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Magersucht – Essen, nein danke!

Title: Magersucht – Essen, nein danke!

Term Paper , 2006 , 17 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Janet Haertle (Author)

Sociology - Medicine and Health

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Summary Excerpt Details

Jeder Mensch hat schon mal von Essstörungen gehört. Man unterscheidet verschiedene Arten von Essstörungen, wie zum Beispiel die Magersucht, die Bulimie und die Esssucht.
Wir begegnen dem Begriff der Magersucht häufig in den Medien, wenn über Mädchen bzw. junge Frauen oder immer häufiger auch über Männer berichtet wird, die sich bis auf 30 oder 40 Kilogramm gehungert haben und nur noch Haut und Knochen sind. Diese Thematik rückt immer mehr in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Viele Reportagen, Berichte im Fernsehen oder auch Artikel in Zeitungen zeigen, wie die Magersucht sich auswirkt und wie schwierig es ist, sich aus diesem Teufelskreis zu befreien bzw. wo sie enden kann, nämlich tödlich. Des Weiteren werden in Frauenzeitschriften Diäten und deren Durchführung propagiert und es wird viel Werbung für Diätprodukte gemacht. Einerseits gibt es ein Überangebot an Nahrungsmitteln und auf der anderen Seite die Schlankheitstipps. Oftmals wird das Bild in der heutigen Gesellschaft vermittelt, dass insbesondere nur schlanke Frauen erfolgreich sein können und mehr im Leben erreichen als andere.
Die Berufsgruppe der Models, aber auch die der Schauspielerinnen und Sportler, die ein besonders niedriges Körpergewicht benötigen, wie zum Beispiel Skispringer, Balletttänzer oder Ringer, sind besonders gefährdet an Magersucht zu erkranken.
Das Thema rund um die Magersucht ist sehr aktuell und aus diesem Grund habe ich mich entschieden, über dieses Thema diese Hausarbeit anzufertigen. Zwar sind zunehmend Männer betroffen, doch die Hauptbetroffenen sind Mädchen und junge Frauen. Aus diesem Grund werde ich mich in dieser Hausarbeit vorwiegend auf Frauen beziehen, wenn von den Erkrankten und den Betroffenen die Rede sein wird.
Das Ziel meiner Arbeit ist, einen Überblick zur Thematik der Magersucht darzustellen. Allerdings erhebt die Arbeit keinen Anspruch auf eine vollständige Ausarbeitung zu diesem Thema, denn ich werde mich nicht auf alle Aspekte der Magersucht, wie zum Beispiel auf die Therapiemöglichkeiten und somit dem Weg aus der Magersucht, beziehen. Ich werde mich vor allem auf die Begriffsdefinition von der Magersucht, den Auslösern und Ursachen, sowie den Auswirkungen konzentrieren. Dabei werde ich auch auf die soziologischen Aspekte, wie das Alter, die Familie, die Gesellschaft, die Schichtzugehörigkeit und die Bildung eingehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist Magersucht?

3. Auslöser und Ursachen der Magersucht

3.1. Auslöser der Magersucht

3.2. Gesellschaftliche Einflüsse

3.2.1. Soziale Schicht

3.2.2. Bildung

3.3. Familiäre Einflüsse

3.3.1. Die Rolle der Mutter

4. Funktion der Magersucht

5. Auswirkungen und Folgen der Magersucht

5.1. Körperliche Folgen

5.2. Psychische und soziale Folgen

6. Schlussfolgerungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen soziologisch orientierten Überblick zur Thematik der Magersucht (Anorexia nervosa). Ziel ist es, die zentralen Auslöser, familiären Hintergründe sowie die körperlichen und sozialen Folgen dieser Essstörung zu beleuchten, wobei der Fokus primär auf der Situation von Mädchen und jungen Frauen in der westlichen Gesellschaft liegt.

  • Gesellschaftliche Schlankheitsideale und Leistungsdruck
  • Familiäre Sozialisationsinstanzen und deren Einfluss
  • Psychodynamik der Kontrolle und Machtausübung
  • Körperliche und soziale Langzeitfolgen der Magersucht
  • Die Rolle der Mutter in der Entstehungsgeschichte

Auszug aus dem Buch

3.2. Gesellschaftliche Einflüsse

Die Gesellschaft hat einen großen Einfluss auf die Menschen. Magersucht kann nur dort auftreten, wo Nahrungsmittel keine Mangelware, sondern im Überfluss und zu jeder Zeit zur Verfügung sind, denn Magersucht bedeutet ein freiwilliger Verzicht auf Nahrung und kein hungern, wie es in den Entwicklungsländern der Fall ist.

In unserer Gesellschaft werden Frauen mit Übergewicht negativ bewertet. Heutzutage muss die Frau schlank sein, um als attraktiv zu gelten. Täglich sieht man im Fernsehen oder auf Plakaten hübsche, dünne Frauen, die für Erfolg stehen und man kann diesen Einflüssen so gut wie gar nicht mehr aus dem Weg gehen. In den Köpfen hat sich eingeprägt, dass man von allein dadurch erfolgreich wird, sowohl privat als auch beruflich, wenn man nur schlank ist. Die Betroffenen beginnen darauf zu achten, was sie essen und sie zählen akribisch die aufgenommenen Kalorien. Ihnen geht folglich ein gesundes und normales Essverhalten verloren (vgl. Harland, Siegel 1996, S. 30). In den Medien wird viel über Magersucht berichtet und dadurch wird zwar das Problem aufgedeckt, jedoch gibt es dabei einen negativen Aspekt. Einige eifern diesen Beispielen nach und werden durch die Medien erst auf die Idee gebracht, dass man sehr viel in sehr schneller Zeit abnehmen kann, wenn man freiwillig auf die Nahrung oder bestimmte Mahlzeiten verzichtet (vgl. Harland, Siegel 1996, S. 32).

Des Weiteren spielen gesellschaftliche Zwänge bei der Entstehung der Anorexie eine große Rolle. Heutzutage ist es in unserer Gesellschaft normal, wenn Frauen mit dem Essen aufhören, obwohl sie noch nicht satt sind. Sie führen Diäten durch anstatt zu essen, wenn sie Hunger haben. Die wenigsten wählen Nahrungsmittel, die sie gerne essen oder auf die sie Appetit haben, sondern sie achten darauf, dass sie nicht allzu viele Kalorien aufnehmen. Frauen assoziieren in der heutigen Zeit Erfolg mit einer schlanken Figur.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema Essstörungen ein und begründet die Auswahl der Magersucht als Fokus der Arbeit, insbesondere im Kontext von Leistungsdruck und Medienbildern bei jungen Frauen.

2. Was ist Magersucht?: Dieses Kapitel definiert Anorexia nervosa medizinisch sowie verhaltenspsychologisch und grenzt sie von Mangelerscheinungen durch Armut ab.

3. Auslöser und Ursachen der Magersucht: Das Kapitel untersucht multifaktorielle Ursachen, von gesellschaftlichen Idealen über individuelle Erlebnisse bis hin zu familiären Dynamiken.

3.1. Auslöser der Magersucht: Hier werden spezifische Auslöser wie Diäten, einschneidende Lebensereignisse, Schulabschlüsse und traumatische Erfahrungen wie sexueller Missbrauch analysiert.

3.2. Gesellschaftliche Einflüsse: Dieser Abschnitt beleuchtet den Einfluss des Schlankheitsideals, die mediale Prägung und veränderte Anforderungen an Frauen in der modernen Gesellschaft.

3.2.1. Soziale Schicht: Hier wird der Wandel der Magersucht von einem Phänomen der Mittelschicht hin zu einer schichtübergreifenden Problematik diskutiert.

3.2.2. Bildung: Dieser Teil thematisiert den Zusammenhang zwischen hohem Bildungsstand, Perfektionsstreben und der Entwicklung einer Magersucht.

3.3. Familiäre Einflüsse: Hier steht die Familie als primäre Sozialisationsinstanz im Zentrum, insbesondere die Vermeidung von Konflikten in "perfekten" Familienstrukturen.

3.3.1. Die Rolle der Mutter: Dieses Kapitel analysiert die Dynamik zwischen Mutter und Tochter und den Einfluss von Überbehütung auf die Identitätsentwicklung des Kindes.

4. Funktion der Magersucht: Hier wird die Magersucht als unbewusster Kommunikationsweg und Instrument zur Machtausübung bei innerer Leere gedeutet.

5. Auswirkungen und Folgen der Magersucht: Das Kapitel beschreibt die schwerwiegenden gesundheitlichen Risiken sowie die sozialen Rückzugstendenzen.

5.1. Körperliche Folgen: Hier werden die physischen Konsequenzen wie Organbelastung, Ödeme und hormonelle Störungen detailliert aufgeführt.

5.2. Psychische und soziale Folgen: Dieser Abschnitt behandelt den sozialen Rückzug, den Verlust an Lebensfreude und die Zunahme von Depressionen.

6. Schlussfolgerungen: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und appelliert an die soziale Verantwortung von Eltern und Umfeld, bei Anzeichen für Essstörungen aktiv unterstützend einzugreifen.

Schlüsselwörter

Magersucht, Anorexia nervosa, Essstörungen, Pubertät, Schlankheitsideal, Familiäre Einflüsse, Körperwahrnehmung, Soziale Schicht, Leistungsdruck, Rolle der Mutter, Körperliche Folgen, Psychische Folgen, Adoleszenz, Diäten, Identitätsentwicklung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht die soziologischen und psychologischen Hintergründe der Magersucht (Anorexia nervosa) und analysiert, warum besonders junge Frauen in modernen Industriegesellschaften von dieser Essstörung betroffen sind.

Welche Themenfelder werden primär behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf den gesellschaftlichen Einflüssen, den familiären Bedingungen – insbesondere der Mutter-Tochter-Beziehung –, der Funktion der Krankheit als Kontrollinstrument sowie den physischen und sozialen Auswirkungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, einen Überblick über die Ursachenkomplexe der Magersucht zu geben und aufzuzeigen, wie gesellschaftliche Erwartungen und familiäre Strukturen zur Entstehung und Aufrechterhaltung dieser Essstörung beitragen.

Welche wissenschaftliche Methodik liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse, bei der soziologische und psychologische Fachliteratur genutzt wurde, um die verschiedenen Aspekte der Anorexia nervosa systematisch darzustellen.

Welche Inhalte dominieren den Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Ursachenanalyse (biologisch, gesellschaftlich, familiär), die funktionale Deutung der Sucht als Machtmittel und die Darstellung der gravierenden körperlichen sowie sozialen Folgeerscheinungen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Magersucht, Leistungsdruck, Schlankheitsideal, familiäre Sozialisation und Identitätsentwicklung geprägt.

Welche Rolle spielt die Familie laut der Autorin?

Die Familie wird als primäre Sozialisationsinstanz gesehen, wobei vor allem der Druck in nach außen perfekt wirkenden Familien und das Fehlen einer offenen Konfliktkultur als Risikofaktoren identifiziert werden.

Warum wird die Mutter im Kontext der Ursachenforschung gesondert betrachtet?

Die Mutter wird als zentrale Bezugsperson analysiert, deren Überbehütung oder das Übertragen eigener Probleme auf die Tochter die Entwicklung einer eigenen Identität und Unabhängigkeit des Kindes behindern kann.

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Details

Title
Magersucht – Essen, nein danke!
College
University of Rostock  (Institut für Soziologie und Demographie)
Course
Seminar: Soziologie der Ernährung - Alles eine Frage des Geschmacks?
Grade
1,7
Author
Janet Haertle (Author)
Publication Year
2006
Pages
17
Catalog Number
V57653
ISBN (eBook)
9783638520393
ISBN (Book)
9783640972265
Language
German
Tags
Magersucht Essen Seminar Soziologie Ernährung Alles Frage Geschmacks
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Janet Haertle (Author), 2006, Magersucht – Essen, nein danke!, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/57653
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