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Museumsinsel Hombroich, Kombination antiker mit moderner Kunst

Titel: Museumsinsel Hombroich, Kombination antiker mit moderner Kunst

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2006 , 13 Seiten , Note: 2,5

Autor:in: Britta Heidel (Autor:in)

Kunst - Übergreifende Betrachtungen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Stiftung Insel Hombroich in Neuss-Holzheim ist ein Ensemble von Freilicht-Kunstmuseen unter dem Motto "Kunst parallel zur Natur". Die Stiftung umfasst das Museum Insel Hombroich, das Kirkeby-Feld und die Raketenstation als einen einzig-artigen Kulturraum und alle künstlerischen Aktivitäten, die sich von hier aus entwi-ckeln. Die Verbindung "Kunst und Natur" berücksichtigt allerdings nicht nur die mode-rene, zeitgenössische Kunst, sondern integriert auch die Antike. Ein besonderes Au-genmerk wird hierbei auf die asiatische Kunstrichtung gelenkt.
Diese Ausarbeitung soll sowohl einen Einblick bezüglich der Kombinationsmöglich-keit von antiker asiatischer und moderner Kunst als auch des Museumskonzeptes der Stiftung Insel Hombroich bieten. Für die Darstellungsmöglichkeit unterschiedli-cher Epochen und Stilrichtungen wurden hier Beispiele antiker Khmerskulpturen und Werke Gotthard Graubners gewählt, die sich "in direkter Nachbarschaft" befinden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Antike asiatische Kunst und Moderne in direkter Nachbarschaft

2.1 Khmerskulptur

2.2 Bedeutung von Khmerkunst

2.3 Farbraumkörper von Gotthard Graubner

3 Konzept der Museums Insel in Hombroich

4 Problematik der Kombination moderner Kunst mit Antiker

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das museale Konzept der Stiftung Insel Hombroich, welches durch die unmittelbare räumliche Konfrontation von antiken asiatischen Artefakten und zeitgenössischer moderner Kunst einen interdisziplinären Dialog anstrebt. Dabei wird hinterfragt, inwiefern die fehlende didaktische Aufbereitung und die radikale Reduktion auf die subjektive Wahrnehmung des Besuchers sowohl eine ästhetische Bereicherung als auch eine kommunikative Hürde für das Verständnis der ausgestellten Objekte darstellen.

  • Die Synthese von Kunst und Natur in der Museumsinsel Hombroich
  • Stilistische Analyse antiker Khmerskulpturen unter Berücksichtigung ihrer Oberflächenbeschaffenheit
  • Untersuchung der Farbraumkörper des Künstlers Gotthard Graubner
  • Die Problematik der fehlenden Kontextualisierung bei der Gegenüberstellung unterschiedlicher Kulturepochen
  • Die Rolle des Besuchers als aktiver Rezipient in einer nicht-didaktischen Ausstellungsumgebung

Auszug aus dem Buch

2 Antike asiatische Kunst und Moderne in direkter Nachbarschaft

In einem Pavillon, der sich in dem Park der Museums Insel befindet, sind Kunstwerke des Künstlers Gotthard Graubner und antike Khmerstatuen in direkter Nachbarschaft untergebracht.

Drei mittig in einem Raum auf Sockeln stehende Skulpturen scheinen den Besucher auf Bildnisse dieses Künstlers hinzulenken (Abb.1). Ein großes blaues „Kissen“ wird von zwei Roten rechts und links flankiert. Diese Hängung erinnert unweigerlich an ein Diptychon und strahlt etwas Meditatives und Sakrales aus. Unterstützt wird dieser Eindruck auf der rechten Seite durch einen im Lotussitz meditierenden chinesischen Buddha.

Auffällig ist, dass diese Werke nicht nur mit den Farben rot oder blau gemalt worden sind, sondern sich diese mit anderen Komplementärfarben vermischen. Doch die Farben sind nicht nur einfach auf das Gewebe aufgetragen worden, viel mehr scheinen sie wie wolkenförmige Gebilde darin zu schweben. An einigen Stellen wirkt die Farbe kräftig und stark verdichtet, an einer anderen ist sie wässrig bzw. sehr hell oder vermischt sich mit einem anderen Farbton.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Stiftung Insel Hombroich als einen einzigartigen Kulturraum vor, der unter dem Motto "Kunst parallel zur Natur" antike und moderne Kunst miteinander in Dialog bringt.

2 Antike asiatische Kunst und Moderne in direkter Nachbarschaft: Dieses Kapitel analysiert die konkrete Zusammenstellung von Khmerskulpturen und den Farbraumkörpern von Gotthard Graubner, um die visuelle Korrespondenz zwischen beiden Werkgruppen zu verdeutlichen.

3 Konzept der Museums Insel in Hombroich: Das Kapitel beleuchtet die Entstehungsgeschichte, die architektonische Vision der Pavillons und das Selbstverständnis des Museums als ein "Kulturlabor" ohne klassische museumspädagogische Didaktik.

4 Problematik der Kombination moderner Kunst mit Antiker: Hier wird kritisch hinterfragt, ob die bewusste Verweigerung von Informationen über Herkunft und historische Hintergründe der Objekte das Verständnis des unbedarften Betrachters erschwert.

Schlüsselwörter

Insel Hombroich, Gotthard Graubner, Khmerkunst, Khmerskulptur, Farbraumkörper, Museumskonzept, Kunst und Natur, interdisziplinäre Ausstellung, museale Didaktik, Bildende Kunst, Kulturraum, Ästhetik, Wahrnehmung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das spezifische Ausstellungskonzept der Museumsinsel Hombroich, bei dem antike asiatische Kunstwerke in direkte räumliche Beziehung zu zeitgenössischer moderner Malerei gesetzt werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Mittelpunkt stehen die Wirkung von Farbe und Form, die Verbindung von Kunst und Natur sowie die Herausforderungen, die bei einer nicht-didaktischen, rein erfahrungsbasierten Präsentation von Kunst entstehen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Mehrwert und die Problematik einer Gegenüberstellung historisch weit voneinander entfernter Epochen und Stile zu analysieren, ohne dabei auf klassische erklärende Texte zurückzugreifen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine kunsthistorische Untersuchung, die eine deskriptive Stilanalyse der Werke (insbesondere der Khmerskulpturen und Graubner-Bilder) mit einer Analyse des institutionellen Museumskonzepts verknüpft.

Welche Aspekte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die formale Analyse der Kunstwerke, die Bedeutung der Khmerkunst, das technische Verfahren der Farbraumkörper-Malerei sowie die kritische Reflexion des institutionellen Konzepts der Stiftung Insel Hombroich.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Insel Hombroich, Khmerkunst, Farbraumkörper, interdisziplinäre Kunst und museale Vermittlung am besten beschreiben.

Was macht die "Farbraumkörper" von Gotthard Graubner aus?

Graubner nutzt ein besonderes Verfahren, bei dem verflüssigte Ölfarben auf eine perlonbespannte Leinwand aufgetragen werden, wodurch Farbschichten entstehen, die optisch im Raum zu schweben scheinen und eine meditative Wirkung entfalten.

Warum verzichtet die Museumsinsel Hombroich auf erklärende Schilder?

Das Konzept verfolgt den Ansatz, den Besucher nicht durch ein didaktisches Lehrprogramm zu beeinflussen, sondern ihm eine unmittelbare, ungefilterte ästhetische Erfahrung und "Lust der Empfindung" zu ermöglichen.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Museumsinsel Hombroich, Kombination antiker mit moderner Kunst
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum  (Kunstgeschichte)
Veranstaltung
Dialogpräsentation neuerer mit älterer Kunst
Note
2,5
Autor
Britta Heidel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
13
Katalognummer
V58193
ISBN (eBook)
9783638524575
ISBN (Buch)
9783656786221
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Museumsinsel Hombroich Kombination Kunst Dialogpräsentation Kunst
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Britta Heidel (Autor:in), 2006, Museumsinsel Hombroich, Kombination antiker mit moderner Kunst, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/58193
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  13  Seiten
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