Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Communications - Journalism, Journalism Professions

PR und Journalismus am Beispiel Umweltkommunikation

Title: PR und Journalismus am Beispiel Umweltkommunikation

Term Paper (Advanced seminar) , 2003 , 20 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Dipl. rer.com. Verena Pohl (Author)

Communications - Journalism, Journalism Professions

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Umweltschutz - ein Thema, dessen Bedeutung von der Mehrheit der Bevölkerung als hoch eingestuft wird. Doch trotz einer Unterstützung von 70 bis 80 % in der Gesellschaft, geht das Thema Umweltschutz in der Berichterstattung nahezu unter. Laut Medientenor sind gerade einmal 1 bis 2 % aller Themen, die in den Medien auftauchen, Umweltthemen. Die Bedeutung des Umweltschutzes hat sich in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt. Während vor etwa 30 Jahren noch nicht einmal der Begriff „Umweltschutz“ existierte, ist inzwischen Umweltschutz als Staatsziel im Grundgesetz festgeschrieben. Noch nie in der Geschichte gab es einen Sachverhalt, der innerhalb so kurzer Zeit aus der Bedeutungslosigkeit zum Staatsziel wurde. Anscheinend war Umweltschutz ein in den 70er und 80er Jahren strukturell unterrepräsentierter Themenkomplex. Nur so lässt sich erklären, warum sich innerhalb einer so kurzen Zeit eine durchaus starke Umweltbewegung mit Organisationen wie Greenpeace, dem BUND und letztlich mit den „Grünen“ auch einer Partei, herausbilden konnte. In dieser Arbeit soll auf die Entwicklung des Themas Umweltschutz in der Gesellschaft eingegangen werden. Die Bedeutung des Themas Umweltschutz für Unternehmen soll herausgearbeitet werden, wobei insbesondere dargestellt werden soll, wie die Umwelt-PR von Unternehmen verbessert werden kann. Außerdem wird in dieser Arbeit ein Blick auf die Umweltberichterstattung der Medien, insbesondere im Printbereich, geworfen. Was unterscheidet Umweltthemen von anderen Themen des Tagesgeschehens und worauf sind eventuelle Defizite in der Berichterstattung zurückzuführen?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINFÜHRUNG

2. ENTWICKLUNG DES THEMAS UMWELTSCHUTZ

3. UMWELTKOMMUNIKATION IN DER PR

3.1. NEUE ANFORDERUNGEN AN UNTERNEHMEN

3.2. UMWELTBERICHT UND UMWELTERKLÄRUNG

3.3. WIE GLAUBWÜRDIG IST UMWELT-PR?

3.4. ZIELGRUPPEN VON UMWELT-PR

3.5. WIE MUSS UMWELT-PR AUSSEHEN?

4. UMWELTKOMMUNIKATION IM JOURNALISMUS

4.1. DIE ROLLE DES JOURNALISTEN BEI DER UMWELTBERICHTERSTATTUNG

4.2. WAS SOLL UMWELTJOURNALISMUS LEISTEN?

4.3. BESONDERHEITEN DER UMWELTBERICHTERSTATTUNG

4.4. DEFIZITE IN DER UMWELTBERICHTERSTATTUNG

5. SCHLUSSBETRACHTUNG

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Entwicklung des Umweltschutzes in der Gesellschaft und analysiert die Rolle der PR sowie des Journalismus in diesem Kontext, mit dem Ziel, Defizite in der Berichterstattung aufzudecken und Möglichkeiten für eine verbesserte Umweltkommunikation aufzuzeigen.

  • Entwicklung des gesellschaftlichen Stellenwerts von Umweltschutz.
  • Anforderungen an die Umwelt-PR von Unternehmen.
  • Aufgaben und Rolle des Umweltjournalismus.
  • Herausforderungen und Defizite in der aktuellen Umweltberichterstattung.
  • Strategien zur Professionalisierung der Umweltkommunikation.

Auszug aus dem Buch

3.5. Wie muss Umwelt-PR aussehen?

Wie muss Umwelt-PR aussehen, damit sie interessant für die Zielgruppen ist und in den Medien Niederschlag findet? Ein Unternehmen muss gewisse Qualitätsansprüche erfüllen, damit seine PR-Aktivitäten von Erfolg gekrönt sind. Die Zielgruppen werden nur dann die Botschaften des Unternehmens zur Kenntnis nehmen, wenn sich daraus für sie ein Nutzen ergibt. Umwelt-PR muss den Rezipienten also einen Nutzwert bieten. Des weiteren müssen die Themen ansprechend sein, das heißt den Zielgruppen sollte ein Gefühlswert geboten werden. Effektive Umwelt-PR setzt auch immer voraus, dass die jeweiligen Themen so aufbereitet sind, dass sie den Aufmerksamkeitsregeln der Medien entsprechen und dass die Arbeitsweisen der Redaktionen berücksichtigt werden.

Eine mediengerechte Aufbereitung der Botschaften bedeutet:

Die Botschaften müssen Neuigkeitswert besitzen. Nur wenn der Inhalt neu ist, hat er eine Aussicht von den Medien aufgegriffen zu werden. Eine weitere Möglichkeit, die Chance eines Abdrucks in der Presse zu erhöhen, bieten auch exklusive Statements von bekannten Persönlichkeiten.

Die Botschaften müssen kurz sein, dürfen also nur wenige Sätze umfassen. Tageszeitungen sind nicht bereit ausführliche Interviews oder Aussagen zu drucken, ebenso besteht die Gefahr, dass Redakteure die Mitteilung erst gar nicht lesen, da sie durch deren Länge abgeschreckt werden.

Die Botschaften müssen anschaulich sein, das bedeutet ein Bezug zum Alltag der Rezipienten sollte hergestellt werden. Für das Publikum soll erkennbar werden, was beispielsweise ein Umweltproblem in Südamerika konkret für sie bedeutet. Die Ausführungen sollen dafür sorgen, dass Botschaften auch ohne Vorbildung verstanden werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINFÜHRUNG: Die Einleitung beleuchtet die Wandlung des Umweltschutzes vom unterrepräsentierten Thema zum gesellschaftlich bedeutsamen Staatsziel und definiert das Forschungsinteresse der Arbeit.

2. ENTWICKLUNG DES THEMAS UMWELTSCHUTZ: Dieses Kapitel skizziert den zeitlichen Verlauf der öffentlichen Wahrnehmung von Umweltrisiken und den Karriereknick des Themas ab den 90er Jahren.

3. UMWELTKOMMUNIKATION IN DER PR: Der Abschnitt untersucht die veränderten Rahmenbedingungen für Unternehmen und die notwendigen Strategien, um glaubwürdig im Umweltbereich zu kommunizieren.

4. UMWELTKOMMUNIKATION IM JOURNALISMUS: Hier wird die Rolle des Journalisten als Vermittler zwischen Experten, Behörden und Laien analysiert sowie die Defizite in der aktuellen Berichterstattung kritisch hinterfragt.

5. SCHLUSSBETRACHTUNG: Das Fazit stellt fest, dass Umweltkommunikation zunehmend an Bedeutung gewinnt, betont jedoch die bestehende Zwickmühle zwischen journalistischen Standards und ereignisbezogener Skandalberichterstattung.

Schlüsselwörter

Umweltkommunikation, Umweltschutz, PR, Journalismus, Nachhaltigkeit, Umweltbericht, Umwelterklärung, Medien, Glaubwürdigkeit, EG-Öko-Audit, Umweltjournalismus, Öffentlichkeitsarbeit, Unternehmenskommunikation, Umweltrisiken, Zielgruppen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die wechselseitige Beziehung zwischen Unternehmens-PR und journalistischer Berichterstattung am Beispiel der Umweltkommunikation.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Entwicklung der Umweltwahrnehmung in der Gesellschaft, Strategien der Umwelt-PR und die strukturellen sowie fachlichen Herausforderungen des Umweltjournalismus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, Anforderungen an eine effektive Umweltkommunikation zu identifizieren und Gründe für bestehende Defizite in der Medienberichterstattung zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine medienwissenschaftliche Analyse, die auf der Auswertung relevanter Fachliteratur und Berichten zu PR- und journalistischen Standards basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Umwelt-PR-Instrumenten und Zielgruppenansprache in Unternehmen sowie in die Analyse der Rolle, Anforderungen und Schwierigkeiten von Umweltjournalisten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Umweltkommunikation, PR, Journalismus, Glaubwürdigkeit und Nachhaltigkeit beschreiben.

Warum haben Unternehmen Probleme mit der Glaubwürdigkeit ihrer Umwelt-PR?

Die Glaubwürdigkeit leidet oft unter einer historischen Vertuschungspraxis der Industrie und der Diskrepanz zwischen bloßen Werbeslogans und einer tatsächlichen, transparenten ökologischen Unternehmensstrategie.

Welche Rolle spielen Mitarbeiter bei der Umweltkommunikation?

Mitarbeiter fungieren als wichtige interne Multiplikatoren, sofern Umweltschutz ein fester Bestandteil der Unternehmensidentität ist und sie aktiv in den Verbesserungsprozess eingebunden werden.

Was ist das Hauptdefizit in der Umweltberichterstattung?

Ein zentrales Defizit ist die kurzfristige, ereignisorientierte Skandalberichterstattung, die die Komplexität ökologischer Prozesse vernachlässigt und Ursachenforschung meist zugunsten von Sündenbock-Zuweisungen ausklammert.

Excerpt out of 20 pages  - scroll top

Details

Title
PR und Journalismus am Beispiel Umweltkommunikation
College
University of Hohenheim
Course
Seminar: PR und Journalismus
Grade
1,3
Author
Dipl. rer.com. Verena Pohl (Author)
Publication Year
2003
Pages
20
Catalog Number
V57672
ISBN (eBook)
9783638520515
ISBN (Book)
9783656774242
Language
German
Tags
Journalismus Beispiel Umweltkommunikation Seminar Journalismus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl. rer.com. Verena Pohl (Author), 2003, PR und Journalismus am Beispiel Umweltkommunikation, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/57672
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  20  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint