliek (Autor:in)

Sport - Sportgeschichte

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 war es Ziel der NSDAP, ihre Ideologie in der Bevölkerung zu verbreiten. Zur geistigen Indoktrinierung der Jugend bedienten sich die neuen Machthaber unter anderem des Schulsystems, wobei speziell der Sportunterricht zur körperlichen und charakterlichen Schülererziehung zweckdienlich modifiziert wurde. Den neu installierten „NS-Eliteschulen“ wurden in der nationalsozialistischen Nachwuchsausbildung eine besonders tragende Rolle zugedacht. Inwiefern sich diese besonderen Schultypen speziell in ihrer sportiven Unterrichtsgestaltung sowie in ihren Zielstellungen von den Regelschulen unterschieden, soll im Folgenden erläutert werden. Hierbei gilt es zu klären, ob die Leibeserziehung für das elitäre Erziehungssystem tatsächlich von konstitutiver Bedeutung war. Zuvor werden einleitend grundlegende Veränderungen des Schulalltages und schwerpunktmäßig des Schulsports an den Regelschulen dargestellt, um einen Vergleich mit den „Eliteschulen“ zu ermöglichen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Gleichschaltung des Schulsystems und Rolle der Lehrerschaft

III. Schulsportentwicklung an den Regelschulen

IV. Eliteschulen im Nationalsozialismus und ihre schulsportlichen Besonderheiten

1. Nationalpolitischen Erziehungsanstalten

1.1 Leibeserziehung an den NPEA

2. Adolf-Hitler-Schulen

2.1 Leibeserziehung an den Adolf-Hitler-Schulen

V. Vergleichende Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle und Ausgestaltung der Leibeserziehung an sogenannten NS-Eliteschulen (Adolf-Hitler-Schulen und Nationalpolitische Erziehungsanstalten) während des Nationalsozialismus und setzt diese in Kontrast zur Schulsportentwicklung an den damaligen Regelschulen, um die Wirksamkeit der sportiven Indoktrinierung zu analysieren.

  • Gleichschaltung des Bildungswesens und der Lehrerschaft ab 1933.
  • Entwicklungstendenzen und Probleme des Schulsports an Regelschulen.
  • Spezifische Ausrichtung der Leibeserziehung an Nationalpolitischen Erziehungsanstalten (NPEA).
  • Sportpädagogische Konzepte und Zielsetzungen an Adolf-Hitler-Schulen (AHS).
  • Vergleichende Analyse der sportlichen Erziehung in unterschiedlichen NS-Eliteschultypen.

Auszug aus dem Buch

1. Nationalpolitische Erziehungsanstalten

Die im Volksmund „Napolas“ genannten Internatsschulen unterstanden dem staatlichen Reichserziehungsministerium und ermöglichten ihren Absolventen einem dem Abitur gleichgesetzten Abschluss. Zuvor mussten diese jedoch einer körperlichen, charakterlichen, geistigen und völkischen Auslese entsprechen. 1943 gab es 37 NPEAs für Jungen und vier für Mädchen. Die „Napolas“ waren militärisch durchorganisiert, was durch das Tragen von HJ-Uniformen als Schulkleidung und die hierarchische Einteilung der Schüler (in Jungmann, Gruppenführer, Zugführer etc.) deutlich wurde. Der besondere Anspruch an die politische Gesinnung der NPEA-Schüler wird im folgenden Ausschnitt einer 1941 vom Anstaltsleiter der „Napola“ Reichenau Dr. Max Hoffmann gehaltenen Rede deutlich:

„Noch stecken viele Deutsche in Anschauung der Systemzeit und der vorhergehenden Periode mit ihren liberalistischen und christlichen Doktrinen mitten drin, noch haben sie keinen richtigen Anschluß oder kein richtiges Verhältnis zur nationalsozialistischen Weltanschauung [...] Und auch hier gilt wieder, dass von euch , Jungmannen, in dieser Hinsicht mehr erwartet werden muß als von den Jungen der übrigen Schulen [...]“

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Zielsetzung der nationalsozialistischen Erziehung im Sport ein und skizziert den geplanten Vergleich zwischen Regelschulen und den neu installierten NS-Eliteschulen.

II. Gleichschaltung des Schulsystems und Rolle der Lehrerschaft: Dieses Kapitel beschreibt die ideologische Umgestaltung des Bildungswesens und die politische Anpassung der Lehrerschaft durch Gesetze und weltanschauliche Schulung.

III. Schulsportentwicklung an den Regelschulen: Hier werden die quantitativen und inhaltlichen Veränderungen des Schulsports an Oberschulen sowie das Konkurrenzverhältnis zur Hitlerjugend thematisiert.

IV. Eliteschulen im Nationalsozialismus und ihre schulsportlichen Besonderheiten: Das Kapitel analysiert die Strukturen und die sportliche Ausrichtung der NPEA sowie der Adolf-Hitler-Schulen als Internatseinrichtungen.

V. Vergleichende Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel fasst die Unterschiede in der Leibeserziehung zwischen Regelschulen und den Eliteschulen zusammen und bewertet den Erfolg der nationalsozialistischen Erziehungsziele.

Schlüsselwörter

Nationalsozialismus, Leibeserziehung, Schulsport, NPEA, Napola, Adolf-Hitler-Schulen, AHS, Gleichschaltung, Wehrsport, Eliteschulen, Hitlerjugend, NS-Erziehung, politische Indoktrinierung, Sportgeschichte, Charaktererziehung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Funktion und die sportliche Unterrichtsgestaltung der Leibeserziehung an NS-Eliteschulen im Vergleich zu regulären Oberschulen während der Zeit des Nationalsozialismus.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die ideologische Gleichschaltung des Schulwesens, die Entwicklung des Schulsports unter dem Einfluss der Hitlerjugend sowie die Spezifika der Sportausbildung in den Napolas und Adolf-Hitler-Schulen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, zu klären, inwiefern die Leibeserziehung in elitären Internatsschulen eine konstitutive Rolle spielte und wie sich diese sportiven Zielsetzungen von denen an regulären Schulen unterschieden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine sportgeschichtliche Analyse, die auf Literaturrecherche und der Auswertung zeitgenössischer Dokumente und Erfahrungsberichte basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der politischen Anpassung des Lehrkörpers, der Entwicklung des Schulsports an Regelschulen sowie den detaillierten Konzepten der Leibeserziehung in den Nationalpolitischen Erziehungsanstalten und Adolf-Hitler-Schulen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Nationalsozialismus, Leibeserziehung, Eliteschulen (NPEA und AHS), Wehrsport sowie ideologische Indoktrinierung.

Warum unterschied sich die Leibeserziehung an Adolf-Hitler-Schulen von der an NPEAs?

Die NPEAs waren stärker an die Richtlinien des Reichserziehungsministeriums gebunden, während die Adolf-Hitler-Schulen als Parteischulen stärker dem Programm der Hitlerjugend folgten und eine andere Schwerpunktsetzung in den Sondersportarten aufwiesen.

Scheiterten die nationalsozialistischen Erziehungsziele in der Praxis?

Ja, der Autor stellt fest, dass sowohl die Regelschulen als auch die Eliteschulen den hohen Anforderungen an die körperliche und politische Ausbildung aufgrund von kriegsbedingten Kapazitätsengpässen und der Realität des Zweiten Weltkriegs nicht gerecht werden konnten.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Leibeserziehung an 'NS-Eliteschulen': Adolf-Hitler-Schulen und Nationalpolitische Erziehungsanstalten
Hochschule
Universität Potsdam
Veranstaltung
Sportgeschichte
Note
1,7
Autor
Sebastian Schliek (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
13
Katalognummer
V59051
ISBN (eBook)
9783638530804
ISBN (Buch)
9783656788492
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Leibeserziehung NS-Eliteschulen Adolf-Hitler-Schulen Nationalpolitische Erziehungsanstalten Sportgeschichte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sebastian Schliek (Autor:in), 2005, Leibeserziehung an 'NS-Eliteschulen': Adolf-Hitler-Schulen und Nationalpolitische Erziehungsanstalten, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/59051
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Leseprobe aus  13  Seiten
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