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Auswirkungen von Strukturmerkmalen von interorganisationalen Netzwerken auf die Wissenskreation und den Wissenstransfer

Titel: Auswirkungen von Strukturmerkmalen von interorganisationalen Netzwerken auf die Wissenskreation und den Wissenstransfer

Seminararbeit , 2015 , 32 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Mesut Cirik (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel der Arbeit ist es, den Einfluss von Strukturvariablen auf die Wissenskreation und den Wissenstransfer zu untersuchen, wobei der Schwerpunkt dabei auf den interorganisationalen Netzwerken gelegt wird.

Zunächst werden die theoretischen Grundlagen der Netzwerktheorie dargelegt, worin eine Abgrenzung zwischen den strukturellen, relationalen und kognitiven Dimension des Sozialkapitals vorgenommen wird. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf der strukturellen Dimension, sodass anschließend auf die Frage eingegangen wird, inwiefern die Strukturvariablen, wie Netzwerkdichte, Netzwerkgröße, Reichweite von Netzwerken und Position der Akteure, den Wissenstransfer und die Wissenskreation beeinflussen.

Die Ressource Wissen genießt seit Jahren einen hohen Stellenwert in der wissenschaftlichen Forschung, denn besonders für Unternehmen als wichtige Quelle zur Erlangung von langfristigen Wettbewerbsvorteilen auf dem konkurrierenden Markt spielt dieses Gut eine große Rolle. Aufgrund dessen gewinnt der Austausch von Wissen zwischen Unternehmen in einem sozialen Netzwerk auf der interorganisationalen Ebene immer mehr an Bedeutung. Der Unternehmenserfolg wird neben anderen Einflussfaktoren besonders durch den Einsatz von neuen Technologien, den Eintritt in neue Märkte und das Erlangen von wertvollen Ressourcen, wie Informations- und Wissensressourcen, determiniert. Die Relevanz der Entstehung von Netzwerken zwischen Organisationen wird durch die Möglichkeit der Wissenskreation und des Wissenstransfers betont.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Soziale Netzwerke

2.2 Definition und Dimensionen von Sozialkapital

2.3 Wissen in sozialen Netzwerken

3 Einfluss der Strukturmerkmale auf die Wissenskreation und den Wissenstransfer auf der interorganisationalen Ebene

3.1 Einfluss der Netzwerkgröße auf die Wissenskreation und den Wissenstransfer

3.2 Einfluss der Netzwerkdichte auf die Wissenskreation und den Wissenstransfer

3.3 Einfluss der Reichweite von Netzwerken auf die Wissenskreation und den Wissenstransfer

3.4 Einfluss der Netzwerk-Position auf die Wissenskreation und den Wissenstransfer

4 Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit untersucht den Einfluss verschiedener struktureller Merkmale von interorganisationalen Netzwerken auf die Prozesse der Wissenskreation und des Wissenstransfers. Die Forschungsfrage fokussiert dabei darauf, wie Netzwerkgröße, Netzwerkdichte, Reichweite und die Netzwerk-Position der Akteure die Fähigkeit von Unternehmen beeinflussen, Wissen zu generieren oder auszutauschen, um Wettbewerbsvorteile zu erzielen.

  • Grundlagen der Netzwerktheorie und Dimensionen des Sozialkapitals.
  • Analyse der Netzwerkgröße hinsichtlich redundanter und nicht-redundanter Kontakte.
  • Untersuchung der Netzwerkdichte und deren Auswirkungen auf Wissensfluss und Vertrauensbildung.
  • Evaluation der Reichweite von Netzwerken und deren Bedeutung für die Wissenskombination.
  • Betrachtung des Einflusses der Netzwerk-Position (Zentralität) auf die Wissensregulierung und Unternehmensperformance.

Auszug aus dem Buch

3.1 Einfluss der Netzwerkgröße auf die Wissenskreation und den Wissenstransfer

Ein wesentliches Merkmal, welches die Strukturen von Netzwerken beschreiben, ist die Netzwerkgröße. Die Relevanz der Netzwerkgröße besteht darin, dass jede Verbindung eines Akteurs einen Informationskanal darstellt (Afuah, 2013: 262 f.; Yang et al., 2011: 1073). In der Literatur wird die Netzwerkgröße oftmals in zwei Messgrößen, die effektive und tatsächliche Netzwerkgröße, klassifiziert (Burt, 1992: 18). Die tatsächliche Größe eines Netzwerkes beinhaltet die Gesamtzahl der redundanten und nicht-redundanten Kontakte innerhalb eines Netzwerkes. Die effektive Größe beinhalte dagegen nur die Anzahl der nicht-redundanten Kontakte im Verhältnis zu der tatsächlichen Netzwerkgröße (Anderson, 2008: 53). Besteht eine vollständige nicht-redundante Verbindungen unter allen Netzwerkmitgliedern, so nimmt die Verhältniszahl den Wert eins an. Die Differenzierung zwischen redundanten und nicht-redundanten Beziehungen besteht darin, dass redundante Kontakte zu homogenem Wissen führen. Diese Kontakte ermöglichen eine hohe Geschwindigkeit und die Wahrscheinlichkeit des Informationszuganges, sowie die Interpretation der Informationen (Schilling & Phelps, 2007: 1115).

Nicht-redundante Kontakte vermitteln neue und diverse Wissensressourcen und verringern die Pfaddistanzen zwischen den Akteuren, wie Unternehmen (Burt, 1980: 18; Schilling & Phelps, 2007: 1113). Die Größe eines Netzwerkes gibt somit an, in welchem Ausmaß diverses und neues Wissen im Netzwerk enthalten ist (Burt, 1992: 16; Anderson, 2008: 53). Steigt die Anzahl der Verbindungen, die ein Akteur mit seinen Austauschpartner verbindet, so steigt die Chance, dass sich diverses Wissen innerhalb eines Netzwerkes befindet (Schilling & Phelps, 2007: 1115).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die strategische Bedeutung von Wissen für Unternehmen und die wachsende Rolle interorganisationaler Netzwerke als Quelle für Wettbewerbsvorteile.

2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert soziale Netzwerke und Sozialkapital und grenzt verschiedene Wissensformen sowie die theoretischen Dimensionen von Netzwerkstrukturen voneinander ab.

3 Einfluss der Strukturmerkmale auf die Wissenskreation und den Wissenstransfer auf der interorganisationalen Ebene: Der Hauptteil analysiert detailliert, wie spezifische Strukturvariablen wie Größe, Dichte, Reichweite und Position die Wissensprozesse innerhalb von Netzwerken maßgeblich beeinflussen.

3.1 Einfluss der Netzwerkgröße auf die Wissenskreation und den Wissenstransfer: Es wird untersucht, wie das Verhältnis von tatsächlicher zu effektiver Netzwerkgröße den Zugang zu diversen Informationen steuert.

3.2 Einfluss der Netzwerkdichte auf die Wissenskreation und den Wissenstransfer: Dieses Kapitel erläutert, wie dichte Netzwerke durch Vertrauen und Normen impliziten Wissenstransfer fördern, aber die Kreativität einschränken können.

3.3 Einfluss der Reichweite von Netzwerken auf die Wissenskreation und den Wissenstransfer: Die Reichweite wird als entscheidender Faktor für die Überbrückung von Clustern und die Rekombination von Wissen herausgearbeitet.

3.4 Einfluss der Netzwerk-Position auf die Wissenskreation und den Wissenstransfer: Die Auswirkungen zentraler gegenüber peripherer Netzwerkpositionen auf die Kontrolle von Informationsflüssen und die Unternehmensperformance werden analysiert.

4 Diskussion: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert kritisch die Notwendigkeit, neben strukturellen auch relationale und kognitive Dimensionen in zukünftigen Analysen zu berücksichtigen.

Schlüsselwörter

Interorganisationale Netzwerke, Wissenskreation, Wissenstransfer, Sozialkapital, Netzwerkgröße, Netzwerkdichte, Reichweite, Zentralität, Wettbewerbsvorteil, Strategische Allianzen, Strukturelle Löcher, Explizites Wissen, Implizites Wissen, Netzwerkkonfiguration.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Wechselwirkungen zwischen der Struktur interorganisationaler Netzwerke und der Fähigkeit von Unternehmen, Wissen zu kreieren und auszutauschen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Netzwerktheorie, die Konzepte des Sozialkapitals, Wissensmanagement in Organisationen sowie die Auswirkungen netzwerkstruktureller Variablen auf die Innovationsfähigkeit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Einfluss von Netzwerkgröße, Dichte, Reichweite und der Position der Akteure auf Wissensprozesse zu analysieren, um ein tieferes Verständnis für effektive Netzwerkkonfigurationen zu gewinnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender theoretischer und empirischer Studien zur Netzwerkforschung und zum Wissensmanagement.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in vier Abschnitte, die jeweils ein spezifisches Strukturmerkmal (Größe, Dichte, Reichweite, Position) und dessen Wirkung auf Wissenskreation und Wissenstransfer detailliert erörtern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Interorganisationale Netzwerke, Wissenskreation, Wissenstransfer, Sozialkapital und die verschiedenen Zentralitätsmaße.

Warum spielt das Vertrauen in dichten Netzwerken eine so zentrale Rolle?

Vertrauen senkt die Kosten für den Wissenstransfer und fördert die Bereitschaft zum Teilen von Wissen, insbesondere bei komplexem und implizitem Wissen.

Welchen Vorteil bietet eine periphere Position in einem Netzwerk?

Eine periphere Position bietet Unternehmen die Freiheit, mit einer größeren kognitiven Distanz zu agieren, was den Zugang zu neuartigen, nicht-redundanten Informationen und somit die Innovationskraft steigern kann.

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Auswirkungen von Strukturmerkmalen von interorganisationalen Netzwerken auf die Wissenskreation und den Wissenstransfer
Hochschule
Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover  (Unternehmensführung und Organisation)
Veranstaltung
Social Network Theory
Note
1,3
Autor
Mesut Cirik (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
32
Katalognummer
V585056
ISBN (eBook)
9783346162410
ISBN (Buch)
9783346162427
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Soziale Netzwerke Social network Sozialkapital Human capital Humankapital Wissenskreation Wissenstransfer Netzwerkdichte interorganisationale Verbindungen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mesut Cirik (Autor:in), 2015, Auswirkungen von Strukturmerkmalen von interorganisationalen Netzwerken auf die Wissenskreation und den Wissenstransfer, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/585056
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Leseprobe aus  32  Seiten
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