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Man/Woman - Geschlechterkonstruktionen in 'The X-Files'

Titel: Man/Woman - Geschlechterkonstruktionen in 'The X-Files'

Magisterarbeit , 2004 , 97 Seiten , Note: 1,1

Autor:in: Mareen Schmidt (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Als 1993 der US-Sender Fox die Serie „The X-Files“ in ihr Herbstprogramm aufnahm, galt die Serie als fast sicherer Flop-Kandidat. Kaum jemand glaubte an die Erfolgschancen einer Serie über phantastische Phänomene, nachdem zwei Jahre zuvor erst „Twin Peaks“ nach einem vielversprechenden Anfang gescheitert war, und der Wechsel der Serie von einer leicht verqueren Krimiserie in eine Krimiserie mit der Darstellung eines durch und durch dualistischen Weltbildes über den Kampf zwischen Gut und Böse dafür verantwortlich gemacht worden war. In den Jahren 1990 bis 1993 starteten im US-Fernsehen zwar eine ganze Reihe von Familien- und Krimiserien sowie einige wenige Serien in deren Mittelpunkt eine Art „Superheld“ stand. Aber neben „Twin Peaks“ ist „The X-Files“ die einzige in der Gegenwart angesiedelte Mystery/Science Fiction-Serie der frühen 90er Jahre und neben Paramounts „Star Trek: Deep Space Nine“ und TNTs „Babylon 5“ nur eine von drei neu gestarteten Science-Fiction-Serien im Jahr 1993. Von Anfang an stehen die beiden Hauptfiguren Fox Mulder und Dana Scully und deren Darsteller David Duchovny und Gillian Anderson im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Die Produzenten der Serie hatten eine sexuelle Beziehung zwischen den beiden bei Beginn ausgeschlossen und stellten stattdessen gegenseitigem Respekt und Gleichwertigkeit in den Mittelpunkt. Gleichzeitig stachen beide Figuren, sowohl Andersons „Scully“ als auch Duchovnys „Mulder“, scheinbar aus dem vorherrschenden Geschlechterbild des US-Fernsehens heraus, weil sie dominierende Klischees von Männer-und Frauenbildern und deren Beziehungen miteinander in Film und Fernsehen, wie sie Teile der Feministischen Filmkritik seit den frühen 70er Jahren dargestellt hatte, nicht zu bedienen schienen. Thema dieser Arbeit wird sein, inwieweit diese Einschätzung der Figuren und ihrer Beziehung zueinander der Wahrheit entspricht, indem untersucht wird, wie in der Serie Geschlechterbilder konstruiert werden. [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Sehen und gesehen werden in der Feministischen Filmtheorie und –kritik

II.I. Der Beginn des psychoanalytischen Ansatzes

II.II The Monstrous-Feminine: Die präödipale Mutter

II.III Das Final Girl

II.IV Spectacular Bodies: Maskulinität als Schauobjekt

II.V Von neuen Männern und arbeitenden Frauen

III. Agent Coopers Schweigen der Lämmer: Vorbilder

III.I Clarice Starling

III.II Dale Cooper

IV. „The X-Files“

IV.I Entstehung & Inhalt

IV.II Episodenauswahl

V. Man/Woman. Geschlechterkonstruktionen in “The X-Files”

V.I. „man/woman are here to help you.”: Feminisierung, Maskulinisierung, Rollentausch

V.II. „After everything we’ve seen...”: Scully in Mulders Welt

V.III „My parents think it was an act of rebellion.“: Scully gegen das Patriarchat

V.IV “To survive the Boys` Club”: Die Frau als Objekt

V.V “The future looks just like him.”: Die Monstrosität des Körpers

V.VI “My God. Look at you.”: Das Sehen

VI. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Magisterarbeit untersucht, inwieweit die in der Serie „The X-Files“ dargestellten Geschlechterbilder und die Beziehung der Protagonisten Mulder und Scully tatsächlichen feministischen Analysen widersprechen oder diese erweitern, indem die Konstruktion von Männlichkeit und Weiblichkeit im Kontext der Serie kritisch hinterfragt wird.

  • Analyse der Feministischen Filmtheorie und deren Anwendbarkeit auf Fernsehserien
  • Untersuchung der Figurendynamik zwischen Fox Mulder und Dana Scully
  • Dekonstruktion klassischer Geschlechterklischees im US-Fernsehen der 90er Jahre
  • Einordnung der Serie in den Kontext von Vorbildern wie „The Silence of the Lambs“ und „Twin Peaks“
  • Diskussion des männlichen und weiblichen Blicks sowie der Monstrosität des Weiblichen

Auszug aus dem Buch

II.I. Der Beginn des psychoanalytischen Ansatzes

In ihrem grundlegenden, 1973 erschienen Artikel „Women`s Cinema as Counter Cinema” schrieb Claire Johnston dieses Fehlen der weiblichen Repräsentation einem wesentlichen Problem zu:

Für sie stehen sich im Film nicht „männlich“ und „weiblich“ gegenüber, es sind vielmehr „männlich“ und „nicht-männlich“. Die Frau ist immer das „Andere“, das Geheimnisvolle, das vom Mann hinterfragt und entschlüsselt werden muss.

Bezugnehmend auf die Filme von John Ford und Howard Hawks beschreibt sie den Status der Frau in deren Filmen entweder als Repräsentation des „zu Hause“, das heißt als Darstellung von Heim und Familie, auf das Ford seine ambivalente Attitüde gegenüber der Zivilisation projektiere oder sie ist, wie bei Hawks, eine „traumatic presence which must be negated.“

Grundsätzlich bedeutet das nach Johnston, dass die Frau nur in soweit wichtig für die Geschichte ist, wie sie die Entwicklung des Mannes vorantreibt bzw. diese stört. Die Frau, so Johnston, ist nur als Abbild vorhanden. Sie ist die grundsätzlich Abwesende und wird als aktiv handelndes Subjekt nicht dargestellt. Die Frau bleibt immer Mythos, und um in einer männlichen Welt akzeptiert zu werden, muss sie selbst „männlich“ werden: Ein Phallusersatz und damit ein Fetisch.

Johnston brachte damit den Punkt der „Fetischisierung“, wie er von Freud benutzt wurde, in die Diskussion ein. Für Freud war jeder Fetisch ein Phallusersatz, das heißt, für ihn war Grundlage einer Fetischisierung männlicher Narzissmus.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung skizziert den Erfolg der Serie „The X-Files“ in den 90er Jahren und stellt die Forschungsfrage nach der Konstruktion von Geschlechterbildern in dieser Mystery-Serie.

II. Sehen und gesehen werden in der Feministischen Filmtheorie und –kritik: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die theoretischen Grundlagen feministischer Filmkritik, insbesondere den männlichen Blick und die Darstellung der Frau im Horrorfilm.

III. Agent Coopers Schweigen der Lämmer: Vorbilder: Hier werden die Figuren Clarice Starling und Dale Cooper als Vorbilder für Mulder und Scully analysiert, um die Dynamik der Serie in einen größeren medialen Kontext zu setzen.

IV. „The X-Files“: Dieser Abschnitt erläutert die Entstehungsgeschichte der Serie und begründet die Auswahl der Episoden für die weitere Untersuchung.

V. Man/Woman. Geschlechterkonstruktionen in “The X-Files”: Das Kernkapitel untersucht die spezifischen Geschlechterkonstruktionen in „The X-Files“ und analysiert den Rollentausch sowie das Verhältnis der Figuren zum Patriarchat.

VI. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse ab und betont, dass die Serie neue Wege in der partnerschaftlichen Darstellung von Geschlechtern geht.

Schlüsselwörter

The X-Files, Feministische Filmtheorie, Geschlechterkonstruktion, Dana Scully, Fox Mulder, Männlicher Blick, Patriarchat, Horrorfilm, Final Girl, Monstrosität, Identifikation, Repräsentation, Feminismus, Filmkritik, Agenten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie in der Fernsehserie „The X-Files“ Geschlechterrollen und Geschlechteridentitäten konstruiert werden und inwieweit diese von traditionellen feministischen Theorien abweichen oder diese bestätigen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die feministische Filmtheorie, der männliche Blick (Male Gaze), die Analyse von Geschlechterstereotypen in Krimi- und Horror-Genres sowie die spezifische Figurenentwicklung von Scully und Mulder.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es zu ergründen, ob die Serie ein neues, partnerschaftliches Bild zwischen Mann und Frau etabliert, welches die starren Grenzen der klassischen Geschlechterrollen aufbricht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit der feministischen Filmtheorie und wendet diese methodisch auf ausgewählte Episoden der ersten drei Staffeln von „The X-Files“ an.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden theoretische Konzepte (wie das „Final Girl“ oder „Spectacular Bodies“) auf die Serie übertragen und analysiert, wie Scully und Mulder sowohl innerhalb als auch außerhalb dieser theoretischen Rahmen funktionieren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind u.a. Gender Studies, Feministische Filmtheorie, Repräsentation, Rollentausch, Patriarchat und die Analyse der Hauptfiguren.

Wie unterscheidet sich die Rolle von Dana Scully von anderen Frauenfiguren der 90er Jahre?

Die Arbeit zeigt auf, dass Scully durch ihre wissenschaftliche Ausbildung und ihre skeptische Rolle als Agentin kein typisches „Love Interest“ oder „Opfer“ ist, sondern eine eigenständige, handelnde Instanz, die jedoch im Verlauf der Serie stets mit patriarchalen Strukturen kämpfen muss.

Welche Bedeutung hat das „Sehen“ in der Serie laut der Autorin?

Das Sehen ist laut der Autorin ein Machtinstrument. Mulder und Scully tauschen diese Rolle immer wieder, wobei die Serie aufzeigt, dass Wissen und das „Sehen“ von Wahrheit oft ungleich zwischen den Geschlechtern verteilt sind.

Ende der Leseprobe aus 97 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Man/Woman - Geschlechterkonstruktionen in 'The X-Files'
Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Note
1,1
Autor
Mareen Schmidt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
97
Katalognummer
V57842
ISBN (eBook)
9783638521697
ISBN (Buch)
9783656774198
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Man/Woman Geschlechterkonstruktionen X-Files
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mareen Schmidt (Autor:in), 2004, Man/Woman - Geschlechterkonstruktionen in 'The X-Files', München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/57842
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  97  Seiten
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