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Das Phänomen Multimedia und seine Definition aus verschiedenen Perspektiven

Title: Das Phänomen Multimedia und seine Definition aus verschiedenen Perspektiven

Seminar Paper , 2006 , 10 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Emiliyan Aleksandrov (Author)

Communications - Multimedia, Internet, New Technologies

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1. Einleitung

Der Begriff „Multimedia“ ist heute nicht mehr von der alltäglichen Sprache wegzuden-ken. Es vergeht kaum ein Tag, an dem wir nicht das Wort Multimedia hören oder über Multimedia lesen. Besonders mit der massiven Einführung von Computern im alltägli-chen Leben und damit auch des Internets gewann dieser Begriff an große Popularität. 1995 wurde „Multimedia“ sogar als Wort des Jahres von der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Wiesbaden gekürt. Heute wird Multimedia überall und für die Be-schreibung verschiedenster Sachverhalte verwendet, ohne viel zu überlegen was dahin-ter in der Tat steckt. Eins ist klar: Das Phänomen Multimedia ist allgegenwärtig und ist fester Bestandteil der Diskussion über die „Neuen Medien“. Deshalb scheint es in der Kommunikationswissenschaft durchaus angemessen, dass dieses Phänomen eine nähere Erläuterung und Spezifizierung erfährt.
Es ist eine Aufgabe der Kommunikationswissenschaft diesen Begriff erstmal zu definie-ren und seine Brauchbarkeit für die Wissenschaft zu prüfen. Der detaillierten Erklärung von Multimedia widmet sich auch die vorliegende Arbeit. Dabei werden zunächst ver-schiedene Definitionen von Multimedia vorgestellt und miteinander verglichen. An-schließend werden einige für die Erklärung von Multimedia relevanten Kategorien be-schrieben. Abschließend werden die Begriffe Multimodalität, Multicodalität und Multi-medialität eingeführt und definiert.
Das Ziel der Arbeit ist also, den Begriff Multimedia aus möglichst vielen Perspektiven zu untersuchen, wobei sie sich nicht nur auf den technischen Aspekt konzentriert, son-dern viel mehr auf psychologische und medienwissenschaftliche Aspekte. Darüber hin-aus soll auch auf den Einfluss multimedialer Angebote auf das Lernen eingegangen werden, was eine der Hauptforschungsrichtungen im Bezug auf Multimedia darstellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der Begriff „Multimedia“

2.1 Herkunft und historische Entwicklung

2.2 Definitionsversuche von Multimedia

3 Kategorien zur Erklärung von Multimedia bzw. multimediale Kommunikation

3.1 Code und Codierung

3.2 Zeichen und Zeichensysteme

3.3 Sinnesmodalität (Sinneskanal)

3.4 Mentale Repräsentation, mentales Format, Verarbeitungssystem

3.5 Medium und mediales Angebot

4 Differenzierung des Begriffs „Multimedia“: Multicodalität, Multimodalität und Multimedialität

5 Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, den Begriff „Multimedia“ jenseits rein technischer Definitionen aus kommunikationswissenschaftlicher und psychologischer Perspektive zu durchleuchten, um eine differenzierte wissenschaftliche Einordnung zu ermöglichen.

  • Herkunft und gesellschaftliche Popularität des Multimedia-Begriffs
  • Kritische Analyse und Vergleich bestehender Definitionsversuche
  • Identifikation zentraler Kategorien (Code, Modalität, Medium)
  • Differenzierung zwischen Multicodalität, Multimodalität und Multimedialität
  • Bedeutung multimedialer Angebote für Lernprozesse

Auszug aus dem Buch

3. Kategorien zur Erklärung von Multimedia

Im Sinne der differenzierteren Begrifflichkeit von Multimedia sollten zuerst einige für die Erklärung des Begriffs relevante Kategorien erläutert werden.

3.1 Code und Codierung

Dölling bezeichnet ein Code als „ein Zeichensystem, in denen Elemente des Ausdrucks Elementen des Inhalts nach bestimmten Regeln korrelieren. Angenommen wird, dass diese Korrelation nicht statisch, sondern dynamisch ist. Das heißt, Codes werden durch das Weltwissen von Kommunikationsteilnehmern verändert.“ Es wird unterschieden zwischen verbalen und nonverbalen Codes (visuelle, musikalische, mimische und gestische Codes). Verbale und nonverbale Codes wirken unterschiedlich in kommunikativen Handlungen. So ist es bspw. für die Wirkung auf Rezipienten nicht unerheblich, ob Daten verbal kommuniziert oder graphisch dargestellt werden oder ob die Daten sowohl verbal als auch graphisch übermittelt werden.

Codierung ist „die Kennzeichnung, Verkürzung oder Umwandlung häufig wiederkehrender Informationen“.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung verortet das Phänomen Multimedia als allgegenwärtigen Bestandteil moderner Kommunikation und begründet die Notwendigkeit einer präzisen wissenschaftlichen Definition.

2 Der Begriff „Multimedia“: Dieses Kapitel behandelt die etymologische Herkunft sowie die historische Entwicklung des Begriffs und stellt verschiedene technische und psychologische Definitionsansätze gegenüber.

3 Kategorien zur Erklärung von Multimedia bzw. multimediale Kommunikation: Hier werden theoretische Grundlagen wie Codierung, Zeichen, Sinnesmodalitäten und kognitive Verarbeitungssysteme erarbeitet, die für eine fundierte Analyse multimedialer Kommunikation notwendig sind.

4 Differenzierung des Begriffs „Multimedia“: Multicodalität, Multimodalität und Multimedialität: Das Kapitel nutzt die zuvor definierten Dimensionen, um eine präzise wissenschaftliche Unterscheidung der Begriffe Multicodalität, Multimodalität und Multimedialität vorzunehmen.

5 Schluss: Das Fazit fasst die Bedeutung der begrifflichen Differenzierung zusammen und betont die wachsende Relevanz multimedialer Angebote, insbesondere im Bereich des Lernens.

Schlüsselwörter

Multimedia, Multimodalität, Multicodalität, Multimedialität, Kommunikation, Medien, Codierung, Zeichensysteme, Sinnesmodalität, Medienpsychologie, Interaktivität, Kommunikationsteilnehmer, Informationsverarbeitung, Neue Medien

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Begriff „Multimedia“, der im Alltag häufig inflationär verwendet wird, und sucht nach einer präzisen, wissenschaftlich haltbaren Definition innerhalb der Kommunikationswissenschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die medientheoretische Einordnung, die kognitionspsychologischen Grundlagen der Informationsverarbeitung sowie die Differenzierung technischer und inhaltlicher Aspekte medialer Angebote.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, den Multimedia-Begriff durch die Einführung relevanter Kategorien (Code, Modalität, Medium) analytisch zu schärfen und somit eine differenziertere Betrachtungsweise zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse und den Vergleich verschiedener theoretischer Ansätze und Definitionsversuche aus Medienpsychologie, Semiotik und Kommunikationswissenschaft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst Definitionen verglichen, relevante Kategorien wie Sinnesmodalitäten und mentale Repräsentationen eingeführt und schließlich eine klare Trennung der Begriffe Multicodalität, Multimodalität und Multimedialität vorgenommen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Multimedia, Multimodalität, Multicodalität, Codierung und die theoretische Fundierung medialer Angebote charakterisiert.

Warum lehnt Weidenmann laut der Arbeit die verbreitete Definition von Multimedia ab?

Weidenmann lehnt die Definition als „Integration von Text, Graphik, Bild und Audio“ ab, da diese unsystematisch ist und technische, inhaltliche und modalitätsspezifische Kategorien vermischt, statt sie anhand wissenschaftlicher Dimensionen zu beschreiben.

Welche Rolle spielt die Interaktivität für das Verständnis von Multimedia?

Interaktivität gilt als entscheidendes Merkmal, da sie es dem Empfänger ermöglicht, über Rückkanäle Informationen gezielt abzurufen oder Einfluss auf Programme zu nehmen, wodurch die Trennung von Sender und Empfänger aufweicht.

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Details

Title
Das Phänomen Multimedia und seine Definition aus verschiedenen Perspektiven
College
University of Leipzig  (Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft)
Course
Seminar: Neue Medien oder alte Medien in neuem Gewand?
Grade
2,3
Author
Emiliyan Aleksandrov (Author)
Publication Year
2006
Pages
10
Catalog Number
V58601
ISBN (eBook)
9783638527484
ISBN (Book)
9783638779432
Language
German
Tags
Phänomen Multimedia Definition Perspektiven Seminar Neue Medien Gewand
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Emiliyan Aleksandrov (Author), 2006, Das Phänomen Multimedia und seine Definition aus verschiedenen Perspektiven, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/58601
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